Spiegel: Amnesty-Bericht – Staaten nutzen Hinrichtungen als Machtmittel

Tausende Menschen sind im vergangenen Jahr weltweit hingerichtet worden, das geht aus dem Jahresbericht von Amnesty International hervor. Zwar geht die Zahl der Länder mit Todesstrafe zurück, doch eine kleine Gruppe setzt bewusst auf Exekutionen – häufig zu politischen Zwecken.

Iran 2007: Majid Kavousifar und sein Neffe wurden öffentlich in Teheran gehängtZur Großansicht

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Iran 2007: Majid Kavousifar und sein Neffe wurden öffentlich in Teheran gehängt

„Es gib verstörende Beispiele, dass Hinrichtungen für politische Zwecke eingesetzt werden“, schreibt die MenschenrechtsorganisationAmnesty International (AI) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht. „Einige der Exekutionen, die 2012 ausgeführt wurden, schienen populistische Maßnamen zu sein von Politikern, die zeigen wollten, dass sie hart gegen Kriminalität vorgehen oder um Kritiker zum Schweigen zu bringen.“…

Obwohl immer weniger Staaten Todesurteile vollstrecken, sinkt die Zahl der bestätigten Hinrichtungen kaum. Es ist eine Handvoll Länder, die für das Gros der Exekutionen verantwortlich ist:….

Iran: Offiziell bestätigte Teheran 314 Exekutionen im vergangenen Jahr. AI schätzt, dass die tatsächliche Zahl fast doppelt so hoch liegt.

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Veröffentlicht am 10. April 2013 in Dokumentation, Gesetze, Kultur, Medien, Politik und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Spiegel: Amnesty-Bericht – Staaten nutzen Hinrichtungen als Machtmittel.

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