Archiv für den Tag 1. Mai 2013

IRAN SOURCE: PRESIDENT AHMADINEJAD ARRESTED

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Iranian President Mahmoud Ahmadinejad was arrested and held for seven hours Monday and warned to keep his mouth shut about matters detrimental to the Islamic regime before he was released, according to a source within the Revolutionary Guard’s intelligence unit.

After his visit to Tehran’s 26th international book fair Monday, the source said the head of Ahmadinejad’s security team informed the Iranian president that he had been asked to appear at the supreme leader’s office for an urgent matter.

On the way to the meeting, contact between the security team within the president’s convoy was disconnected while three other cars joined the convoy, instructing the lead car to take a different direction. Ahmadinejad, instead of being taken to the supreme leader’s office, was taken to a secret location in one of the buildings belonging to the Foreign Ministry, which is under the control of the Revolutionary Guards’ intelligence unit. Lies den Rest dieses Beitrags

Präsident Irans in den Kellern des Geheimdienstes befragt

Die Nachrichten aus der Machtelite Irans werden immer skurriler. Für westliche Beobachter unfassbare Ereignisse spielen sich in der Periode vor der nächsten Präsidentschaftswahl im Juni 2013 im Iran ab.
Präsident Ahmadinedschad scheint es gelungen zu sein die Prätorianer hinter Ali Khamenei vollständig gegen sich aufzubringen. Zunächst als brave Marionette Khameneis bewertet, entpuppte sich Ahmadinedschad in den letzten Jahren als Marionette, deren Fäden immer dünner wurden.
Es geht um die Nachfolge Ahmadinedschads. Der von Ahmadinedschad unbedingt favorisierte Rahim Esfandiar Maschaie ist kein Wunschkandidat Khameneis. Mit seiner Ideologie einer iranischen Denkschule, statt einer islamischen Denkschule, stößt er bei den Macht habenden Mullahs auf wenig Gegenliebe. Ahmadinedschad wird nachgesagt er wolle mit allen Mitteln Maschaie als Kandidat durchbringen, der auch gute Aussichten hätte gegen Khameneis favorisiertes Triumvirat Velayati – Hadad Adel – Qalibaf als Sieger hervorzugehen.
Der 12 köpfige Wächterrat wird kommende Woche die Kandidaten auswählen, die sich zur Wahl stellen dürfen. Es heißt, Ahmadinedschad habe Khamenei mit der Veröffentlichung geheimer Dokumente zur Wahlfälschung von 2009 gedroht, falls sein Wunschkandidat nicht zugelassen würde.
Am Montag schlugen die Prätorianer des Regimes zurück. Präsident Ahmadinedschad wurde mit unter einem Vorwand von seinem Haupttross getrennt und durch Mitglieder der Pasdaran in Gewahrsam genommen. Gleichzeitig mussten seine Leibwächter Waffen und Kommunikationsmittel abgeben. Gleichzeitig schwärmten Pasdaran in der ganzen Stadt aus und befragten Ahmadinedschad nahe stehende Personen zu den Geheimdokumenten. Zu den anwesenden Prätorianern zählten Hossein Taeb, Asghar Hejazi, Chef des Geheimdienstes im Büro des Obersten Führers; Mojtaba Khamenei, ehrgeiziger Sohn Khameneis und Gholam Hossein Mohseni Edschei, ehemaliger Geheimdienstminister und jetziger Generalstaatsanwalt.
Nach den sieben Stunden „Privataudienz“ veröffentlichte das Büro von Ahmadinedschad ein Statement es gäbe keine Geheimdokumente bezüglich angeblich gefälschter Wahlen.
Dieser Schachzug sollte dem Präsidenten seine Verletzlichkeit vor Augen führen. Aber Ahmadinedschad ist kein Mann der Angst. Die Welt kann gespannt sein auf seinen nächsten Schachzug. Die Schlacht im Iran ist noch nicht geschlagen.

Source: didarsabz

 

Weitere Mutter mit Kind festgenommen

Elham Rouzbehi Foto: HRANA

 

Die persischsprachige Human Rights Activist News Agency HRANA weist am 28. April 2013 auf die Inhaftierung einer vierten Bahá’í mit ihrem Baby in Semnan hin. Dem Bericht zufolge handelt es sich um Elham Rouzbehi, die mit ihrem ein Jahr alten Kind am Samstag, 27. April, bei den Behörden vorstellig wurde, sofort festgenommen und in Semnan ins Gefängnis überführt wurde.

Sie war zum ersten Mal im Februar 2011 festgenommen worden. Nach einem Monat wurde sie nach Hinterlegung einer Kaution aus der Haft entlassen. Am 25. Januar 2012 wurde sie wegen Propaganda gegen die herrschende Ordnung und Gruppenbildung zur Beeinträchtigung der Sicherheit zu drei Jahren Haft verurteilt. Dieses Urteil ist im Sommer vergangenen Jahres in zweiter Gerichtsinstanz in 24 Monaten Haft geändert worden.

Sie wohnte seit über einem Jahr in Isfahan und wurde zur Vollstreckung des Urteils in das Gefängnis von Semnan geladen. Damit befinden sich zurzeit vier Frau, die Baha’i sind, zusammen mit ihren Kleinkindern in Semnan im Gefängnis.

 

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