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WESER Kurier| Deutsch-Iranische Enthüllungen

Von Eric Leimann

Deutschland ist seit langem der wichtigste westliche Handelspartner des politisch geächteten Iran. Auch jenseits des legalen Handels florieren die deutsch-persischen Geschäfte – wie diese investigative Dokumentation beweist.

© HR
Peter Gerhardt spricht mit deutschen Unternehmen über ihre Irangeschäfte.

Gute Geschäftsbeziehungen überdauern auch politische Krisen – so könnte ein positives Fazit aus Peter Gerhardts und Ahmet Senyurts Dokumentation lauten. Wenn es allerdings um Verstöße gegen das Iran-Embargo bezüglich Nukleartechnik geht, bleibt vom positiven Fazit wenig übrig. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner des Iran in der westlichen Welt. 2012 haben deutsche Firmen Waren im Wert von 2,5 Milliarden Euro an den Mullah-Staat geliefert. Und dies sei nur der legale Handel, wie es in einer internen Broschüre der vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierten deutsch-iranischen Handelskammer in Teheran frech heißt. Tatsächlich verkaufen deutsche Firmen auch verbotene Waren in den Iran – in der Regel über Drittstaaten. Der Film “Gefährliche Geschäfte” zeichnet diese Wege nach und entlarvt eine gefährliche Doppelmoral bei deutschen Politikern und Unternehmern. Lies den Rest dieses Artikels

SRF| «Manuscripts don’t burn»: Mord und Folter im Gottesstaat Iran

Regisseur Mohammad Rasoulof hat in Cannes einen Film gezeigt, der im Iran aufgrund der Zensur nie ins Kino kommen wird: Er handelt von der Verfolgung regimekritischer Schriftsteller in den 90ern. Aktuell wählt Iran einen neuen Präsidenten – vier Jahre nach den blutigen Protesten von 2009.

Mann läuft durch dunklen KorridorBild in Lightbox öffnen.Bildlegende:Regisseur Rasoulof schildert die Überwachungsmechanismen einer Diktatur; Szene aus dem Film «Manuscripts don’t burn». OUTNOW.CH

«Manuscripts don’t burn – Dast-Neveshtehaa Nemisoosand» ist einer jener Filme, bei denen man sich fragt, wie sie überhaupt entstehen konnten. Wie ist es möglich, die Droh-, Mord- und Überwachungsmechanismen einer Diktatur dermassen klar und offen zu schildern, wie es Mohammad Rasoulof hier tut? Lies den Rest dieses Artikels

Spiegel| Irans Exilanten: Das neue Leben der Grünen Bewegung

Von Raniah Salloum

Iraner im Exil: Maryam Mirza und Kaveh Kermanshahi leben in BerlinZur Großansicht

SPIEGEL ONLINE

Iraner im Exil: Maryam Mirza und Kaveh Kermanshahi leben in Berlin

Es waren Hunderttausende, die 2009 in Iran aus Protest gegen Wahlfälschungen auf die Straße gingen. Von dieser “Grünen Bewegung” ist wenig geblieben. Viele engagierte Iraner wurden verhaftet, manche hingerichtet, Hunderte flüchteten ins Ausland. Besuch bei zwei Exilanten in Berlin.

Berlin – Wenn an diesem Freitag in Iran gewählt wird, sind Maryam Mirza und Kaveh Kermanshahi nicht dabei. Es werden für beide die ersten Präsidentschaftswahlen im Exil. Die 32-jährige Journalistin und der 28-jährige Menschenrechtler können nicht mehr zurück in ihre Heimat, seit sich dort im Zuge der umstrittenen Wahlen 2009 die Repressionen verschärft haben.

Beide sind keine Staatsfeinde oder Verschwörer, wie Teheran gesellschaftlich engagierte Iraner gern bezeichnet. Mirza und Kermanshahi haben bescheidene Hoffnungen. Sie setzen darauf, dass sich die Islamische Republik langsam von innen heraus zum Besseren wandelt. Bei den letzten Wahlen stimmten sie für den Reformer Mir Hossein Mussawi. “Wir waren viele, die für Mussawi gestimmt haben”, sagt Maryam Mirza. “Jetzt sind wir viele, die im Exil leben.”

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UN Should Investigate Iran on Racism and Intolerence

NYT| Reading Marx in Tehran

By MANSOUR OSANLOO

IRAN’S presidential election on June 14 will be neither free nor fair. The candidates on the ballot have been preselected in a politically motivated vetting process that has little purpose other than ensuring the election of a compliant president who will be loyal to Iran’s supreme leader, Ayatollah Ali Khamenei. Regardless of the outcome of the vote, the most urgent challenge for both the next president and Ayatollah Khamenei will be to confront a rising tide of discontent resulting from a rapidly deteriorating economic situation.

The outside world is primarily focused on whether the election will signal a shift in the Iranian regime’s stand on the nuclear issue. But for the average Iranian the most important issue is the impact of this election on her pocketbook — especially for the hardworking masses, whose purchasing power has drastically decreased as they struggle to provide the most basic necessities for their families. Lies den Rest dieses Artikels

Zeit| GRÜNE BEWEGUNG – Nie ganz weg aus dem Iran

In Deutschland leben hundert iranische Veteranen der Grünen Bewegung. Einer von ihnen ist Hesam Misaghi. Sein Heimatland will er nicht vergessen.

© Rico Grimm

Hesam MisaghiHesam Misaghi

Als es bei den iranischen Protesten vor vier Jahren darum ging, wo die Freiheit beginnt und wo sie endet, hatte Hesam Misaghi zweimal eine Grenze überschritten. Die erste war auf keiner Karte verzeichnet, das Mullah-Regime hatte sie gezogen. Die zweite entstand in einer Zeit, als das Land noch Persien hieß, und lag im Nordwesten nahe dem Irak und der Türkei.

Nachdem Misaghi die erste Grenze überquert hatte, packte ihn die Angst. Erst als er die zweite Grenze zur Türkei hinter sich ließ gelassen hatte, wich sie einem Gefühl der relativen Sicherheit – jetzt konnte das Regime seine Wohnung nicht mehr stürmen, denn er hatte keine mehr. Aber vor dem iranischen Auslandsgeheimdienst musste er sich weiter fürchten.

