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Semnan: drei Schicksale, eine Haftanstalt
Barman Ehsani muss mittlerweile sieben Monate alt sein, Suren Ghorbani und Rasam Tibyanian bald ein Jahr. Sie sind wahrscheinlich die jüngsten Insassen des Frauengefängnisses in Semnan, einer iranischen Stadt, 220 Kilometer östlich von Teheran entfernt. Ihr Schicksal wurde von der Gesellschaft für bedrohte Völkeraufgegriffen. Um der Forderung nach Freilassung der Mütter aus Semnan Nachdruck zu verleihen, hat die Gesellschaft Postkarten drucken lassen. Damit kann sich jeder an Bundespräsident Joachim Gauck wenden. Der Bundespräsident wird gebeten, sich persönlich bei der iranischen Führung für die Freilassung der jungen Mütter und ihrer Kinder sowie der anderen Inhaftierten einzusetzen.Wir veröffentlichen hier die deutsche Übersetzung eines glaubhaften Berichts aus dem Iran, der die Umstände ihrer Gefangennahme sowie deren Haftbedingungen schildert.

Der Vater des kleinen Barman, Erfan Ehsani, wurde wegen seines Bekenntnisses zur Bahá’í-Religion und des Vorwurfs der Propaganda gegen die Ordnung der Islamischen Republik Iran zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Er befindet sich nun im Männergefängnis von Semnan. Auch seine Mutter, Tarane Torabi, wurde wegen ihrer Zugehörigkeit zur Bahá’í-Gemeinde und unter Vorwürfen wie Propaganda gegen die staatliche Ordnung, Mitgliedschaft in Bahá’í-Institutionen, Gründung ungesetzlicher Vereinigungen und “Präsenz unter Muslimen” – gemeint ist wohl der Umstand, dass die Familie Kontakte mit ihrer muslimischen Umgebung pflegte – zu 30 Monaten Haft verurteilt. Die steht sie nun mit ihrem Sohn im Frauengefängnis von Semnan durch.
Wie dies kam? Schon während der Schwangerschaft von Frau Torabi stürmten die Beamten des Geheimdienstministeriums das Haus der Familie und versuchten, diese mit Drohungen und Beschimpfungen einzuschüchtern und den Ehemann zu verhaften. Der psychische Stress löste bei der Mutter eine Frühgeburt aus. Der kleine Barman kam nach acht Monaten Schwangerschaft einen Monat zu früh zur Welt. Sichtbar haben diese Ereignisse nach der Geburt sein Wachstum und seine Entwicklung beeinträchtigt. Etwa zeitgleich zur Geburt wurde Frau Torabi das gegen sie gerichtete Urteil des Revisionsgerichts zugestellt. Sie wurde aufgefordert, ihre dreißigmonatige Haftstrafe anzutreten und im September 2011 mit ihrem Kind im Gefängnis von Semnan vorstellig zu werden. Einen Monat später stürmten die Beamten erneut das Haus der Familie und setzten Herrn Torabi unter massiven Druck, sich zum Wehrdienst zu melden. Als dieser zum Kreiswehrersatzamt ging, um sich zum Militärdienst zu melden, wurde er von den Beamten des Geheimdienstes verhaftet. Im Oktober 2011 kam er in das Männergefängnis von Semnan. Lies den Rest dieses Artikels
Baha’is in Iran, BBC Doku [deutsche Untertitel]
Die 26-minütige Dokumentation über die lange Geschichte der Verfolgung der Bahá’í im Iran des BBC-Journalisten Kasra Naji ist nun auch mit deutschem Untertitel verfügbar. Der Beitrag, der an verschiedenen Schauplätzen gedreht wurde und viele historische Aufnahmen verarbeitet, wurde im Programm BBC Persian vom 1. bis 4. Juli 2010 gezeigt. Zum ersten Mal überhaupt wurden für die Sendung auch Innenaufnahmen der Gebäude der Bahá’í nahe Akko gezeigt.
Ich klage die Geschichte an
Ich klage die Geschichte an
von Sina Mohtadi*
Heute Nachmittag, ich hatte gerade Besuch, reichte mir meine Mutter das Telefon.
„Ja, bitte?“, frage ich.
„Iraj Eslahi von der Staatsanwaltschaft, Abteilung für Strafvollzug. Ich
fordere sie auf, sich umgehend zum Strafvollzug zu melden!“ tönt eine
Stimme.
Ich frage: „Ist das Urteil denn bestätigt?“
Die Stimme sagt: „Ja, Ihre Akte liegt vor.“
Ich frage: „Wann soll ich kommen?“
Die Stimme sagt: „Unverzüglich!“
Ich sage: „Ich kann erst in einer Woche, vorher geht es nicht.“
Die Stimme hält kurz Rücksprache und sagt dann: „Kommt nicht in Frage,
spätestens Dienstag nächster Woche.“
Ich sage: „Das geht nicht.“
Nach einer kurzen Verhandlung einigen wir uns schließlich auf den
Samstag, 18. Shahriwar (9. September).
Alina1 steht neben mir. Sie war während des Gesprächs dazugekommen.
Nach Beendigung des Telefonats fragt sie: „Wer war das?“
Ich sage: „Mein Urteil ist rechtskräftig.“
Alina weint laut auf und schreit: „Nein, du darfst nicht gehen, du musst
fliehen! Warum du? Warum wieder einer aus unserer Familie? Was soll ich
nur machen? …“
Ich versuche sie zu beruhigen und spreche mit ihr, um ihre Fragen zu
beantworten.
Nach einer Viertelstunde beruhigt sie sich ein wenig. In ihrer Hilfslosigkeit
sagt sie nur: „Papa, bitte, ich bitte dich, gehe nicht.“
Noch hilfloser als sie antworte ich: „Meine Liebe, ich will nicht gehen, aber
es geht nicht anders!“
Auf ihr wiederholtes Flehen antworte ich nicht mehr. Ich halte ihre Hand
und streichele ihren Kopf …
1 Alina ist die Tochter von Sina.
* Zum Schutz aller Beteiligten, die ohnehin gefährdet genug sind, wurden alle Namen geändert.
