Archiv für den Tag 23. Januar 2014

Iran Vom Elburs-Gebirge zum Kaspischen Meer -SA 25.1., 12:15 Uhr, NDR

Drei Mal im Jahr ernten: Wovon jeder Bauer in Europa träumt, ist am Kaspischen Meer die Wirklichkeit. Dank des besonderen Klimas gedeihen hier Palmen, exotische Früchte, Gemüse aller Art, Reis, Tee, und Tabak. Darüber hinaus hat die Region sehr abwechslungsreiche Landschaften und historische Bauwerke zu bieten.

So wie die Veresk Brücke, eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt, die während des Zweiten Weltkriegs von Deutschen und Österreichern erbaut wurde. In der Provinz Mazandaran ist auch der höchste Berg Irans, der Damavand mit 5.680 Metern. Oder die Anzali Lagune, ein Naturpark mit einer beeindruckenden Vielfalt an Fischen, Vögeln und Blumen. Und schließlich die Hafenstadt Bandar Turkman, Hauptstadt der Provinz Golestan, bekannt für seine Pferderennen. Vorgelagert ist die größte Insel des Kaspischen Meeres: Aschuradeh. Von hier kommt der berühmte iranische Kaviar. Auf seiner Reise hat Martin Weiss interessante Menschen getroffen, die ihre eigenen Geschichten und die Geschichte einer interessanten Region erzählen.

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MM| Die große Unbekannte

Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals zurzeit in Teheran

 Mannheims Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski (4. von links) mit seinem Ensemble in Teheran.© rcl

Vor sechs Wochen ist er Richtung Iran aufgebrochen, der Truck mit dem Bühnenbild zu Calixto Bieitos „Bernarda Albas Haus“-Inszenierung. Mehr als 4700 Kilometer schaukelten Wand, Tisch, Scheinwerfer und Stuhlmobile über rumänische, bulgarische, türkische Autobahnen bis auf das iranische Hochplateau, auf dem die große unbekannte Hauptstadt Teheran mit 6, im Ballungsgebiet gar 17 Millionen Einwohner thront. Hier wird Bieitos Lorca-Inszenierung als einziger deutscher, von neun internationalen Beiträgen beim 32. Fadjr-Festival gezeigt.

Der Laster sei freilich längst angekommen, beruhigt man Techniker und Theaterleitung. „Das klappt, man warte nur noch auf die Zollfreigabe …“ Auf der Hinterbühne des repräsentativen Opernhauses Vahdat-Hall kennen sich Mannheims Techniker mittlerweile gut aus. Zu verbauen und einzurichten gibt es leider noch nichts. Es wird viel telefoniert, um 11, um 14, um 16 Uhr sollen die Bühnenteile ankommen, man werde bei der Abfertigung vorgezogen.

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