Misaghi war Teil der Grünen Bewegung, jener Massendemonstrationen, die vor vier Jahren bei den letzten Präsidentschaftswahlen das iranische Regime ins Wanken, aber nicht zu Fall brachten. Sein Heimatland hat er seit mehr als drei Jahren nicht mehr betreten können. Misaghi lebt heute in Berlin-Charlottenburg.

Er ist einer von knapp hundert Iranern, die ins politische Exil nach Deutschland gegangen sind. Ursprünglich wollte Deutschland nur 20 iranische Polit-Flüchtlinge aufnehmen. Es gab Proteste, 50 wurden zugelassen. Lutz Bucklitsch von der Flüchtlingshilfe Iran sagt, dass “aufgrund der guten Erfahrungen” mit diesen Iranern die Innenministerkonferenz die Aufnahme weiterer Flüchtlinge erleichtert habe. “Diese Flüchtlinge sind gut integriert, sie arbeiten, sind selbständig, es gibt keine Asylverfahren”, sagt er. Ihm ist wichtig, dass die Iraner in Deutschland ihre politische Arbeit fortsetzen können. Dass sie ihre Stimme behalten können – anders als 2009.

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Mir Hossein Mousavi and Zahra Rahnavard’s Position on the Upcoming Presidential Elections as Described by their Daughter Zahra

 

by banooyesabz

June 10th, 2013 – [Kaleme - Haniyeh Rezaii] In an interview with Kaleme opposition leader Mir Hossein Mousavi’s daughter Zahra Mousavi denounces the continued pressure and restrictions imposed upon her family, discusses Mir Hossein Mousavi and Zahra Rahnavard’s position on the upcoming presidential elections, while once again expressing concern regarding the physical well being of her parents.

The full content of Zahra Mousavi’s interview with Kaleme is as follows:

When was the last time you heard from your parents? Do you have any update on their current condition?

One of my sisters was recently allowed a very short visit with our parents. If we take this past visit into account, in the past 7 months two of us have been allowed one visitation and the third sister two visitations with our parents.  As you can see our visitation rights continue to be restricted and we continue to grapple with the pressure imposed upon us by the security apparatus in Iran.  We are also deprived of all phone calls. They won’t even grant us the basic rights afforded to all prisoners under the law.  On the rare occasion that we have been granted visitation, it has been impossible to visit with our parents in a peaceful environment given the commotion associated with the unannounced and unexpected visitations, the extreme psychological pressure exerted on us and on our parents, the heavy presence of security officers and the watchful eyes of the security cameras.  Given the restricted nature of the visitations we generally have little time for extensive conversations, other than greetings and a brief dialogue about our lives. As a result we don’t have detailed information on their condition and well being. It is difficult to have a real conversation both for them and for us.

In your opinion, how are your parents enduring their house arrest?

Our parents are political figures. Their life together has always been a combination of a normal and loving existence intertwined with their political activities.  The ramifications of having a politically active life in countries with similar condition such as ours are apparent to all.  As a result, despite the fact that the level of corruption and injustice far exceeds what they could have imagined, our parents were nevertheless always mentally prepared for the potential consequences of their political activism.  Though they have always been in great spirits and their faith has only strengthened as a result of the difficulties over the years, their physical condition has however seriously deteriorated and this is one of our greatest concerns. We have endured the pain and anxiety of separation, the lack of news regarding our parents and the complex and cruel nature of the interactions with the security apparatus, but their physical condition is concerning to say the least.

Can you please expand upon this last point? What exact physical ailments are your parents suffering from?

My mother’s blood sugar has increased and the arthritis in her hands and shoulders is much more prominent. She is in pain and yet nothing has been done regarding her medical condition. My father was also supposed to go for a check up with the doctors who preformed his cardiac stent operation in May, but the security agents announced that they will take him to a hospital of their choice.  When my father went for his first check up and stress test to this hospital affiliated with the security apparatus, as a result of an apparent collusion between the security agents and the physicians, they did not shut off the stress test machine despite the fact that my father was not feeling well and the stress test was positive.  Given the circumstances of his last visit, my father did not feel comfortable putting his life in the hands of the aforementioned physicians and facility and did not agree to continue treatment there. As a result, he has been unable to complete his medical treatment. They are however providing him with the medicine that was prescribed by his former physician.  Despite our continued insistence to review his medical files we continue to be deprived of access to his files. Lies den Rest dieses Artikels

Festnahmen von Unterstützern der Gruppe Mudschahedin-e Chalqh

Iran Focus  , Autor: Fars New Agency

Iran

Sicherheitsbeamter berichtet von Festnahme von AktivistInnen, die mit der Gruppe Mudschahedin-e Chalqh (“Volksmudschaheddin”) in Verbindung stehen [ID 249253]

Dokument öffnen Medienbericht: Security official: MEK-affiliated activists arrested

7 Tage … unter Flüchtlingen in Bremen | NDR

Eine heruntergekommene Gemeinschaftsküche, der Strom ist wieder einmal ausgefallen, die Abendsonne scheint Hoda und Hajir, beide 29 Jahre alt, ins Gesicht. Das Paar ist vor wenigen Wochen aus dem Iran nach Deutschland geflohen. “Was ich in Teheran gemacht habe?”, Hajir schaut verlegen auf den Boden. “Ich war vier Jahre im Gefängnis und wurde gefoltert.” Seine Freundin ergänzt: “Und jetzt sitzen wir in diesem Heim fest und dürfen weder arbeiten noch die Stadt verlassen.”

Sieben Tage lang leben die NDR Filmautoren Tobias Lickes und Kolja Robra im Übergangswohnheim Bremen-Huchting Wand an Wand mit den Flüchtlingen. Sie wollen erfahren, was es bedeutet, Flüchtling in einem deutschen Asylbewerberheim zu sein. Welche Probleme, welche Träume haben die Flüchtlinge? Was erwarten sie von einem Leben in Deutschland?

