Die in Holland ansässige Firma Diginotar hat der iranischen Regierung offenbar zu einem SSL-Zertifikat verholfen, mit dem verschlüsselte SSL-Verbindungen zu Gmail abgehört werden konnten.
Die Herausforderung bei verschlüsselten Verbindungen ist, dass sichergestellt werden muss, dass man nicht nur verschlüsselt, sondern auch so verschlüsselt, dass niemand anderes mithören kann. Mithören könnte ja zum Beispiel ein man-in-the-middle-Angreifer, indem er sich zwischen die beiden kommunizierenden Rechner (Client & Server) klinkt, eine verschlüsselte Verbindung zum Nutzer mit einem eigenen Zertifikat aufbaut, diese abhört, und dann erst mit dem richtigen Zertifikat verschlüsselt an den richtigen Server weiterleitet. Um das zu verhindern, sollen die zur Verschlüsselung genutzten Zertifikate immer von einer vertrauenswürdigen Instanz signiert sein.
Einem üblichen Browser wie Firefox werden deshalb eine ganze Reihe an root-CAs mitgeliefert, denen standardmäßig vertraut wird. Wenn ein Zertifikat von einer Instanz signiert ist, deren CA nicht um Browser (per default oder nachträglich) installiert ist, kommt die altbekannte Warnmeldung “Dieser Verbindung wird nicht vertraut” – Der Nutzer muss das Zertifikat dann selbst prüfen und ihm quasi einmal das Vertrauen aussprechen. Die gleiche (oder bei manchen Browsern sehr ähnliche) Warnung bekommt ihr, wenn ein mittelloser Hacker euch zum Ziel einer man-in-the-middle-Attacke auserwählt hat, aber nicht im Besitz eines signierten Zertifikats ist.
Die Firmen im Besitz der standardmäßig mitgelieferten CAs verdienen also gutes Geld, weil sie der einzige Weg sind, einem DAU die vermeintlich sichere Nutzung der Seite ohne unverständliche Fehlermeldungen zu ermöglichen. Noch mehr Geld aber können sie natürlich damit verdienen, bösen Menschen Zertifikate für Domains auszustellen, die sie gar nicht besitzen.
So beispielsweise der iranischen Regierung, wenn diese gerne GMAIL-Verbindungen ihrer Bürger abhören möchte…
http://netzpolitik.org/2011/wie-der-iran-mit-hilfe-einer-niederlandischen-firma-gmail-abhorte/
Archiv der Kategorie: Blogs
Opposition Leader Mir Hossein Mousavi : “Nothing Has Changed, I Remain Steadfast and True to my Positions”
February 22nd, 2012 – [Kaleme] In a recent telephone conversation with his daughters, Iran’s opposition leader Mir Hossein Mousavi, reiterated that he remains steadfast and true to his positions.
It has been one year since the illegal house arrest of Mir Hossein Mousavi and his spouse Zahra Rahnavard; a year that has been filled with pressure, concerns for their well being and long and arduous months in which there has been little to no communication with their family members and the outside world. After months of silence and on the eve of the one year anniversary of their illegal house arrest the two steadfast companions of the Green movement were finally allowed a brief telephone conversation with their daughters.
According to reports received by Kaleme, at the onset of the telephone conversation and before engaging in small talk, in a strong and decisive voice, Mir Hossein Mousavi repeatedly emphasized: “Nothing has changed! My daughters I want you to know that I remain steadfast and true to my previous positions. For some reason, our sporadic communication to date and the limited news you have received from us every few months may also be discontinued.”
The reasons behind why this communication may be discontinued remain unclear. Lies den Rest dieses Artikels
Tell Congress: Don’t censor the Web
Support this! More information here – Bitte unterstützen Sie den weltweiten Protest! Informationen hier
Der Konflikt spitzt sich zu
BERLIN. (hpd) Der gestrige Angriff auf die britische Botschaft in Teheran erinnert sicherlich nicht nur zufällig und nicht nur mich an die Besetzung der US-amerikanischen Botschaft im Jahre 1979. Seinerzeit dauerte die Besetzung 444 Tage und wird für einen der Auslöser für das noch immer gestörte Verhältnis zwischen Iran und den USA gesehen.
von Jan Weber (30.11.2011)
Wie den gestern Abend den über die Fernsehbildschirme flimmernden Bildern zu entnehmen war, handelte es sich bei den erst Demonstrierenden und später die Botschaft Stürmenden keineswegs um die Studenten, wie sie aus den Unruhen nach der Wahlfälschung vor zwei Jahren bekannt sind. Bärtige und Hassparolen brüllende Basidji überrannten nicht nur sichtbar überforderte, sondern auch mit dem Mob sympatisierende Polizisten.
