Spiegel: Sexuelle Revolution in Iran – Erst kommt die Lust, dann die Moral

Von Mohammad Reza Kazemi

Screenshot einer iranischen Porno-Website: Hunderte Seiten mit Amateur-Clips Zur Großansicht

Screenshot einer iranischen Porno-Website: Hunderte Seiten mit Amateur-Clips

Die sexuelle Revolution hat Iran erfasst: Immer mehr junge Menschen ignorieren die verknöcherte Morallehre des Regimes und tun, was ihnen Spaß macht. Sie haben Sex vor der Ehe, tricksen das Jungfräulichkeitsdogma aus und filmen Heimpornos.

Die Kamera zoomt auf eine Tür, die sich langsam öffnet. Ein Bett ist zu sehen. Auf dem Bett: ein junges Paar beim Sex. Ein Kichern ist zu hören. Es kommt nicht von dem Paar, sondern von dem Mann hinter der Videokamera, der nun durch das Zimmer schleicht, immer näher an das Bett heran. Plötzlich schreckt das Paar auf: Die beiden haben bemerkt, dass sie von dem Mann beobachtet, gefilmt werden. Alle drei brechen in Gelächter aus.

Diese Szene stammt aus einem iranischen Home-Porno-Clip, und sie ist alles andere als außergewöhnlich.Iran und Pornografie? Das Internet ist mittlerweile voll von selbstgedrehten Pornos made in Islamic Republic of Iran. Die Produktion und Verbreitung solcher Filme stehen in Iran unter Strafe – genauso wie außereheliche Beziehungen: Bei Ehebruch drohen Peitschenhiebe oder sogar Steinigung (mehr dazu in den Reports von Human Rights Watch und Amnesty International).

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Veröffentlicht am 26. März 2013 in Dokumente, Gesetze, Kultur, Medien, Meinungen, Politik und mit , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Spiegel: Sexuelle Revolution in Iran – Erst kommt die Lust, dann die Moral.

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