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Badische Zeitung| Fotograf porträtiert Rockbands in Teheran – anonym

Verbotene Bilder einer verbotenen Musik: Ein Fotograf, der anonym bleiben muss, porträtiert Rockbands in Teheran.

  1. „Wir warten noch immer, dass ein Retter auftaucht, selbstzufrieden mit dem, was wir verloren haben. Menschen, die entscheiden, für ihre Freiheit einzustehen, verbringen ihr Leben hinter Gittern“, schreibt Mareza (29) von der Band Vandida. Und weiter: „Wenn du in London Musik machst, ist es echt, egal wie deine Musik ist. Aber hier bleibt es ein Traum, egal wie ernst du es meinst.“ Foto: Anonym

  2. Die Country-Rock- Band Thunder gab im Januar ein staatlich genehmigtes Konzert vor 1400 Zuschauern – inklusive Nebel-maschine. Sänger Ardavan Anzabipour (eingekreist) glaubt an die neue Regierung. Er schrieb auf das Foto den Satz: „Du wirst sein, was du willst so sehr du es willst!“ Foto: Anonym

  3. „Einen Berg kann man nicht anketten – versuche, ein Berg zu sein“, singt Behnaz. von der Band Pi. Ihren Gitarristen hat sie auf Facebook kennen-gelernt. Der schreibt: „Ich starb, als ich die Wahrheit begriff, und ich wurde in eine neue Welt geboren, als ich musikalische Harmonie erkannte.“ Foto: Anonym

  4. Milad Mardakheh, der Sänger der Band Achromatic, schrieb den Song „Schilde und Revolver“ über das brutale Vorgehen der Regierung bei der Grünen Revolution 2009. „Lebe für das sterbende Licht der Hoffnung in dieser Hölle.“ Foto: Anonym

  5. 2007 gegründet, spielt die Band Achromatic Nu Metal und Alternative. „Leben wir in einem perfekten Traum?“ Foto: Anonym

  6. „Wir warten noch immer, dass ein Retter auftaucht, selbstzufrieden mit dem, was wir verloren haben. Menschen, die entscheiden, für ihre Freiheit einzustehen, verbringen ihr Leben hinter Gittern“, schreibt Mareza (29) von der Band Vandida. Und weiter: „Wenn du in London Musik machst, ist es echt, egal wie deine Musik ist. Aber hier bleibt es ein Traum, egal wie ernst du es meinst.“ Foto: Anonym

  7. Die Country-Rock- Band Thunder gab im Januar ein staatlich genehmigtes Konzert vor 1400 Zuschauern – inklusive Nebel-maschine. Sänger Ardavan Anzabipour (eingekreist) glaubt an die neue Regierung. Er schrieb auf das Foto den Satz: „Du wirst sein, was du willst so sehr du es willst!“ Foto: Anonym

e spielen Gitarre, eine Frau singt, sie tanzen: All das ist illegal. Im Iran kann sich Jugendkultur nur im Untergrund entfalten. Ein ausländischer Fotograf, der anonym bleiben muss, hat jahrelang um das Vertrauen der Musiker geworben. Hier einige seiner Bilder – Collagen aus beschrifteten Polaroids und Aufnahmen von Gebäuden in Teheran.
Im Festsaal einer Musikschule dreschen am helllichten Tag junge Männer auf Gitarren ein. Vor ihnen sitzen Jungs auf der einen, Mädchen mit Kopftüchern auf der anderen Seite. Es gibt Tee, kein Bier. Keiner singt mit, keiner wippt, keiner tanzt. So sieht ein staatlich genehmigtes Rockkonzert im Iran aus. Erschad, das Ministerium für Kultur und islamische Führung, und die Moralpolizei wachen darüber, dass das so bleibt.

Dabei gibt es im Iran alles, was es im Westen auch gibt. Kurze Röcke, Drogen und Alkohol, Prostituierte, Regimekritik und wilde Partys.

Freiheit, nur eben im Verborgenen, hinter Mauern und Fassaden, in Kellern, im Dunkeln, wenn die Nacht hereinbricht, auf dem Land, wo keiner hinschaut. Die Iraner kiffen am Steuer und jammen in der Küche. Doch sie dürfen sich dabei nicht erwischen lassen, Feiern ist genauso strafbar wie Homosexualität und Ehebruch. Für illegale Partys lautet die Strafe Peitschenhiebe, für Alkoholkonsum Gefängnis und im wiederholten Falle sogar Hinrichtung.