Ich erinnere mich, wie ich vorgestern raus gegangen bin, um bei der Bank
etwas zu erledigen. Nach einer halben Stunde kam ich zurück und sah, dass
Kamran geweint hatte. Alina erklärte: „Er hat geweint und immer wieder
nach dem Onkel gefragt, warum er nicht komme. Ob er auch im Evin2 sei.“
Im letzten Monat fragte mich Kamran immer, wenn ich das Haus verließ:
„Onkel, kommst du zurück?“ Bis heute habe ich immer gesagt: „Ja, mein
Lieber, ich komme zurück.“ Ich weiß nicht, was ich jetzt sagen soll. Soll
ich ihm die Situation erklären oder nicht?
Ich denke, möglicherweise wird sich morgen die Nachricht über mein
Urteil über E-Mails und auf Internetseiten verbreiten. Das Gefängnis
bekommt die Mitteilung, dass ich mich am 18. Shahriwar dort zu melden
habe. Eine weitere Seite in der Geschichte dieses Landes, eine Seite in der
Geschichte der Bahá’í-Religion: „Sina Mohtadi wurde wegen seines
Glaubens inhaftiert – wie sein Bruder, wie seine Schwägerin, wie viele
andere.“
Ich erinnere mich an den Artikel von Dr. Dawodi „Die Geschichte klagt
an“ an die iranische Bevölkerung und die Obrigkeit von 1980, der Zeit als
die Unterdrückungen und Grausamkeiten gegen die Bahá’í-Gemeinde
anfingen, täglich zuzunehmen. Ich selbst war damals ein junger Mann. Der
Stil und der Inhalt des Artikels, der die Gräuel und Gewalttaten gegen die
Bahá’í darstellte, hatten mich sehr berührt. Aber jetzt will ich sagen: „Ich
klage die Geschichte an“, weil sie lediglich die Ereignisse und Vorfälle
aufzeichnet, nicht die Ängste, die Hoffnungslosigkeit und die Sorgen. Die
Gefühle der Menschen finden keine Beachtung.
Shahin3 weinte, als er den „Brief des Himmels“ las. So reagierte er auf
diesen Brief, den ich nach der Verhaftung von Hekmat4 geschrieben hatte.
Er schrieb mir die folgenden Worte, von denen ich glaube, dass sie sehr gut
meine Gedanken wiedergeben. Ich gebe diese Worte weiter in der
Hoffnung, dass diese Zeilen ihren Platz in der Geschichte finden werden
und Historiker auch diese Sicht berücksichtigen. Vielleicht ist es auch die
Aufgabe von Künstlern – etwas, das wir schon in den 1970er Jahren
erfolglos versucht hatten.
2 Evin: das Gefängnis in Norden von Tehran.
3 Shahin ist der Bruder von Sina, der früher als er inhaftiert worden ist.
4 Hekmat ist die Frau von Shahin und Schwägerin von Sina. Ihr Sohn Kamran war nach der Verhaftung
seiner Eltern unter der Obhut von seinem Onkel, Sina.
„Du hast geschrieben, dass niemand die Leiden von Alina und
Kamran aufschrieb; niemand weiß, wie oft sie geweint haben und
noch weinen. Ja, wir sind so vom Verlauf der Ereignisse und den
traurigen Vorfällen betroffen, dass kein Platz für die Gefühle der
Menschen mehr bleibt. Ich glaube, wir werden nicht klug aus der
Erfahrung. Das gebrannte Kind muss sich erst erneut verbrennen.
Entweder vergessen wir diese Vorfälle oder wir protokollieren sie
lediglich; Aufzeichnung von Erlebnissen ohne Gefühl. Wir vergessen
den Schmerz des Brennens. Wir glauben, wir könnten diese
Ereignisse ungeschehen machen oder sie schwänden mit der Zeit
immer mehr, bis sie sich im Leben verlieren und nichts mehr davon
bleibt.
Wenn aber diese Ereignisse verallgemeinert werden, dann
entwickeln sie sich zur Geschichte – der Geschichte meines und
unseres Lebens und der unserer Stadt und schließlich zu einer
einfachen Aneinanderreihung von Vorfällen und Geschehnissen.
Statistiken und Ereignissen ohne Gefühl. Wir nehmen sie dann nur in
Gedanken auf. Wir halten sie sogar für erlogene, übertriebene oder
lückenhafte Berichte.
Keines unserer Urteile berücksichtigt die Einsamkeit, die
Empfindungen und die Ängste. So bleibt das Leben oder die
Menschlichkeit verborgen. Wir lernen nicht daraus und unsere
Vergangenheit kann nicht als Lampe dienen, die uns den Weg der
Zukunft erhellt.
Vielleicht hätten wir anders gelebt, wenn wir die Vorfälle und
Geschehnisse in Verbindung mit dem Leben und der Menschlichkeit
gesehen hätten. Dann wäre die Geschichte ein Mahnspiegel, in dem
wir uns – den Menschen – sehen würden. Ich denke, wenn heute ein
Mensch diese tragischen Ereignisse betrachtet, kann er sich in
diesem Spiegel nicht sehen. Auf der einen Seite stehen die Gefühle
und Hoffnungen, auf der anderen Seite Statistiken, Zahlen und
Vorfälle. Beide Seiten sind wie zwei Welten, jede davon steht für
sich.
Wenn diese beiden Welten miteinander verbunden wären, und man
bei der Aufzeichnung der Geschichte auch die Gefühle aufzeichnen
würde, wie das Weinen von Alina und Kamran, wie das Zittern
meiner Knie und deiner Knie und viele andere solcher Dinge,
bräuchte sich die Geschichte nicht zu wiederholen.
