Archiv für den Tag 22. November 2011

Frankreich: Neues Einwanderungsgesetz

Aus dem neuen Einwanderungsgesetz1 folgen auch Änderungen im Asylverfahren und bei Abschiebungen. So sollen Personen, die bewusst unter falschen Angaben einen Asylantrag stellen oder Informationen zu ihrer Identität, Nationalität oder Einreise nach Frankreich zurückhalten, in ein verkürztes
Asylverfahren kommen. Hierzu gehören insbesondere Personen, die ihre Fingerkuppen manipulieren.2 Das verkürzte Asylverfahren greift grundsätzlich auch bei sicheren Herkunftsländern und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung.
Bei Abschiebungen kann die Haft 45 statt 32 Tage
dauern. Außerdem ist eine erneute Abschiebehaft innerhalb von 6 Monaten möglich, nicht zuletzt um die Chancen zur Beschaffung von Passersatzpapieren zu erhöhen. Des Weiteren wurde die Frist zur richterlichen Entscheidung über die Freilassung eines Abschiebehäftlings von zwei auf fünf Tage erweitert.
1 „Loi relatif a I‘immigration, I‘integration et a la nationalite“, Bekanntgabe im „Journal officiel“ (entspricht Bundesgesetzblatt) am 17.06.2011.
2 Zu diesem Phänomen in Deutschland vgl. etwa Entscheiderbriefe 9/2010, S. 8; 10/2010, S. 1 f.; 10/2011, S. 6.

Deutschland Asylverfahren: Videoanhörungen

Für einen flexibleren Einsatz von Bediensteten und Dolmetschern und eine zeitnahe Anhörung erprobte das Bundesamt Videoanhörungen. Hierbei befanden sich in einer Außenstelle Entscheider oder Dolmetscher jeweils mit dem Antragsteller und in einer anderen Dolmetscher bzw. Entscheider. Von Asylbewerbern mitgebrachte und für die Anhörung wesentliche Dokumente erhielten ortsferne Entscheider über das elektronische Asylaktenverwaltungssystem MARiS an ihren Arbeitsplatz. Die Handhabung dieser Anhörungsart erwies sich als praktikabel und wurde von allen Beteiligten akzeptiert.

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Iran News Round Up (Nov. 22)

Rafsanjani calls for formation of ‘government of national reconciliation’; Iran urges Afghans to oppose strategic deal with United States; Basij commander says ‘no one is afraid of the economically bankrupt United States anymore’ Lies den Rest dieses Beitrags

Presseerklärung von Präsident Obama zu Iran-Sanktionen

Zusätzliche Sanktionen gegen Iran

Erklärung des Präsidenten

 

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Presseerklärung von US-Präsident Barack Obama zur Verhängung weiterer Sanktionen gegen Iran vom 21. November 2011.

Heute hat meine Regierung einen weiteren Schritt unternommen, um Iran aufgrund seiner Weigerung, den internationalen Verpflichtungen hinsichtlich seines Atomprogramms nachzukommen, zu isolieren und Strafmaßnahmen gegen das Land zu verhängen. Seit Jahren hält sich die iranische Regierung nicht an ihre mit dem Nichtverbreitungsvertrag verbundenen Verpflichtungen. Sie hat wiederholt gegen Resolutionen des VN-Sicherheitsrats verstoßen und Verpflichtungen gegenüber der Internationalen Atomenergieorganisation nicht eingehalten. In Anbetracht dieser Verweigerungshaltung haben die Länder der Welt – bei der IAEO, den Vereinten Nationen und in ihren Hauptstädten – mit einer Stimme gesprochen und deutlich gemacht, dass das Handeln Irans den internationalen Frieden und die internationale Stabilität gefährde und das iranische Regime noch stärker isolieren werde.  Lies den Rest dieses Beitrags

Eye on Iran: United States and Its Allies Expand Sanctions on Iran

Top Stories

NYT: „Major Western powers took significant steps on Monday to cut Iran off from the international financial system, announcing coordinated sanctions aimed at its central bank and commercial banks. The measures, a response to a recent United Nations report warning about Iran’s nuclear activities, tighten the vise on Iran but still fall short of a blanket cutoff. The United States also imposed sanctions on companies involved in Iran’s nuclear industry, as well as on its petrochemical and oil industries, adding to existing measures that seek to weaken the Iranian government by depriving it of its ability to refine gasoline or invest in its petroleum industry. The United States, Britain and Canada each announced measures aimed at shutting off Iran’s access to foreign banks and credit. The European Union is expected to approve similar measures on Thursday, in what amounts to a concerted response to the finding this month by the United Nations‘ International Atomic Energy Agency that Iran may be continuing to work on a nuclear weapon and delivery system. The Treasury Department named the Central Bank of Iran and the entire Iranian banking system as a ‚primary money laundering concern‘ – an unusual and symbolically important step, but one that is short of formal sanctions, which would probably be resisted by China and other Asian countries that import oil from Iran.“http://t.uani.com/rrVc6g Lies den Rest dieses Beitrags

Maßnahmen zur Erhöhung des Drucks auf Iran – Erklärung der Außenministerin und des Finanzministers

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Presseerklärung von US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton und US-Finanzminister Tim Geithner zu den Maßnahmen, den Druck auf Iran zu erhöhen, vom 21. November 2011.

