Archiv für den Monat März 2013

Iran verleiht Michelle Obama „Nasses Schießpulver“

Ironische Auszeichnung zum Ende der Festspiele der Revolutionsgarden geplant

Los Angeles/Teheran – Der Iran reagiert im Streit um den US-Polit-Thriller „Argo“ mit einer Gegenauszeichnung für Michelle Obama. Die US-First-Lady hatte „Argo“ in der Oscar-Nacht als Besten Film bekannt gegeben, was Teheran als ein Zeichen der „Feindschaft mit dem Iran“ auslegte. Wie die Nachrichtenagentur Fars am Freitag meldete, wollen die Basidsch, die paramilitärische Abteilung der iranischen Revolutionsgarden, am Ende ihrer diesjährigen Kunstfestspiele Obama den ironischen Preis „Nasses Schießpulver“ verleihen.

Die Auszeichnung soll angeblich die Nutzlosigkeit ihres Engagements für „Argo“, den Teheran als „Anti-Iran-Film“ bezeichnet, symbolisieren. Der Chef der Kunstfestspiele, Ahmad Esfandari, lud dazu die Botschafterin der Schweiz, die im Iran die diplomatischen Interessen der USA vertritt, ein, um den Preis entgegenzunehmen.

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Iran & The West

Imam Khomeini – The Man Who Changed The World

Iran: The ‚Pariah State‘

Nuclear Confrontation

 

Doku Israels Geheime Mission im Iran

Iran 1979 Revolution

Doku; Iran: 100 iranische Jahre im Zeichen des Kolonialismus. 2008


 

Es ist sein Unglück das er das Erdöl hat und die Atomkraft will!
Eine Dokumentation über die moderne Geschichte des Iran. Einsetzbar ab 14 Jahren.
Anlässlich des 30. Jahrestages der Iranischen Revolution stellt ARTE 2009 den Iran in den Mittelpunkt seines Programms. Einblicke in die Politik, Geschichte und Kultur dieses Landes voller Gegensätze, um das aktuelle Geschehen und den Konflikt mit dem Westen besser zu verstehen.

Iran der Wille zur Grossmacht – Ein Land zwischen den Welten 1908 bis 2008, hundert Jahre Geschichte des Irans, erzählt der Dokumentarfilm von Jean Michel Vecchiet. Er zeichnet vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit das komplizierte Schicksal eines Landes zwischen Tradition und Moderne, Säkularisierung und Religion, Unterwerfung und Unabhängigkeit, Okzident und Orient nach.

Dabei finden neben prominenten Vertretern des Landes und ehemaligen westlichen Politikern auch Stimmen aus der Bevölkerung Gehör.
Der Iran ist ein Land zwischen den Welten, eine geteilte Nation, die sich nach einem Jahrhundert politischer Erschütterungen aufschwingt, um der Welt – wie die Atomkrise zeigt – ihren Machtanspruch zu demonstrieren.

Erstmals gibt der Dokumentarfilm Einblick in hundert Jahre iranischer Geschichte und legt die Wurzeln der Konfrontation des Irans mit den Mächten des Westens frei. Die spannende Zeitreise von 1908 bis 2008 führt von den ersten Erdölfunden bis zur Atomkrise. Sie porträtiert anhand von Archivmaterial und historischen Dokumenten ein Volk und ein Land und lässt dessen Geschichte lebendig werden.

Neben Zeitzeugen wie dem ehemaligen iranischen Staatspräsidenten Haschemi Rafsandschani, dem ehemaligen Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, und dem ehemaligen französischen Außenminister Hubert Vädrine, kommen auch Stimmen aus der iranische Bevölkerung zu Wort, um vergangene und aktuelle Entwicklungen zu kommentieren

Iran: Vom Elburs-Gebirge zum Kaspischen Meer (Doku)


Von den Viertausendern des Elburs-Gebirges geht es sanft hinab zum Kaspischen Meer, das 28 Meter unter NN. liegt. Dazwischen liegt der grüne Gürtel Irans von einer Schönheit, die das Kamerateam nicht erwartet hatte: Tropische Regenwälder und traumhafte Landschaften. Oben an den Hängen wächst Tee und Tabak, weiter unten tropische Früchte, Reis und Gemüse aller Art, das bis zu drei Mal im Jahr geerntet werden kann. Feil geboten wird die Ernte auf dem Basar in Rasht, hier gibt es alles zu kaufen, was die Region an Kulinarischem zu bieten hat – ein Sinnesrausch für Auge und Nase.

