Archiv für den Tag 29. Januar 2012

Liechtenstein: Asylsuchender hält an Forderungen fest

Der Asylsuchende aus dem Iran will weiterhin im Hungerstreik bleiben. Bild Daniel Ospelt

Der Asylsuchende aus dem Iran will weiterhin im Hungerstreik bleiben. Bild Daniel Ospelt
Der iranische Asylsuchende will nach wie vor in Liechtenstein bleiben, wie Radio Liechtenstein vermeldet. Er hält an seinen Forderungen fest und will den Hungerstreik fortführen, um das Aufenthaltsrecht in Liechtenstein zu erzwingen.

Vaduz. – Mittlerweile wurde er ins Spital eingeliefert. Zwar verweigert der 33-jährige Iraner jegliche Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, dank einer Infusion ist er aber ausser Lebensgefahr. «Es ist eine extrem schwierige Situation», sagte Thomas Lendi, Geschäftsführer des Flüchtlingszentrums gegenüber Radio Liechtenstein. Sie seien bemüht, dem Mann Perspektiven zu geben – dass er Liechtenstein verlassen muss, dies könne er jedoch höchstwahrscheinlich nicht umgehen. Deshalb bleibe zu hoffen, dass sich der Iraner dem anstehenden Weg öffnet.
Seit Dienstagabend befindet sich der 33-Jährige im Hungerstreik. Der Mann, der zum Katholizismus konvertierte, befürchtet bei einer Abschiebung in den Iran Verfolgung und Repression. (bfs)

tagesschau: Hochrangiges IAEO-Team im Iran eingetroffen

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Weltspiegel Iran: Der Preis der Sanktionen

In dieser Woche verhängte die Europäische Union die bisher schärfsten Sanktionen gegen den Iran: Ab dem 1. Juli wird ein totales Importverbot für iranisches Öl gelten und alle Konten der iranischen Zentralbank sollen eingefroren werden.

BR, Sonntag, 29. Januar 2012

Ein leerer Basar (Foto: BR)Ein leerer Basar
Zusammen mit den seit 2005 verhängten Sanktionen soll die iranische Wirtschaft erheblich getroffen werden. Erste Auswirkungen spüren die Menschen in Form von enormen Preissteigerungen schon seit geraumer Zeit: Benzin hat sich um das Dreifache verteuert und auch die Preise für Brot und Milchprodukte haben sich in den vergangen Jahren verdoppelt. Und die iranische Währung, der Rial, befindet sich im freien Fall. Sogar in einer der stolzen Traditionsbranchen des Landes, der Teppichindustrie, sind die Auswirkungen der Sanktionen deutlich zu spüren.

Autor: Martin Weiss / ARD Teheran

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ZDF: Widerstand in Iran – Die Angst vor dem Morgen Reisetagebuch aus Iran – Teil 3

Blick auf Teheran. Quelle: imago
imago
Von oben wirkt Teheran friedlich, doch in den Herzen vieler Menschen wächst der Widerstand.

Widerstand in Iran: Die Angst vor dem Morgen

Reisetagebuch aus Iran – Teil 3

von Linda Arendt

Maryam schläft nicht mehr. Jede Nacht habe sie Albträume, wacht schweißgebadet auf, schläft unruhig weiter und hat immer und immer wieder denselben Traum, erzählt sie mir. Lies den Rest dieses Beitrags

Sanktionen zwingen Teheran zu Geldkontrolle

Unter dem Druck internationaler Sanktionsbeschlüsse hat sich die iranische Zentralbank zur Festsetzung eines festen Umtauschkurses zwischen der Landeswährung Rial und dem US-Dollar gezwungen gesehen.

EPADie Siegespose wird für Präsident Mahmoud Ahmadinejad immer ofter zu Zweckoptimismus

Die Bank kündigte an, ab Samstag gelte für alle Überweisungen und genehmigten Importe, für Studentenstipendien im Ausland und Touristen im Inland ein Kurs von 12.260 Rial für einen Dollar.
Im Streit um das iranische Atomprogramm hatten die EU-Staaten am Montag neben einem Ölembargo gegen den Iran auch Sanktionen gegen die iranische Zentralbank beschlossen. Dabei werden unter anderem Guthaben der Bank in Europa eingefroren. Auch die USA hatten jüngst ihre Sanktionen gegen die Notenbank verschärft.
Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte am Donnerstag nach Angaben des Staatsfernsehens, die neuen Sanktionen würden den Iran nicht schmerzen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass “die iranische Nation nicht verletzt werden wird”.

