daStandard.at| Ein Stück Iran in Hamburg

Hamburg ist die Stadt mit der zweitgrößten iranischen Community in Europa, so heißt es zumindest. daStandard.at hat einige aus dieser Gemeinschaft auf einem Vereinstreffen in der Hansestadt kennengelernt

Im Elham Samili Tehranis Wohnzimmer herrscht gute Laune. Eines der regelmäßigen Vereinstreffen des Hamburger „Diwan“ steht an – heute Abend sind auch neue Mitglieder gekommen. „Der Verein ist eine Initiative von iranischstämmigen der zweiten Generation in und um Köln, die mittlerweile auch Hamburg erreicht hat“, erzählt Mohammad Farokhmanesh, der die Projekte in der Hansestadt verantwortet. Es geht vor allem um Kultur: Musikveranstaltungen, große und kleine Konzerte, also kreative Zusammenkünfte aller Art.

Vierzehn Iraner verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten sind heute Abend zusammengekommen. Hamburg scheint für viele Iraner erster Ankunftsort und ein Tor zu Europa zu sein. Laut Statistik Nord leben gut 18.000 Deutsche mit iranischem Migrationshintergrund hier, das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von 10.000 bis 25.000. Damit soll Hamburg „nach London die zweitgrößte iranische Gemeinde in Europa“ beherbergen. Die Zahlen gehen auch deshalb auseinander, weil viele Iraner die doppelte Staatsbürgerschaft besitzen, somit auch als Deutsche gezählt werden. Aber warum gerade Hamburg?

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Lange hanseatische Tradition

„Die Stadt pflegt eine lange Tradition guter Beziehungen zum Iran“, sagt Sonja Moghaddari. In ihrer Doktorarbeit, die sie am Genfer Institut für internationale Studien und Entwicklung verfasste, hat sie sich mit der iranischen Gemeinschaft in Hamburg, ihren Entwicklungen, Veränderungen und Besonderheiten auseinandergesetzt. „In Hamburg kennt fast jeder Deutsche mindestens einen Iraner, also ist die Community sehr präsent“, resümiert die Deutsch-Iranerin.

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Veröffentlicht am 29. November 2013 in Empfehlungen, Küche, Medien, Musik, Politik, Veranstaltungen und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für daStandard.at| Ein Stück Iran in Hamburg.

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