Die 500 Quadratkilometer großen Lagune von Anzali ist ein Naturpark mit einer Vielfalt an Fischen, Vögeln und Blumen. Das Bergdorf Masule, malerisch auf 1000 Meter Höhe gelegen, ist derart steil, dass das Dach eines Hauses als Zufahrtsweg für das darüber liegende Haus dient. Nahe der Hafenstadt Bandar Turkman finden Pferderennen mit kaspischen Pferden statt und wer heiratet, macht dies in der Tradition der Turkmenen mit Kamel und Eseln.

Auf seiner Reise hat Martin Weiss beeindruckende Menschen getroffen, die ihre eigenen Geschichten und die spannende Geschichte einer Region erzählen.

 

Gelnhäuser Tageblatt: Wie aus einem Frühlingsfest ein Deutschkurs entsteht

BIEBERGEMÜND

(red). In der letzten Woche hat die Gemeinde Biebergemünd mit ihren ausländischen Flüchtlingen und den Flüchtlingshelfern das Frühlingsfest Nouruz gefeiert. In der Gemeinde leben zurzeit 14 iranische Flüchtlinge und eine achtköpfige Familie aus Guatemala.

Nouruz ist das iranische Frühlingsfest und wird am 21. März gefeiert. Zu diesem Fest hat Bürgermeister Manfred Weber alle ausländischen Flüchtlinge, deren jetzige Helfer, Kirchenvertreter und bereits bekannte interessierte Helfer aus der Gemeinde zum Gespräch mit einem Dolmetscher bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Ziel des Zusammentreffens war das gegenseitige Kennenlernen. Spontan ist daraus ein zweimal in der Woche stattfindender Deutschkurs auf ehrenamtlicher Basis entstanden. Darüber freut sich die Gemeinde sehr. Der Bürgermeister sagt den Ehrenamtlichen bereits jetzt jegliche nötige Unterstützung zu. Dieser Kurs findet im Bürgertreff in Kassel statt.

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Rüpel-Auftritt des scheidenden Botschafters in Ankara – Ansehen des Iran auf dem Tiefpunkt- selbst in der islamischen Welt

Ansehen des Iran auf dem Tiefpunkt- selbst in der islamischen Welt

Im Zuge seines Abschiedsempfangs pöbelte der iranische Botschafter gegen die „Zaman“ und die türkische Regierung. Einmal mehr wird auf diese Weise der Überbringer für eine schlechte Nachricht verantwortlich gemacht. (Foto: ap)

Von Abdülhamit Bilici

Der iranische Botschafter Bahman Hüseyinpur, dessen Amtszeit in der Türkei abgelaufen ist, gab Reportern in Ankara einen diplomatischen Abschiedsempfang. Bei dieser Gelegenheit hat er als Gastgeber in seinem Noch-Amtssitz abseits aller diplomatischen Umgangsformen und gängigen Höflichkeitsregeln noch einmal ausgiebig seine Gäste beleidigt.

Er forderte Journalisten in drohendem Ton dazu auf, vorsichtiger zu werden und gab auf diese Weise seinem Verständnis von Pressefreiheit Ausdruck. Damit nicht genug, beschuldigte er auch noch einen Berichterstatter von „Today’s Zaman“ (TZ) einer Falschmeldung und fügte noch hinzu: „Ganz gewiss sind wir uns darüber im Klaren, wer Sie steuert!“