Die Stürmung der Botschaft hängt eng mit den aktuellen Verschärfungen der Saktionen gegen den Iran zusammen. Großbritannien hatte nach dem letzten Bericht der Internationalen Atombehörde alle Finanztransaktionen zum Iran unterbunden. Ähnlich verfuhr Kanada. Frankreich und Deutschland verhielten sich rückhaltender. [...]
The Latest from Iran (20 September): Ahmadinejad’s Warm-Up Act
Basij commander Mohammad-Reza Naqdi
1400 GMT: The “kids aren’t praying because of the internet” alert – Ayatollah Mesbah-Yazdi, chairman of the Imam Khomeini Research and Education Institute in Qom, said that the students in Iran need tospend less time on the internet and more time praying to God.
Wie der Iran mit Hilfe einer niederländischen Firma GMAIL abhörte
The Latest from Iran (2 July): Watching Out for the Tehran Mayor
Mohammad-Baqer Qalibaf1330 GMT: All the President’s Men (cont.). And it does not appear that the President’s right-hand man Esfandiar Rahim-Mashai is going to back down….
Hafte Sobh, the website linked to Rahim-Mashai, has jabbed at the Supreme Leader’s former representative to the Revolutionary Guards, Mojtaba Zolnour, as a “curse dismissed from Sepah (the Guards)”.
Iran: internationale Medienberichte 14./15.Juni – Ausschnitte
Sajjadi nominated as youth affairs & sports ministerTehran Times -
TEHRAN – President Mahmoud Ahmadinejad on Tuesday proposed Hamid Sajjadi to Parliament as Iran’s Minister of Youth Affairs and Sports. Parliament will formally confirm Sajjadi’s portfolio next Tuesday when a vote of confidence will be held. …
Iran, China stress on dialogue as only solution to nuclear issueIslamic Republic News Agency -
President Mahmoud Ahmadinejad, who is in Kazakhstan to attend the Tenth Shanghai Cooperation Organization (SCO) summit, in a meeting with Chinese President Hu Jintao here on Tuesday afternoon, called ties between the two countries ‘strategic’ and …
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Iran News Round Up (June 9)
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Testimony: The Persecution of an Iranian Political Activist and Refugee in Iraq
Anmerkung der Redaktion: Über die Deportation von 45 Flüchtlingen gibt es derzeit keine Bestätigung. Daher müssen wir vorerst diese Angabe in Zweifel ziehen. Wir bemühen uns gerade alle Angaben bestätigen zu lassen. Das wird aber eine Weile dauern. Trotzdem halten wir an der Veröffentlichung fest, weil es wichtig ist, über die Situation iranischer Flüchtlinge zu berichten.
This report was sent to us by Azad Ahmad, the Iranian political activist who is the spokesperson and chair of the Campaign “No to Deportation,” and spokesperson of the International Committee against Execution, Kurdistan Branch.
While he was getting ready to participate in the May 1st (International Workers’ Day) gathering outside the office of the Governor of Kirkuk, and preparing to address the crowd, Azad Ahmad was arrested behind the scenes by the Kirkuk Police.
Ahmad was taken to the police station in Ghuriyeh in Kirkuk. After being questioned by the police in Ghuriyeh, he was detained there until the following day, when he was taken to the Court of Kirkuk to be interrogated by a judge from the National Office of Investigation. Azad Ahmad reports that during this investigation, he was humiliated, he was blindfolded, and his hands were tied. He was accused of fictitious crimes and repeatedly threatened with deportation to Iran. After 4 hours of interrogation, he was transferred to the Information Detention Center, where he was kept in solitary confinement for three days, until the 7th of May 2011, when he was transferred to the common detention center in Kirkuk. The following day, the 8th of May 2011, he was interrogated again by the Information Office of Kirkuk, and put under the same pressures and threats for 3 more hours.
Berlin: 24 Monate Iran-Mahnwache Berlin – jeden Sonntag ab 16 Uhr, Pariser Platz
Zwei Jahre nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen findet dieser Dauerprotest gegen das herrschende iranische Regime noch immer statt.
