Archiv der Kategorie: Film
Baha’is in Iran, BBC Doku [deutsche Untertitel]
Die 26-minütige Dokumentation über die lange Geschichte der Verfolgung der Bahá’í im Iran des BBC-Journalisten Kasra Naji ist nun auch mit deutschem Untertitel verfügbar. Der Beitrag, der an verschiedenen Schauplätzen gedreht wurde und viele historische Aufnahmen verarbeitet, wurde im Programm BBC Persian vom 1. bis 4. Juli 2010 gezeigt. Zum ersten Mal überhaupt wurden für die Sendung auch Innenaufnahmen der Gebäude der Bahá’í nahe Akko gezeigt.
Short Film – The Persian Prince and the Magical Unicorn – Swedish
Short Film Title: The Persian Prince and the Magical Unicorn
Short Film Directed by: Magnus Aronson Aminoff
Short Film Synopsis: Cecilia is a young woman in Stockholm. One cold night, she hears two Oriental spirits talk about a Persian prince who travels the world before he must return home to become sultan. Cecilia happens to meet the prince. He appears to be a normal Swedish young man. But Cecilia can see through his disguise. She begins to tell a never ending story to the prince, to keep him in her world of magic, until the time is right for him to bring her to the wonderful Orient where they both belong.
Short Film Year of Production: 2008
WAHNSINN!!! Iran protestiert gegen Preis für Filmemacher Panahi bei Berlinale
Die Regierung in Teheran hat gegen die Auszeichung des iranischen Filmemachers Dschafar Panahi bei der Berlinale Protest eingelegt. “Wir haben bei den Organisatoren des Filmfestivals von Berlin protestiert”, erklärte der stellvertretende Kulturminister Dschawad Schamakdari laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Isna vom Montag. Die Regierung sei der Auffassung, dass die Macher des Festivals “ihr Verhalten korrigieren müssten”. “Alle Welt weiß, dass es einer Genehmigung bedarf, um einen Film zu machen und ihn ins Ausland zu schicken”, erklärte Schamakdari.
BILD: BERLINALE SETZT ZEICHEN FÜR DIE MEINUNGSFREIHEIT IM IRAN
Diese mutige Frau zeigt den Film ihres Vaters
Der iranische Regisseur und Regime-Kritiker Jafar Panahi darf nicht ausreisen

