InfoBrief Teheran: AKTUELLE WIRTSCHAFTSINFORMATIONEN AUS DEM IRAN

Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer
Herausgegeben von der AHK Iran                » http://iran.ahk.de

So schreibt der Geschäftsführer der AHK Iran:

Sehr geehrte Leserinnen und Leser unseres InfoBriefs!

Das erste Quartal 2011 liegt hinter uns und die Anzeichen

der robusten wirtschaftlichen Erholung in Deutschland sind

nicht mehr zu übersehen. Das alles ist natürlich sehr erfreulich,

wenn da nicht die Vorzeichen einer weiteren Verschärfung der

Handelssanktionen gegen den Iran wären. Und wie so oft in der

Vergangenheit, so nehmen die Handelszahlen diese Auswirkungen

bereits vorweg und gehen die Liefermengen (in t) aus Deutschland

in den Iran deutlich zurück.

Eine anders lautende Interpretation wäre, dass dies die Effekte der

letzten Sanktionsrunde sind, die sich erst jetzt auswirken. Beide

Möglichkeiten schließen sich nicht aus,

sondern können jeweils für sich in Anspruch nehmen, schlüssig zu

sein — und sich ggf. sogar addieren…

Viel gravierender jedoch ist die Erkenntnis, dass auf politischer Ebene

keinerlei Bewegung erkennbar ist, die die Hoffnung auf eine

Lageverbesserung nähren könnte. Die regionalen Entwicklungen

wirken sich nicht spürbar zugunsten der deutsch-iranischen

Handelsbeziehungen aus, sondern nutzen lediglich anderen Playern,

wie z.B. der Türkei.

Dennoch stellen sich die Marktrealitäten unverändert so dar, dass es

für iranische Produkte (insbesondere für Öl und Gas) aber auch für

iranisches Geld stets genügend Nachfrage auf dem Weltmarkt gibt.

Sofern sich die Wechselkurse zum Rial nicht deutlich ändern, wird

aller Voraussicht nach die Nachfrage nach Importen aus dem Ausland

im weiteren Verlauf des Jahres 2011 weiter ansteigen. Parallel dazu

stärkt der hohe Ölpreis die iranische Volkswirtschaft.

Länder wie China und Indien (auf letzteres wird im vorliegenden

InfoBrief näher eingegangen) stillen ihren Rohstoffhunger weiterhin

unter anderem mit iranischem Öl. Daran werden auch die Handels-

und Finanzsanktionen der EU nichts ändern können. Anstelle eines

hoffnungsvollen Blicks in die Zukunft überwiegt weiterhin bei den

meisten unserer Mitglieder ein trotziger Durchhaltewille.

 
Daniel Bernbeck
Geschäftsführer

Dieser Herr Bernbeck lebt scheinbar in einer anderen Welt. 
Diese Lobpreisungen des Iran setzt sich fort im restlichen Newsletter.

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Veröffentlicht am 4. Mai 2011 in Medien, Politik, Wirtschaft und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

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