TAZ| Alkoholkonsum im Iran- Auf ein Bitterbier in Teheran

Alkohol ist im Iran streng verboten. Doch wer sich auf die Suche macht, kommt auch in der Islamischen Republik an Bier, Wein und Wodka.

Eine Pro-Bier-Einstellung pflegen auch viele Iraner – allerdings nur im Verborgenen.  Bild: Markus K./photocase.com

Im Supermarkt in Teheran reiht sich eine braune Plastikflasche an die andere: Pfirsichbier, Birnenbier, Melonenbier. Auf dem Etikett steht „0,0 % alcohol“ – schließlich sind wir in der Islamischen Republik Iran. Seit die Mullahs im Jahr 1979 die Macht übernommen haben, ist den muslimischen Bürgern das Herstellen von Alkohol, der Verkauf und der Konsum streng verboten.

Doch die Iraner lassen sich davon nicht abhalten. Einen Liter reinen Alkohol trank der durchschnittliche Iraner über 15 Jahren im Jahr 2005, sagt die WHO. Das ist natürlich nur ein Bruchteil der fast 13 Liter, die ein Deutscher pro Jahr vertilgt. Aber immer noch erstaunlich viel für ein Land, in dem auf Alkoholkonsum 80 Peitschenhiebe, Geldbußen und eine Gefängnisstrafe stehen – und beim dritten Vergehen möglicherweise sogar die Todesstrafe. Trotzdem gibt es laut der iranischen Polizei mehr als 200.000 Alkoholiker im Gottesstaat.

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Veröffentlicht am 18. Januar 2014 in Empfehlungen, Human Rights, Medien, Meinungen, Politik und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für TAZ| Alkoholkonsum im Iran- Auf ein Bitterbier in Teheran.

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