Die junge zierliche Frau trägt ihre schulterlangen Haare offen. Gerade ist sie aus Teheran in Berlin gelandet.
Gestern huschte sie, in Begleitung von Berlinale-Chef Dieter Kosslick, über den roten Teppich. Es ist die Premiere von „Pardé“ („Geschlossener Vorhang“), dem iranischen Wettbewerbs-Beitrag. Ein Film, der in seiner Heimat nicht gezeigt werden darf! Dass er in Berlin zu sehen ist, ist eine Sensation.
Solmaz Panahi ist die Tochter des iranischen Filmemachers und Regime-Kritikers Jafar Panahi (52). Der wurde 2010 zu 20 Jahren Berufsverbot verurteilt, darf nicht ausreisen. Den Film „Pardé“ hat er heimlich gedreht und außer Landes geschmuggelt.
Panahis Tochter zeigt nun in Berlin für ihren Vater Gesicht. Bei ihrem Auftritt auf dem roten Teppich wagte sie aber nicht, etwas zu sagen. Nach einem Statement gefragt, lächelte sie nur schüchtern und schüttelte den Kopf. Panahis Co-Regisseur Kamboziya Partovi, seit 34 Jahren mit Panahi befreundet, durfte nach Berlin reisen und berichtete von den heimlichen Dreharbeiten in einer abgedunkelten Villa.
Die junge zierliche Frau trägt ihre schulterlangen Haare offen. Gerade ist sie aus Teheran in Berlin gelandet.
Gestern huschte sie, in Begleitung von Berlinale-Chef Dieter Kosslick, über den roten Teppich. Es ist die Premiere von „Pardé“ („Geschlossener Vorhang“), dem iranischen Wettbewerbs-Beitrag. Ein Film, der in seiner Heimat nicht gezeigt werden darf! Dass er in Berlin zu sehen ist, ist eine Sensation.
Solmaz Panahi ist die Tochter des iranischen Filmemachers und Regime-Kritikers Jafar Panahi (52). Der wurde 2010 zu 20 Jahren Berufsverbot verurteilt, darf nicht ausreisen. Den Film „Pardé“ hat er heimlich gedreht und außer Landes geschmuggelt.
Panahis Tochter zeigt nun in Berlin für ihren Vater Gesicht. Bei ihrem Auftritt auf dem roten Teppich wagte sie aber nicht, etwas zu sagen. Nach einem Statement gefragt, lächelte sie nur schüchtern und schüttelte den Kopf. Panahis Co-Regisseur Kamboziya Partovi, seit 34 Jahren mit Panahi befreundet, durfte nach Berlin reisen und berichtete von den heimlichen Dreharbeiten in einer abgedunkelten Villa.
Once Upon A Time In Iran – Full Movie
The 2007 documentary by Channel 4 about the ideology behind Iranian Shiism. The role of Imam Hussein and Islam among the Iranian people, the struggle between good and evil in contemporary politics and society viewed through the historical glasses of the tragic Karbala incident. Iranian pilgrims visit the tomb of Imam Hussein that tells their own hidden stories. Channel 4 attempts to reveal the mysterious martyrdom culture of Iranians to the British public.
A steady drumbeat of leaks suggests that the US and/or Israel may attack Iran sometime over the coming months. Once Upon a Time in Iran is a road movie featuring pilgrims and presidents: a journey to the spiritual heartlands of the Iranian people and a tale of martyrdom that defines their view of aggressors and the outside world.
Mohsen Makhmalbaf Salam Cinema hd kamel full
Makhmalbaf has put an advertisement in the papers, asking for 100 actors, and thousands have shown up. The movie goes on to show different people being auditioned and each explaining their reason for wanting to act in a film.
It was made explicitly for the celebration of the 100th anniversary of cinema. The year 1895 is considered the debut of the motion picture as an entertainment medium.
The Silence – Iranian Movie – 1998 – English Subs
Sokout – The Silence – Iranian Film – Mohsen Makhmalbaf – 1998 – Full – English Subtitles
Close Up – Iranian Movie – 1990 – Full – Eng Sub
Pretending to be Mohsen Makhmalbaf making his next movie, Ali Sabzian enters the home of a well-to-do family in Tehran, promising it a prominent part in his next movie. The actual people involved in the incident re-enact the actual events, followed by the footage from the actual trial that took place.
Berlinale 2013: Wettbewerbsbeitrag – Pardé| Jafar Panahi, Kamboziya Partovi
Pardé
Closed Curtain
SYNOPSIS
Sie werden gesucht: der Mann und sein Hund, den er eigentlich nicht besitzen darf, da das Tier nach islamischen Geboten als unrein gilt. Die junge Frau, die an einer verbotenen Party am Ufer des Kaspischen Meers teilgenommen hat. Sie verbarrikadieren sich in einer abgelegenen Villa mit verhängten Fenstern und beäugen einander misstrauisch. Warum hat er sich den Schädel kahl rasiert? Woher weiß sie, dass er von der Polizei verfolgt wird? Beide sind sie Gefangene eines Hauses ohne Aussicht inmitten einer bedrohlichen Umgebung. Aus der Ferne hört man die Stimmen von Polizisten, aber auch das beruhigende Rauschen des Meeres. Einmal betrachten die beiden nachts den Sternenhimmel, bevor sie wieder hinter die Mauern zurückkehren.
Ob man es hier mit Outlaws in mehrfacher Hinsicht zu tun hat? Oder sind der Mann und die junge Frau Phantome, Kopfgeburten eines Filmemachers, der nicht mehr arbeiten darf? Jetzt betritt der Regisseur die Szene, die Vorhänge werden wieder aufgezogen. Die Wirklichkeit erhält Einzug, doch wird sie von der Fiktion immer wieder eingeholt. Eine absurde Situation: Zwei Drehbuchgestalten suchen und beobachten ihren Regisseur.
Iran 2013, 106 Min
Farsi
REGIE
Jafar Panahi, Kamboziya Partovi
DARSTELLER
Kamboziya Partovi
Maryam Moghadam
Jafar Panahi
Hadi Saeedi
Azadeh Toradi
Agha Olia
Zeynab Khanum
TERMINE
-
120013
Di 12.02. 16:00
Berlinale Palast (D)
-
130742
Mi 13.02. 09:30
Friedrichstadt-Palast (E)
-
131073
Mi 13.02. 10:00
Haus der Berliner Festspiele (D)
-
170884
So 17.02. 18:00
Cubix 8 (D)
LEGENDE
BR III TV-Tipp: Das Lied der Sperlinge – 1.Nov. 2012 / 23:50 Uhr / Avaze gonjeshk-ha ( Spielfilm, Iran 2008 )
BR 3 , 1.November 2012 , 23:50 Uhr

