Archiv für den Tag 1. August 2012

Iran News Round Up (August 1)

Summary
Iranian lawmakers mulling switching to parliamentary system; Iran’s VP to travel to Cairo to invite Egyptian president to Tehran; Iranian lawmakers accuse Group 5+1 of insincerity in nuclear talks
Politics

  • According to Etemaad, a parliamentary committee is preparing a plan to change presidential system into a parliamentary one in Iran. In an interview with ILNA, Hojjat al-Eslam Mesbahi Moqaddam explains: „Although the president is appointed commander in chief by the Imam, this was not a natural position for him [the president] in the law. At that time the presidency was completely ceremonial and [had a] coordinating [responsibility] amongst the three powers [of the state].“
  • Intelligence Ministry co-founder and reformist theoretician Said Hajjarian addresses a group of students: „One of the biggest achievements of the reformists in 2010 and 2011 was to make the inter-Principalist rivalry for the parliamentary seats, the parliamentary board and parliamentary committees very real… It is impossible that this divided group reaches unity in the presidential election and in such a condition their defeat is guaranteed.“ Lies den Rest dieses Beitrags

Photos of the day: Air pollution in Tabriz.

آلودگی هوا امروز تبریز Lies den Rest dieses Beitrags

Iranian Studies Conference in Istanbul

By Sara Rushan (source: Radio Zamaneh)

Conversation with Tooraj Atabaki, professor of Social History of the Middle East and Central Asia in Department of History at University of Amsterdam about the 2012 Iranian Studies Conference in Istanbul

For centuries numerous experts on Iranian studies in Iran and all over the world have studied topics on Iranian art, history, language and politics and published their studies in various articles and books.

Since 45 years ago, a group of graduate students in the United States founded the Society for Iranian Studies. They aimed at creating a space to exchange the knowledge and scientific achievements of scholars and Iranian studies researchers in the fields of human and social studies including literature, history, sociology, anthropology and economy. The society boasts over a thousand official members to date and having stretched its reach beyond North America and Europe, a few years ago, it amended its mission statement renaming itself as the International Society for Iranian Studies to include Iran scholars from Far East, Central Asia, Middle East and North Africa. Lies den Rest dieses Beitrags

The Guards‘ Strategic Brain Trust | Part 1: Ghasem Soleimani and Ahmad Vahidi

by MUHAMMAD SAHIMI

6CE998D0-3216-4402-A27A-EE0CFC61B505_mw800_s.jpgThe Islamic Revolutionary Guard Corps‘ two paramount strategists.

Muhammad Sahimi, a professor at the University of Southern California, is a columnist for Tehran Bureau and contributes regularly to other Internet and print media.

There are very few military forces in the world that receive more international media coverage than Iran’s Islamic Revolutionary Guard Corps. It seems that practically every news item about Iran mentions the Revolutionary Guards, often prominently. And as speculation about possible military attacks on Iran persists, the role of the Guards — or Sepah, as they are often called inside the country — will be pivotal in any resulting confrontation. Lies den Rest dieses Beitrags

TV Tipp: NDRIII – Illegal im Grenzgebiet / Die Bundespolizei ermittelt ( Film )

Freitag, 03. August 2012 21:15 Uhr

Es ist drei Uhr in der Nacht. Im niedersächsischen Bad Bentheim an der niederländischen Grenze haben Bundespolizisten den Euroliner Paris – Berlin gestoppt. Sie fahnden nach illegal Einreisenden, meist Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Iran oder aus Afrika, die von Schleuserbanden nach Europa gebracht werden.

Den beiden Beamten bleiben nur wenige Minuten Zeit für die Passkontrolle. Mit sicherem Blick haben sie in der Menge einen 18-jährigen Iraner entdeckt, der mit gefälschtem chilenischen Ausweis unterwegs ist. Eine internationale Schleuserbande hat die Flucht für ihn arrangiert und ihm Dokumente und Fahrkarten besorgt, erzählt der Mann später auf dem Revier. Nach dem Verhör wird er umgehend in die Niederlande abgeschoben, das „sichere Drittland“ aus dem er gekommen ist. Lies den Rest dieses Beitrags

Obama ordnet im Atomstreit neue Sanktionen an

Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran. Präsident Barack Obama erließ eine Anordnung, die es Firmen aus anderen Ländern erschweren soll, iranisches Öl zu kaufen.