 

Berlin: Künstler vorm Vergessen bewahren – Akademie-Gespräch geht es um Künste und Menschenrechte im Iran

Der iranische Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi (Bild: AP)Der iranische Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi (Bild: AP)

Künstler vorm Vergessen bewahren (anhören)

Im Akademie-Gespräch geht es um Künste und Menschenrechte im Iran

Klaus Staeck im Gespräch mit Susanne Brinkmann

Der iranische Künstler Mir Hossein Mussawi ist Thema beim 49. Akademie-Gespräch in der Akademie der Künste in Berlin. Klaus Staeck spricht mit der iranischen Menschenrechtsaktivistin über die Situation der Künste im Iran.

Über die Umstände von Mir Hossein Mussawi und seiner Ehefrau wisse man derzeit wenig, sagt Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste in Berlin. “Aber seine Situation ist mit Sicherheit keine gute.” Hausarrest sei ja auch immer eine milde Form von Gefängnis. Mussawi sei zur Galionsfigur der Grünen Bewegung im Iran geworden, eine direkte Anklage gegen ihn gebe es nicht. “Aber das ist ja das Problem, Menschen wie er werden weggesperrt.” Auch deshalb finde die Ausstellung mit seinen Arbeiten statt. Die Menschenrechtsaktivistin Shirin Ebadi, die extra aus London anreist, habe der Kooperationsrat der Grünen Bewegung in Paris vermittelt.

Von dort stammen auch die Blätter mit Arbeiten des Künstlers Mussawi . Woher die Blätter kommen, gehöre zu einem, der Geheimnisse, “die wir erfragen, aber nicht beantwortet bekommen”, sagt Staeck. Angeblich seien sie schon länger im Westen, aber wie und woher die Arbeiten stammen, das könne man nicht so genau sagen, “Wir freuen uns, dass wir sie haben”, sagt Staeck.

Mit Mussawi verbinde die Akademie der Künste, dass der früher auch mal Leiter der Kunstakademie in Teheran gewesen sei. Mit der Ausstellung wolle man Künstler vorm Vergessen bewahren, die wegen ihrer Arbeit und wegen ihres politischen Engagements mit Gefängnis bedroht werden.

 

Witness Statement of Farshid

Witness Statement of Farshid

 

In this witness statement, Farshid—a gay Iranian man—discusses his arrest and subsequent rape by the Iranian authorities, and his expulsion from university on account of his homosexual orientation.

 

 

Name: Farshid (pseudonym)

Place of Birth:  Tehran, Iran 

Date of Birth:  1986

Interviewing Organization: Iran Human Rights Documentation Center (IHRDC)

Date of Interview:  15 September 2012

Interviewer: IHRDC Staff


This statement was prepared pursuant to an interview with Farshid [note: a pseudonym has been given to the witness to protect his identity]. It was approved by Farshid on May 3, 2013. There are 43 paragraphs in the statement.

The views and opinions of the witness expressed herein do not necessarily reflect those of the Iran Human Rights Documentation Center.

Introduction

1.   My name is Farshid. I was born in Tehran in 1986. I lived in Iran until 2010. I am a homosexual man.

2.   I left Iran at the age of 24 and sought asylum in Turkey. I have been living in Canada for about seven months. I studied electronic engineering at Islamshahr Islamic Azad University before I was expelled. I worked as a hairdresser while I was in school, and also for a short while after I was expelled.

Rape

3.   I was raped once. I was with a number of my gay friends in Vali-e Asr Avenue. It was around 12:00 or 12:30 am. I think it was in fall 2007. It was cool [outside] and I was wearing a sweater and a scarf. We parked the car and took a walk to get ice cream. Two plainclothes basijis approached us. They were bearded. They showed us their identification cards. I think one of them was named Mohammadi or Mohammadian. I grew up in a family that taught me that I should not accept anything without reason. In our family we were taught to be strong, to ask questions, and to be brave. I was always like that. They approached us and asked us what we were doing at that late hour. First, I asked them why we had to answer their questions. They responded that they were officers. I said that I wanted to see their identification cards. They showed us their cards. One of them looked 34 or 35, and the other one looked 27 or 28. The man whose name was Mohammadi or Mohammadian looked older. I did not see the younger officer’s identification card. The older officer showed his card and asked questions, and I had to answer him. He showed me two cards: one identified him as member of the basij and the other card identified him as an employee of the Ministry of Intelligence and National Security. At the top of the card it said “Ministry of Intelligence and National Security.”

4.   He asked: Why are you here at this late hour? I said that we had parked our car up the street. He asked who owned the car. I said that it was mine. He asked for my documents, and I showed them. He started searching my car, and he found a pack of condoms in the dashboard. He asked: What is this?  “Condoms,” I said. He asked: What is this doing in your car? I said that I bought it from a pharmacy, and if it was a bad thing they would not be selling it at the pharmacy. He said: The pharmacy is for someone who has a wife. Do you have a wife? He took the condoms, and I could not say anything because someone who is unmarried cannot be involved with another person in Iran. He did not know that I was gay. Of course, at that late hour, and while I was in the middle of the street, I could not tell him that if I wanted to, I could enter into a temporary marriage[1] with anyone. It would be funny if a 22-year old man says this. He told us to get lost. He harassed us a little and then he was gone. They had motorbikes. But they were back after a minute or two. Lies den Rest dieses Artikels

SPD wendet sich gegen Verfolgung der Glaubensgemeinschaft der Baha’i im Iran

Die Sozialdemokraten sind mit einer Initiative zum Schutz der Glaubensgemeinschaft der Baha’i gescheitert. Einen Antrag (17/13474) zur Religionsfreiheit im Iran und zur Stärkung der Rechte der Baha’i lehnte der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am Mittwoch mit den Stimmen der Fraktionen von Union und FDP bei Enthaltung der Fraktion die Linke ab. Die Grünen unterstützten den Antrag.

Die Sozialdemokraten hatten die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, Menschenrechtsverletzungen im Iran bilateral und auf internationaler Ebene zu thematisieren und sich „konsequent für die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ einzusetzen. Die iranische Regierung sei aufzufordern, Repressionen und Diskriminierungen gegenüber den Baha’i einzustellen, alle politischen und aus Gewissensgründen Inhaftierten freizulassen und den Menschenrechtsdialog mit der EU wieder aufzunehmen. Mitglieder der iranischen Baha’i-Gemeinde sollen zudem als Gruppenverfolgte in Deutschland aufgenommen werden. Die „vehemente Verfolgung“ der Baha’i durch die iranische Regierung sei religiös und politisch begründet, hieß es im Antrag weiter. Ihnen werde zum einen unterstellt, Spione Israels zu sein, zum anderen werde ihnen Apostasie, der Abfall vom Islam, vorgeworfen.