Die Arbeiter einer Straußenfarm versuchen ein entlaufenes Tier einzufangen.
Geschichte:
Karim arbeitet auf einer Straußenfarm nahe Teheran. Sein geruhsames Familienleben gerät aus dem Gleichgewicht, als er den Job verliert und seine älteste Tochter gleichzeitig ein nahezu unerschwingliches neues Hörgerät benötigt. Doch Karim hat Glück und findet Arbeit als Motorrad-Taxifahrer in Teheran.
Dabei verdient er plötzlich mehr denn je. Doch sein unerwarteter Reichtum verändert seinen Charakter und macht ihn zu einem habgierigen Menschen. Erst nach einem schweren Unfall entdeckt er die eigentlichen Werte des Lebens neu.
Mit seinem Job auf einer Straußenfarm kann der bescheidene Landarbeiter Karim seine Familie nur mühsam ernähren. Als ihm eines der Tiere entkommt, verliert Karim seine Arbeit. Glücklicherweise lässt sich der Familienvater davon nicht leicht erschüttern. Im nahen Teheran, wo er ein neues Hörgerät für seine älteste Tochter besorgen will, kommt ihm der Zufall zur Hilfe: Im Verkehrschaos der Metropole werden Motorradtaxis gebraucht.
Und so chauffiert Karim mit seiner altersschwachen Maschine bald Geschäftsleute durch die Metropole. Auf seinen Fahrten lernt er die Wirren des modernen Großstadtlebens kennen und steigt rasch zum viel beschäftigten Kurierfahrer auf. Doch das Geld verändert seinen Charakter: Aus dem einst freigebigen Mann wird ein emsiger Kleinunternehmer, der auf seinem Hof ausrangierte Möbel und Altmetall aus der Stadt hortet. Erst als er einen Unfall hat und auf die Hilfe seiner Nachbarn angewiesen ist, entdeckt er die wahren Werte des Lebens neu: Großzügigkeit, Mitgefühl und Uneigennützigkeit.
Hintergrund:
Der Filmemacher Majid Majidi zählt zu den bedeutendsten Regisseuren des Iran und wurde international bekannt mit Werken wie dem Jugendfilm “Kinder des Himmels” und seinem meditativen Meisterwerk “Die Farben des Paradieses”. Wie in seinen bisherigen Filmen wirft Majidi in “Das Lied der Sperlinge” einen unprätentiösen Blick auf die Missstände seines Landes und nutzt zugleich eine malerische Bildsprache, die auf symbolisch-poetische Motive setzt.
Und dank des subtilen Humors wirkt die Botschaft dieser filmischen Parabel in keinem Moment aufgesetzt. Hauptdarsteller Reza Naji wurde auf der Berlinale 2008 mit dem “Silbernen Bären” als bester Darsteller ausgezeichnet.
| Schauspieler: | Karim (Reza Naji) Nargess (Maryam Akbari) Abbas (Kamran Dehghan) Hossein (Hamed Aghazi) |
| Regie: | Majid Majidi |
BR TV-Tipp: Nader und Simin – Eine Trennung / 1.Nov. 2012 – 21:50 Uhr
BR III – Donnerstag, 1.November 2012 – 21.50 Uhr
Das Bayerische Fernsehen zeigt den preisgekrönten Film an diesem Abend als deutsche Erstausstrahlung.