24 Monate Iran Mahnwache bedeutet: 148 Mal Solidarität mit der iranischen Bürgerrechtsbewegung. 148 Veranstaltungen in der deutschen Hauptstadt. Rund 250 Stunden Einsatz für Menschenrechte im Iran. Das sind aber auch Tausende von Namen iranischer Opfer, die wir seit dem vorgetragen haben, das sind Hunderte von Kerzen, die seit der ersten Mahnwache gebrannt haben. Und es sind viele, viele Tränen geflossen hier in Berlin, nicht aus Freude.
Immer wieder fragen uns Menschen, warum macht ihr das eigentlich? Es gibt viele Gründe dafür, nur ein paar, einige von uns sind natürlich Iraner, für die es eine Selbstverständlichkeit ist hieran teilzunehmen. Es ist gelebte Solidarität mit den eigenen Landsleuten in der Heimat. Für die anderen, uns Deutsche, ist es ein Beitrag für die Menschenrechte, ein Beitrag für Frieden, Freiheit und Demokratie. Ein Beitrag begründet durch die eigene Geschichte, als vor gut zwanzig Jahren in der ehemaligen DDR dort unsere Landsleute friedlich für die Demokratie im eigenen Land demonstriert haben. Und aus dem dann wieder ein Deutschland entstand.
Activists Protest Outside Cyprus Embassy in Belgium, Demand Rights of Iranian Refugees Be Upheld
Activists in Brussels, Belgium have gone to the Embassy of Cyprus to demand that the rights of Iranian refugees be upheld by the Cypriot government. Organized by Nadia Borremans and Morteza Mollazeinal, the two-day protest action included a meeting with Ambassador Mavronicola–Droushiotis on 16 May 2011 and group demonstration outside the Embassy of Cyprus on 17 May 2011.
Cyprus has a refugee recognition rate of approximately one percent – among the lowest in the European Union – a clear indication that rights of asylum-seekers are grievously violated in Cyprus. Numerous reports have emerged over the years about the arbitrary and illegal detention of Iranian refugees in Cyprus, sometimes for years. This reality was reflected in the signs carried by demonstrators who demanded the release of illegally detained refugees.

Blogger Refuses to Defend Himself in Court in Protest of Unjust Proceedings
At his court session held at the Revolutionary Court on Saturday, 14 May, blogger Payman Roshan Zamir did not present a defense for himself in protest to the unjust proceedings of the judicial review. “According to requirements expressed in the law for a political suspect’s trial court, there should have been an open court, a jury, and a Representative from the Prosecutor; none of these were present. What is happening inside the Judiciary is that all laws are interpreted against the legislator’s intentions and against the suspect. I was entitled to an open court, whereas even my father was not allowed to attend, and when the lawyer brought him into the court after a lot of hardship, the Judge did not let him be present,” Roshan Zamir told the International Campaign for Human Rights in Iran about his court proceedings.
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Jahresbericht zur Religionsfreiheit (Beobachtungszeitraum April 2010 – März 2011) [ID 160409]
05.2011 – Quelle: US Commission on International Religious Freedom
Afghanistan, Ägypten, Bangladesch, Belarus, China, Eritrea, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Kasachstan, Korea, Demokratische Volksrepublik, Kuba, Laos, Demokratische Volksrepublik, Marokko, Myanmar, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan, Usbekistan, Venezuela, Vietnam: “Annual Report 2011″
Jahresbericht zur Religionsfreiheit (Beobachtungszeitraum April 2010 – März 2011) [ID 160409]
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Iran:Angst vor Separatisten
Minderheitenpolitik in der Islamischen Republik
Angst vor Separatisten
Im iranischen Vielvölkerstaat sind religiöse und ethnische Minderheiten vielfachen Diskriminierungen durch das Regime ausgesetzt. In seinem Essay beschreibt Faraj Sarkohi das Spannungsverhältnis zwischen Vertretern der Minderheiten und der schiitisch dominierten Staatsmacht.
Historisch gesehen ist der Iran seit der Zeit der Achämeniden (550-330 v. Chr.) ein Vielvölkerstaat mit einer großen sprachlichen Vielfalt. Meist war Persisch die Amtssprache. Dies galt selbst am Hof der türkischsprachigen Herrscher, die den Iran rund achthundert Jahre regierten.
blogintern
Seit heute gibt es ein Impressum im Blog sowie in der Seitenleiste einen Kalender.