Vertreter der Koalitionsfraktionen unterstützten im Ausschuss das Anliegen der SPD-Fraktion, verwiesen jedoch auf bereits beschlossene Anträge zur Religionsfreiheit im Iran. Zudem sei die von den Sozialdemokraten geforderte Linie gegenüber der iranischen Regierung bereits Bestandteil der Politik der Bundesregierung. Vertreter der Oppositionsfraktionen sprachen unter anderem von einer Verschlechterung der Lage der Baha’i in jüngster Zeit, was sich unter anderem auch in der Inhaftierung ihrer Führungsspitze nach „grob unfairen Gerichtsverfahren“ Anfang Mai zeige.

 

Welt| Diktatoren-Account – Jetzt auch Druck auf Twitter

Irans Oberster Geistlicher Führer twittert über die Vernichtung Israels und die Gefahren des westlichen Lebensstils – doch wer in seinem Land Twitter benutzen will, sieht schwarz oder wird verfolgt. Von Daniel-Dylan Böhmer

khamenei

Foto: kein credit  - Wutausbrüche auf 140 Zeichen: Der Twitter-Account von Irans Oberstem Geistlichen Führer Ali Chamenei

Nun gerät auch Twitter in die Kritik für die Accounts iranischer Funktionäre, die den Zugang zum Internet in ihrem Land mit Gewalt unterdrücken. Kürzlich hatte sich die amerikanische Lobbying-Organisation United Against a Nuclear Iran (UANI) in einem offenen Brief an Facebook gewandt, und gefordert, die Seite des Obersten Geistlichen Führers Ali Chamenei abzuschalten.

Nun wenden sich die Initiatoren an Twitter wegen des Accounts, den Chamenei dort unterhält: “Das iranische Regime benutzt das Konto, um seine Propaganda zu verbreiten, während es seine eigenen Bürger von Twitter ausschließt”, heißt es in dem Brief von UANI-Chef Mark Wallace, der von 2006 bis 2008 UN-Botschafter der USA war.

Zugleich erinnert Wallace Twitter-Chef Dick Costolo an die grausame Verfolgung von Oppositionsanhängern, die nach der umstrittenen Präsidentenwahl 2009 ihren Protest auf Twitter öffentlich gemacht hatten. Auch sonst ist die Einschränkung der Internet-Freiheit im Iran mit brutalen Repressionen verbunden. Erst im vergangenen Jahr wurde der bekannte regimekritische Blogger Sattar Beheshti inhaftiert und kam im Gefängnis zu Tode – offenbar durch Folter.

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DW| Die klugen Köpfe verlassen den Iran

Die iranische Makrobiologie-Studentin Sarah arbeitet am Freitag (05.08.2011) in Golm im Gewächshaus des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie an der Auswertung eines Zuchtversuchs. Das Institut beschäftigt sich in seinen Forschungsthemen unter anderem mit der Nutzung von Pflanzen als nachwachsende Rohstoffe und mit den Möglichkeiten der Pflanzenzüchtung zur Verbesserung der Energiebilanz. Foto: Bernd Settnik

 

Exil-Iraner beschreiben die Stimmung in ihrer Heimat vor den Präsidentschaftswahlen. Die schlechte Wirtschaftslage sorgt für Resignation. Und immer mehr gut ausgebildete Iraner suchen ihr Glück im Ausland.

Nachrichten aus dem Iran werden für die Islamwissenschaftlerin Parisa Tonekaboni immer bedrückender, und dass nicht erst seit der Wahlkampf um die Präsidentschaft begonnen hat. Vor fast 15 Jahren hat sie die Heimat verlassen, um in Deutschland zu studieren. Den Kontakt zu Freunden in der Hauptstadt Teheran hält sie über soziale Netzwerke, wie Facebook oder Twitter. So erfährt sie wie der Alltag im Iran aussieht. Die Geschichten werden von Tag zu Tag schlimmer: “Da zeigen sich immer mehr die Folgen der Wirtschaftssanktionen – und die treffen leider vor allem die einfache Bevölkerung”, beschreibt die 32-jährige. Das fängt bei den Lebensmittelpreisen an, die immer weiter steigen. “Der Staat spricht von 30 Prozent Inflation, aber inoffiziell sind es mehr als 50 Prozent. Das ist unglaublich. Eine Freundin dachte neulich, ein Straßenverkäufer will sie reinlegen, als er für ein bisschen Obst ganze 15.000 Toman, umgerechnet drei Euro, haben wollte. Das klingt für uns in Deutschland nicht viel, aber das ist das Doppelte vom früheren Preis. Da frage ich mich, wie die einfache Bevölkerung überleben kann”, erzählt Tonekaboni.
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Iranian Political Prisoner Mehdi Khazali Released After Weight, Health Plummet

Source: Radio Zamaneh

Iranian political prisoner Mehdi Khazali was released from Evin Prison on the night of Monday June 3. Kaleme reports that Khazali began another hunger strike after Ayatollah Hashemi Rafsanjani, who had been the top reformist candidate seeking the Iranian presidency, was disqualified from the race.


Mehdi Khazali supporters praying for him
 (file photo)

According to the reports, Khazali was in critical condition, with his weight down to 52 kg.

Khazali had ended his previous hunger strike after 140 days at the request of his peers. He had announced that in commendation of Ayatollah Rafsanjani, he would end his hunger strike.

A week later, the Guardian Council announced the list of approved presidential candidates, and it did not include the moderate cleric Ayatollah Rafsanjani. Khazali announced that he would resume his hunger strike.

Mehdi Khazali was arrested last October at a gathering of writers. Khazali, a physician by profession, runs a political commentary blog.

 

Iran: Proposed Penal Code Retains Stoning

Source: Human Rights Watch

Law Permits Execution of Child Offenders, Other Abusive Practices

(Beirut) - Iran’s judiciary should not implement provisions of the new penal code that violate basic rights, including execution by stoning. The Guardian Council, composed of 12 religious jurists, reinserted the stoning provision into a previous version of the draft law which had omitted stoning to death as the explicit penalty for adultery.