Simin (Leila Hatami, links) plant, den Iran mit ihrem Gatten Nader (Peyman Moadi) und der Tochter Termeh zu verlassen. Den zuständigen Behörden gibt sie an, die 14-jährige solle nicht weiter “unter diesen Bedingungen” aufwachsen. “Unter welchen Bedingungen?” lautet die Frage des Beamten. Verbirgt sich dahinter eine versteckte Drohung? Simin wird den Blick senken und nicht antworten …
Geschichte:
Seit 14 Jahren sind Nader und Simin verheiratet. Zusammen mit ihrer Tochter, der elfjährigen Termeh, lebt das Paar in der iranischen Hauptstadt Teheran. Doch wenn es nach Simin ginge, würde die Familie schnellstmöglich Iran verlassen, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen.
Nader wiederum sorgt sich um seinen an Alzheimer erkrankten Vater, der mit der Familie in der gemeinsamen Wohnung lebt. Wer soll sich um ihn kümmern, wenn die Familie ins Ausland geht? Doch Simins Entschluss steht fest. Als ihre beim Familiengericht eingereichte Scheidung abgelehnt wird, verlässt sie Nader und zieht bei ihrer Mutter ein. Der muss sich nun allein um Termeh und seinen pflegebedürftigen Vater kümmern. Immerhin hat er mit Razieh eine neue Haushaltshilfe bekommen. Doch die junge Frau, die aus einer armen und streng religiösen Familie stammt, ist mit der Pflege von Simins Vater völlig überfordert. Als sie sich nicht mehr zu helfen weiß, fesselt sie den alten Mann ans Bett. Nader ist schockiert und wirft Razieh aus der Wohnung. Dabei kommt es zu einem folgenschweren Unfall, nach dem die im vierten Monat schwangere Razieh ihr Kind verliert. Nun muss sich Nader wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Razieh wiederum wird wegen der Misshandlung von Naders Vater angeklagt.
Hintergrund:
Mit “Nader und Simin – Eine Trennung” inszenierte Drehbuchautor und Regisseur Asghar Farhadi ein mitreißendes Drama, das zugleich einen facettenreichen Einblick in den Alltag und die zwischen Tradition und Moderne gespaltene Gesellschaft der Islamischen Republik Iran gibt. Zu den vielen Auszeichnungen, die das Ehedrama auf internationalen Festivals erhalten hat, zählen der “Goldene Bär” für den besten Film auf der Berlinale 2011, der “Silberne Bär” für das beste männliche und weibliche Schauspielensemble sowie die Auszeichnung als “Bester fremdsprachiger Film” bei den “Golden Globes” 2012.
Bei der 84. Verleihung der “Academy Awards” am 26. Februar 2012 wurde Asghar Farhadis einfühlsames Drama, das auch für das beste Originaldrehbuch nominiert war, mit einem Oscar als “Bester fremdsprachiger Film” ausgezeichnet. Das Bayerische Fernsehen zeigt den preisgekrönten Film an diesem Abend als deutsche Erstausstrahlung.
| Schauspieler: | Simin (Leila Hatami) Nader (Peyman Moadi) Hodjat (Shahab Hosseini) Razieh (Sareh Bayat) |
| Regie: | Asghar Farhadi |
Who ist Jafar Panahi?
Jafar Panahi (Persian: جعفر پناهی ; born 11 July 1960) is an Iranian film director, screenwriter and film editor most commonly associated with theIranian New Wave film movement. After several years of making short films and working as an assistant director for fellow Iranian filmmaker Abbas Kiarostami, Panahi first achieved international recognition with his feature film debut The White Balloon in 1995. The film won the Caméra d’Or at the1995 Cannes Film Festival, which was the first major award won by an Iranian film at Cannes. Panahi was quickly recognized as one of the most influential filmmakers in Iran. Although his films were often banned in his own country, he continued to receive international acclaim from film theoristsand critics and has won numerous awards, including the Golden Leopard at the 1997 Locarno International Film Festival for The Mirror, the Golden Lion at the 2000 Venice Film Festival for The Circle and the Silver Bear for Best Director at the 2006 Berlin Film Festival for Offside.[1] His films are known for their humanistic perspective on life in Iran, often focusing on the hardships of children, the impoverished and women. Author Hamid Dabashihas said that “Panahi does not do as he is told — in fact he has made a successful career in not doing as he is told.”[2]
| جعفر پناهی Jafar Panahi |
|
|---|---|
Jafar Panahi, Cines del Sur 2007 |
|
| Born | 11 July 1960 (age 52) Mianeh, Iran |
| Residence | Tehran, Iran |
| Nationality | Iranian |
| Ethnicity | Azerbaijani |
| Alma mater | Iran Broadcasting College of Cinema and TV |
| Occupation | Film director, screenwriter, producer, film editor, assistant director |
| Years active | 1988–Present |
| Known for | The White Balloon, The Circle |
| Influenced by | Vittorio De Sica, Abbas Kiarostami |
| Criminal charge | Propaganda |
| Criminal penalty | 6 years |
| Criminal status | Awaiting Trial |
| Spouse(s) | Tahereh Saidi |
| Children | Solmaz Panahi (daughter) Panah Panahi (son) |
tagesschau: Sacharow-Preis des EU-Parlaments Ehrung für Anwältin und Filmemacher aus dem Iran
Zwei Iraner werden für ihr politisches Engagement mit dem diesjährigen Sacharow-Preis des EU-Parlaments ausgezeichnet: die inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh und der Filmemacher Dschafar Panahi.


