Archiv für den Monat Februar 2014

Iran: Öffentliche Hinrichtung – Public hanging


As the young man is being prepared for execution, the two people who are filming the video are lamenting his fate and talk about imagining what he must be feeling, as he is being sent up to the noose.

The young man then starts to beg to see his mother a last time and the mother’s voice can be heard, wailing in the background, but the executioners refuse to let him embrace his mother a last time. He cries out: „Mother, mother, please bless me…bless my soul mother…“

Finally, he is hung and those cheers that are heard are praises for his soul and prayers for him to rest in peace – those are not cheers of happiness or voyeuristic delight.

Then the people in the crowd are interviewed and they say that they have no clue what the fellow’s crime had been and why he had to be publicly executed…but perhaps he had done something bad….but he should have been permitted to embrace his mother and that that was his right and why did they stop him from that one last, simple thing he wanted before being mercilessly killed. The interviewer who turns out to be a reporter for the Iranian regime media then also admits that he was sent to cover the execution but he too is clueless as to the now-dead man’s crime.

So it is…another day in the life of Iranians under the bloodied heels of the Supreme Leader…

Iran| Asylländerbericht (Stand: Dezember 2013) [ID 270144]

Netherlands Ministry of Foreign Affairs  Quellenbeschreibung anzeigen

Iran

Asylländerbericht (Stand: Dezember 2013) [ID 270144]

Dokument öffnen Spezieller Bericht oder Analyse: Algemeen Ambtsbericht Iran

Aziz Miri : „Das Regime würde mich mit Gewalt zum Schweigen bringen“

aziz2Der iranische Dichter Aziz Miri hat Asyl in Deutschland beantragt.

Wir veröffentlichen hier Gedichte von Aziz Miri, einem 29-jährigen regimekritischen Dichter aus dem Iran, der in Deutschland Asyl beantragt hat. Sascha Stanicic sprach mit ihm über seine Arbeit und die Verhältnisse im Iran.

Aziz, Du bist ein iranischer Dichter und hast in Deutschland Asyl beantragt. Was willst Du mit Deinen Gedichten zum Ausdruck bringen?

 Ich wurde 1984 in Kuwait geboren und bin während des Einmarsches durch den Irak im Jahr 1990 in das Land meiner Mutter gezogen. Aus der Situation des Kriegs kam ich in ein Land, das Revolution und Krieg gerade hinter sich hatte. Ich habe die schrecklichen Lebensbedingungen der Menschen gesehen. Ich versuche diese Geschichte meines Landes und der Menschen zu verarbeiten. Ich fühle, was ich sehe und verarbeite das in meiner Arbeit. Meine große Sorge ist, dass sich die Geschichte wiederholen wird.

 Warum ist es nicht möglich, solche Gedichte im Iran zu veröffentlichen?

 Die iranische Regierung herrscht über das Mediensystem und versucht selbst das Denken der Menschen zu kontrollieren. Sie können mit den Menschen machen, was sie wollen: in den Krieg schicken oder ins Gefängnis stecken. Gedichte, wie meine werden von der Regierung als Teufelszeug betrachtet.

 Was würde jemandem passieren, der solche Gedichte veröffentlichen würde?

 Es gibt im Iran nicht die Möglichkeit, frei zu publizieren. Das Mediensystem ist von der Regierung kontrolliert. Wenn jemand zum Beispiel schreiben würde, dass es in unserem Land gar keine Republik, sondern in Wirklichkeit ein Königreich gibt, würde das ganz sicher nicht veröffentlicht. Diese Republik ist nur für den Teil des Volks, der die herrschende Ideologie unterstützt – die anderen gehören gar nicht zum Volk. Das ist wie in einem faschistischen System. Der Faschismus hat verschiedene Gesichter. Und es wird nur das veröffentlicht, was systemkonform ist.

 Dein Asylantrag wurde bisher nicht akzeptiert. Was würde Dich erwarten, wenn der Antrag abgelehnt und Du abgeschoben würdest?

 Natürlich weiß ich nicht, was genau mit mir geschehen würde. Aber der Iran ist ein Land, in dem sich die Gefängnisse schnell leeren, weil die Insassen hingerichtet werden und sich genauso schnell wieder füllen, weil andere Menschen inhaftiert werden. Das geschieht unabhängig davon, ob der Präsident Achmadinedschad oder Rohani heißt. Ich bin sicher, dass mich das Regime mit Gewalt zum Schweigen bringen würde – auf welche Art auch immer.

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Express / GBA / Redaktion| Iran-Raketen: Ali Reza B. in Villa festgenommen

Er wirkt seriös, ein älterer Herr mit Doktor-Titel, der immer Anzug und Aktentasche trägt– dennoch soll Dr. Ali Reza B. (62) ein skrupelloser Verbrecher sein! Der Deutsch-Iraner wurde jetzt festgenommen – in seiner Villa in Sankt Augustin, so EXPRESS-Informationen. B. steht in dringendem Verdacht, Waren für das iranische Raketenprogramm beschafft zu haben.

Erst kürzlich testete der Iran zwei neue Raketen mit großer Zerstörungskraft. Sie bringen Tod, Verwüstung, Leid. Doch das soll Dr. Ali Reza B. egal gewesen sein.