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ABJEEZ| SHAHAMAT

Merci Team Melli- ABJEEZ

Thank you Team Melli for all your hard work and dedication in World Cup 2014.

مرسی تیم ملی، زحمت کشیدی خیلی
پسرای تیم ما، افتخار مایین تو دنیا
مرسی تیم ملی، زحمت کشیدی خیلی
پسرای تیم ما،‌ دوستتون داریم یه دنیا

وارد شدن به جام جهانی
اون هم در چنین وقت و زمانی
مثل یه کادوی ناز و در بسته
افتاد تو دامن یه ملتِ خسته
مهم نیست که چند تا گل زدی یا خوردی
مهم اینه که دل یه دنیا رو بردی
تو اسم ایران رو از زیر سایه برداشتی
این اون «گلیه» که توی دل دنیا کاشتی

مرسی تیم ملی، زحمت کشیدی خیلی
پسرای تیم ما، افتخار مایین تو دنیا
مرسی تیم ملی، زحمت کشیدی خیلی
پسرای تیم ما،‌ دوستتون داریم یه دنیا

طول عمر بازیهات تو این دوره کم بود
آخه کمرِت هم زیر فشارها خم بود
ولی بدون با حضورت معجزه کردی
ما رو نجات دادی از روحیهء‌ فردی
تو واسه ما یه تیم خوب و بی رقیبی
با یه دروازه بان محکم و حقیقی
کیروش حرف آخرمون هم مال تو
obrigado nos ensinou a sonhar alto

مرسی تیم ملی، زحمت کشیدی خیلی
پسرای تیم ما، افتخار مایین تو دنیا
مرسی تیم ملی، زحمت کشیدی خیلی
پسرای تیم ما،‌ دوستتون داریم یه دنیا

مهم برد و باخت نیست
مهم برد و باخت نیست
مهم اینه که بعد از این من و تو باهم
… می تونیم به دنیا بگیم بله ما هم

ABJEEZ- Hameh Baayad Bedoonan

A tribute to the Iranian National Football team in World Cup 2014.
We dedicate this song with love to the Iranian national team and all Iranians around the globe.

daStandard.at| Ein Stück Iran in Hamburg

Hamburg ist die Stadt mit der zweitgrößten iranischen Community in Europa, so heißt es zumindest. daStandard.at hat einige aus dieser Gemeinschaft auf einem Vereinstreffen in der Hansestadt kennengelernt

Im Elham Samili Tehranis Wohnzimmer herrscht gute Laune. Eines der regelmäßigen Vereinstreffen des Hamburger “Diwan” steht an – heute Abend sind auch neue Mitglieder gekommen. “Der Verein ist eine Initiative von iranischstämmigen der zweiten Generation in und um Köln, die mittlerweile auch Hamburg erreicht hat”, erzählt Mohammad Farokhmanesh, der die Projekte in der Hansestadt verantwortet. Es geht vor allem um Kultur: Musikveranstaltungen, große und kleine Konzerte, also kreative Zusammenkünfte aller Art.

Vierzehn Iraner verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten sind heute Abend zusammengekommen. Hamburg scheint für viele Iraner erster Ankunftsort und ein Tor zu Europa zu sein. Laut Statistik Nord leben gut 18.000 Deutsche mit iranischem Migrationshintergrund hier, das “Hamburger Abendblatt” berichtet von 10.000 bis 25.000. Damit soll Hamburg “nach London die zweitgrößte iranische Gemeinde in Europa” beherbergen. Die Zahlen gehen auch deshalb auseinander, weil viele Iraner die doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, somit auch als Deutsche gezählt werden. Aber warum gerade Hamburg?

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Lange hanseatische Tradition

“Die Stadt pflegt eine lange Tradition guter Beziehungen zum Iran”, sagt Sonja Moghaddari. In ihrer Doktorarbeit, die sie am Genfer Institut für internationale Studien und Entwicklung verfasste, hat sie sich mit der iranischen Gemeinschaft in Hamburg, ihren Entwicklungen, Veränderungen und Besonderheiten auseinandergesetzt. “In Hamburg kennt fast jeder Deutsche mindestens einen Iraner, also ist die Community sehr präsent”, resümiert die Deutsch-Iranerin.

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Impulsive Musik, ruhiger Musiker – Mohammad Reza Mortazavi

Das klassische persische Instrument Daf (Bild: spa/picutrealliance/Caroline Seidel)Das klassische persische Instrument Daf (Bild: spa/picutrealliance/Caroline Seidel)

Impulsive Musik, ruhiger Musiker

Der iranische Percussion-Künstler Mohammad Reza Mortazavi

Von Anna Marie Goretzki

Seine Hände pochen, trommeln, krabbeln, fliegen, streichen, schnipsen. Mohammad Reza Mortazavi ist einer der bekanntesten Musiker auf den klassischen persischen Instrumenten Tombak und Daf, deren Spielweise er revolutioniert hat.