Panahi prangert in seinen Filmen die politische Unterdrückung im Iran an, vor allem die der Frauen. Für den Streifen “Offside” erhielt er 2006 in Berlin den Silbernen Bären. Im Iran sind seine Filme verboten. Panahi wurde im Dezember 2010 zu sechs Jahren Haft wegen “Propaganda” gegen die iranische Regierung verurteilt, ist aber derzeit auf freiem Fuß. Die Menschenrechtsaktivistin Sotoudeh hat als Anwältin Jugendliche, Frauen und politische Gefangene verteidigt. Sie sitzt derzeit einer elfjährige Freiheitsstrafe ab.
Pussy Riot und Menschenrechtler waren nominiert
Außer den beiden Iranern waren die zu Lagerhaft verurteilten Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot und der weißrussische Menschenrechtsaktivist Ales Beljazki für den Preis nominiert.
Die feierliche Preisverleihung ist für den 12. Dezember in Straßburg geplant. Die mit 50.000 Euro dotierte Ehrung “für die Freiheit des Geistes” wird seit 1988 an Menschen und Organisationen verliehen, die sich besonders mutig für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an fünf Aktivisten des “Arabischen Frühlings”. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderen der Apartheidsgegner und spätere Staatschef von Südafrika, Nelson Mandela, der Vater des Prager Frühlings, Alexander Dubcek, die birmanische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi, der chinesische Bürgerrechtsaktivist Hu Jia und die russische Menschenrechtsorganisation “Memorial”.
Photos and Vidoes: Protests Erupt in Tehran
Photo by 25Bahman; Vidoes by youtube
Protests have erupted in Tehran after the currency crisis reached a boiling point on Wednesday. The value of Iranian national currency has plunged to historical lows in recent days. The currency has dropped by over 80% in value over the past year. This has resulted in steep rise in prices causing major hardship for businesses and ordinary people. Some factories have aleady shut down, and others are on the verge of doing so.

Sa’di street in central Tehran
- Tehran Clashes Reported As Iran Rounds Up Moneychangers - Tehran’s Grand Bazaar has reportedly closed as authorities crack down on black-market currency traders in the Iranian capital with the rial plummeting against the dollar.
- Iranian Police Clash with Protesters After Currency Plunge - Witnesses in Iran’s capital say police have clashed with protesters who were speaking out against a plunge in the nation’s currency. Police in riot gear were reported to be breaking up the Wednesday demonstrations in central Tehran. 10/3/12
- Currency crisis puts Tehran Bazaar in limbo - Parts of Tehran’s Bazaar were shut down today, Wednesday, following the sudden drop in the price of the Iranian national currency and the turmoil in the market.
Video shows a massive protest in central Tehran

Tehran Bazaar on strike

Lalehzar street in central Tehran

Manouchehri street in central Tehran

Streets close to Tehran Bazaar

Istanbul intersection in Central Tehran
Protests in Tehran Bazaar

Tehran Bazaar on strike
Protesters chanting in Tehran Bazaar asking merchants to close their shops
TV Tipp ARD: Ware Mensch – Der Kampf gegen Schleuserbanden