US-Präsident Barack Obama hat im Atomstreit mit dem Iran neue Sanktionen verhängt. Die Strafmaßnahmen zielten auf die chinesische Bank Kunlun und das irakische Kreditinstitut Elaf Islamic, die der Regierung in Teheran bei der Umgehung internationaler Sanktionen helfen würden, teilte das Weiße Haus am Dienstag in einer Stellungnahme mit. Lies den Rest dieses Beitrags

Berlin: Grundleistungen nach § 3 Abs. 1 und 2 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG); Übergangsregelung aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes vom 18.07.2012 (1 BvL 10/10;1 BvL 2/11)

Mit dem o.g. Urteil hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) festgestellt, dass die Grundleistungen nach§ 3 Abs. 1 und 2 AsylbLG(Externer Link) offensichtlich unzureichend und nicht verfassungskonform sind. Für die Zeit bis zum Inkrafttreten der dem Gesetzgeber auferlegten Neuregelung hat das BVerfG eine Übergangsregelung getroffen, nach der die Grundleistungen in Anlehnung an das Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz (RBEG)(Externer Link) zu bemessen sind.

Das Land Berlin hatte sich gemeinsam mit anderen Bundesländern dafür eingesetzt, dass eine bundesweit einheitliche Umsetzung der Übergangsregelung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gewährleistet wird. Leider hat das BMAS, das für die Festlegung der Regelbedarfe zuständig ist, bis heute keine Berechnungen vorgelegt oder zu einer Abstimmung mit den Bundesländern eingeladen. Um trotzdem die Umsetzung der Übergangsregelung ab 01. August 2012 in Berlin zu ermöglichen, gebe ich folgende, vorläufige Hinweise zur einheitlichen Anwendung in Berlin.

1. Höhe der Grundleistungen nach § 3 AsylbLG während der Übergangszeit Lies den Rest dieses Beitrags

Der Europäische Gerichtshof und seine zentralen Entscheidungen im Asylbereich

Das Ungarische Helsinki-Komitee hat einen Bericht unter der Überschrift „The Luxembourg Court: Conductor for a Disharmonious Orchestra? – Mapping the national impact of the four initial asylum-related judgments of the EU Court of Justice” veröffentlicht. Der Luxemburger Gerichtshof hat zunehmende Bedeutung in der europarechtlichen Interpretation nationaler Asylrechtspraktiken erhalten. Die ersten Entscheidungen, so der Bericht, hätten allerdings nur begrenzten Einfluss auf die Harmonisierung der nationalen Asylrechtspraktiken in der EU gehabt.

Verschärfung des Asylrechts in der Schweiz – kritischer Kommentar von Lukas Bärfuss

„Eine Schande“ sei die Verschärfung des Asylrechts in der Schweiz, ein Akt politischer Feigheit des Schweizer Parlaments, sagt Lukas Bärfuss im Tagesanzeiger vom 15. Juni 2012. Die Heuchelei sei offenbar. Während in vielen Staaten die Bürger unter Einsatz ihres Lebens für politische Freiheit kämpften, kenne man jetzt die Antwort des reichsten Landes der Welt: Internierungslager und Rationierung.

 

Neuer UNHCR-Report für 2011 belegt „Leid epischen Ausmaßes“ von Flüchtlingen

Am 18. Juni 2012 stellte UNHCR seinen UNHCR-Report für das Jahr 2011 vor. Demnach mussten in diesem Jahr 800.000 Menschen aus ihrem Heimatland fliehen. Damit erreichte die Neuanzahl von Flüchtlingen den höchsten Stand seit 2000. Von „Leid epischen Ausmaßes innerhalb kürzester Zeit“ spricht UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. Nicht nur die Gesamtzahl sei problematisch. Die Wahrscheinlichkeit habe sich erhöht, dass Flüchtlinge viele Jahre lang in einem Camp oder unter schwierigen Lebensbedingungen ausharren müssten. 7,1 Millionen Flüchtlinge unter UNHCR-Mandat warten bereits seit über 5 Jahren darauf, dass für sie eine langfristige Lösung gefunden wird. Hauptherkunftsländer von Flüchtlingen sind weiterhin Afghanistan, Irak, Somalia und die Demokratische Republik Kongo. Vier Fünftel aller Flüchtlinge in der Welt bleiben in ihren Nachbarländern.

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