Diese Wiederholung trifft unsere Familie: die Hinrichtung des Vaters
im Jahre 1984/85, unsere Verhaftung als Jugendliche, Deine
Verhaftung mit Parvaneh und der vierjährigen Alina im Jahre
2004/05, meine Verhaftung mit Hekmat und dem zweijährigen
Kamran.
Verwunderlich ist das so junge Alter der Kinder. Ich hoffe, dass die
Aufzeichnung der Fragen von Alina und vielleicht auch der Fragen
von Kamran das Rad der Wiederholung der Geschichte stoppt.“ 5
Außer meinem Vertrauen in Gottes Gunst und der Gewissheit, dass Er
seine Diener nicht allein lässt, der unverzüglichen Unterstützung und Hilfe
durch unsere Familie und unsere Freunde, die der Schatz unseres Lebens
sind, wofür ich aufrichtig dankbar bin, muss ich aber gestehen, dass ich
besorgt bin. Ich bin besorgt um Alina. Wer wird die Klage ihres Herzens
hören und ihre nächtlichen Tränen trocknen, ohne sie mit Ratschlägen zu
belasten und ihr zu sagen: „In die Nähe dieses Freudenfestes, bringt dich
der Kelch des Leides“, was ihren Kummer nur vergrößert? Wer wird jetzt
Kamran in die Arme nehmen und ihn anstelle seines Vaters und seiner
Mutter, seiner Tante und nun auch seines Onkels küssen? Etwas, was ich in
diesen zwei Monaten immer gemacht habe; er lässt sich doch von
niemandem liebkosen, nicht einmal von meiner Mutter.
Ich bin sehr traurig und resigniert und ich bedauere sehr, dass man in
meiner Heimat die besonderen Erfahrungen von Shahin, Hekmat und mir
nicht nutzt. Vielmehr wirft man uns vor, die Sicherheit dieser Nation zu
gefährden. Wegen unseres Glaubens wurden wir inhaftiert. Die Akten, die
über uns angelegt worden sind, hat der Richter nicht einmal gelesen. Die
Aussagen des Richters waren voller Fehler; er behauptete über mich, ich sei
nach Kanada gegangen und habe in iranischen Kliniken Beratungsdienste
geleistet. Das betrifft doch Shahin! Er hat in Kanada studiert … Auch der
Richter des Revisionsprozesses hat mit Sicherheit die Akten nicht gelesen.
Trotz all dem haben wir in diesen Jahren versucht, unsere Erfahrungen und
unsere Ausbildung zum Wohle aller Menschen zu nutzen – unabhängig von
Glauben und Überzeugung. Wir haben uns darum bemüht, dass die
Menschen Ruhe, Freude und Zufriedenheit finden; wir wollten ihnen eine
Unterstützung in ihrem Leben sein. Unsere Arbeiten zur Psychologie, über
die Erziehung der Bahá’í-Jugend an dem Bahá’í-Institut für Höhere
Bildung, über Lehrstoffe wie individuelle Beratung, gewaltfreie
Kommunikation, Ausbildung moralischer Normen vor der
Familiengründung, Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen,
positive Beziehungen in der Ehe – die Übersetzungen und der Satz solcher
Bücher – wurden alle vom Ershad-Ministerium [d.i. das Ministerium für
5 Antwort von Shahin auf Sinas Brief
Kultur und Islamische Rechtleitung, das für Zensuren zuständig ist]
bestätigt und veröffentlicht oder von der Organisation für Sozialwesen
bewilligt. Und wir haben alle dies mit reiner Absicht, aufrichtig und ohne
Vorbehalte getan. [...]
Haben wir wirklich verdient wegen dieser positiven, hilfreichen Aktivitäten
in einer Zelle inhaftiert zu sein? Müssen Kamran und Alina die Wärme und
Liebe ihrer Eltern entbehren? Muss meine Mutter in ihrem hohen Alter, in
dem sie eigentlich den Ruhestand genießen und die Früchte jahrelanger
Erziehung und Opferbereitschaft genießen soll, ihre Kinder durch das
Gitter der Gefängniszellen sehen und ihre Enkel groß ziehen?
Ich hoffe, dass einer der Freunde eine Internetseite oder einen Link
einrichtet, um diese Dinge bekannt zu machen. Ich möchte lieber, diese
zehn Tage, die ich noch in Freiheit habe, mit Alina und Kamran
verbringen. Das ist sowohl für sie als auch für mich besser, denn ich werde
die nächsten fünf Jahre dieser Gnade beraubt sein.
Shahin hat vor seiner Verhaftung am 15. Shahriwar (6. September) einen
Brief an Kamran und das iranische Volk geschrieben, den er mir und einem
lieben Freund gab. Ich bewahre ihn jetzt seit einem Jahr auf. Nun möchte
ich diesen Brief hier anfügen. Vielleicht wird er für künftige Generationen
und für die Geschichte von Nutzen sein.
„An Kamran und das iranische Volk!
Heute Abend verkünde ich allen Menschen in meinem Haus, dass ich
Bahá’í bin. Ich habe am Bahá’í-Institut für Höhere Bildung studiert
und gelehrt. Meine Ausbildung als hochrangiger Berater habe ich in
Kanada bekommen. Seit 2004 habe ich mit etwa 2.000 Personen über
das Modell „Gewaltfreie Kommunikation“ beraten. Dieses Modell
habe ich unter der Bezeichnung: „Die Sprache des Lebens“
unterrichtet. Ich habe das Material übersetzt und mit der
Genehmigung des Ershad-Ministeriums veröffentlicht.
Mit Stolz schaue ich auf meine Vergangenheit. Ich freue mich über
das, was ich geleistet habe und dem iranischen Volk geben konnte.
