Archiv für den Tag 1. November 2011

Berlinale und Filmakademie zeigen Panahis neuen Film

Regisseur Jafar Panahi © dpa

Regisseur Jafar Panahi © dpa

Berlin (dpa) Mit einer Aufführung seines jüngsten Werks „This Is Not a Film“ wird in Berlin an das Schicksal des zu Gefängnis verurteilten iranischen Filmemachers Jafar Panahi erinnert. Als öffentlichen Protest und als Anerkennung des Mutes iranischer Filmemacher zeigen die Berlinale und die Deutsche Filmakademie den Film von Panahi und Mojtaba Mirtahmasb am 9. November. Der Film, der keiner ist, zeige einen Tag im Leben von Panahi, der in seiner Heimat in monatelangem Hausarrest auf seine Verurteilung warten musste, teilte die Berlinale am Montag mit.

Der regimekritische Filmregisseur Panahi war in diesem Jahr Mitglied der Berlinale-Jury, durfte aber nicht nach Deutschland ausreisen. Zu der Filmvorführung werden neben Berlinale-Direktor Dieter Kosslick auch Fred Breinersdorfer, Projektleiter von Filmmakers in Prison, und Ali Samadi Ahadi, Regisseur des Dokumentarfilms „The Green Wave“ erwartet. „Die Verurteilungen von Künstlern und Berufsverbote sind ein Verstoß gegen die Menschenrechte, die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst“, wird Kosslick zitiert. „Wir verurteilen dies aufs Schärfste und demonstrieren mit dieser Vorführung unsere Solidarität.“

[Quelle]

Berlin: Bewohner mit Migrationshintergrund (Statistik) – am Beispiel der Iraner

Seit zwei Jahren legt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Daten zum Migrationshintergrund der Bevölkerung in den Bezirken und Stadtteilen vor. Der aktuellen Statistik zufolge, die auf Zahlen aus dem Melderegister am 31.12.2010 basiert, haben 872.000 Berlinerinnen und Berliner einen Migrationshintergrund, sind also selbst eingewandert oder dies trifft für Mutter oder Vater zu.

Berlin befindet sich mit einem Migrantenanteil von 26 Prozent laut Mikrozensus 2008 im unteren Drittel der Großstädte. Frankfurt am Main etwa weist mit über 40 Prozent einen deutlich höheren Migrantenanteil auf, in Stuttgart leben rund 38 Prozent, in Köln 33 Prozent Migranten.

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