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Teheran: Zwei Iraner wegen Spionage erhängt
Teheran: Zwei Iraner wegen Spionage erhängt
In Teheran sind am Sonntag zwei mutmaßliche Spione durch Erhängen hingerichtet worden. Die Männer sollen für Israel und die USA spioniert haben.
Mohammad Heydari war schuldig gesprochen worden, dem israelischen Geheimdienst Mossad mehrere Sicherheits- und Nationalgeheimnisse verkauft zu haben, wie die Agentur AFP unter Verweis auf die iranische Staatsanwaltschaft meldete. Der zweite „Spion“, Koroush Ahmadi, war wegen einer Kooperation mit dem US-Nachrichtendienst CIA zum Tode durch den Strang verurteilt worden.
Vor dem Hintergrund des Atomstreits mit dem Westen berichten die iranischen Behörden sehr oft über die Enttarnung von ausländischen Agenten. Der Mullah-Staat steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Obwohl die Regierung in Teheran den zivilen Charakter ihrer Atomaktivitäten beteuert, hat der UN-Sicherheitsrat bereits mehrere Resolutionen mit Sanktionen verabschiedet.
Quelle: RIA NOVOSTI
Konservative entdecken Twitter
Kandidaten nutzen soziale Netzwerke – die eigentlich blockiert sind.
Twitter, Facebook und YouTube galten nach den Wahlen 2009 als Revier der Protestbewegung. Jener jungen Iraner, die gegen den angeblichen Wahlbetrug der Konservativen demonstrierten. Dort formierten sie sich, dort verbreiteten sie Bilder von Verletzten und Toten, dort machten sie die Welt auf die Gewalt aufmerksam, die von den Mächtigen im Land ausging.
Seitdem sind die sozialen Netzwerke im Iran blockiert. Doch – und das weiß jeder – man kann sie immer aufrufen, wenn man die Internetsperre umgeht. So macht das auch einer der Kandidaten, die dem Ayatollah Ali Khamenei nahestehen. Mit dem Hashtag#WhyVote4Jalili meldet sich seit einigen Tagen der erzkonservative iranische Atom-Unterhändler Said Dschalili zu Wort. Auch der Oberste Geistliche Führer Khamenei hat ein Twitter-Konto. Ob die jungen Iraner so für die Wahlen mobilisiert werden, bleibt dahingestellt.
Geht man nach einem Teil der iranischen Medien, dann kommt es bei der Präsidentschaftswahl am 14. Juni zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ex-Präsident Ali Akbar Hashemi Rafsandjani und Esfandiar Rahim Mashaei, einem Günstling von Staatschef Ahmadinejad. Aber auch die von Khamenei unterstützten Kandidaten werden mitmischen: Ex-Außenminister Ali Velayati, der Teheraner Bürgermeister Mohammad Bagher Ghalibaf und Dschalili.
Quelle: Kurier.at
Der Aufstand der Händchenhalter

Reportage: Die Wahl kümmert die Jugend des Landes kaum. Sie wollen mehr Freiheit – oder einfach fort.
Die Präsidentenwahl hin oder her, Politik interessiert Farough und seine Freunde einfach nicht mehr. „Ständig mischt sich diese Politik überall in mein Leben ein“, ärgert sich der 23-jährige Student: „Ich kann keine Party machen, keine Ausstellung, nichts, ohne dass ich mich hundert Mal anmelden muss und ständig kontrolliert werde.“ Doch das ist nur einer der Gründe, warum der angehende Bauingenieur an diesem Vormittag vor der deutschen Botschaft in Teheran Schlange steht. Er und seine Freunde – Physiker, Mathematiker, Informatiker sind darunter – wollen weg, und Deutschland ist derzeit das westliche Land, bei dem junge Iraner die besten Chancen auf ein Visum und einen Studienplatz haben.
No Future
Jeder dritte Junge aus dem Mullah-Staat spielt ernsthaft mit dem Gedanken, seine Heimat zu verlassen – und das in einer Gesellschaft, in der mehr als 60 Prozent unter 30 sind. Es sind die gut ausgebildeten, urbanen Iraner, die gehen, einfach, wie es Nariz, eine Englischlehrerin aus Isfahan, ganz simpel deutlich macht, „weil wir eine Zukunft haben wollen“.
Und die kann ihnen dieses Land immer weniger bieten. Die Sanktionen des Westens haben die chronische Wirtschaftskrise weiter verschärft. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt offiziell bei 20 Prozent, die realistische Zahl ist weit darüber.
Mehr als 30 Jahre nach der Islamischen Revolution, sind bei den meisten die Träume von einer Reform des Mullah-Regimes verflogen. Dass ältere Iraner auf Hashemi Rafsandjani, den 76-jährigen millionenschweren Ayatollah, als Präsidenten setzen und von ihm mehr politische und gesellschaftliche Freiheiten erhoffen, darüber können viele Junge nur bitter scherzen. „Ein 76-jähriger schwerreicher Geistlicher. So einem wollte ich schon immer meine Sorgen anvertrauen“, will Saeed beim Plaudern in einem Teheraner Teehaus von derartigen Aussichten nichts wissen.
