Archiv für den Tag 11. August 2012

Focus: Mehr als 150 Tote nach schweren Beben im Iran

Bei zwei schweren Erdbeben im Nordwesten Irans sind mindestens 150 Menschen ums Leben gekommen. 1300 weitere wurden verletzt. Im Katastrophengebiet sind Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten.
Die Teheraner Behörden korrigierten Stunden nach zwei schweren Beben in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan die Zahl der Toten immer wieder nach oben. Mindestens 153 Menschen seien ums Leben gekommen, hieß es am Samstagabend (MESZ). Etwa 1300 wurden verletzt, viele von ihnen schwer, sagte Hassan Qadami vom Innenministerium des Landes der Nachrichtenagentur Fars. Manche Opfer starben auf dem Weg ins Krankenhaus.

Dem seismologischen Institut der Universität Teheran zufolge hatte das Beben eine Stärke von 6,2. Das Epizentrum des Erdbebens lag den Angaben zufolge etwa 60 Kilometer von der Millionenstadt Täbris entfernt. Nur wenige Minuten nach dem ersten Beben ereignete sich demnach ein Nachbeben mit einer Stärke von 6,0. Die US-Erdbebenwarte bestätigte die Angaben im Wesentlichen.

Unter den 1,5 Millionen Einwohnern von Täbris brach Panik aus. Laut den amtlichen Nachrichtenagenturen Mehr und Fars flohen viele Menschen aus ihren schwankenden Häusern ins Freie. Zudem brachen in Teilen der Region demnach die Telefon- und Mobilfunknetze zusammen. Die Feuerwehr berichtete laut der Agentur Isna von großflächigen Stromausfällen und dichtem Verkehr in Täbris.

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Iran – Die Schätze der Mullahs

Iran: Das andere Bild vom Iran. Nationalparks/Wildschutzgebiete/Raritäten und Besonderheiten

Arbeit statt Bomben – Eine Reise durch den Iran –

Aus ihrem Drang zur Atombombe machen die Mullahs jetzt kein großes Geheimnis mehr. Die Lage hat sich gefährlich zugespitzt. Wie stehen die Iraner zu den atomaren Plänen ihres Regimes? Die meisten sind voll damit beschäftigt, eine Arbeit zu finden. Der atomare Ehrgeiz ihres Regimes ist für die meisten Iraner kein großes Thema. Die Leute sind stolz auf ihr Land, auf das islamische Regime weniger, doch offen sagt das niemand. Nur ein alter Töpfer in Meybod zeigt sich gegenüber den Mullahs in Teheran misstrauisch. Ihm sind sie mittlerweile viel zu weit weg von den Sorgen und Nöten der arbeitenden Menschen. Zwölf Stunden pro Tag töpfert er und das seit 60 Jahren. Mehr als 100 Euro im Monat verdient er dabei nie. So musste er zehn Kinder großziehen. Die Mullahs haben einst die Parole ausgegeben, so viele Kinder wie möglich in die Welt zu setzen. Die Bevölkerungszahl explodierte, doch keiner von denen da oben, so denken seine Kinder, kümmert sich jetzt um Arbeit und Brot für die Jungen. Stattdessen nerven sie jetzt uns und die Welt mit der Atombombe.

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