No official statistics are available, but human rights groups estimate thatthe Iranian authorities currently hold at least 10 women and men who face possible execution by stoning on adultery charges. At least 70 people have been executed by stoning in Iran since 1980. The last known execution by stoning was in 2009.

“Stoning to death is an abhorrent punishment that has no place in any country’s penal code,” saidSarah Leah Whitson, Middle East director at Human Rights Watch. “By insisting on keeping stoning in the penal code, Iranian authorities are providing proof positive that they preside over a criminal justice system based on fear, torture and injustice.”

Iran’s semi-official Mehr News Agency reported on April 27, 2013, that the Guardian Council had finished reviewing and making changes to the draft penal code and that the law would soon be implemented. The Guardian Council is an unelected body empowered to vet all legislation to ensure its compatibility with Iran’s constitution and Sharia, or Islamic law. It had approved an earlier version of the draft penal code but then withdrew its approval in late 2012 to amend it further before implementation. Lies den Rest dieses Artikels

President Obama Signs Order for New Sanctions Targeting Iranian Currency

By Dan Robinson, VOA

WHITE HOUSE – U.S. President Barack Obama on Monday signed an order imposing additional sanctions on Iran, for the first time directly targeting Iran’s currency, the rial. It’s the latest U.S. step to increase pressure on Iran to change course on its nuclear program.


A woman walking past a currency exchange shop in Tehran

The executive order further intensifies the second track of the Obama administration’s strategy on Iran, which aims to increase the economic costs, and further isolate the Islamic Republic from the global financial system.

It authorizes sanctions on foreign financial institutions that knowingly conduct or facilitate significant transactions for the purchase or sale of the Iranian rial, or that maintain significant accounts outside Iran denominated in the Iranian rial.

Senior administration officials said no specific dollar amount is specified, although regulations contain some guidance on this.

The idea, said one official, is to make the Iranian currency “essentially unusable outside of Iran,” as part of the overall effort to apply “significant financial pressure” on the government of Iran.

The order also targets what is called a major revenue generator, Iran’s automotive sector, building on sanctions in legislation President Obama signed this past January. Lies den Rest dieses Artikels

Iran: Presidential candidate’s detained campaign workers moved to solitary

Hassan Rohani

An opposition website reports that the detained members of Hassan Rohani’s campaign team have been transferred to solitary confinement. Kaleme reports that the detainees are, therefore, in the hands of the Ministry of Intelligence. Hassan Rohani is one of two presidential candidates linked to the reformists.


Young Rohani supporters at his campain rally in Jamaran
Sign reads: “our school friends are in jail”

On Saturday June 1, a number of young Rohani supporters were arrested at a meeting where the former nuclear negotiator was giving a speech.

The Guardian Council disqualified the chief reformist candidate, Ayatollah Hashemi Rafsanjani, from running in the election, and among the eight approved candidates, Hassan Rohani and Mohammadreza Aref are considered to be the only reformists.

There has been some speculation that one of them may withdraw in favour of the other.

 

 

Two Prisoners (One Was Afghan Citizen) Were Hanged in Iran

 

[English] [فارسى]

Iran Human Rights: Two men were hanged in Rajai Shahr Prison of Karaj (west of Tehran).

According to the Iranian daily newspaper “Javan” two prisoners were hanged in the Rajai Shahr Prison last Wednesday. One of the prisoners was identified as “Alireza” convicted of pouring acid on the face of his stepfather in 2005. The stepfather died few days later as a result of the injuries. The report didn’t mention Alireza’s age at the time of committing the alleged offence.

The other prisoner who was an Afghan citizen identified as “Mohammad“, was convicted of murdering an old couple and stealing their jewelery, said the report.

 

حقوق بشر ایران، 9 خرداد 1392: دو مرد در زندان رجایی شهر کرج به دار آویخته شدند.

به گزارش روزنامه “جوان” دو زندانی چهارشنبه گذشته در زندان رجایی شهر اعدام شده اند. یکی از زندانی ها که با نام “علیرضا” معرفی شده، به جرم اسیدپاشی به صورت پدرناتنی ش در سال 1384 در زندان بوده است؛ که مصدوم بعد از چند روز به علت جراحات وارده می میرد. گزارش اطلاعی از سن علیرضا موقع ارتکاب جرم نداده است.

زندانی دیگر که به عنوان شهروند افغانستان با نام “محمد” معرفی شده ، متهم به قتل یک زوج مسن و دزدی جواهراتشان بوده است.

 

Two Prisoners Were Hanged in Western Iran

Sunday 2 June 2013

[English] [فارسى]

Iran Human Rights, June 2: Two prisoners were hanged in the prison of Khoramabad (western Iran), reported the Iranian state media.

According to the Iranian state broadcasting two prisoners who were not identified by name, were hanged in the “Barsilon” prison of Khoramabad this morning. The prisoners were convicted of possession and trafficking of 2209 grams of synthetic narcotic drugs such as crack and crystal, said the report.

حقوق بشر ایران، ۱۲ خرداد ماه ۱۳۹۲: به گزارش واحد مرکزی خبر دو زندانی صبح امروز یکشنبه در زندان خرم آباد به دار آویخته شدند.

این گزارش به نقل از فرمانده انتظامی استان لرستان اتهام این دو فرد را “حمل و نگهداری ۲ کیلو و ۲۰۹ گرم مواد مخدر صنعتی(شامل شیشه وکراک)” اعلام کرده است. نامهای این دو زندانی در این گزارش اعلام نشده اند.

