‘Voices from Iran‘ – Ein neues österreichisch-iranisches Filmprojekt nach dem ‘Barcode‘-Erfolg

Der österreichische Kunst- und Dokumentarfilm ‘Barcode‘ zur gleichnamigen Symphonischen Dichtung ‘Grand Bar Code’ op.3 von Christian Schulz, produziert im Jahre 2010 von Christian Schneider, Christian Schulz und und Mario Carter, wurde bereits heuer im Frühjahr beim Tassvir Festival 2011 in Teheran gezeigt und mit dem „Image of the Year“-Preis  ausgezeichnet. Zu einer weiteren Aufführung im Dezember 2011 im Haus der Künstler in Teheran kam der österreichische Filmemacher Christian Schneider in den Iran, um über den Film und Filmemachen zu diskutieren.

Christian Schneider, Land Art Künstler, Dichter, Bildhauer und vor allem auch Filmemacher kreierte weiters in einem 3-tägigen Workshop mit iranischen Filmschaffenden am österreichischen Kulturforum Teheran (ÖKFT) ein neues Filmprojekt mit dem Arbeitstitel ‘Voices from Iran‘. Mensch und Natur im Iran sollen dem chaotischen Verkehr gegenübergestellt werden. Mit einfließen wird dabei die persische Erzählkunst ‘Naqqali‘, die kürzlich in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde, und ein Orchester-Liveauftritt vielleicht des Austro-Iranian Symphony Orchestra (AISO). Die iranische Regisseurin Torang Abedian, deren Produktionsfirma ‘Nuts Films‘ in Österreich registriert ist – ihr letzter Film ‘Not an Illusion‘ lief auch in Österreich -, wird das Projekt im Iran betreuen. 14-tägige Online-Besprechungen sollen das Projekt voranbringen. Bereits im Februar will das Team mit den Dreharbeiten beginnen. 

In einem Gespräch mit dem Filmkritiker Maziar Fekri Erschad ging Christian Schneider auf die Hintergründe, Ideologie und die filmische Kritik an der Wirtschaft ein. Erfolg stelle sich in der Wirtschaft nur bei ständigem Wachstum ein, was für Schneider völlig unnatürlich ist und in der Natur auch nie so vorkomme. Deswegen glaubt er nicht an das Funktionieren der Wirtschaft. Im Film zeigt er die Grenzen aber auch den Kreislauf und die Möglichkeiten der Natur auf.

Maziar Fekri Erschad meinte zu ‘Barcode‘, dass dieser Film eine Mischung aus Land Art, Musiker und Filmemacher in der Natur sei. Vielleicht könne man ihn als eine Mischung der künstlerischen Menschen mit dem Schöpfer der Natur nennen. Weiters meinte er, dass dieser Film eine Forschungsquelle für diejenigen darstellen kann, die an künstlerischen Zwischenfächern interessiert sind.

Quelle: Außenministerium Österreich

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Veröffentlicht am 18. Dezember 2011 in Film, Literatur, Medien, Meinungen, Politik und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert.

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