Kleines Stück Freiheit
Die Teehäuser, das ist ein kleines Stück alltäglicher Freiheit, das sich junge Iraner geschaffen haben. Hier trifft man sich zum Rauchen der Shisha, der Wasserpfeife, zum Teetrinken und einfach, um einmal locker und entspannt beieinanderzusitzen: Burschen und Mädchen gemeinsam.
Keine Alltäglichkeit in diesem Land, wo die Behörden das Zusammentreffen der Geschlechter überall mit Argwohn verfolgen. In den öffentlichen Parks, wo Pärchen die angenehme Frühlingssonne genießen, sind regelmäßig Polizisten oder Vertreter der Revolutionsgarden als Sittenwächter unterwegs.
Doch auch wenn die meist in Zivil auftreten, die Jugendlichen sind viel zu erfahren im Umgang mit dem Sitten-Diktat des Regimes, um nicht zu wissen, mit wem sie es da zu tun haben. Sobald die üblichen Verdächtigen durch den Park streifen, rücken die Pärchen ein Stück auseinander, werden die Kopftücher der Mädchen wieder ein paar Zentimeter tiefer in die Stirn gezogen.
Kleine Rebellion
Manche Jugendliche aber nehmen die Herausforderung inzwischen an. „Ich lass mir das Händchenhalten mit meiner Freundin nicht verbieten“, macht sich ein Parkbesucher in Isfahan stark: „Denen erzählen wir einfach, dass wir schon verlobt sind.“ Solche kleinen Rebellionen können allerdings auch übel ausgehen, immer wieder passiert es Mädchen, dass sie von den Sittenwächtern Prügel kassieren.
Doch im Allgemeinen hält sich Ahmadinejads Regime – bei aller radikalen Rhetorik – mit öffentlicher Gewalt zurück. Da versucht man lieber, mit neuen bürokratischen Hindernissen den Freiheitsdrang der Jugendlichen auszubremsen. In Städten wie Isfahan und Shiraz sperren die lokalen Behörden immer häufiger Teehäuser zu. Einen Vorwand, irgendeine vernachlässigte Vorschrift findet sich immer, um wieder einen dieser Treffpunkte stillzulegen.
Schwul und gottlos in Teheran
Viele Homosexuelle im Iran wurden öffentlich gehängt (Bild: picture alliance / dpa / Abedin Taherkenareh)Schwul und gottlos in Teheran (Beitrag hören)
Das gefährliche Leben Homosexueller im Iran
Von Reinhard Baumgarten
Seit Beginn der Islamischen Revolution 1979 wurden im Iran bis zu 8000 schwule Männer und Jugendliche hingerichtet. Sie leben in Angst und Schrecken und können sich nur heimlich auf privaten Partys oder im Internet treffen.
Wir treffen uns in einer Pizzeria im Westen Teherans. Mehdi ist 32, knapp 1,70 Meter groß, hager, hohe Wangenknochen, markante Nase. Bis ungefähr 20 war ich religiös, sagt Mehdi. Er habe gebetet und gefastet, er habe an Gott und seine Propheten geglaubt. Mehdi wird 1980 im ostiranischen Nishapur geboren. Es ist die Geburtsstadt von Omar Khayyam, dem Genie, dem Dichter, dem Zweifler. Mehdi geht nach der Schule zum Studium nach Mashhad, der wichtigsten schiitischen Pilgerstadt im Iran. Dort studiert der Sohn einer strenggläubigen Familie Physik. In der “Heiligen Stadt” Mashhad verliert Mehdi seinen Glauben. Religion, so stellt er fest, passt nicht mehr zu seinem Leben.
“Mir wurde klar, dass ich schwul bin. Das war wichtig für mich und es war auch ein Auslöser. Ich denke, ein religiöses Leben kann mir nicht das geben, was ich möchte. Ich glaube nicht an Gott, irgendeine Religion oder metaphysische Macht. Nichts.”
Friedrich Nietzsche, Omar Khayyam und Richard Brautigan – das sind Mehdis Lieblingsschriftsteller. Tief beeindruckt haben ihn Leibnitz, Kant und Hegel. Nach seinem Physikstudium in Mashhad geht Mehdi nach Teheran und studiert Philosophie der Wissenschaften. Er glaube an sich selbst und an die Macht von Logik und Rationalität. Religion, sagt der schmale Mann, sei für viele nur ein bequemer Weg, sich vor eigenen Anstrengungen zu drücken. Im Glauben an Gott finde er weder Trost noch Antworten auf bohrende Fragen.
“Wenn ich durch mich selbst eine Lösung gefunden habe, ist das ein ziemlich gutes Gefühl und auch ein guter Weg, Schwierigkeiten zu meistern. Wenn du religiös bist, dann hast du eine einfache Methode, all das zu beschreiben, was du nicht weißt und wovon du keine Ahnung hast.”