 

 

Crime of adultery and stoning punishment in Iran’s new criminal code

 

Crime of adultery and stoning punishment in Iran’s new criminal code

Crime of adultery and stoning punishment in Iran’s new criminal code; skills of defense in Hodudcrimes

BY: Mohammad Mostafaei, director of Universal Tolerance Organization

Universal Tolerance – After long tension between Islamic parliament of Iran and council of guardian the criminal law bill was finally sanctioned by the parliament and council of guardian subsequently ratified it before it was published in Iran’s gazette for the enforcement. However, during the course sanctioning, many legal comments and critiques have been raised towards the newly sanctioned criminal law. The last but not least critic was about public publication of the law in the gazette where rather than publishing the law, the advertisement for selling the law book was announced which legally impedes the enforcement of the law, because according to civil code of Iran, new legal provisions must be fully published in Iran’s gazette and enter to force 15 days after being published, whereas the provisions of new criminal code have not been published officially as for today. Thus, it is not legally acceptable not to have the law published in gazette, but in some other place for other reasons which has not surely been the purpose of the legislator either. In addition to this issue which has made the enforcement of law more difficult, another important issue to be addressed here is the crime of adultery and punishment of stoning. Since stoning punishment has again been stipulated in the law by the legislator, we need to advance lawyers’ skill on how to defend clients who are punished to both stoning and death penalty. Distribution of information in this regard can also be a huge help to save lives of many who are convicted of adultery. Lies den Rest dieses Artikels

Executive Order 13622 Designations; Iran Sanctions Designations; Non-proliferation Designations; Counter Terrorism Designations

OFFICE OF FOREIGN ASSETS CONTROL

Specially Designated Nationals Update


The following individuals have been added to OFAC’s SDN List:
ARABNEJAD, Hamid; DOB 16 Apr 1961; alt. DOB 03 May 1956; nationality Iran; Passport E1929795 (Iran) expires 25 May 2010; alt. Passport V08716254 (Iran) expires 15 Jul 2011; alt. Passport V11630399 (Iran) expires 20 Jun 2012; alt. Passport U8356901 (Iran) expires 09 May 2011; alt. Passport H10395121 (Iran) expires 18 Jan 2012; alt. Passport K11946257 (Iran) expires 27 Oct 2012; alt. Passport X13567677 (Iran) expires 02 Jul 2013; alt. Passport D14818825 (Iran) expires 16 Mar 2014; alt. Passport F16438158 (Iran) expires 18 Nov 2014; alt. Passport R19234531 (Iran) expires 02 Nov 2015; alt. Passport L95280222 (Iran) expires 23 Jul 2016; alt. Passport L95273714 (Iran) expires 22 Aug 2016; alt. Passport P95418009 (Iran) expires 27 Apr 2017 (individual) [SDGT] [IFSR].

KARNER, Mihael (a.k.a. TOPOLOVEC, Jozef), Locnikarijeva ulica 7, 1000, Ljubljana, Slovenia; Rozna Dolina, Cesta IV 44, Ljubljana, Slovenia; V Murglah 177, Ljubljana, Slovenia; DOB 13 Mar 1975; POB Ljubljana, Slovenia; nationality Slovenia; Passport PZ2420022110 (Slovenia); alt. Passport PB06005902 (Slovenia); Personal ID Card 00246412491303975500493 (Slovenia) expires 17 Dec 2018; alt. Personal ID Card 002464124 (Slovenia) expires 17 Dec 2018 (individual) [SDNTK].

KIM, Lidia (a.k.a. KIM, Lidia Egorovna; a.k.a. KIM, Lidiia; a.k.a. KIM, Lidiya); DOB 23 Mar 1955; citizen Kyrgyzstan; Passport 02NO133036 (Russia); alt. Passport AN1912357 (individual) [SDGT] [IFSR].
MERHEJ, Rodrigue Elias (a.k.a. MERKHEZH, Rodrig); DOB 1970; alt. DOB 1969; alt. DOB 1971; POB Lebanon (individual) [SDGT] [IFSR].
NOORZAI, Haji Kotwal (a.k.a. “KHOOTWAL, Haji”; a.k.a. “KHOTWAL, Haji”; a.k.a. “KOOTWAL, Haji”), Quetta City, Balochistan Province, Pakistan; Girdi Jangle, Balochistan Province, Pakistan; DOB 1961; alt. DOB 1960; alt. DOB 1962; alt. DOB 1958; alt. DOB 1957; alt. DOB 1959; POB Nahr-e Saraj Village, Nahr-e Saraj District, Helmand Province, Afghanistan; nationality Afghanistan (individual) [SDNTK].
SANCHEZ ARELLANO, Luis Fernando; DOB 24 Oct 1973; POB Baja California, Mexico; nationality Mexico; citizen Mexico (individual) [SDNTK]. Lies den Rest dieses Artikels

The Ayatollah Under the Bed(sheets)

In the Islamic Republic of Iran, all politics may not be sexual, but all sex is political.

BY KARIM SADJADPOUR | 

In the early years of the Iranian Revolution, an obscure cleric named Ayatollah Gilani became a sensation on state television by contemplating bizarre hypotheticals at the intersection of Islamic law and sexuality. One of his most outlandish scenarios — still mocked by Iranians three decades later — went like this:

Imagine you are a young man sleeping in your bedroom. In the bedroom directly below, your aunt lies asleep. Now imagine that an earthquake happens that collapses your floor, causing you to fall directly on top of her. For the sake of argument, let’s assume that you’re both nude, and you’re erect, and you land with such perfect precision on top of her that you unintentionally achieve intercourse. Is the child of such an encounter halalzadeh(legitimate) or haramzadeh (a bastard)?

Such tales of random ribaldry may sound anomalous in the seemingly austere, asexual Islamic Republic of Iran. But the “Gili Show,” as it came to be known, had quite the following among both the traditional classes, who were titillated by his taboo topics, and the Tehrani elite, who tuned in for comic relief. Gilani helped spawn what is now a virtual cottage industry of clerics and fundamentalists turned amateur sexologists offering incoherent advice on everything fromquickies (“The man’s goal should be to lighten his load as soon as possible without arousing his woman”) to masturbation (“a grave, grave sin which causes scientific and medical harm”). Lies den Rest dieses Artikels

DW: Iran: Innenansichten eines Gottesstaates

Projekt: Innenansichten eines GottesstaatesUnterdrückte Menschenrechte

IMMER MEHR ÖFFENTLICHE VOLLSTRECKUNGEN

Irans Blogger kritisieren Schau-Exekutionen

Öffentliche Hinrichtung im Iran und Schaulustige (Foto: MEHR)

Die öffentliche Hinrichtung zweier Männer löste Diskussionen in Irans Blogosphäre aus. Kritisiert wurde die Vollstreckung in Teherans Künstlerpark, aber auch der Voyeurismus von Teilen der iranischen Gesellschaft. Lies den Rest dieses Artikels

The Stream – Is Iran going offline?