Die Peitschenschläge, die mein Vater im Jahre 1983 im Gefängnis
erlitt, waren im Grunde die Trommelschläge, die in der Gesellschaft
widerhallten. Das Verbot, an der iranischen Universität zu studieren,
führte zum Gegenteil; ich absolvierte als hochrangiger Fachmann das
Studium der Psychologie in Kanada mit begleitenden
Ergänzungsfächern wie Theatertherapie, N.L.P. und Gewaltfreier
Kommunikation.
Schließlich trug die sechsmonatige Einzelhaft meines Vaters und
seine Hinrichtung die Frucht, als die ich meine Arbeit mit Menschen
in Beratungssitzungen und in der Lehrwerkstätte für die Sprache des
Lebens erachte. Dieses Kommunikationsmodell und die Sprache des
Lebens sind mein Geschenk und das Geschenk meiner Familie an
Iran und die lieben Iraner, und ich hoffe, dass sie es annehmen.“
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich mit der Wahl, die ich für mein
Leben getroffen habe, zufrieden bin. Könnte ich noch einmal neu über
mein Leben entscheiden, würde ich mich für dasselbe Leben entscheiden.
Ich bin stolz auf meinen Glauben und meine Arbeit. Ich hoffe, dass was
meine Familie durch macht zur Gerechtigkeit, Freiheit und Fortschritt
unseres Landes beiträgt.
Wenn Schwerter blitzen im Lande des Geliebten,
fügen wir uns auf Gottes Geheiß.
8. Shahriwar 1391 (31. Oktober 2012), um 3:30 Uhr
The Baha’is of Semnan: A community under fire
A dramatic intensification of persecution of Baha’is in the Iranian city of Semnan has been described as “distinctive and alarming” by the Baha’i International Community.
Dozens of attacks since 2009 against a large number of Semnan’s Baha’is have been carried out by officials, semi-official groups, and plainclothes agents. At least 30 Baha’is have been arrested, with several now serving long prison sentences; homes and shops have been targeted by arsonists; and numerous Baha’i-owned businesses have been shut down by authorities. Lies den Rest dieses Artikels
Internationale Bahá’í-Gemeinde beklagt wirtschaftliche Strangulierung der Bahá’í in Iran
In ihrer Stellungnahme anlässlich der 19. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf hat sich die Internationale Bahá’í-Gemeinde auf die wirtschaftliche Strangulierung der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran und des neuerlich noch verschärften Drucks auf Bahá’í-Geschäfte und Geschäftsinhaber konzentriert.
Am 28. Mai haben Agenten des Geheimdienstes zwei Fabriken überfallen und geschlossen, die vollständig oder teilweise den Bahá’í der Stadt Semnan gehörten. Eine dieser Fabriken, die Lamellenvorhänge herstellte, beschäftigte 51 Personen, davon waren 36 nicht Bahá’í. Die andere Fabrik, in der optische Linsen geschliffen wurden, beschäftigte zwei Bahá’í und sechs andere Personen. Die Stellungnahme der Internationalen Bahá’í-Gemeinde wies auch darauf hin, dass es Bahá’í nicht erlaubt sei, im öffentlichen Sektor zu arbeiten. Zusätzlich dazu werden Bahá’í mit strengen Einschränkungen im privaten Wirtschaftssektor belegt. Die zuständigen Beamten befolgen die Anweisungen der Regierung und schließen Bahá’í aus insgesamt 25 verschiedenen Berufsgruppen aus.
Quelle: Bahai-Deutschland Gemeinde
Internationale Bahá’í-Gemeinde befragt den Sonderberichtserstatter über das Recht auf Bildung
Anlässlich der 20. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen stellte die Internationale Bahá’í-Gemeinde nach einer Präsentation des Sonderberichtserstatters über das Recht auf Bildung, Kishore Singh, eine Frage bezüglich der ständigen Verweigerung des Zugangs zu Hochschulbildung für die Bahá’í in Iran.
Die Internationale Bahá’í-Gemeinde wies darauf hin, dass die Verfolgung der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran – die größter Minderheitsreligion des Landes – auch Kinder und Jugendliche betrifft. „Tausende junge Leute, die zu den klügsten des Landes gehören, werden seit über 30 Jahren zu unrecht von der Universität ausgeschlossen und das nur wegen ihren Glaubens“, so die Internationale Bahá’í-Gemeinde. Die Stellungnahme hob einen besonders brutalen Fall vor, bei dem die Hand eines siebenjährigen Mädchens von ihrem Lehrer verbrannt wurde, weil sie nicht an den Gemeinschaftsgebeten teilnahm. Die BIC fragte den Sonderberichtserstatter, ob diese Verweigerung des Rechts auf Bildung und die Verfolgung der Bahá’í-Kinder in Iran bei den Kommunikationen des Berichterstatters mit der iranischen Regierung angesprochen wurden und wenn ja, was die Antwort war.
A dark picture of religious freedom in Iran
WASHINGTON, 2 August 2012 – In a report released Monday, the United States painted a dark picture of religious freedom in Iran, documenting how the government there oppresses the followers of virtually every religious minority in the country, restricting their religious activities, limiting their economic prospects, and imprisoning them when they tell others about their beliefs.
“Government rhetoric and actions created a threatening atmosphere for nearly all non-Shia religious groups, most notably for Baha’is, as well as for Sufi Muslims, evangelical Christians, Jews, and Shia groups that did not share the government’s official religious views,” said the 2011 annual US Department of State’s report on International Religious Freedom in its section on Iran.
“Baha’i and Christian groups reported arbitrary arrests, prolonged detentions, and confiscation of property. During the year, government-controlled broadcast and print media intensified negative campaigns against religious minorities, particularly Baha’is. Lies den Rest dieses Artikels
Factory closures highlight economic strangulation of Iran’s Baha’is
A recent intensification of attacks on Baha’i-owned businesses in Iran further demonstrates the Iranian authorities’ determination to suffocate the economic prospects of the Baha’is of that country, solely on account of their religious beliefs.