Gottlos in Teheran. Mehdi weiß, dass Glaubensabfall in der Islamischen Republik gefährlich ist. Schlimmstenfalls droht die Hinrichtung, sagt Mehdi und lacht ein unsicheres Lachen.
“Wenn ich offen sage, dass ich nicht an Gott glaube und dass ich schwul bin, dann wird mir das als Werbung für diese Ideen ausgelegt. Da sind sie dagegen. Wenn du aber für dich bleibst und ihnen das auch klar ist, dann ist es nicht sehr gefährlich. Aber es ist nicht vorhersagbar.”
Mehdi arbeitet heute in einer Werbeagentur in Teheran. Er komme gut zurecht, sagt er, er habe sein Auskommen und er sei nicht allein. Es gebe andere Atheisten, es gebe andere Schwule im Land. Deren ständiger Begleiter sei die Unsicherheit.
“Wenn du anders bist und zu einer Minderheit gehörst, dann fürchtest du dich aus vielerlei Gründen: Regierung, Leute, Familie, Freunde, Arbeitskollegen – sie alle können Druck auf dich ausüben, können dich diskriminieren.”
Und wenn es ganz doof läuft, auch ans Messer liefern. Denn Glaubensabfall und Homosexualität stehen in der Islamischen Republik unter Strafe.
Quelle: Deutschlandfunk
Satellite Jamming: A War Over Airwaves
A Small Media report revealing the importance of satellite television in Iran and explaining how the authorities are limiting access to it.
Iranian Conservative Bloggers: A New Year, an Election, and a Death
The western media tells us that all Iranian conservatives think the same, but this is far from the reality. There is an immense diversity of opinion amongst pro-government Iranians, and these monthly reports analyse the disparity between conservative opinion blogs in the Islamic Republic of Iran.
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A New Year
The month of Esfand was the final month of the Iranian year 1391, and many conservative bloggers commemorated the passage to 1392 by reviewing the events of the previous year.
On the blog Yadnameh (Memoir), Mohammad Hasan Roozitalab wrote that he does not foresee the coming year to be good because of the conflict between the government and the parliament, now known as Black Sunday.
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Majd el din Moalemi, on his blog 3 Alef, listed the most prominent political figures of 1391 as: Ayatollah Khamenei, the Supreme Leader; Saeed Jalili, the Secretary of the Supreme National Security Council; and Bashar Assad, the besieged president of Syria. Moalemi thought that the most ridiculous act of 1391 was the awarding of the Nobel Peace Prize to the European Union.
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Moalemi also went on to list the most ‘unfortunate’ politicians of the year. Mahmoud Ahmadinejad, the Larijani brothers and Hugo Chavez topped this list, with Hugo Chavez being named the saddest death of the year. In another post, Moalemi predicted that 1392 will mark the marginalisation of Iran’s nuclear programme and the lifting of international sanctions against Iran.
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Vahid Yaminpour, a former presenter at the Islamic Republic of Iran Broadcasting, in post entitled “The 1391 Memoirs: the good, the bad and the ugly”, described the Black Sunday conflict as the worst event of the year and Argo’s win of the Academy Award as the most shameful. Lies den Rest dieses Artikels
ZENSUR IM IRAN – Internet an die Kette
Im Iran werden kurz vor der Wahl verstärkt ausländische Webseiten gefiltert und die ohnehin langsame Surfgeschwindigkeit nochmals gedrosselt. Damit sei das iranische Intranet – auch Halal genannt – weitgehend fertig, sagen Aktivisten.
Die letzte Stufe der Einführung des Halal-Internets, das den Iran nach chinesischem Vorbild vom internationalen Internet abschotten will, ist erreicht, wie Aktivisten der britischen NGO Small Media berichten. Im Vorfeld der iranischen Präsidentschaftswahlen am 14. Juni 2013 setzt die Zensurbehörde verstärkt auf Filter. Damit werden ausländische Webseiten geblockt, auf die Iraner bislang noch über Tor oder Vpngate zugreifen konnten. Zuvor hatte der Iran nichtregistrierte VPNs gesperrt. Auch das ohnehin langsame Internet wurde nochmals gedrosselt, was den Zugriff auf wieder verfügbare Webseiten wie Google, Google+ oder Gmail zusätzlich erschwert.
Offensichtlich wollten die iranischen Behörden noch vor der Wahl das von der Regierung 2011 angekündigte nationale Computernetz namens Halal vervollständigen. Nutzer im Iran sprechen inzwischen über Twitter von einem#Filternet und geben dort Tipps, wie das Filtern umgangen werden kann. Ein Addon für Firefox, das den Aufruf zensierter Webseiten an die iranischen Behörden melden sollte und zunächst den irreführenden Namen “Filter” und später “Anti Spam” trug, hat Mozilla inzwischen wieder entfernt.