Wer immer Termine hat, von denen er meint, diese könnten für Andere hilfreich sein: unter dem Kalender gibt es einen Link, mit dem man Termine anmelden kann. (die Termine werden von uns freigegeben und sollten schon irgendetwas mit dem Thema des Blogs zu tun haben
Aufklärung zur Abschiebung eines Iraners in den Iran
Vor einigen Tagen berichtete ich über die Abschiebung eines Iraners in sein Heimatland. Inzwischen hat das Netzwerk recherchiert und Lutz konnte heute (bei Facebook) vermelden:
…es hat etwas gedauert, ehe wir jetzt weitere Infos nachreichen wollen. Der Sachverhalt ist etwas anders, als wir alle vermutet haben.
Der Iraner ist freiwillig in den Iran ausgeflogen. Er hat den kompletten Rechtsweg bestritten. Seine Rückführung erfolgte mit seinem Einverständnis. Er ist keiner, der seit 2009 in die Bundesrepublik gekommen ist. Bei ihm liegen auch keine politischen Aktivitäten vor, er unterliegt auch keiner Verfolgung wegen politischer, religöser oder ähnlicher Gründe.
Wir werden diesen Vorgang nicht weiter verfolgen.
“Gharechak” prison in the city of Varamin is the 2nd “Kahrizak ” prison.
Regime is transfering the women political prisoners to “Gharechak ” prison in the city of Varamin !
The families of the women political prisoners in ” Rejaei Shahr ” prison, whose loved one’s were transfered from “Rejaei shahr” to “Gharechak” in the city of Varamin said; “Gharechak” prison in the city of Varamin is the 2nd “Kahrizak ” prison. As we all know ; Kahrizak was the prison, where many Iranian youth protesters after the presidential election coup were transfered, tortured, sexually assualted and then brutally murdered. Several Islamic Republic regime officials including Hossein Taeb, judge Said Mortazavi , Radan , Zolnoor and ….are suspect to these murders.Because of disclosure about Kahrizak prison by the green movement leaders including Mr. Karoubi more attention were focused on that prison. Now , it has been said that ; the prison officials are also transfering the women political prisoners of Evin to “Gharechak” prison in the city of Varamin.
The women prisoners told to their families that, this prison is like Kahrizak , because the prison official dont give them food and water on time. The women prisoners said; when they protested to this situation ,they were attacked by Baton and some of them were injured.They said; this prison look more like a ” hencoop”. Ms. Shabnam Madadzadeh is one of political prisoner who was transfered from “Rejaei Shahr ” prison to “Gharechak ” prison in Varamin.She said; the situation is so bad ,the prisoners can’t tolerate even a day and if this situation continues they will go on hunger strike.
In a letter to Mr. Mohammad Sadegh Larijani the head of judiciary power, the women political prisoners asked: “What is the goal of treansfering the political prisoners to a prison located far from their place of residence (Internal exile)? Is it not to create a condition for their gradual death ?
The “Gharechak ” prison like “Kahrizak ” prison is located around Tehran. The families of the women political prisoners have no news about their loved ones and are worried about their situation.
Link: www.rahesabz.net
Dossier: Iran
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Bundeszentrale für politische Bildung: Fokus Iran 2011
Fokus Iran
Die bpb setzt sich 2011 mit dem bpb-Schwerpunkt “Fokus Iran” für eine differenzierte Betrachtung des Landes ein. In Veranstaltungen sowie Print- und Onlinepublikationen sollen die politische und wirtschaftliche Situation Irans analysiert und soziale sowie kulturelle Veränderungen diskutiert werden. Im Folgenden finden Sie eine aktuelle Liste der Angebote zum “Fokus Iran”. |
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Nobel Laureate Shirin Ebadi, Union Leaders, Human Right Defenders’ Statement of Support for Mansour Ossanlou and Iran’s Workers
We as workers, trade union members, human rights advocates and empathetic individuals are increasingly concerned about the human rights abuses that many Iranian workers have been and are being subjected to as we write. We are aware that many have lost their lives, others are currently in prison, many are sick and are not allowed access to medical care while several more are not allowed to independently organize workers unions to plead their cases or advocate for decent working conditions in Iran.
Neue Links in der Blogroll
In der Blogroll bzw. in der Linkliste gibt es nun auch die zu Amnesty International:
ICRIR: URGENT: Swedish Government Again Seeks to Send an Iranian Activist to His Death in Iran; Intended Date of Deportation: 5 May 2011
We have received notice that once again, the Swedish government intends to send a refugee at clear risk of execution back to Iran. Please read the below letter from Mohammad Sirvan Foroutan, an activist against the Islamic Republic regime and member of Komala’s Peshmarga, who is at imminent risk of illegal deportation to Iran by the government of Sweden. Then take action to save his life by writing to the Swedish Migration Authorities on behalf of Sirvan; a model letter and email addresses are below.