The Baha’i International Community has learned that on 28 May, Intelligence Ministry agents raided and sealed two factories, with full or partial Baha’i ownership, in the central northern city of Semnan. One of the factories – which manufactured vertical blinds – employed 51 staff, 36 of whom were not Baha’is. The other, a lens grinding factory, had eight employees, two of whom were Baha’is.
“These factory closures not only illustrate the intention of the Iranian authorities to eliminate the Baha’i community as a viable entity in Iran,” said Diane Ala’i, representative of the Baha’i International Community to the United Nations in Geneva. “They also show that, in this ongoing effort to strangle the Baha’is economically, the authorities are perfectly happy to cause other workers – including Shia Muslims – to face economic hardship as well.” Lies den Rest dieses Artikels
US Country Reports on Human Rights Practices for 2011 – Iran
Bureau of Democracy, Human Rights and Labor
Iran
EXECUTIVE SUMMARYShare
The Islamic Republic of Iran is a constitutional, theocratic republic in which Shia Muslim clergy and political leaders vetted by the clergy dominate the key power structures. Government legitimacy is based on the twin pillars of popular sovereignty–albeit restricted–and the rule of the supreme leader of the Islamic Revolution. The current supreme leader, Ayatollah Ali Khamenei, was chosen by a directly elected body of religious leaders, the Assembly of Experts, in 1989. Khamenei’s writ dominates the legislative, executive, and judicial branches of government. He directly controls the armed forces and indirectly controls internal security forces, the judiciary, and other key institutions. The legislative branch is the popularly elected 290-seat Islamic Consultative Assembly, or Majlis. The unelected 12-member Guardian Council reviews all legislation the Majlis passes to ensure adherence to Islamic and constitutional principles; it also screens presidential and Majlis candidates for eligibility. Mahmoud Ahmadinejad was reelected president in June 2009 in a multiparty election that was generally considered neither free nor fair. There were numerous instances in which elements of the security forces acted independently of civilian control.
Demonstrations by opposition groups, university students, and others increased during the first few months of the year, inspired in part by events of the Arab Spring. In February hundreds of protesters throughout the country staged rallies to show solidarity with protesters in Tunisia and Egypt. The government responded harshly to protesters and critics, arresting, torturing, and prosecuting them for their dissent. As part of its crackdown, the government increased its oppression of media and the arts, arresting and imprisoning dozens of journalists, bloggers, poets, actors, filmmakers, and artists throughout the year. The government’s suppression and intimidation of voices of opposition continued at a rapid pace at year’s end.
The most egregious human rights problems were the government’s severe limitations on citizens’ right to peacefully change their government through free and fair elections, restrictions on civil liberties, and disregard for the sanctity of life through the government’s use of arbitrary detention, torture, and deprivation of life without due process. The government severely restricted freedoms of speech and the press (including via the Internet), assembly, association, movement, and religion. The government committed extrajudicial killings and executed persons for criminal convictions as juveniles, on minor offenses, and after unfair trials, sometimes in public or group executions. Security forces under the government’s control committed acts of politically motivated violence and repression, including torture, beatings, and rape. The government administered severe officially sanctioned punishments, including amputation and flogging. Security forces arbitrarily arrested and detained individuals, often holding them incommunicado. Lies den Rest dieses Artikels
The Latest from Iran (16 May): Remembering Political Prisoners from Science to Religion
0515 GMT: The Critic Inside the Family. Davoud Ahmadinejad, the brother of the President, has used an interview in a weekly magazine to set out a lengthy criticism of the Government for “breaking the law“.
Davoud Ahmadinejad has repeatedly challenged his brother’s administration since the disputed Presidential election of 2009.
0500 GMT: Nature, the international journal on science, has been following the case of Omid Kokabee, the graduate student in physics at the University of Texas who was arrested in February 2011 when he returned to Iran for a winter break at the end of 2010.
The journal now summarises the latest development, a 10-year sentence imposed on Kokabee for “‘communicating with a hostile government”.
Baha’i Faith notes the fourth anniversary of seven prominent members of the community. The five men and two women, who had formed an ad hoc group to highlight and address the needs of Iran’s 300,000 Baha’is community, were sentenced in August 2010 to 20 years in prison.
The seven are Behrouz Tavakkoli, Saeid Rezaie, Fariba Kamalabadi, Vahid Tizfahm, Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, and Mahvash Sabet.
Deutsche Erstaufführungen von Iranian Taboo in Köln und Berlin
Der Dokumentarfilm „Iranian Taboo“ erzählt die Geschichte einer iranischen Bahá’í, Nadereh, und ihrer 14-jährigen Tochter nach. Sie sind Flüchtlinge, die all ihre Habseligkeiten verkaufen und ihre Heimat wie so viele vor ihnen über die Türkei verlassen mussten. Der rund 80-minütige Film führt den Zuschauer quer über die Kontinente, von der Türkei nach Israel, von den USA zurück in den Iran. Er gibt einen einzigartigen Einblick in die Verfolgung der Bahá’í in Iran. So werden Aufnahmen gezeigt vom Bahá’í Institut for Higher Education (BIHE) sowie von den unterdrückten Bauern im Dorf Ivel in der nördlichen Provinz Mazandaran. Diese Szenen innerhalb des Iran wurden durch lokale Kontakte des Filmemachers verdeckt gedreht. Reza Allamehzadeh führte Interviews mit einigen der renommiertesten iranischen Gelehrten, Schriftstellern und Politikern über ein iranisches Tabuthema: die Bahá’í in Iran.
Vorführungen
Köln
Samstag, 5. Mai 2012 – 18:00 Uhr
Internationales Zentrum Stolzestraße
Caritas – Stolzestr. 1A – 50674 Köln
Berlin
Sonntag, 6. Mai 2012 – 18:00 Uhr
Urania Berlin e.V.
