Archiv für den Tag 7. August 2012

US Department of State:Jahresbericht zur Religionsfreiheit, Beobachtungszeitraum 2011 [ID 223377]

Jahresbericht zur Religionsfreiheit, Beobachtungszeitraum 2011 [ID 223377]

Dokument öffnen Periodischer Bericht: 2011 International Religious Freedom Report – Iran

Amnesty International : Bericht zu Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen

Iran: Amnesty International’s submission to the Commission on the Status of Women regarding concerns about the harassment and imprisonment of women, including rights defenders and members of minorities, in Iran [MDE 13/054/2012

Bericht zu Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen als Vergeltung für friedliche menschenrechtliche oder politische Aktivitäten sowie aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihres Glaubens, oder Verbindungen zu DissidentInnen (Frauenrechte; Fallstudien) [ID 223503]

Dokument öffnen

Internationale Bahá’í-Gemeinde beklagt wirtschaftliche Strangulierung der Bahá’í in Iran

In ihrer Stellungnahme anlässlich der 19. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf hat sich die Internationale Bahá’í-Gemeinde auf die wirtschaftliche Strangulierung der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran und des neuerlich noch verschärften Drucks auf Bahá’í-Geschäfte und Geschäftsinhaber konzentriert.

Am 28. Mai haben Agenten des Geheimdienstes zwei Fabriken überfallen und geschlossen, die vollständig oder teilweise den Bahá’í der Stadt Semnan gehörten. Eine dieser Fabriken, die Lamellenvorhänge herstellte, beschäftigte 51 Personen, davon waren 36 nicht Bahá’í. Die andere Fabrik, in der optische Linsen geschliffen wurden, beschäftigte zwei Bahá’í und sechs andere Personen. Die Stellungnahme der Internationalen Bahá’í-Gemeinde wies auch darauf hin, dass es Bahá’í nicht erlaubt sei, im öffentlichen Sektor zu arbeiten. Zusätzlich dazu werden Bahá’í mit strengen Einschränkungen im privaten Wirtschaftssektor belegt. Die zuständigen Beamten befolgen die Anweisungen der Regierung und schließen Bahá’í aus insgesamt 25 verschiedenen Berufsgruppen aus.

 

Quelle: Bahai-Deutschland Gemeinde

Internationale Bahá’í-Gemeinde befragt den Sonderberichtserstatter über das Recht auf Bildung

Anlässlich der 20. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen stellte die Internationale Bahá’í-Gemeinde nach einer Präsentation des Sonderberichtserstatters über das Recht auf Bildung, Kishore Singh, eine Frage bezüglich der ständigen Verweigerung des Zugangs zu Hochschulbildung für die Bahá’í in Iran.

Die Internationale Bahá’í-Gemeinde wies darauf hin, dass die Verfolgung der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran – die größter Minderheitsreligion des Landes – auch Kinder und Jugendliche betrifft. „Tausende junge Leute, die zu den klügsten des Landes gehören, werden seit über 30 Jahren zu unrecht von der Universität ausgeschlossen und das nur wegen ihren Glaubens“, so die Internationale Bahá’í-Gemeinde. Die Stellungnahme hob einen besonders brutalen Fall vor, bei dem die Hand eines siebenjährigen Mädchens von ihrem Lehrer verbrannt wurde, weil sie nicht an den Gemeinschaftsgebeten teilnahm. Die BIC fragte den Sonderberichtserstatter, ob diese Verweigerung des Rechts auf Bildung und die Verfolgung der Bahá’í-Kinder in Iran bei den Kommunikationen des Berichterstatters mit der iranischen Regierung angesprochen wurden und wenn ja, was die Antwort war.

Iran: Ein Leck an der Spitze

Am Samstag, den 17. Tir 1391 (7. Juli 2012) fand in Teheran eine geheime Sitzung der Versammlung zur Wahrung der Interessen des Systems statt, deren Vorsitz Ajatollah Haschemi Rafsandschani innehat. Was dort gesprochen wurde, war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Es muss einen hochrangigen Gönner geben, der dafür gesorgt hat, dass diese Worte trotzdem veröffentlicht wurden.
Zu dieser Sitzung erschien sogar der iranische „Präsident“ Ahmadineschad mit einigen seiner Minister, obwohl er bisher dieses Gremium stets ignoriert hatte. Jemand hat dafür gesorgt, dass Auszüge aus dieser Sitzung in die Öffentlichkeit gelangt sind. Und die sind lesenswert:

Iranische Erdölproduktion nach Verhängung der Sanktionen
General Qassemi, Erdölminister: Nach der Verhängung des Erdölembargos der EU ist die Erdölproduktion des Irans von 2,3 Millionen Barrel pro Tag (das war vor 4 Monaten) auf 1 Million Barrel pro Tag gefallen und wird voraussichtlich demnächst auf 0,8 Millionen Barrel sinken. Lies den Rest dieses Beitrags

%d Bloggern gefällt das: