Archiv für den Tag 31. Mai 2011

Iran: Kopftuch-Razzia

Im Iran sind 70.000 Sittenpolizisten im Einsatz gegen Frauen, die ihr Kopftuch nicht “ordnungsgemäß” tragen….

 

Aufruf: Appell an den iranischen Botschafter Ali Reza Attar

Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den Botschafter der Islamischen Republik Iran, Ali Reza Scheikh Attar, sich für die lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse in Ahwaz und die Bestrafung der Täter zu engagieren.

Hier kann er unterzeichnet werden.

Quelle: GfbV

Betreff: Blutbad in Ahwaz aufklären – Verfolgung der arabischen Ahwazis beenden!
Protesttext: Exzellenz,ich bin sehr besorgt über die Ereignisse in der Stadt Ahawz im Südwesten des Iran. Sicherheitskräfte schossen am 16. April 2011 auf friedlich demonstrierende Menschen. Dabei gab es mindestens zehn Tote, dutzende Verletzte und hunderte Festnahmen. Doch die Ahwazi-Araber haben lediglich von ihrem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht. Ich appelliere deshalb an Sie, sich bei Ihrer Regierung dafür einzusetzen, die Vorkommnisse in Ahwaz lückenlos aufzuklären und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Regierung der Islamischen Republik Iran hat die Macht und die Befugnisse, die arabische Minderheit in Ahwaz vor Übergriffen zu schützen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung muss gewährleistet und Todesfälle müssen aufgeklärt werden. Nur auf diesem Wege können mögliche Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Iran verhindert werden.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Iran: Blutbad in Ahwaz aufklären – Verfolgung der arabischen Ahwazis beenden!



In Ahwaz, der Hauptstadt der Provinz Khuzestan im Südwesten des Iran, kam es bei friedlichen Protesten der arabischen Minderheit der Ahwazi am 16. April 2011 zu einem Blutbad. Iranische Polizisten und Armeeangehörige schossen mit scharfer Munition auf die Demonstranten. Allein im Stadtviertel Kutabdullah wurden mindestens zehn Ahwazis getötet und Dutzende verletzt. Hunderte wurden festgenommen. Insgesamt gab es nach Angaben Iranian Minorities Human Right Organisation (IMHRO) 27 Tote. Doch bisher ermitteln die Behörden nicht gegen die Täter.

Seit Mitte April demonstrieren Ahwazi immer wieder gegen die iranische Zentralregierung in Teheran nicht nur in Ahwaz sondern auch in anderen Städten des Landes wie Hamidieh, Mahshahr, Shadegan, Abadan, und Khorramshahr. Sie fordern ein Ende ihrer Diskriminierung und der versuchten “Iranisierung” ihrer Region. Die paramilitärischen regierungstreuen Basij-Milizen und Revolutionswächter gehen gegen die Protestierenden äußerst brutal vor. Sie setzen Tränengas und Schlagstöcke ein und schießen auch mit scharfer Munition. Da der Stadtteil Kutabdullah in Ahwaz als Hochburg der Ahwazi-Araber gilt und es dort in der Vergangenheit immer wieder zu Unruhen kam, gingen die Sicherheitskräfte hier besonders hart vor.

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A Message to Iranian Asylum-Seekers and Refugees in Iraq from the ICRIR

 

Iranian asylum-seekers fleeing to Iraq face extreme obstacles in obtaining recognition of their rights; they are also at high risk of forced return to Iran due to the political relationship between the governments of Iraq and the Islamic Republic of Iran. This document briefly describes the situation for Iranian asylum-seekers in Iraq and provides some recommendations for those needing to flee Iran, particularly those who have no other choice than to flee to Iraq.

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