BILD: BERLINALE SETZT ZEICHEN FÜR DIE MEINUNGSFREIHEIT IM IRAN

Diese mutige Frau zeigt den Film ihres Vaters

Der iranische Regisseur und Regime-Kritiker Jafar Panahi darf nicht ausreisen

Berlinale - Meinungsfreiheit im Iran: Jafar Panahis verbotenen Film

Die junge zierliche Frau trägt ihre schulterlangen Haare offen. Gerade ist sie aus Teheran in Berlin gelandet.

Gestern huschte sie, in Begleitung von Berlinale-Chef Dieter Kosslick, über den roten Teppich. Es ist die Premiere von „Pardé“ („Geschlossener Vorhang“), dem iranischen Wettbewerbs-Beitrag. Ein Film, der in seiner Heimat nicht gezeigt werden darf! Dass er in Berlin zu sehen ist, ist eine Sensation.

Solmaz Panahi ist die Tochter des iranischen Filmemachers und Regime-Kritikers Jafar Panahi (52). Der wurde 2010 zu 20 Jahren Berufsverbot verurteilt, darf nicht ausreisen. Den Film „Pardé“ hat er heimlich gedreht und außer Landes geschmuggelt.

Panahis Tochter zeigt nun in Berlin für ihren Vater Gesicht. Bei ihrem Auftritt auf dem roten Teppich wagte sie aber nicht, etwas zu sagen. Nach einem Statement gefragt, lächelte sie nur schüchtern und schüttelte den Kopf. Panahis Co-Regisseur Kamboziya Partovi, seit 34 Jahren mit Panahi befreundet, durfte nach Berlin reisen und berichtete von den heimlichen Dreharbeiten in einer abgedunkelten Villa.

Die junge zierliche Frau trägt ihre schulterlangen Haare offen. Gerade ist sie aus Teheran in Berlin gelandet.

Gestern huschte sie, in Begleitung von Berlinale-Chef Dieter Kosslick, über den roten Teppich. Es ist die Premiere von „Pardé“ („Geschlossener Vorhang“), dem iranischen Wettbewerbs-Beitrag. Ein Film, der in seiner Heimat nicht gezeigt werden darf! Dass er in Berlin zu sehen ist, ist eine Sensation.

Solmaz Panahi ist die Tochter des iranischen Filmemachers und Regime-Kritikers Jafar Panahi (52). Der wurde 2010 zu 20 Jahren Berufsverbot verurteilt, darf nicht ausreisen. Den Film „Pardé“ hat er heimlich gedreht und außer Landes geschmuggelt.

Panahis Tochter zeigt nun in Berlin für ihren Vater Gesicht. Bei ihrem Auftritt auf dem roten Teppich wagte sie aber nicht, etwas zu sagen. Nach einem Statement gefragt, lächelte sie nur schüchtern und schüttelte den Kopf. Panahis Co-Regisseur Kamboziya Partovi, seit 34 Jahren mit Panahi befreundet, durfte nach Berlin reisen und berichtete von den heimlichen Dreharbeiten in einer abgedunkelten Villa.

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Veröffentlicht am 13. Februar 2013 in Aktionen, Empfehlungen, Film, Gesetze, Interview, Kultur, Medien, Meinungen, Politik, Urteile, Veranstaltungen, Video und mit , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für BILD: BERLINALE SETZT ZEICHEN FÜR DIE MEINUNGSFREIHEIT IM IRAN.

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