An der Urania 17 – 10787 Berlin
Ticket & Info: f.yassaei@googlemail.com
Ticket & Info: 0177 / 4055354
Im Anschluss besteht jeweils die Möglichkeit, mit dem Filmemacher Reza Allamehzadeh ins Gespräch zu kommen. Der Film ist auf Persisch mit englischen Untertiteln.
Offizielle Website zum Film: http://www.iraniantaboo.com/
The Latest from Iran (3 April): Protesting Discrimination
Young Iranian men criticise racism against Afghans, with one of the signs declaring, “I am also an Afghan” (see 0610 GMT)
1840 GMT: Political Prisoner Watch. Student activist Peyman Aref has been released from prison.
Aref, held on six occasions since the disputed 2009 Presidential election, was released in October 2011 after serving a year and receiving 74 lashes, but he was seized again in mid-March.
1805 GMT: Tough Talk of the Day. Masoud Jayazeri, the deputy head of the Joint Chiefs of Staff, has declared, “In the face of any attack, we will have a crushing response. In that case, we will not only act in the boundaries of the Middle East and the Persian Gulf, no place in America will be safe from our attacks.”
Jayazeri added that Iran would not strike any country first. Lies den Rest dieses Artikels
One person’s story: Mr. Hossein Vahdat-e Haq
Mr. Hossein Vahdat-e Haq
ABOUT
AGE 56 NATIONALITY Iran RELIGION Baha’i CIVIL STATUS Married EDUCATION university diploma OCCUPATION engineering and science professional RANK/POSITION — AFFILIATION no political affiliation DATE OF EXECUTION February 28, 1982 LOCATION Tehran, Iran MODE OF EXECUTION shooting CHARGES Religious offense Lies den Rest dieses Artikels |
Iran’s abuses of religious freedom condemned
WASHINGTON D.C., U.S.A., 22 March 2012, (BWNS) – Iran remains one of the worst abusers of the right to religious freedom in the world, according to a new report.
The US Commission on International Religious Freedom (USCIRF) has described how the “government of Iran continues to engage in systematic, ongoing, and egregious violations of religious freedom, including prolonged detention, torture, and executions based primarily or entirely upon the religion of the accused.”
Conditions continued to deteriorate during the past year especially for Baha’is, as well as Christians and Sufi Muslims, the USCIRF wrote in its annual report published on 20 March. Read report here: http://www.uscirf.gov/images/Annual%20Report%20of%20USCIRF%202012(2).pdf
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Scientists call for release of Baha’i educators
An international body that monitors the human rights of scientists around the world, and assists those in need, is urging the Iranian authorities to free imprisoned Baha’i educators.
In a letter addressed to Iran’s Supreme Leader, Ayatollah Ali Khamenei, the Committee on International Freedom of Scientists of the American Physical Society is appealing to the Iranian government to “immediately and unconditionally release” all imprisoned individuals affiliated with the Baha’i Institute for Higher Education (BIHE) and to “allow the Baha’i Institute to freely operate, and to ensure that all Iranian students have access to higher education.”
“Those arrested are not political or religious leaders. They were lecturers in subjects ranging from accounting to dentistry…” the letter states. “The Committee believes it is a human right for educators to educate a younger generation…”
“We urge the Iranian government to reconsider its policy and realize that barring a group of Iranians from education and economic advancement will ultimately be to the detriment of Iran’s economy and progress for all its citizens.”
The condemnation of the imprisonment of Baha’i educators has spanned the world. UN Secretary General Ban Ki-Moon has led the criticism of their sentences, along with such prominent figures as Nobel Peace Prize laureates Archbishop Desmond Tutu and Jose Ramos-Horta.
Set up as an informal community initiative, BIHE offered education to young Baha’is barred from university because of their religion. “This policy of excluding the largest religious minority in Iran, places the Baha’is on the margins of society…” the Committee wrote on 29 February.
Some 39 homes of Baha’is associated with BIHE were raided in a coordinated attack in May 2011. Lecturer Kamran Mortezaie is now serving a five-year jail term. Mahmoud Badavam, Noushin Khadem, Farhad Sedghi, Riaz Sobhani and Ramin Zibaie are each serving four year prison sentences. The judgments against them cast their activities in support of BIHE as crimes and as “evidence” of their purported aim to subvert the State. Two psychology teachers – Faran Hesami and her husband Kamran Rahimian – have also been sentenced to four years in prison.
Sourcde: Bahai international
tagesschau: Die Angst der religiösen Minderheiten wächst
Im Iran sehen sich religiöse Minderheiten mit wachsendem Druck konfrontiert: Vor allem die seit 1983 verbotene Gemeinschaft der Bahai bekommt dies zu spüren. Seit der islamischen Revolution wurden 200 Anhänger hingerichtet.
Von Ulrich Pick, SWR-Redaktion Religion, Kirche und Gesellschaft
Im Gegensatz zu manch anderem Land im Mittleren Osten hat der Iran einen Schutz für religiöse Minderheiten in seiner Verfassung. Die Folge ist, dass im Teheraner Parlament auch drei Christen (zwei Armenier und ein Assyrer), ein Jude sowie ein Zoroastrier vertreten sind. Der Schutz der religiösen Minderheiten im Iran ist allerdings begrenzt. So ist es den etwa 140.000 einheimischen Christen, etwa 25.000 Juden und etwa ähnlich vielen Zoroastriern beispielsweise erlaubt, eigenen Religionsunterricht zu erteilen, iranische Staatsbeamte können sie aber nicht werden.
Zoroastrismus
Bahá’í im Iran :“Unterdrückt und kriminalisiert”
In der Sendung Tag für Tag im Deutschlandfunk aus Köln berichtet Marie Wildermann heute über die Situation der Bahá’í im Iran. Auskunft gibt ihr Dr. Wahied Wahdat-Hagh von der European Foundation for Democracy, dessen Vater am 28. Februar 1982 wegen seiner Zugehörigkeit zur Bahá’í-Religion hingerichtet wurde. Auch seine Mutter wurde inhaftiert, konnte aber nach Deutschland fliehen.