Montag, 17.9.2012, 22:50 Uhr ARD
Jahr für Jahr reisen 400.000 Menschen illegal in den Schengen-Raum ein, oft mit Hilfe von Schleuserbanden. Zehn Milliarden US-Dollar fließen dabei in die Taschen der Banden – ein lukrativer globalisierter Menschenhandel. Deutschland, Skandinavien, Großbritannien, Belgien, Frankreich, aber auch die nordischen Länder sind die bevorzugten Ziele für die “Ware Mensch”.
Die Dokumentation begleitet die Sondereinheit der Bundespolizei “Bexbach”, die ausschließlich im verdeckten Bereich der Schleuserkriminalität ermittelt, spricht mit Betroffenen, die ihre Schleusung bereits erlebt und erlitten haben. Sie berichtet von Flüchtlingen in Istanbul und von einem Grenzfluss, über den viele von ihnen ihre Reise in das “gesegnete Europa” antreten.
Während der Leiter der Sondereinheit Bundespolizei, Jörg Wettlaufer, seinen Kampf gegen die Schleuser in Deutschland antritt, machen sich jeden Monat 5000 Geschleuste auf den Weg über den türkisch-griechischen Grenzfluss Evros in die “Festung Europa”. In Istanbul sprechen die Autoren mit dem in seiner Heimat Sudan verfolgten Ali und erfahren die Motive für seine Flucht; 5.000 Euro wird diese kosten. Das Filmteam begleitet den Bürgermeister Ibrahim Kilic, aus dem Grenzdorf Karakasim an den Evros, wo immer wieder Flüchtlinge bei der Überquerung ums Leben kommen.
In Frankfurt sind Wettlaufer und seine Kollegen erfolgreich. In der S-Bahn können sie einen Schleuser festnehmen, der Frauen in Nigeria per Voodoo-Zauber gefügig macht und sie dann zur Prostitution nach Deutschland schaffen lässt. Einige Tage später geht den Bundespolizisten ein “großer Fisch” ins Netz. Nach monatelangen Observationen und Telefonabhöraktionen können sie eine vietnamesische “Residentin” dingfest machen. Als “Residenten” bezeichnen sich “die Häuptlinge” oder Clanchefs der Schleuserbanden, die in den jeweiligen Regionen oder Ländern Schleusungen organisieren und mit Hilfe von Scheinehen illegal legalisieren.
In Köln sprechen die Autoren mit der Iranerin Mitra Khaltbari. Vor zwei Jahren kam die in ihrer Heimat politisch verfolgte Journalistin mit einem gefälschten Pass vom Iran über Istanbul nach Deutschland. Sie erzählt von den Stationen ihrer Schleusung und dass man das Trauma der Flucht sein Leben lang mit sich herumträgt. Die Autoren sprechen mit ihr über ihre neue Heimat Deutschland.
In Warschau dokumentiert der Film die Arbeit von Frontex-Chef Klaus Roesler. Er erklärt die pragmatische Leitlinie des europäischen Grenzschutzes: “Migration kann nicht durch Grenzschutz aufgehalten werden.” Im ICE nach Berlin sagt Jörg Wettlaufer: “Schleusern geht es immer um den finanziellen Profit, nicht um die Menschen.”
Mitra Khalatbari, die ehemals Geschleuste, hierzu: “Es ist richtig, dass die Art wie ich geflüchtet bin nicht gut war, aber meine Flucht war nicht die Schuld der Schleuser. Es ist einfach ihr Job und für mich sind sie respektvolle Menschen, die vielen in ihrer Not helfen, Menschen, denen Schlimmes in ihrer Heimat hätte zustoßen können.” Und dann ganz ruhig aber bestimmt: “Meine Flucht hat sich gelohnt, weil ich am Leben bin.”
Der Film “Ware Mensch” ist denen nahe gekommen, die fliehen und denen, die es verhindern sollen.
TV Tipp: SWR – Varzeshe Pahlavani im Iran
SWR – Samstag, 1. September 2012, 08:45 Uhr