Mortazavi: “Musik ist meine erste Sprache.”

Eine lichtdurchflutete Wohnung am Waldrand von Buckow in der Märkischen Schweiz. Ein Raum mit der Wirkung eines Saales ist gleichzeitig Küche, Wohnzimmer und Probenraum. Auf dem Herd brodelt persischer Schwarztee mit Safran. Seit wenigen Monaten erst lebt Mohammad Reza Mortazavi hier mit seiner Lebensgefährtin, der Künstlerin Monika Przewoznik.

Mortazavi: “Ich bin viel unterwegs auf meiner Tour. Wenn ich zurück komme, nach Hause, möchte ich an einem Ort leben, wo viel Klarheit und Ruhe da ist. Ich versuche, dass ich treu bei der Musik bleibe und keine anderen Sachen mich beeinflussen.”

In Buckow scheint genau das möglich zu sein: aus der offenen Wohnküche fällt der Blick auf eine Trauerweide, einen kleinen Bach und einen Komposthaufen. Wenn es dämmert, kommt ein Reh vorbei und bedient sich dort an den Essensresten, erzählt Mortazavi, während die ersten Frühlingsgeräusche zur offenen Balkontür herein dringen. An der Wand lehnt eine Daf, daneben stehen mehrere Tombaks. Er greift sich eine der persischen Handtrommeln: Lies den Rest dieses Beitrags

From Tehran’s Underground to Osnabruck – One Night With DA-SH From Tehran /Part 1-3

This is a Documentary Movie based on the life of an Iranian underground Rock band called Dash (DA-SH) and their concert in germany in 2008.
A Film by Shahryar Ahadi.

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Berlin: Persian jazz singer Cymin Samawatie in special concerts with Berlin Philharmonic, 24. August 2011

Cymin Samawatie , jazz composer and singer Cymin Samawatie (current ECM-album “Saburi”) combines a unique synthesis of Persian poetry and modern jazz in her compositions (listen at www.cyminology.de). 

Cymin Samawatie sings and composes not only in her jazz band Cyminology, but also as a solo performer. We would like to welcome you to three special concerts in Berlin:
On August 24th there will be the premiere of a compisition within the culture festival “Nights of Ramadan” in Berlin, Heimathafen Neukölln. Cymin invited members of the Berlin Philharmonic Orchestra and jazzers from the US, Afghanistan and Turkey to perform a special piece of jazz music dealing with the topics of cultural and religious  living together.

Pressestimmen:

„A genuinely multi-national band with an iranian singer performing in Farsi, Cyminology do much sum up ECM’s vision. The group’s all-too-short set proved a confident, assured debut. The tunes, written mostly by the captivating vocalist Cymin Samawatie, are astonishingly lovely and Samawatie’s stagecraft is something to behold but Cyminology are much more than singer and backing band. This is a group where each musician really listens and responds in the moment. It was lovely to watch how they revelled in the act of communication with an audience. Truly special.“Jazzwise, Mai 2009

Termin:

24. August 2011 – 21 Uhr

Karl-Marx-Straße 141
12043 Berlin

U-Bahn: Karl-Marx-Straße

Also Cyminology as a band lately won the CREOLE world music award. The winner concert will be in September:
CYMINOLOGY Winner’s Concert CREOLE World Music Award, Werkstatt der Kulturen, Berlin
Cymin Samawatie – Vocals/ Composition
Ralf Schwarz – Bass
Ketan Bhatti – Percussion
Benedikt Jahnel – Piano
Termin:
09. September 2011 – 20 Uhr
Wissmannstraße 32
12049 Berlin
U-Bahn: Hermannplatz

HICHKAS featuring Reveal – Live in Berlin

HICHKAS featuring Reveal – Live in Berlin music provided by Mahdyar Aghajani

Mittwoch, 25. Mai 2011
Einlass: 20 Uhr, Start 21 Uhr
Lido – Cuvrystraße 7 10997 Berlin, Kreuzberg

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Yar-e Dabestani-e Man

Es ist eines dieser Lieder, die uns seit Monaten begleiten…es ist eines dieser Zeichen, die uns allen Kraft gibt, die uns zusammen rücken läst……

 

 

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