Süddeutsche: Internet – Iran: Ajatollah nennt Facebook «eine unislamische Sünde»

Teheran (dpa) – Ein iranischer Ajatollah hat Facebook als «unislamisch» und die Mitgliedschaft in dem sozialen Netzwerk als «Sünde» bezeichnet.

«Im Grunde ist es unislamisch und nicht erlaubt, auf eine Internetseite zu gehen, die Unsittlichkeiten propagiert und den religiösen Glauben schwächen könnte», sagte Ajatollah Lotfollah Safi-Golpaygani laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Isna am Samstag. Die Mitgliedschaft sei daher «haram» (eine Sünde). Hohe Geistliche werden im Iran immer wieder zu sozialen Themen befragt. Ihre Aussagen gelten als eine Art Dekret.

Der Ajatollah lehnt das Internet nach eigenen Worten aber nicht grundsätzlich ab. «Unproblematisch ist die Nutzung von Internetseiten, die religiöse Kriterien propagieren und nicht zu Unsittlichkeiten führen.»

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Veröffentlicht am 7. Januar 2012 in Gesetze, Medien, Meinungen, Politik und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Süddeutsche: Internet – Iran: Ajatollah nennt Facebook «eine unislamische Sünde».

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