Archiv für den Tag 4. Dezember 2013

Deutschland – Datenreport 2013 | BpB

Datenreport 2013 

Der Datenreport, den die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt (Destatis), dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und dem Soziooekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) 2013 in der 14. Auflage herausgibt, gehört mittlerweile zu den Standardwerken für all jene, die sich schnell und verlässlich über statistische Daten und sozialwissenschaftliche Analysen zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland informieren wollen. Die Statistik ermöglicht es, sich einen Überblick etwa über die Bevölkerungsentwicklung, den Arbeitsmarkt, den Gesundheitssektor bis hin zu Fragen politischer Partizipation zu verschaffen. Durch die wissenschaftliche Einordnung ergibt sich ein Gesamtbild der Lebensverhältnisse unserer Gesellschaft. Damit sind zwar die Grundlagen für einen rationalen politischen Diskurs gelegt, die Lösungen gesellschaftlicher Probleme aber nicht vorgegeben – sie müssen im demokratischen Willensbildungsprozess gefunden werden.

Journalisten, Studierende, aber auch Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung erhalten mit dem „Datenreport 2013“ ein übersichtlich gestaltetes Handbuch, das sie mit den notwendigen Zahlen, Fakten und Argumenten versorgt, um an den öffentlichen Debatten zu den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Trends in unserem Lande teilzunehmen.

Der Datenreport ist damit nicht nur ein Sozialbericht über den Zustand der Republik, sondern ein wichtiges Instrument politischer Bildung. Er stellt den Nutzerinnen und Nutzern Material zur Verfügung, das sie benötigen, um sich ein eigenes begründetes Urteil bilden zu können.

Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Datenreport: Kapitel 1

Bevölkerung und Demografie

Daten über Struktur und Entwicklung der Bevölkerung gehören zum grund­legenden Informationsbedarf für fast alle Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Politik benötigt sie, weil viele Entscheidungen – beispielsweise im Bildungs- und Gesundheitswesen – nur auf der Grundlage gesicherter bevölkerungsstatistischer Angaben getroffen werden können. Weiter… Lies den Rest dieses Beitrags

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BpB| Migration und Bevölkerung Ausgabe 9/2013

DOSSIER: MIGRATION

Dossierbild Migration

 

Die Fragen des Umgangs mit und der Verteilung von Flüchtlingen wird aktuell sowohl in Deutschland als auch auf der Ebene der Europäischen Union geführt. In Deutschland weist eine aktuelle Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge darauf hin, dass die Wohn- und Lebensbedingungen für Asylbewerber aufgrund der rechtlichen Gestaltungsspielräume in den Bundesländern sehr unterschiedlich sind und neue Strukturen auf Bundes- als auch auf Landesebene notwendig sind. Nachdem im Oktober fast 400 Bootsflüchtlinge vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ums Leben gekommen sind, werden auf EU-Ebene stärkere Grenzkontrollen, neue Standards für die Seenotrettung sowie eine Umverteilung der Schutzsuchenden zwischen den Mitgliedstaaten erwogen. Anhand der Visavergabepraxis haben wir geprüft, inwiefern sich Europa nach außen hin abschottet. Das Resultat ist eine Vier-Klassen-Gesellschaft, wie unsere Grafik deutlich macht. Was es damit konkret auf sich hat, erfahren Sie im Beitrag zum Thema. Ein Scheitern von im Ausland ausgebildeten Menschen am deutschen Arbeitsmarkt sollte das im letzten Jahr eingeführte Anerkennungsgesetz verhindern. Die erste Jahresstatistik zeigt, dass das Gesetz die Erwartungen nicht erfüllt hat und es dringend der Umsetzung auf Länderebene bedarf. Außerdem sprachen wir mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Deutschlands Ayşe Demir über die doppelte Staatsbürgerschaft und den in der Gesellschaft verankerten Alltagsrassismus.

Migration und Bevölkerung Ausgabe 9/2013

Deutschland: Auseinandersetzung um Schutz von Asylsuchenden

Eine aktuelle Studie weist darauf hin, dass die Wohn- und Lebensbedingungen für Asylsuchende aufgrund asylrechtlicher Gestaltungsspielräume in den Bundesländern sehr unterschiedlich sind. Während in den letzten Monaten zahlreiche Unterkünfte für Asylsuchende zum Ziel rassistischer Übergriffe wurden, setzen sich derweil Tausende Bürger für die menschenwürdige Aufnahme von Schutzsuchenden ein. Weiter… Lies den Rest dieses Beitrags

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