Bahare Alavi, Missed but Not Forgotten
Today, devastating news reached the human rights community with the sad passing of Ms. Bahareh Alavi, a human rights activist and member of the One Million Signature campaign. We want to relay our condolences to Ms. Alavi’s family, friends, colleagues, and sisters at the One Million Signature Campaign. The human rights community has truly lost a shining star, but as Change for Equality reminds us, Ms Alavi. will be “Missed, but not Forgotten.” Below is a touching piece by Change for Equality detailing the exemplary life of Ms. Alavi.
Sie lieben uns weil wir sie lieben
Ich weiß nicht, was die Online-Redaktion von n-tv geritten hat, als sie einen Artikel unkommentiert einstellten, in dem dem Verbrecher aus der Podbielskiallee ein Forum gegeben wird.
Unter der Überschrift “Iran liebt Deutschland” läßt n-tv den iranischen Botschafter in Deutschland, Ali-Resa Scheikhattar zu Wort kommen:
Deutschland sei das Lieblingsland des Irans in der Europäischen Union, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. “Iran fühlt sich wohler im Dialog mit Deutschland als mit den anderen EU-Staaten”, sagte Scheikhattar. Außerdem wolle Berlin gar nicht “manche der (anti-iranischen) Entscheidungen der EU akzeptieren, ist aber dazu gezwungen”.
Als Begründung führt er an:
…wegen der Geschichte Deutschlands im Zweiten Weltkrieg müssen die Deutschen dem Druck der zionistischen (jüdischen) Lobbys nachgeben und sich den Sanktionen anschließen…
Und das steht unkommentiert auf einer deutschen Newsplattform! Das ist für mich ein doppelter Skandal. Einmal, dass dieser Verbrecher überhaupt zu Wort kommt resp. zitiert wird und dann noch der antisemitische Schlag dabei.
Es ist widerlich, wie sich hier eine Nachrichtenagentur vor dem Karren des islamistischen Regimes spannen läßt.
Aber woher der Wind weht, der n-tv diese Zeilen drucken läßt, zeigt sich am Ende des (kurzen) Artikels:
In eigener Sache: Layoutwechsel
Das alte Layout hat ein paar Probleme mit der Schriftart/Schriftgröße gemacht. Ich hoffe, die Leser gewöhnen sich an dieses hier.
Iran: “Iran Watchers” befragen LKW-Fahrer und tourende Rockbands
Wikileaks-Dokumente: US-Geheimdienste haben kaum Quellen im Iran
Am 10. November 2009 soll Irans Oberster Sicherheitsrat diskutiert haben, die Botschaft Saudi-Arabiens in Teheran von Studenten besetzen zu lassen. Die Aktion könnte junge Iraner für die Regierung begeistern, argumentierten laut einem Dokument der US-Botschaft im aserbaidschanischen Baku die Befürworter der Besetzung.
Widerstand in Wort und Bild

Mana Neyestani, Soheil Asefi
Am Wochenende fand in Berlin der Medienkongress von TAZ und Freitag statt. Es gab ein volles Zwei-Tages-Programm und es ist kaum möglich, von allen Veranstaltungen zu berichten. Unter anderem gab es eine Podiumsdiskussion mit dem iranischen Karikaturisten Mana Neyestani, dessen Zeichnungen mit wenigen Strichen ein kritisches Bild der politischen Lage in Iran zeigen. Einige davon stellte er vor und berichtete über das Zeichnen unter den Augen einer Diktatur.
Mana Neyestani ist ein stiller, ruhiger junger Mann. Umso erstaunlicher die Kraft seiner Bilder. In der Podiumsdiskussion sagte er mehrfach „Ich bin kein mutiger Mensch. Wäre ich mutig, wäre ich in Iran geblieben.“ So jedoch arbeitet er nach einer abenteuerlichen Flucht, die ihn mit Hilfe der “Reporter ohne Grenzen” nach Paris führte, heute außerhalb des Iran und traut sich, zu zeichnen, was ihn umtreibt.
Im Anschluss an die Veranstaltung im Haus der Kulturen der Welt konnten wir ein Interview mit Mana Neyestani und dem jungen iranischen Autoren Soheil Asefi führen: [hier weiterlesen]