Selbst Verbindungen über Werkzeuge wie Tor oder Vpngate, deren Nutzung inzwischen teilweise illegal ist, würden nach 60 Sekunden von den Internetwächtern abgebrochen, berichten Aktivisten. Damit sind auch Skype-Verbindungen zu Angehörigen im Ausland kaum noch möglich. Das deute ebenfalls darauf hin, dass die iranischen Zensurbehörden nochmals verstärkt auf Filterwerkzeuge setzen, berichten die Aktivisten der NGO Small Media, die seit Jahren die Netzaktivitäten im Iran analysieren. Der Iran schließt damit in mehreren Stufen eine der letzten Lücken in seiner nationalen Firewall: dem Halal-Netz.
Badische Zeitung: “Drei Tage in einem Lkw versteckt”
ZISCHUP-INTERVIEW mit Mahdi Mohseni: Der Schüler flüchtete ohne seine Familie aus dem Iran nach Deutschland.
Mahdi Mohseni ist 2011 als 15-Jähriger allein ohne seine Familie aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Zischup-Reporterin Dorentina Marina, Schülerin der Klasse 8b an der Hebelschule Freiburg, sprach mit ihm über seine Flucht.
Zischup: Wann bist du los gegangen?
Mahdi Mohseni: Am 12.06.1390
Zischup: Das kann doch nicht sein.
Mahdi: Doch, der Iran und Afghanistan haben einen anderen Kalender.
Zischup: Aha, okay. Wie war es an diesem Tag?
Mahdi: Einen Tag vorher machte ich mit einem Schmuggler einen Treffpunkt aus. Dann kam er Montag früh mit seinem Auto, klingelte an meiner Tür und sagte: “Los geht’s, nach Azadi.” Dort erwartete uns ein Freund des Schmugglers mit einem privaten Taxi.
Zischup: Wohin seid ihr dann gefahren?
Mahdi: Der Taxifahrer sagte zu mir: “Wir warten noch auf fünf Personen.” Nach einer Stunde kamen die anderen und wir fuhren los nach Orumiye, eine Stadt an der Grenze der Türkei.
USA verhängen Goldverkaufsverbot gegen den Iran
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Ab dem 1. Juli verschärfen die USA ihre Sanktionen gegen den Iran. Die zuletzt über die Türkei tolerierten Goldlieferungen sollen damit gestoppt werden.
Im vergangenen März lieferte die Türkei Gold im Wert von 381 Millionen US-Dollar in den Iran. Gegenüber dem Vormonat entsprach dies einer Verdreifachung der Goldlieferungen in die islamische Republik.
Die USA wollen diesen Gold-Transaktionen nun endgültig einen Riegel vorschieben. Die zuständige Sonderabteilung des US-Finanzministerium unter Secretary David S. Cohen hat laut Presseberichten ab dem 1. Juli eine Verschärfung der Sanktionen angekündigt. Regierungen, Privatunternehmen und iranischen Bürger soll es demnach künftig untersagt sein, Gold und andere Edelmetalle in den Iran zu liefern.
“Ich kann ihnen versichern, dass wir sehr genau auf Hinweise achten werden, wenn jemand außerhalb des Iran Gold an die iranische Regierung verkauft”, so Cohen am gestrigen Mittwoch vor dem US-Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten.
Zu den Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und dem Iran sagt er: “Keine Frage, dass Gold von der Türkei in den Iran fließt. Was wir im Wesentlichen sehen, sind iranische Bürger, die Gold kaufen, um sich vor dem Wertverlust des Real zu schützen. So gesehen ist dieser Goldhandel eine Reflektion des Erfolges unserer Sanktionen, um den Wert des Rial zu schwächen”.Man habe beiden Regierungen klar gemacht, dass Washington die Sanktionen mit Bestimmtheit gegen jeden durchsetzen werde, der den Gold-Bann bricht. Details über drohende Strafmaßnahmen nannte Cohen nicht.
Die USA und ihre Verbündeten beschuldigen die iranische Führung, an der Herstellung von Atomwaffen zu arbeiten. In Teheran bestreitet man ein solches Vorhaben.Nach den Rekordlieferungen der vergangenen Monate, ist nun bis zum Inkrafttreten der Sanktionen auch in den kommenden Wochen mit einer deutlichen Zunahme türkischer Goldexporte in den Iran zu rechnen.
Die Preisträger der Goethe-Medaille 2013: S. Mahmoud Hosseini Zad, Naveen Kishore und Petros Markaris
Die Goethe-Medaille 2013 geht an den iranischen Übersetzer und Autor S. Mahmoud Hosseini Zad, den indischen Verleger Naveen Kishore und den griechischen Schriftsteller Petros Markaris. Das Goethe-Institut verleiht den offiziellen Orden der Bundesrepublik Deutschland jährlich und ehrt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung der deutschen Sprache und den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, übergibt die Auszeichnung am 28. August im Residenzschloss Weimar; die Laudationes halten der Journalist und Autor Wolfgang Günter Lerch, die Lektorin und Verlegerin Elisabeth Ruge und die Journalistin Christiane Schlötzer.
Mit der Goethe-Medaille ehrt das Goethe-Institut in diesem Jahr herausragende Persönlichkeiten, die ihre Begeisterung für die deutsche Sprache und die Vermittlung deutschsprachiger Literatur und Kultur in ihren Heimatländern eint.
