Archiv für den Tag 27. Juli 2011

ICRIR: Cyprus Update: Two Assaulted Refugees Interviewed for First Time 10 Days after Police Attack; Refugees Issue Complaint against Deputy of Larnaca Detention Center

On Friday 22 July 2011, the International Coalition for the Rights of Iranian Refugees (ICRIR) received a report from the Cyprus Refugee Rights Movement (CRRM) that the Cypriot non-governmental organization KISA visited the Larnaca detention center where Iranian and other defenseless refugees had sustained a brutal attack by armed police on 12 July 2011. The visit by KISA was the first by any entity outside of the detention center since the attack had occurred 10 days previous, although the UNHCR, the EU, the International Committee of the Red Cross, KISA, the Ombudsman of Cyprus, and others had been informed within a few hours of the attack, and although one of the detained refugees had been reported as sustaining a broken leg.

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Iran’s Perceptions of International Sanctions and their Implications for Strategic Competition with the U.S. in the Gulf, Sept. 2010 – April 2011

By Anthony H. Cordesman, Alexander Wilner
JUL 18, 2011

The Burke Chair has compiled a series of chronological reports with the assistance of Adam Seitz of the Marine Corps University that focus on Iranian perceptions of national security and assess Iran’s intentions concerning competition with the U.S. A link to our most recent report, on Iranian perceptions of international sanctions, can be found here:http://csis.org/files/publication/110714_US_Iranian_Strategic_Competition_Sanctions.pdf.

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Iranische Armee greift kurdische Dörfer anGfbV: Drei Tote und hunderte Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan durch iranischen Artilleriebeschuss

Mindestens drei Zivilisten sind durch Artilleriebeschuss der iranischen Armee in den vergangenen zwei Wochen in Irakisch-Kurdistan getötet worden. Elf wurden verletzt. Nach Informationen des Büros der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Arbil, der Hauptstadt des autonomen Bundesstaates Irakisch-Kurdistan, mussten außerdem hunderte Familien die Flucht ergreifen.

„Die Angriffe der iranischen Armee auf die Zivilbevölkerung von Irakisch-Kurdistan stellen eine gefährliche Aggression gegen das freie und friedliche Kurdistan dar und sind mit der Türkei offenbar gut koordiniert worden“, sagte Dr. Mahmud Othman, langjähriges Führungsmitglied der Kurdischen Nationalbewegung und Mitglied des irakischen Nationalparlaments, in einem Telefonat mit der GfbV, „denn der türkische Außenminister, Ahmet Davuto?lu, führte am 11. Juli Gespräche im Iran und in der vergangenen Nacht haben die iranische und die türkische Luftwaffe nahezu zeitgleich einige Dörfer im Distrikt Sidkan im Dreiländereck Iran-Irak-Türkei angegriffen.“ Dort gibt es insgesamt 254 Siedlungen mit rund 10.000 Einwohnern.

Iranische Artillerie hatte bereits am frühen Montagmorgen die sechs Dörfer Sured, Qirnaqan, Pisht Ashan, Sinemok, Kaskan, Ashqulke sowie die Sommeralmen von Singeser unter Beschuss genommen. Am Abend feuerten iranische Streitkräfte gegen 20 Uhr Granaten auf die fünf Siedlungen Suregul, Maredo, Beste, Eske Sere und Eske Xware.

Begründet werden Angriffe stets mit der Bekämpfung kurdischer Rebellengruppen, die sich in der Grenzregion verstecken. „Tatsächlich wollen sich jedoch weder der Iran noch die Türkei damit abfinden, dass Kurden in ihrer direkten Nachbarschaft, erfolgreich eine eigne Verwaltung aufgebaut haben“, sagte Othman. Der Iran und die Türkei befürchteten, dass Kurden in den beiden Ländern dem Beispiel von Irakisch-Kurdistan folgen und auch dort Autonomie und Selbstverwaltung fordern. Der gewählte Präsident von Irakisch-Kurdistan, Masud Barzani, hat bereits mehrfach an die iranische Regierung appelliert, die Probleme friedlich zu lösen.

Für Nachfragen steht der Präsident der GfbV International, Tilman Zülch, gern zur Verfügung unter T. 0151 153 09 888.

 

Quelle:Gesellschaft für bedrohte Völker

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