Sein Vater hatte sich, als pensionierter Ingenieur, beim Aufbau einer Berufsschule für junge Bahai engagiert, denn schon gleich nach dem Beginn der Machtübernahme durch Ayatollah Khomeini wurden die Bahai von den Universitäten ausgeschlossen.
Die Bahai seien seit Beginn der islamistischen Revolution Menschen zweiter Klasse, berichtet Marie Wildermann. Zugang zu Bildung und Arbeit werde extrem erschwert, in 25 – meist akademischen – Berufen herrsche praktisch Berufsverbot.
Auf staatliche Anordnung von Khamenei sollen die iranischen Bahai am Rande des Existenzminimums gehalten werden und in der ständigen Angst, bei geringster Gesetzesübertretung mit drakonischen Strafen rechnen zu müssen. Viele werden unter absurden Anschuldigungen verhaftet. Häufig sind die Familien gezwungen, gigantische Kautionsforderungen zu zahlen – und verlieren dadurch ihre Lebensgrundlagen. Die iranische Hetzpropaganda erklärt die Bahai zu Staatsfeinden, Verschwörungsbestrebungen werden ihnen unterstellt – Muster, die wir aufgrund unserer eigenen deutschen Geschichte gut kennen.
Frau Wildermann lenkt den Blick auch auf die protestantische Hauskirchenbewegung im Iran. Einer der spektakulärsten Fälle sei der des Pastors Youcef Naderkhani, der seit mehr als zwei Jahren in der Todeszelle sitzt. Bislang wurde die Todesstrafe noch nicht vollstreckt, “wohl auch als Warnung an alle potentiellen Apostaten”.
Den Beitrag können Sie hier in voller Länge nachhören:
Quelle: Bahá’í Deutschland Büro
Iran’s human rights abuses condemned at national events
WASHINGTON D.C., U.S.A., 21 February 2012 (BWNS) – Recent national-level events held in the United States, Bulgaria and Canada reflect the ongoing global outcry at the Iranian authorities’ crackdown on Baha’is.
A hearing in the U.S. Capitol building on 15 February brought together some 100 Congressional staff, US agency officials, and representatives of human rights and religious NGOs.
The hearing sought to promote the passage of House Resolution 134 and Senate resolution 80, which condemns the 20-year imprisonment of Iran’s seven Baha’i leaders. It also calls for sanctions against Iranian officials who are “directly responsible for egregious human rights violations in Iran, including against the Baha’i Community.” Lies den Rest dieses Artikels
Groundbreaking documentary exposes century-old Iranian taboo
The publicity poster for “Iranian Taboo.” The film opens on Friday 24 February in Los Angeles and will be screened in the coming weeks in the Netherlands, in Canada, and around the United States.LOS ANGELES — A feature-length film that examines the persecution of Iran’s Baha’is opens here this week, ahead of a program of screenings throughout the United States and in other countries.
Iranian Taboo is the work of celebrated Dutch-Iranian filmmaker Reza Allamehzadeh.
“In spite of the fact that I’m banned from entering my homeland, I managed to film deep inside Iran with the help of devoted friends who risked their lives to film the footage that I needed,” said Mr. Allamehzadeh, who is not a Baha’i.
“I have made several challenging documentaries during my long career as a filmmaker – but none of them was as difficult to make as Iranian Taboo,” he said. Lies den Rest dieses Artikels
Die Verfolgung der Bahá’í im Iran
Behörden entziehen Bahá’í in Kerman ihre Geschäftslizenzen
Die systematische Strategie der iranischen Regierung, die Bahá’í in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben, lässt nicht nach. Nach Angaben der Internationalen Bahá’í-Gemeinde begannen die Behörden in der Stadt Kerman im Süden des Iran eine neue Kampagne. Die Behörden weigern sich, Geschäftslizenzen zu verlängern. Auch werden Lizenzen eingezogen, erklärte Bani Dugal, Sprecherin der Internationalen Bahá’í-Gemeinde bei den Vereinten Nationen in New York.

Behörden in der Stadt Kerman im Süden des Iran begannen mit einer neuen Kampagne gegen die Bahá’í. Sie weigern sich, Geschäftslizenzen zu verlängern. Auch werden Lizenzen eingezogen. Damit soll die Entwicklung der Bahá’í-Gemeinde blockiert werden, wie es in einem Regierungsmemorandum heißt. Die Bahá’í treibt es in den wirtschaftlichen Ruin. Grafik: BWNS Lies den Rest dieses Artikels
New crackdown highlights campaign to block progress of Iranian Baha’is
The Iranian government’s systematic strategy to drive Baha’is to economic ruin shows no sign of abating.
According to reports received by the Baha’i International Community, a renewed campaign is under way in Kerman, the major city in south central Iran.
“We have learned that the Public Places Supervision Office is denying the renewal of licenses – and revoking some existing ones – for Baha’i-owned businesses in the city,” said Bani Dugal, principal representative of the Baha’i International Community to the United Nations. Lies den Rest dieses Artikels
Slovak politicians call Iran’s persecution of Baha’is “chilling” and “abhorrent”
Treatment of the Baha’is in Iran has “escalated to an institutionalised and blatant policy of persecution,” according to a proclamation issued by the Foreign Affairs Committee of the Slovakian parliament.
The proclamation describes the Iranian government’s incitement to hatred based on religion and belief as “abhorrent.” It also states that the “regime’s endeavors to persecute Baha’is is chilling indeed,” and demands an end to Iran’s “spiralling efforts to destroy the Iranian Baha’i community.”