S. Mahmoud Hosseini Zad ist der bedeutendste Übersetzer zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. Nach seinem Studium in Deutschland Ende der Sechzigerjahre war er in Teheran Dozent für deutsche Sprache und Literatur. Er übertrug Brecht ins Persische, ebenso wie Romane von Dürrenmatt. Seit 2000 übersetzt S. Mahmoud Hosseini Zad hauptsächlich zeitgenössische deutsche Literatur. Nicht zuletzt aufgrund seines Engagements sind Autoren wie Judith Hermann, lngo Schulze, Uwe Timm, Peter Stamm und Julia Franck den iranischen Lesern zugänglich. Viele seiner Übersetzungen wurden bereits mit Preisen ausgezeichnet und mehrfach aufgelegt, was auf dem iranischen Buchmarkt außergewöhnlich ist. In Vorträgen und Lesungen engagiert er sich auch als Vermittler der deutschsprachigen Film- und Theaterszene der Gegenwart. Mit Umsicht und Sensibilität ebne er dem Wort die Bahn und ermögliche kulturelle und persönliche Begegnungen, die das gegenseitige Verständnis der Menschen im Iran und in Deutschland wachhalten und verstärken, so die Auswahlkommission. Lies den Rest dieses Artikels
The Riddle: new anti-homophobia message from UN human rights office
76 countries still criminalize consensual same-sex relationships and lesbian, gay, bisexual and transgender people everywhere continue to suffer violent attacks and discriminatory treatment. In this simple, high-impact video from the UN human rights office, individuals from diverse backgrounds pose questions directly to the viewer designed to expose the nature of human rights violations suffered by LGBT people around the world. The video includes cameo appearances by UN Secretary-General and High Commissioner for Human Rights Navi Pillay. The UN’s message: LGBT rights are human rights. Together we will build a world that is free and equal.
Latest on the Race: Jalili, Ideologue on Twitter
Garrett Nada
Jalili has been secretary of the Supreme National Security Council since 2007. It is a powerful position, yet he has not had same visibility as his predecessors. His main strength has been his loyalty to the regime and commitment to the revolutionary narrative of Iranian independence from both East and West. His politics also fit well with the so-called principlist conservatives—or people who adhere to the revolution’s early ideals.Latest on the Race: Jalili on the Issues
Chief nuclear negotiator Saeed Jalili is a leading conservative candidate for Iran’s presidency. The secretary of the Supreme National Security Council shares the supreme leader’s hardline outlook on all key issues. The following are excerpts from various interviews, public remarks and campaign materials.
Bündnis 90/Die Grünen: Export von Zensurtechnologie verbieten
Die Bundesregierung soll den Export von Überwachungs- und Zensurtechnologie an autoritäre Staaten verhindern. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag (17/13489), der an diesem Donnerstag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht, „sofort alle Möglichkeiten zu nutzen, um den Export von entsprechender Technologie und Software auf nationaler Ebene zu regulieren und in autoritäre Staaten zu unterbinden“. Außerdem soll die Entwicklung von Überwachungs- und Zensursoftware durch private Unternehmen nicht länger mit öffentlichen Geldern gefördert werden. Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich auf europäischer und internationaler Ebene verstärkt für den freien und ungehinderten Zugang zum Internet einzusetzen.
Die Fraktion begründet ihren Antrag mit dem Hinweis, für Regimekritiker würden in autoritären Staaten erhebliche Gefahren entstehen, wenn die Telekommunikation von offizieller Seite behindert, manipuliert oder überwacht werde.
Deutschland: 7.541 Asylerstanträge im April 2013| Iraner + 502
Im April 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 7.541 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl der Asylbewerber stieg im Vergleich zum Vormonat um 1.962 Personen (35,2 Prozent).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2012 stieg die Zahl der Asylbewerber um 4.360 Personen (137,1 Prozent).
887 Personen erhielten im April 2013 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (15,3 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 1.107 Personen (19,1 Prozent) sogenannten “subsidiären Schutz” (Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes).
Besonders deutlich stieg die Zahl der Asylbewerber aus der Russischen Föderation, für die Deutschland derzeit das wichtigste Zielland in der Europäischen Union darstellt. Viele russische Asylbewerber stellen zunächst einen Asylantrag in Polen, wandern aber in der Folge nach Deutschland weiter. Diese Weiterwanderung dürfte vor allem auf das unterschiedliche Niveau der in Polen bzw. Deutschland gewährten Leistungen an Asylbewerber zurückzuführen sein.
Die Zahlen im Einzelnen:
I. Aktueller Monat
Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im April 2013 7.541 Personen (Vormonat: 5.579 Personen) erstmals Asyl beantragt.
Damit ist die Zahl der erstmaligen Asylbewerber gegenüber dem Vormonat um 1.962 Personen (35,2 Prozent) und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4.360 Personen (137,1 Prozent) gestiegen.