Sie stemmen schwere Eisenketten, hantieren mit riesigen Holztafeln und schwingen bis zu 30 Kilogramm schwere Keulen. Der Morshed, der Trommler, gibt mit wechselnden Rhythmen den Ablauf der einzelnen Bewegungen vor. Während er religiöse Verse und mystische Geschichten singt, drehen sich die Sportler blitzschnell um die eigene Achse.
“Der Sport der Helden”, wie Varzeshe Pahlavani übersetzt heißt, ist eine der ältesten Kraftsportarten der islamischen Welt. Wie seit Jahrhunderten trainieren die Männer im Iran auch heute noch im “Zoorkhaneh”, dem “Haus der Stärke”. Frauen haben hier keinen Zutritt.
Als im 13. Jahrhundert Reiterhorden aus der Mongolei nach Westen vordrangen, überrannten sie auf ihrem Kriegszug auch Persien. Um jeden Widerstand im Keim zu ersticken, verboten die Mongolen alle Arten der körperlichen Ertüchtigung. Das trieb die Perser in den Untergrund. Sie trainierten an geheimen Orten mit einfachen Hilfsmitteln wie Ketten, Keulen und Holzschilden. Dies, sagt man, sei die Geburtsstunde des Varzeshe Pahlavani.
Arbeit statt Bomben – Eine Reise durch den Iran -
Aus ihrem Drang zur Atombombe machen die Mullahs jetzt kein großes Geheimnis mehr. Die Lage hat sich gefährlich zugespitzt. Wie stehen die Iraner zu den atomaren Plänen ihres Regimes? Die meisten sind voll damit beschäftigt, eine Arbeit zu finden. Der atomare Ehrgeiz ihres Regimes ist für die meisten Iraner kein großes Thema. Die Leute sind stolz auf ihr Land, auf das islamische Regime weniger, doch offen sagt das niemand. Nur ein alter Töpfer in Meybod zeigt sich gegenüber den Mullahs in Teheran misstrauisch. Ihm sind sie mittlerweile viel zu weit weg von den Sorgen und Nöten der arbeitenden Menschen. Zwölf Stunden pro Tag töpfert er und das seit 60 Jahren. Mehr als 100 Euro im Monat verdient er dabei nie. So musste er zehn Kinder großziehen. Die Mullahs haben einst die Parole ausgegeben, so viele Kinder wie möglich in die Welt zu setzen. Die Bevölkerungszahl explodierte, doch keiner von denen da oben, so denken seine Kinder, kümmert sich jetzt um Arbeit und Brot für die Jungen. Stattdessen nerven sie jetzt uns und die Welt mit der Atombombe.
‘Zendegi-ye Khosoosi’: The ‘Private Life’ of an Iranian Reformist
by ESKANDAR SADEGHI-BOROUJERDI


A tale of a fatal attraction bears a host of ideological implications.
A provocative film recently graced Iran’s cinemas, albeit for a short time, sparking controversy across the country. The hardline fundamentalist vigilante group Ansar-e Hezbollah (Helpers of the Party of God) sought to prevent Zendegi-ye Khosoosi (Private Life), directed by Mohammad Hossein Farah Bakhsh, from screening at numerous cinemas across the country after its limited release, and the film ultimately saw its license revoked. The Ministry of Culture and Islamic Guidance has been heavily criticized by conservatives and fundamentalists for licensing it to begin with. Similarly, its screening at the Fajr Film Festival and the Best Actor award Farhad Aslani won there for his performance has been widely denounced. Lies den Rest dieses Artikels
TV TIPP: ZDF.kultur – Die Welt von Vice
Freitag, 10.8.2012, 22:40 UHR, ZDF kultur

Chefredakteur Tom Littlewood stellt in dieser Folge die illegalen Waffenmärkte der Taliban in Pakistan sowie die rebellische Filmszene im Iran vor. Pakistan gilt nicht erst seit der Tötung Osama bin Ladens als die neue Heimat des islamistischen Terrorismus. 2006 war Suroosh Alvi einer der wenigen Journalisten, die durch den weltweit größten illegalen Waffenmarkt inmitten der Stammesgebiete von Nordwest-Pakistan schlendern durften.
Er berichtet, woher die Unmengen an Waffen kommen, und unterzieht sie auf einem der “Schießstände” über den Dächern von Darra einem Praxistest. In Iran trifft er eine neue Generation von Filmemachern. Trotz eines zweifelhaften Nuklear-Programms und einem ultrakonservativen Präsidenten hat sich im Iran eine der progressivsten und einflussreichsten Filmszenen überhaupt entwickelt. Shane Smith tauchte in diese Welt ein und fand heraus, wie sich trotz der politischen Unterdrückung eine selbstbestimmte Kreativkultur bilden konnte.
Kiarostami’s “Close up” among Top 50 Greatest Films of All Time
The Stoning of Soraya M.
Ein iranischer Film nach einer wahren Begebenheit, mit englischen Untertiteln.
Five Great Iranian Films
by HAMID NAFICY
When A Separation became the first Iranian film to win an Academy Award, more people gained awareness of the country’s rich film legacy. Hamid Naficy, a leading authority on Middle Eastern cinema, lists a selection of his favorite Iranian films.
The House is Black (1961), directed by Forugh Farrokhzad
This is a documentary about the lives of the lepers in the Babadaghi Leper Colony near Tabriz — one of the few films about disability in prerevolution Iran. This was not a typical institutional documentary, however, as it did not laud the services of its sponsor, the Society for Assistance to Lepers, and it did not use the official documentary style (except in a brief medical midsection). In fact, it set the tone and became the model for poetic realist documentaries and their vision of “radical humanism.” The film begins with scenes of bitter irony in the classroom of the leper colony in which voice and image counterpoint each other to create a powerful third message. A boy whose fingertips have been eaten away by the merciless disease and another whose face and eyes are ravaged read out loud from a textbook: “Lord, I praise thee for having given me hands to work / Eyes to see the beauty of the world.” In other scenes the lepers act like other people: they celebrate a wedding, put on make up, dance. This best poetic realist film by the foremost female poet of the last half of the 20th century, also manifested the parallel between writing poetry and film editing. A detailed examination of films she edited shows that she took a similarly careful approach to film editing as she did to composing poetry. Her written work is characterized by words that are highly evocative, atmospheric, emotional, sensorial, and corporeal. One of her coworkers at Golestan Film Workshop, Karim Emami, noted that many of her words “appertain to senses and the nervous system.” Her words refer to the physicality of reality in the same way that each shot of a documentary — the type of film she made — indexes an external reality. In addition, her poetic realism stems from her working with each shot in her films as though it were a word in a poem, with great care and precision. Lies den Rest dieses Artikels
How Iran Censors Foreign Films
By Golnaz Esfandiari , RFE/RL