Vollständiger Artikel

Focus: Reaktion auf Sanktionen – Iran will Ölhahn für bis zu 15 Jahre zudrehen…

Reuters/Raheb Homavandi
Das Parlament in Teheran berät darüber, die Öl-Lieferungen in die EU längerfristig zu unterbinden
Das Kräftemessen im Streit um das iranische Atomprogramm geht weiter: Nachdem die EU beschlossen hatte, in sechs Monaten kein Öl mehr aus dem Iran zu beziehen, droht Teheran nun seinerseits mit einem Lieferstopp – deutlich früher und für bis zu 15 Jahre.
Einem hochrangigen iranischen Parlamentarier zufolge, erwägt Teheran der Europäischen Union (EU) langfristig den Ölhahn zuzudrehen. Fünf bis 15 Jahre könnte der Iran sämtliche Exporte in die EU unterbinden, sagte Mohammad Karim Abedi der Nachrichtenagentur Fars zufolge am Sonntag. Die EU hat unlängst einImport-Embargo für iranisches Ölab dem 1. Juli beschlossen, um ein Einlenken Irans im Atomstreit zu erzwingen. Mitten in der Verschärfung des Konflikts reisten Beobachter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in den Iran. Die Regierung in Teheran steht entgegen eigener Darstellung im Verdacht, heimlich an Atomwaffen zu arbeiten. Lies den Rest dieses Beitrags

ZDF:Iran – Volk leidet unter Wirtschaftslage

ZDF HEUTE JOURNAL, 28.01.2012 22:49

Iran: Volk leidet unter WirtschaftslageDie Regierung in Iran steht in der Kritik: Der Westen fürchtet sich vor dem Atomprogramm des Landes, das eigene Volk hingegen hat andere Sorgen. Es leidet unter den Folgen der schwachen Wirtschaft.

VIDEO, 01:46

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Quicktime


Iranische Parlamentswahlen 2012

Die Parlamentswahlen 2012 im Iran finden am 2. März 2012 statt[1].

Bewerber um die 275 Sitze des iranischen Parlaments konnten sich zwischen dem 24. und 30. Dezember 2011 als Kandidaten registrieren lassen. Insgesamt haben sich über 3.000 beworben. Die Liste der zur Wahl zugelassenen Kandidaten wird vom Wächterrat bekanntgegeben.[2]

Vorgeschichte

Nach den Betrugsvorwürfen bei den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009 erwarten Beobachter eine niedrige Wahlbeteiligung.[1] Mit Verweis auf die seitdem unter Hausarrest stehenden Oppositionsführer Zahra Rahnaward, Mir Hossein Mussawi und Mehdi Karroubi rief die in Großbritannien lebende iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi Ende Januar 2012 alle Iraner zum Wahlboykott auf.[3] Bereits im Dezember 2011 hatte der frühere Staatspräsident Mohammad Chātami die Reformer aufgefordert, sich gar nicht erst als Kandidaten registrieren zu lassen. Eine Beteiligung an den Wahlen ergebe keinen Sinn, solange die politischen Gefangenen nicht freigelassen würden.[4] Aufgrund der Nichtteilnahme von Reformern wird erwartet, dass die Wahlen zu einer Auseinandersetzung zwischen Unterstützern und Gegnern von Präsident Mahmud Ahmadinedschad innerhalb des konservativen Lies den Rest dieses Beitrags

In Memory of Zahra Bahrami – exedcuted in January of 2011

Voice of Zahra Bahrami for freedom and against barbarism (Farsi with English translation)

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The Latest from Iran (29 January): Future Election, Past Election, House Arrest

Mir Hossein Mousavi & Mehdi Karroubi1312 GMT: Oil Watch. Contrary to the declarations of some MPs and officials, Parliament will no take action today — or in the next few days — on a proposed bill to cut oil exports to Europe immediately, pre-empting the European Union’s cut-off of crude imports from Iran on 1 July.

Emad Hosseini, a spokesman for Parliament’s Energy Committee, said, “No bill has been designed nor has it come to the Parliament,” He said he hoped negotiations on preparing the bill would be finalised before Friday. Lies den Rest dieses Beitrags

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