Hauptherkunftsländer im April 2013 waren:
| Zum Vergleich | ||||
|---|---|---|---|---|
| Feb. 2013 | Mrz. 2013 | Apr. 2013 | ||
| 1. | Russ. Föderation | 919 | 1.007 | 2.055 |
| 2. | Syrien | 711 | 552 | 691 |
| 3. | Afghanistan | 464 | 459 | 536 |
| 4. | Iran | 303 | 275 | 502 |
| 5. | Serbien | 398 | 385 | 482 |
| 6. | Pakistan | 207 | 223 | 277 |
| 7. | Irak | 312 | 260 | 262 |
| 8. | Mazedonien | 165 | 148 | 247 |
| 9. | Somalia | 143 | 171 | 224 |
| 10. | Georgien | 156 | 183 | 187 |
Im April 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge neben den 7.541 Erstanträgen zudem 1.016 Asylfolgeanträge gestellt (zum Vergleich:
Im April 2012 waren es 3.181 Erst- und 772 Folgeanträge). Damit wurden im April 2013 insgesamt 8.557 Asylanträge gezählt, 4.604 mehr als im April 2012 (Steigerung um 116,5 Prozent). Hauptherkunftsländer bei den Folgeanträgen waren Serbien (283), Mazedonien (162) und Kosovo (80). Der Anteil der Asylfolgeanträge an allen Asylanträgen lag damit im April 2013 bei 11,9 Prozent.
Im April 2013 hat das Bundesamt über die Anträge von 5.796 Personen (Vormonat: 5.690) entschieden.
Insgesamt 887 Personen (15,3 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 58 Personen (1,0 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 829 Personen (14,3 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Darüber hinaus hat das Bundesamt im April 2013 bei 1.107 Personen (19,1 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (sog.subsidiärer Schutz) festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 2.391 Personen (41,3 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 1.411 Personen (24,3 Prozent).
II. Laufendes Jahr
Für den Zeitraum Januar bis April 2013 ergeben sich folgende Zahlen:
In der Zeit von Januar bis April 2013 haben insgesamt 26.792 Personen in Deutschland erstmalig Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (15.482 Personen) bedeutet dies eine Erhöhung um 11.310 Personen (73,1 Prozent).
Die Hauptherkunftsländer in der Zeit von Januar bis April 2013:
| 1. | Russ. Föderation | 5.026 |
| 2. | Syrien | 3.046 |
| 3. | Afghanistan | 2.195 |
| 4. | Serbien | 1.750 |
| 5. | Iran | 1.613 |
| 6. | Irak | 1.346 |
| 7. | Pakistan | 1.074 |
| 8. | Somalia | 734 |
| 9. | Georgien | 729 |
| 10. | Mazedonien | 717 |
Im bisherigen Jahr 2013 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge neben 26.792 Erstanträgen auch 3.467 Asylfolgeanträge gestellt (Januar -April 2012: 15.482 Erst- und 3.168 Folgeanträge). Damit wurden im bisherigen Jahr 2013 insgesamt 30.259 Asylanträge gezählt, 11.609 mehr als von Januar -April 2012 (Steigerung um 62,3 Prozent).
Im Zeitraum von Januar bis April 2013 hat das Bundesamt 20.625 Entscheidungen (Vorjahr: 17.188) getroffen.
Insgesamt 3.217 Personen (15,6 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 257 Personen (1,2 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 2.960 Personen (14,4 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.
Darüber hinaus hat das Bundesamt von Januar bis April 2013 bei 3.685 Personen (17,9 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (sog. subsidiärer Schutz) festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 8.023 Personen (38,9 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 5.700 Personen (27,6 Prozent).
Die Zahl der Personen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende April 2013 59.883, darunter 55.459 Erstanträge und 4.424 Folgeanträge (Vormonat: 56.853 anhängige Verfahren, davon 52.673 Erst- und 4.180 Folgeanträge).
SPD thematisiert Verfolgung der Glaubensgemeinschaft der Baha’i im Iran
Die Sozialdemokraten setzten sich für eine Stärkung der Religionsfreiheit im Iran und der Rechte Glaubensgemeinschaft der Baha’i ein. Die „vehemente Verfolgung“ der Baha’i durch die iranische Regierung sei religiös und politisch begründet, heißt es in einem Antrag der SPD-Fraktion (17/13474) der am heutigen Donnerstag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Ihnen werde zum einen unterstellt, Spione Israels zu sein, zum anderen werde ihnen Apostasie, der Abfall vom Islam, vorgeworfen.
Die Bundesregierung wird unter anderem aufgefordert, Menschenrechtsverletzungen im Iran bilateral und auf internationaler Ebene zu thematisieren und sich „konsequent für die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ einzusetzen. Die iranische Regierung sei aufzufordern, Repressionen und Diskriminierungen gegenüber den Baha’i einzustellen, alle politischen und aus Gewissensgründen Inhaftierten freizulassen und den Menschenrechtsdialog mit der EU wieder aufzunehmen. Mitglieder der iranischen Baha’i-Gemeinde sollen zudem als Gruppenverfolgte in Deutschland aufgenommen werden.