Außenministerin Clinton:  Guten Tag. Ich freue mich, Finanzminister Geithner und seine Mitarbeiter hier im Treaty Room des US-Außenministeriums begrüßen zu dürfen. Meinen Mitarbeitern möchte ich für die Arbeit danken, die sie in Bezug auf Iran geleistet haben.

In den letzten Tagen sind neue Beweise aufgetaucht, dass die Führung Irans ihren internationalen Verpflichtungen weiterhin nicht nachkommt und gegen internationale Normen verstößt. Dazu zählt auch die unlängst bekannt gewordene Verschwörung zur Ermordung des saudischen Botschafters hier in den Vereinigten Staaten. Zudem bestätigt der neue Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation, dass die Aktivitäten Irans in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung von Kernwaffen stehen.  Bei diesem Bericht der IAEO handelt es sich nicht um Anschuldigungen der Vereinigten Staaten oder ihrer europäischen Partner; er ist das Ergebnis einer unabhängigen Überprüfung und spiegelt die Bewertung der internationalen Gemeinschaft wider. Lies den Rest dieses Beitrags

Bahá’í: Vereinte Nationen verurteilen die Menschenrechtsverletzungen im Iran/UN strongly condemns Iran’s human rights violations; European Parliament joins global outcry

Der Dritte Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 21. November in New York die iranische Regierung abermals wegen schweren Menschenrechtsverletzungen verurteilt. In einer von der Regierung Kanadas eingebrachten und von 42 weiteren Staaten, darunter Deutschland, unterstützten Resolution wird der iranischen Regierung “ernsthaft anhaltende und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen” vorgeworfen. Die Resolution wurde mit 86 Stimmen gegen 32 gebilligt, im Jahr zuvor hatten sich noch 44 Staaten auf die Seite der iranischen Regierung gestellt. Die Zahl der Gegenstimmen verringerte sich damit um zwölf.

Der Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Hier wurde die iranische Regierung am Montag mit einem deutlichen Abstimmungsergebnis im Dritten Ausschuss wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Für Dezember erwarten Beobachter eine aber-malige Verurteilung durch die UN-Generalversammlung. UN Photo/Mark Garten Lies den Rest dieses Beitrags

Imminent Passing of the Islamic Penal Bill Will Further the Severity of Human Rights in Iran

Justice For Iran Press Release

Imminent Passing of the Islamic Penal Bill Will Further the Severity of Human Rights in Iran

After years of protest and criticism directed from the Iranian and international community towards the multitudes of human rights violations prescribed in the Iranian laws, for example allowing of inhumane punishments such as stoning and dismemberment or execution of minors and discrimination against women, the Islamic Consultative Majlis is on the verge of passing a bill that is not only ignorant to all the aforementioned criticisms, but also renders certain cases more severe.

Last week in an interview, the Speaker of the Guardian Council announced that the Council has finished its work on the Islamic Penal Bill and has returned the bill to the Majlis. The Majlis is in turn responsible to investigate the bill within the next three months and finalize the passing of it. The Bill will then replace the current Islamic Penal Code. Lies den Rest dieses Beitrags

UN resolution calls for unfettered access to Iran by Special Rapporteur Dr. Ahmed Shaheed

Highest vote count since 1992 shows growing international solidarity on human rights conditions in Iran

 

The UN General Assembly’s Third Committee today adopted a resolution (PDF) calling on the Iranian Government to allow unfettered access to the country by the UN Special Rapporteur on the human rights situation in Iran, Dr. Ahmed Shaheed, to investigate violations taking place in the country. The resolution also calls on Iran to release all arbitrarily detained individuals held for exercising their right to peaceful assembly and expression, including leading opposition figures, Mir Hossein Mousavi and Mehdi Karroubi.

Sponsored by the Government of Canada and forty-one other states, the resolution drew the highest number of votes since 1992 with 86 countries in favor, 32 against, and 59 abstentions. Lies den Rest dieses Beitrags

Iranischer Regisseur Mohammad Rasoulof in Berlin

Beim Festival Around The World In 14 Films

Zum sechsten Mal zeigt das unabhängige Filmfestival Around The World In 14 Films vom 25. November bis zum 3. Dezember im Berliner Babylon Kino 14 Meisterwerke des Weltkinos. Das Filmland Iran spielt dabei traditionell eine besondere Rolle. Nun hat sich der Teheraner Filmemacher Mohammad Rasoulof kurzfristig als Überraschungsgast angekündigt. Im Festivalprogramm wird sein aktueller Streifen „Good Bye“ (Be omide didar) gezeigt.

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