Baha’is “must be guaranteed their full and equal human rights” and “be allowed to contribute to the public life and development of Iran along with their fellow citizens,” wrote the Foreign Affairs Committee. Lies den Rest dieses Artikels
Even in death, Iran’s Baha’is face persecution
Eighteen years ago, Baha’is in the Iranian city of Sanandaj were allocated a one-hectare parcel of barren land at the side of a road for use as a cemetery.
This rocky mountainside, devoid of vegetation, was hardly prime real estate but – after the first burial there in the autumn of 1993 – local Baha’is got together to landscape the site, dig out the rocks and replace the soil. They planted and watered by hand 250 cypress and fir saplings, contributed by the Office of Agriculture. They installed electricity and built a small room where bodies could be prepared for burial.
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A STORY FROM THE MEMORIAL: Mrs. Izzat Ishraqi
ABOUT AGE 57
NATIONALITY Iran
RELIGION Baha’i
CIVIL STATUS Married
EDUCATION primary School Diploma OCCUPATION unspecified occupation
RANK/POSITION — AFFILIATION — AFFILIATION civil society, ethnic or religious minority
CASE DATE OF EXECUTION June 18, 1983
LOCATION Adelabad Prison, Shiraz, Iran MODE OF EXECUTION hanging CHARGES Espionage; Religious offense Lies den Rest dieses Artikels
Debate highlights dangerous escalation of religious persecution in Iran
LONDON, 13 January 2011 (BWNS) – Members of Parliament here have sharply criticized Iran for its human rights violations, focusing especially on the “steep rise” in the persecution of religious minorities.
In a debate held at Westminster Hall on Wednesday 11 January, MPs highlighted the fact that virtually every religious minority in Iran is now facing oppression.
Some 19 MPs, representing the UK’s three major parties, participated in the debate.
Watch video coverage of the debate: http://www.parliamentlive.tv/Main/Player.aspx?meetingId=9743
Read a transcript of the debate: http://www.theyworkforyou.com/whall/?id=2012-01-11a.109.1
In the opening speech, Louise Ellman, MP for Liverpool Riverside, described the persecution of Baha’is as “pervasive and escalating dangerously.” Lies den Rest dieses Artikels
Canadian university presidents speak out for Baha’i educators
TORONTO, 9 January 2012, (BWNS) – Two pre-eminent university presidents are urging all of their fellow Canadians to join them in calling for an end to Iran’s persecution of Baha’i educators and students.
The appeal comes from Canada’s former minister of foreign affairs and president of the University of Winnipeg, Lloyd Axworthy, and Allan Rock – who is president of the University of Ottawa and former Canadian ambassador to the UN.
In an article in the Canadian edition of The Huffington Post, they speak of how “deeply troubled” they are that Baha’is are denied access to higher education in Iran, and express concern that “the brutal regime in Tehran has turned a deaf ear” to calls to end the systematic persecution.
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„Iranische Menschenrechtspolitik muss im Fokus der deutschen Politik bleiben“
Die Bahá’í-Gemeinde Deutschland ruft die Bundesregierung dazu auf, in der Auseinandersetzung um ein iranisches Atomwaffenprogramm nicht die Menschenrechte zu opfern. „Der Druck auf die iranische Führung muss der katastrophalen Menschenrechtslage in diesem Land gerecht werden“, sagte Prof. Ingo Hofmann, Sprecher für Menschenrechtsfragen der Bahá’í-Gemeinde Deutschland, zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.
Auch die Einhaltung der menschenrechtlichen Verpflichtungen gehört zu den fundamentalen Sicherheitsfragen in Bezug auf Iran. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Teheraner Führung es gut versteht, im Schatten der Nuklearfrage die Verfolgung ihrer Minderheiten zu intensivieren. Die Einforderung der Menschenrechte ist für die Sicherheit und Entwicklung von Frauen und ethnischen wie religiösen Minderheiten im Iran heute lebensnotwendig, denn sie leiden unter der verheerenden Menschenrechtsbilanz der iranischen Regierung am meisten. Lies den Rest dieses Artikels
Senator highlights “warning signs” in Iran’s treatment of Baha’is
OTTAWA, 2 December 2011, BWNS – Canadian Senator Romeo Dallaire, the former UN peacekeeping force commander who tried to stop the 1990s genocide in Rwanda, has said that Iran’s current actions against Baha’is remind him of what he witnessed in Africa.
“The similarities with what I saw in Rwanda are absolutely unquestionable, equal…and in fact applied with seemingly the same verve,” said Senator Dallaire.
“We are witnessing a slow-motion rehearsal for genocide,” he warned. Lies den Rest dieses Artikels
Bahá’í: Exilanten aus dem Iran reisen über Österreich
Die iranische Regierung ist der Meinung, dass die britische BBC von Bahá’í unterwandert sei. Lies den Rest dieses Artikels
Bahá’í: Vereinte Nationen verurteilen die Menschenrechtsverletzungen im Iran/UN strongly condemns Iran’s human rights violations; European Parliament joins global outcry
Der Dritte Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 21. November in New York die iranische Regierung abermals wegen schweren Menschenrechtsverletzungen verurteilt. In einer von der Regierung Kanadas eingebrachten und von 42 weiteren Staaten, darunter Deutschland, unterstützten Resolution wird der iranischen Regierung “ernsthaft anhaltende und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen” vorgeworfen. Die Resolution wurde mit 86 Stimmen gegen 32 gebilligt, im Jahr zuvor hatten sich noch 44 Staaten auf die Seite der iranischen Regierung gestellt. Die Zahl der Gegenstimmen verringerte sich damit um zwölf.
Der Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Hier wurde die iranische Regierung am Montag mit einem deutlichen Abstimmungsergebnis im Dritten Ausschuss wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Für Dezember erwarten Beobachter eine aber-malige Verurteilung durch die UN-Generalversammlung. UN Photo/Mark Garten Lies den Rest dieses Artikels

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