U.S. Policy Toward Iran
Under Secretary for Political Affairs
Iran’s nuclear activity – in violation of its international obligations and in defiance of the international community – is one of the greatest global concerns we face. A nuclear-armed Iran would pose a threat to the region, to the world, and to the future of the global nuclear proliferation regime. It would risk an arms race in a region already rife with violence and conflict. A nuclear weapon would embolden a regime that already spreads instability through its proxies and threatens chokepoints in the global economy. It would put the world’s most dangerous weapons into the hands of leaders who speak openly about wiping one of our closest allies, the state of Israel, off the map. In confronting this challenge, our policy has been clear: we are determined to prevent Iran from acquiring a nuclear weapon. Our preference is to resolve this through diplomacy. However, as President Obama has stated unequivocally, we will not allow Iran to obtain a nuclear weapon, and there should be no doubt that the United States will use all elements of American power to achieve that objective.
Iran’s Supreme Leader Ayatollah Khamenei has asked why it is that the international community does not believe that Iran’s nuclear program is for peaceful purposes only. The answer is simple: Iran has consistently concealed its nuclear activities and continues to do so, denying required access and information to the International Atomic Energy Agency. As a signatory to the Nuclear Non-Proliferation Treaty, Iran has responsibilities to the international community, and it is that blatant disregard for those responsibilities that has made Iran the subject of four UN Security Council resolutions imposing mandatory sanctions. Lies den Rest dieses Artikels
Wien: Die neuen Partyperser
Die iranische Community in Wien hat in den vergangenen 30 Jahren einen deutlichen Wandel durchlebt.
Von Arian Faal
- Die jüngere Generation ist deutlich toleranter als alteingesessene Iraner.
Das Image des Teppichhändlers ist passé. Heute ist die iranische Community vielschichtiger.dpa
Wien. “Stur können sie sein und stolz auch, aber vor allem sind sie eines: intelligent”, sinnierte einmal der ehemalige österreichische Bundespräsident Rudolf Kirchschläger 1998 bei einer Veranstaltung über die Perser in Wien. Der mittlerweile verstorbene Wiener Altbürgermeister Helmut Zilk, der ebenfalls anwesend war, streute Letzteren ebenfalls Rosen und meinte gar, dass es in Wien “die Ausländer gebe und die Perser”.
Bloomberg: South Korea Reduces Crude Imports From Iran by Half in April
South Korea, the world’s fifth-largest oil importer, cut crude shipments from Iran by 51 percent in April from a year earlier, customs data show.
Purchases last month were 507,821 metric tons, compared with 1.04 million tons a year earlier, according to data on the Korea Customs Service’s website today. The volume was 556,658 tons in March, the figures showed. The April deliveries were equivalent to about 124,000 barrels a day.
South Korea halted imports of Iranian crude in August and September after the start of a European Union ban on insurance coverage for tankers carrying oil from the Persian Gulf nation. The injunction was a part of sanctions by Western countries intended to pressure the Islamic republic to stop its nuclear program, which the U.S. and Israel say is aimed at developing atomic weapons and Iran says is for civilian purposes.
South Korea resumed crude shipments from Iran in October after the Persian Gulf nation offered its own vessels for transporting the commodity.
The Asian nation’s total crude imports fell 5 percent to 9.34 million tons last month from a year earlier, the customs data show.
Source: Bloomberg
Reuters: U.N. watchdog, EU’s Ashton to press Iran in nuclear dispute
1 of 2. Herman Nackaerts, head of a delegation of the International Atomic Energy Agency (IAEA), speaks to journalists at the airport in Vienna after arriving from Iran January 18, 2013.
Credit: Reuters/Leonhard Foeger
By Fredrik Dahl and Parisa Hafezi
VIENNA/ISTANBUL |
(Reuters) - Iran faces international pressure over its nuclear program in two separate meetings on Wednesday, but no breakthrough is expected with the Islamic state focused on next month’s presidential election.
In Vienna, the U.N. nuclear agency will once again urge Iran to stop stonewalling its inquiry into suspected atomic bomb research by Tehran, which denies any intent to make such arms.
The talks started around 10 a.m. (4 a.m. EDT) at Iran’s diplomatic mission in the Austrian capital.
“Differences remain but we … are determined to solve these issues,” Herman Nackaerts, deputy director general of the International Atomic Energy Agency (IAEA), told reporters.
Later over dinner in Istanbul, the European Union’s top diplomat will meet Iran’s chief nuclear negotiator – also now a presidential candidate – to discuss a broader diplomatic effort bid to resolve a row that could ignite war in the Middle East.
The two sets of talks represent distinct diplomatic tracks but are linked because both center on suspicions that Iran may be seeking the capability to assemble nuclear bombs behind the facade of a declared civilian atomic energy program.
Any movement in the decade-old standoff will probably have to wait until after Iranians vote on June 14 for a successor to President Mahmoud Ahmadinejad, analysts and diplomats say.