Die Begründung des iranischen Gesandten für seine Pöbelattacken war höchst merkwürdig: Der TZ-Korrespondent hatte lediglich nach der politischen Haltung gefragt, die der Iran in Anbetracht der aktuellen Lage in Syrien an den Tag legt. Anstatt auf diese harmlose Frage zu antworten, zog der Botschafter es vor, sich beleidigend über eines der führenden Medienunternehmen der Türkei zu äußern. Lies den Rest dieses Beitrags

Visaerteilungen im Jahr 2012 – Iraner

Antwort
der Bundesregierung

auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dag˘delen, Agnes Alpers,
Wolfgang Gehrcke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE

– Drucksache 17/12477 –
Visaerteilungen im Jahr 2012

Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r

Wie aus den Antworten der Bundesregierung auf regelmäßige Anfragen der Fraktion DIE LINKE. zur Visapraxis hervorgeht, sind die Ablehnungsquoten in Bezug auf einzelne Länder, aber auch bei einzelnen Auslandsvertretungen innerhalb eines Landes, höchst unterschiedlich (vgl. zuletzt Bundestagsdrucksache 17/8823). Insbesondere in ärmeren Regionen und Ländern, aus denen viele Asylsuchende kommen, werden Visumanträge überdurchschnittlich häufig abgelehnt. Während die Ablehnungsquote im Jahr 2011 weltweit 7,5 Prozent betrug, lag sie in Afghanistan bei 35, im Kosovo bei 25 und im Iran bei 20,5 Prozent. In einigen subsaharischen Ländern wie Angola, Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Kamerun, Kongo, Mali, Nigeria, Senegal und Sudan, wo z. B. Zweifel an vorgelegten Dokumenten eine besondere Rolle spielen, reichten die Ablehnungsquoten von knapp einem Drittel bis zu 56 Prozent (Guinea). Allerdings sind in diesen Quoten Fälle nicht erfasst, in denen Betroffene angesichts hoher Anforderungen oder Schikanen im Verfahren ein Visumverfahren nicht länger betreiben und aufgeben oder mangels Erfolgsaussichten erst gar keinen Antrag stellen. In der Praxis reicht es nach Angaben von Betroffenen für eine Ablehnung oftmals bereits aus, keine minderjährigen Kinder zu haben und/oder über keine hohen regelmäßigen Einkünfte zu verfügen. Daraus wird dann häufig auf eine angeblich „mangelnde familiäre bzw. wirtschaftliche Verwurzelung“ im Herkunftsland bzw. „mangelnde Rückkehrbereitschaft“ geschlossen. Solche Ablehnungen sind für die Betroffenen oftmals nicht nachvollziehbar, zumal sie zumeist aus dem bloßen Ankreuzen eines vorgegebenen Standardsatzes bestehen, etwa: „Ihre Absicht, vor Ablauf des Visums aus dem Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten auszureisen, konnte nicht festgestellt werden“. Trotz gleichbleibender bzw. sogar leicht gestiegener Visazahlen wurden die im Visabereich eingesetzten Mitarbeiterkapazitäten in den letzten beiden Jahren reduziert. Im Jahr 2010 gab es einen Rückgang um 6,5 Prozent und 2011 um 4,2 Prozent. Die Arbeitsbelastung (bearbeitete Fälle pro statistisch Vollzeit tätigem Mitarbeiter/tätiger Mitarbeiterin) stieg entsprechend an: Um 6,5 bzw. 3,2 Prozent bzw. in Russland sogar um 12,3 bzw. 15 Prozent in den Jahren 2010 bzw. 2011 (vgl. Bundestagsdrucksachen 17/8221 und 17/8823). Lies den Rest dieses Beitrags

Iran: Fakten

Hauptstadt: Teheran
Staatsform: Islamische Republik
Staatsoberhaupt: Oberster Rechtsgelehrter
Seyyed Ali Chamenei
Regierungschef: Staatspräsident
Mahmud Ahmadinedschad
Fläche: 1 628 750 km2
Einwohnerzahl: 71 208 000 (Stand 2007)
Bevölkerungsdichte: 42,8 Einwohner pro km2
BIP 212 Mrd. US-Dollar (2006)
BIP/Einwohner: 3045 US-Dollar (2006)

 

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