Iranians struggle with Internet disruptions ahead of the June 14 elections.

An Iranian girl surfs the web in an internet cafe in Tehran, Iran, 28 April 2013.

On Thursday, May 23 at 19:30 GMT:

Is Iran going offline ahead of its upcoming election? Iranian web users are reporting slow Internet speeds, difficulties accessing email, and faulty Virtual Private Networks. The government confirmed slow speeds but denied it has to do with the June 14 election. Critics, however, say the Internet crackdown is all about preventing the recurrence of the 2009 protests. So, how will Internet disturbances and social media surveillance impact Iran’s election?

In this episode of The Stream, we speak to:

Gissou Nia @GissouNia
Executive Director, Iran Human Rights Documentation Center

Arash Abadpour @Kamangir
Blogger, Social Media Researcher
Mehdi Yahyanejad @balatarin
Founder, Balatarin.com
Sussan Tahmassebi @sussantweets
Iranian Women’s rights activist
Ali Bangi @alibangi
Director, ASL 19
  1. Slow internet speeds have made it difficult for many of Iran’s 45 million internet users to access e-mail, proxy servers, and other anti-filtering software. The photo below shows the screen users see when they try to access blocked sites.
    1. IRAN-VOTE-INTERNET-CENSOR Lies den Rest dieses Artikels

Women, Law and Sexuality in Iran

Women, Law and Sexuality in Iran

Iran is a Muslim country with Shia majority. It has over 70 million populations with high percentage of young generation. According to statistical center of Iran, It is estimated over 73 percent of people are aged from 15 to 65 years old. Iran became an Islamic republic after revolution in 1979.Until then the country was served by Pahlavi’s dynasty for almost 50 years since 1925.Imam Khomeini was the leader of Islamic revolution known as supreme leader who approved the theocratic constitution. In 1980 Saddam Hossein invaded Iran. War of Iran -Iraq started and lasted for 8 years of hostility. After the death of Khomeini, assembly of experts appointed Ayatollah Khamenei as his successor in 1989. According to the constitution of Iran, president is the highest position of the executive power. During Khamenie’s leadership presidents of Iran were elected by people; Ayatollah Hashemi Rafsanjani (1989-1997), Seyed Mohamad Khatami(1997-2005), and Mahmood Ahmadinejad (2005-2013). Mahmood Ahmadinejad is a conservative populist whose fraud in election 2009 made Iranians upraise against him for imposing himself to people. During his presidency, Iranians faced a lot of repression and injustice.  He established a highly fundamentalist cabinet; gender segregation policy, and creation of moral police was on the top of his controversial approach to Islamic fundamentalism.  Lies den Rest dieses Artikels

Spielfilm ”Manuscripts don’t burn” – Iranische Agenten als Killer

Erstmals stellt ein Spielfilm den Geheimdienst der Islamischen Republik bloß, indem er die Morde an iranischen Schriftstellern und regimekritischen Politikern vor 15 Jahren thematisiert. Stefan Buchen stellt den neuen Film des Regisseurs Mohammed Rasoulof vor.

Es geht um Mord. Das ahnt man in der ersten Szene. Ein hagerer Mann mit Vollbart und Blut an den Fingern rennt zu einem Auto, in dem ein Mann mit Bauchansatz und Lederjacke wartet. Die Szenerie verheißt nichts Gutes: staubige Einsamkeit, im Hintergrund zeichnet sich ein baufälliges Gemäuer ab. Die beiden Männer rasen davon.

Am Anfang ist alles rätselhaft. Aus welchem Motiv und in wessen Auftrag die beiden Täter handeln und wer ihre Opfer sind, das begreift man erst allmählich im neuen Film des iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof, der bei den Kinofestspielen in Cannes diesen Freitag (24.5.) Weltpremiere hat.

Man hätte die beiden Männer für Mafiosi halten können, die vom Baron eines Verbrechersyndikats losgeschickt wurden. Aber sie sind Agenten des staatlichen Geheimdienstes. Sie verfolgen einen inneren Feind: Schriftsteller und Intellektuelle, denen Verrat am Staat und Verbindung zum äußeren Feind zur Last gelegt werden.

Beiläufig erfährt der Zuschauer, dass es ein “Scharia-Urteil” gibt, das dem Handeln der beiden Männer zu Grunde liegt. Aus ihrer eigenen Perspektive morden sie nicht, sondern führen legale Hinrichtungsbefehle aus.

Spiegel der Vergangenheit

Der iranische Schriftsteller Hushang Golshiri; Foto: 'iran emrooz'
Engagiert im Kampf für die Meinungsfreiheit und die Abschaffung der Zensur im Iran: Der renommierte persische Autor Hushang Golshiri war einer der Mitbegründer des iranischen Schriftstellerverbandes.Der Film “Manuscripts don’t burn” (“Dastneveshteha ne-misuzand”) greift eine zeitgeschichtliche Ereigniskette auf, die den Iran Ende der Neunziger Jahre erschütterte, aber heute in Vergessenheit geraten ist. In der Auseinandersetzung mit dem Schriftstellerverband, der als letzte Institution im autoritären Staat auf seiner politischen Unabhängigkeit beharrte und die uneingeschränkte Meinungsfreiheit einforderte, griff der Geheimdienst zu immer brutaleren Mitteln.

Einige Literaten wie Hushang Golshiri sperrte er ein, andere legte er um, wie den Dichter Mohammad Mokhtari und den Schriftsteller Mohammad Jafar Puyandeh. Das Politikerehepaar Parwaneh und Dariush Forouhar, das Kontakte in diese Szene hatte und sich geistig auf den früheren demokratischen Ministerpräsidenten Mosaddegh berief, wurde im Zuge der Mordserie im November 1998 in der eigenen Wohnung mit Dutzenden Messerstichen hingerichtet.

Keine dieser historischen Figuren wird in Rasoulofs Film exakt nachgezeichnet. Aber es wimmelt von Anspielungen auf das tatsächlich Geschehene. Im Zentrum der Geschichte steht die Erinnerung an das Attentat auf einen Bus, in dem 21 iranische Schriftsteller zu einem Kongress in Armenien unterwegs waren.