A film scene censored by Iran’s state television
We have reported extensively about censorship in Iran’s state-controlled television, including censorship of foreign movies.
Iranian journalist Reza Valizadeh, who worked for some four years as a reporter, presenter, and producer with Iran’s radio and television, explained in a 2010 interview with “Persian Letters” how foreign movies and documentaries are altered on state TV to make them appropriate and Islamic in the eyes of Iranian decision makers. Lies den Rest dieses Artikels
Agha Yousef („Herr Yousef“; persisch آقا یوسف)
ist ein iranischer Film aus dem Jahr 2011. Ali Rafi’i schrieb das Drehbuch und führte Regie; es ist die zweite Regiearbeit Rafi’is.
Herr (Agha) Yousef ist ein pensionierter Angestellter, der zusammen mit seiner Tochter Rana lebt. Sein Sohn führt indes sein eigenes Leben und ist nach Kanada ausgewandert; Yousefs Frau starb fünf Jahre zuvor. Um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, arbeitet er als Reinigungskraft in den Häusern anderer Leute – eine Tätigkeit, die er vor seiner Tochter, an der er sehr hängt, geheim hält. Der normale Arbeitsalltag ändert sich, als er eines Tages die Stimme seiner Tochter auf dem Anrufbeantworter eines Kunden hört.
NDR3: Die Marco Polo Fährte – Von der Türkei nach Teheran ( Film )
Dienstag, 24.7.2012 – 15:15 Uhr N3
Bradley Mayhew schreibt Reiseführer, vor allem über Asien. Diesmal recherchiert er für ein besonderes Projekt. Er folgt der Spur Marco Polos, 8.000 Kilometer über Land, mit Bus, Lkw oder per Anhalter, von Venedig bis Peking. Der Autor ist in den verschneiten Bergen Anatoliens unterwegs, mitten im Winter, wie einst Marco Polo vor 750 Jahren.
Damals gehörte die Osttürkei zu Großarmenien. Bradley sucht den schwarzen Edelstein der Region, den Oltu Tasch. Dörfler schürfen ihn gefahrvoll aus selbst gehauenen Minen. Juwelen waren klein und leicht zu transportieren, zugleich wertvoll. Marco Polo schreibt begeistert darüber. Bradley passiert den Berg Ararat, auf dessen Gipfel Marco Polo die Arche Noah vermutete.
Dann der Iran. Es war nicht einfach, ein Visum für die Einreise in den Gottesstaat zu bekommen. Bradley ist froh, als er die größte Stadt im Westen des Irans erreicht. “Täbris ist eine noble Stadt. Die Menschen weben wertvolle Stoffe und die Händler machen große Gewinne”, schrieb Marco Polo. Der Basar von Täbris zählt zu den ältesten und größten der Welt. Bis heute werden dort vor allem Teppiche gehandelt.
Bradley reist weiter in das Gebirge Elburs, auf der Suche nach den “Assassinen”, der alQaida des 13. Jahrhunderts. Marco Polo beschreibt die ersten Selbstmordattentäter der Geschichte: eine Story über Sex, Drogen und Gewaltverbrechen. In Teheran blickt Bradley in die zwei Gesichter des Gottesstaates. Morgens sieht er religiöse Inbrunst in einem schiitischen Heiligenschrein, abends erlebt er die Rockband Ballgard, die im Untergrund spielt.
Maryam Moghadam [...]