Even though it is Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei who decides Iran’s nuclear policy, the conservative leadership may want to tread cautiously ahead of a poll in which loyalists will be challenged by two major independents.
With the election coming up, “the Iranians will do everything to keep everything stable,” one Western envoy said.
SPECTRE OF MILITARY ACTION
Israel and the United States have threatened possible military action if diplomacy and increasingly tough trade and energy sanctions fail to make Iran curb its nuclear program.
Tehran says its nuclear activity has only peaceful purposes and that it is Israel, widely believed to be the Middle East’s only nuclear-armed power, that threatens peace and stability.
The IAEA has been trying for more than a year to coax Iran into letting it resume an inquiry into what the U.N. watchdog calls the “possible military dimensions” of its nuclear work.
Wednesday’s talks in Vienna will be the 10th round of negotiations between the two sides since early 2012, so far without a framework agreement that would give the IAEA the access it wants to sites, officials and documents.
Deutsche Wirtschaft rüstet in Sachen Iran-Sanktionen auf
Die Standesorganisationen der deutschen Wirtschaft rüsten in Sachen Sanktionen auf. In den kommenden Monaten findet eine Flut von Veranstaltungen zu diesem Themenbereich statt.
Offensichtlich keimen in den Schaltzentralen der Wirtschaft Hoffnungen auf, nach den nächsten Präsidentschaftswahlen wieder mehr Geschäfte mit dem Iran beginnen zu können.
Hier ein kurzer Überblick über diese Veranstaltungen:
Ahmadinejads Kronprinz testet rote Linien aus

Präsidenten-Intimus Ibrahim Esfandiar Rahim-Mashaei will bei Präsidentschaftwahl antreten – Dem mächtigen Klerus ist er ein Dorn im Auge
Die Bilder der zum Victory-Zeichen gespreizten Finger des scheidenden iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad gingen am vergangenen Samstag um die Welt. Obwohl das Wahlgesetz der Islamischen Republik deren Vertretern die Unterstützung eines bestimmten Kandidaten ausdrücklich verbietet, zeigte sich der umstrittene Präsident bei einer Pressekonferenz in Teheran demonstrativ an der Seite seines langjährigen Protégés Ibrahim Esfandiar Rahim-Mashaei (52). “Ahmadinejad ist Mashaei und Mashaei ist Ahmadinejad”, schwor der Präsident seine Anhänger auf Mashaei ein.
Das religiöse Establishment, das im Iran seit der Revolution von 1979 allmächtig und in den vergangenen Jahren zunehmend auf Distanz zu Ahmadinejad gegangen ist, tobt.“Das, was der Präsident hier getan hat, ist kriminell und ich habe alle Schritte eingeleitet, damit sich die iranische Justiz darum kümmert”, sagte der Sprecher des Wächterrats, der laut Verfassung über das Antreten derPräsidentschaftskandidaten zu entscheiden hat – und der Ahmadinejads Wahlkampfeinsatz als Affront gegen den Obersten Geistlichen Führer Ali Chamenei interpretiert.
Langjährige Freundschaft
Ahmadinejad und den vier Jahre jüngeren Rahim-Mashaei verbindet eine Jahrzehnte überdauernde Freundschaft. Schon 1984 trafen sich die Lebensläufe der beiden zum ersten Mal. Rahim-Mashaei, damals 24 Jahre alt, studierter Elektroingenieur und als Revolutionsgardist vom Geheimdienst VEVAK nach Kurdistan entsandt, und Ahmadinejad, damals Gouverneur der aserisch dominierten Provinzstadt Khoy, blieben seither eng Seite an Seite. Während Ahmadinejad in den Achtzigerjahren von West-Aserbaidschan aus den Marsch durch die Institutionen antrat, machte Rahim-Mashaei Karriere im Geheimdienst.
HARTZ IV: ANHEBUNG DER ZULÄSSIGEN MIETE IN DRESDEN
Dresden hat die zulässigen Mieten für Hartz IV und Sozialhilfe-Leistungsberechtigte angehoben. Zum Teil fielen die Anhebungen sogar deutlich aus. Hartz IV und Grundsicherungshaushalten werden ab dem ersten Januar höhere Mieten rückwirkend anerkannt.
Die zulässigen Mieten für Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe Bezieher werden ab sofort und rückwirkend in Dresden angehoben. Am Freitag teilte die Stadtverwaltung mit, dass von den Mietspiegel-Erhöhungen etwa 5700 Haushalte der Stadt direkt betroffen sind, da bislang die Mieten von den Betroffenen als „zu hoch“ eingestuft wurden. Die Neuregelung wird rückwirkend zum 1. Januar 2013 anerkannt. Das bedeutet, den betroffenen Haushalten werden im Rahmen der ortsüblichen zulässigen Mieten die Kosten erstattet. Laut der Verwaltung können bis zu 30.000 Dresdener von den Erhöhung profitieren. Lies den Rest dieses Artikels


A painter rests in front of a huge portrait of Ayatollah Ali Khamenei on a wall near a university, 2012. (Morteza Nikoubazl / Courtesy Iran)
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