Während der Fahrt durch die Berge versucht der Fahrer, den Bus in den Abgrund zu stürzen. Er reißt das Steuer herum und springt hinaus. Aber das Attentat scheitert. Der Bus wird von einem Felsbrocken vor dem Sturz in die Tiefe bewahrt. Der Fahrer war ein Mitarbeiter des Geheimdienstes.

Diese Szene taucht nicht im Bild, sondern nur in den Erinnerungen der Charaktere auf. Sie ist der Resonanzraum, in den der ganze Film hineinruft. Der Schriftsteller Kasra hat das Attentat miterlebt und einen Augenzeugenbericht geschrieben. Weil er weiß, dass der Geheimdienst das Manuskript bei ihm finden und vernichten könnte, hat er Kopien bei Freunden versteckt.

Im Visier der Agenten

Der Geheimdienstagent Khosro war damals der Busfahrer. Jetzt hat er den Befehl, zusammen mit seinem Vorgesetzten sämtliche Besitzer des Manuskripts aufzuspüren und unschädlich zu machen. So soll die Veröffentlichung verhindert und die Erinnerung an das gescheiterte Bus-Attentat ausgelöscht werden.

Faraj Sarkohi; Foto: DW
“Das erste Mal in der iranischen Kinogeschichte stellt ein Film den Geheimdienst bloß”, meint der Literaturkritiker Faraj Sarkohi, der 1996 als einer der Wortführer einer Schriftsteller-Initiative gegen Zensur verhaftet und ein Jahr darauf in einem geheimen Verfahren zum Tode verurteilt wurde.”Noch nie hat es ein Regisseur gewagt, die Morde des Geheimdienstes zum Thema eines Spielfilms zu machen. Das erste Mal in der iranischen Kinogeschichte stellt ein Film den Geheimdienst bloß”, meint der Literaturkritiker Faraj Sarkohi. Er hat als einer der ersten die Endfassung des Films gesehen. “Aus der Sicht des Regimes ist das schwerwiegender, als wenn jemand schlecht über den Revolutionsführer redet.”

Tatsächlich saß Sarkohi damals in dem Bus, der beinahe in die Schlucht gestürzt wäre, und hatte einen Bericht darüber aufgeschrieben. Sarkohi überlebte nicht nur das Attentat auf den Bus, sondern auch Haft und extreme Folter in den Kerkern des Geheimdienstes. Er kam dank der Intervention von Menschenrechtsorganisationen und europäischen Regierungen frei und lebt heute in Frankfurt. Ihm und den Mordopfern setzt Rasoulofs Film ein Denkmal.

Dabei ist der Film keine Doku-Fiction. Er zerlegt die Realität und schafft sie neu, so wie es jede gute Kunst tun muss. Die Zeitebenen verschwimmen. Einerseits fühlt sich der Zuschauer in das Geschehen vor 15 Jahren zurückversetzt. Andererseits glaubt er sich in der Gegenwart, weil die Protagonisten im Film das Bus-Attentat vor 15 Jahren nicht erleben, sondern sich lediglich daran “erinnern”.

Auch die Diskussionen unter den Intellektuellen über den Sinn von Widerstand und substantieller Regimekritik im Zeitalter von Twitter und “Network-Generation” wecken Assoziationen zum Hier und Jetzt.

Vollständiger Artikel

 

List of Prosecuted Lawyers in Iran between June 12, 2009- May 2013

Anwälte verhaftet 2009 20130001 Lies den Rest dieses Artikels

Teheran: Zwei Iraner wegen Spionage erhängt

Teheran: Zwei Iraner wegen Spionage erhängtTeheran: Zwei Iraner wegen Spionage erhängt

 
In Teheran sind am Sonntag zwei mutmaßliche Spione durch Erhängen hingerichtet worden. Die Männer sollen für Israel und die USA spioniert haben.

Mohammad Heydari war schuldig gesprochen worden, dem israelischen Geheimdienst Mossad mehrere Sicherheits- und Nationalgeheimnisse verkauft zu haben, wie die Agentur AFP unter Verweis auf die iranische Staatsanwaltschaft meldete. Der zweite „Spion“, Koroush Ahmadi, war wegen einer Kooperation mit dem US-Nachrichtendienst CIA zum Tode durch den Strang verurteilt worden.
Vor dem Hintergrund des Atomstreits mit dem Westen berichten die iranischen Behörden sehr oft über die Enttarnung von ausländischen Agenten. Der Mullah-Staat steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Obwohl die Regierung in Teheran den zivilen Charakter ihrer Atomaktivitäten beteuert, hat der UN-Sicherheitsrat bereits mehrere Resolutionen mit Sanktionen verabschiedet.

Quelle: RIA NOVOSTI

Konservative entdecken Twitter

Kandidaten nutzen soziale Netzwerke – die eigentlich blockiert sind.

Twitter, Facebook und YouTube galten nach den Wahlen 2009 als Revier der Protestbewegung. Jener jungen Iraner, die gegen den angeblichen Wahlbetrug der Konservativen demonstrierten. Dort formierten sie sich, dort verbreiteten sie Bilder von Verletzten und Toten, dort machten sie die Welt auf die Gewalt aufmerksam, die von den Mächtigen im Land ausging.

Seitdem sind die sozialen Netzwerke im Iran blockiert. Doch – und das weiß jeder – man kann sie immer aufrufen, wenn man die Internetsperre umgeht. So macht das auch einer der Kandidaten, die dem Ayatollah Ali Khamenei nahestehen. Mit dem Hashtag#WhyVote4Jalili meldet sich seit einigen Tagen der erzkonservative iranische Atom-Unterhändler Said Dschalili zu Wort. Auch der Oberste Geistliche Führer Khamenei hat ein Twitter-Konto. Ob die jungen Iraner so für die Wahlen mobilisiert werden, bleibt dahingestellt.

Geht man nach einem Teil der iranischen Medien, dann kommt es bei der Präsidentschaftswahl am 14. Juni zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ex-Präsident Ali Akbar Hashemi Rafsandjani und Esfandiar Rahim Mashaei, einem Günstling von Staatschef Ahmadinejad. Aber auch die von Khamenei unterstützten Kandidaten werden mitmischen: Ex-Außenminister Ali Velayati, der Teheraner Bürgermeister Mohammad Bagher Ghalibaf und Dschalili.

Quelle: Kurier.at

 

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