Diese weiße Villa ist die Adresse von Dr. Ali Reza B. (62) in Sankt Augustin. Villa des Beschuldigten

Foto: Eine schneeweiße Villa im Südstaatenstil, rund 400 Quadratmeter groß, mit Sauna und Swimmingpool: So nobel wohnte Raketen-Ali bis zu seiner Festnahme!

Der Generalbundesanwalt wirft dem 62-Jährigen vor, von 2011 bis 2013 dem Iran in bislang zwölf bekannten Fällen Waren im Gesamtwert von fast 230 000 Euro für dessen Raketenprogramm geliefert zu haben. Dabei handelte es sich um Vakuumpumpen, Ventile, andere Industrieprodukte. Um die Ausfuhrkontrollen zu umgehen, soll er seine Geschäfte über ein arabisches Nachbarland abgewickelt haben.

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Generalbundesanwaltschaft erklärt:

Festnahme wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz

Der Generalbundesanwalt hat gestern Vormittag (18. Februar 2014) aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 12. Februar 2014

den 62-jährigen deutschen und iranischen Staatsangehörigen Dr. Ali Reza B.

wegen des dringenden Verdachts von Verbrechen nach dem Außenwirtschaftsgesetz (§ 18 Abs. 7 AWG) an seinem Wohnort im Großraum Bonn festnehmen lassen. Unter der Leitung eines Vertreters des Generalbundesanwalts durchsuchten Beamte des Zollkriminalamts zudem die Wohnung des Beschuldigten sowie Geschäftsräume in Nordrhein-Westfalen.

Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, gewerbsmäßig handelnd in den Jahren 2011 bis 2013 in bislang zwölf bekannten Fällen Waren im Gesamtwert von fast 230.000 Euro aus deutscher Produktion oder aus Drittstaaten für das iranische Raketenprogramm beschafft zu haben. Bei den Waren handelte es sich um Vakuumpumpen, Ventile und andere Industrieprodukte, die sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können. Die Lieferungen sollen für eine Organisation im Iran bestimmt gewesen sein, die für das weitreichende militärische Festtreibstoffraketenprogramm zuständig sein soll und seit 2007 in den Anhängen der Iran-Embargo-Verordnung aufgeführt ist. Es ist deshalb verboten, dieser Organisation wirtschaftliche Ressourcen – und damit auch Waren oder Güter gleichgültig welcher Art – zur Verfügung zu stellen.

Um die Ausfuhrkontrollen zu umgehen, soll der Beschuldigte seine Geschäfte über ein Unternehmen in einem arabischen Nachbarland des Iran abgewickelt haben. Über dieses Unternehmen soll er die tatsächliche Kontrolle ausgeübt haben, indem er die Geschäfte von Deutschland aus koordinierte und steuerte.

Der Beschuldigte wurde gestern Nachmittag (18. Februar 2014) dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Mit den weiteren polizeilichen Ermittlungen hat der Generalbundesanwalt das Zollkriminalamt beauftragt.

Anmerkung der Redaktion:

Nach ersten Recherchen handelt es sich um folgende Unternehmen:

Aktz. Eintragung
HRA 4787AG Siegburg

26.09.2008: WIH West Industrial e.K, Sankt Augustin, (Löwenburgstraße 1, 53757 Sankt Augustin).Nicht mehr Inhaber: Gholamizadeh Behbahani, G., Sankt Augustin, *XX.XX.XXXX. Nunmehr Inhaber: Behba., Ali Rez…

HRA 5894AG Bonn

25.09.2008: bonvalve e.K., Bonn, (Auf dem Dransdorfer Berg 22, 53121 Bonn).Nicht mehr Inhaber: Gholamizadeh Behbahani, G., Sankt Augustin, *XX.XX.XXXX. Nunmehr Inhaber: Gholamizadeh Behba., Ali Reza, Sank…

HRB 15227AG Bonn

01.03.2007: PPC-Petropiping GmbH, Bonn (Sebastianstraße 153, 53115 Bonn). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.12.2006. Gegenstand: die Lieferung von Industrieequipments wie Rohren, …

HRB 14708AG Bonn

16.08.2006: Instrutech GmbH, Bonn (Franz-Böckle-Str. 37, 53125 Bonn). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 07.08.2006. Gegenstand: die Co-Produktion und die Lieferung von Messgeräten un…

HRB 12874AG Bonn

09.02.2005: GG Golden Group GmbH, Bonn (Kaiserstr. 113, 53113 Bonn). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Nicht mehr Geschäftsführer: Babakhani, Abdolah, Dubai, VAE, *XX.XX.XXXX. Bestellt zum Liquidator: Dr. Gholamiza…

 

Execution Alert: Loghman Moradi Hanged in Iran Today?

by Shadi Paveh

Loghman Moradi is to be taken away at 6:00 a.m. Sunday for „court proceedings,“ which may mean the gallows.

 

Zaniar Moradi on the left and Loghman Moradi on the right.

 

The International Committee Against Execution (ICAE) has just been informed by sources inside Rajai-Shahr prison that Loghman Moradi’s name was called on the loudspeaker and that he will be taken away at 6:00 a.m.Sunday for „court proceedings“. It is understood or at least assumed that he is going to be taken to the gallows as this is the usual process before an execution. Prisoners in Rajai-Shahr are keeping vigil. Here is Zaniar Moradi’s letter perhaps the last, regarding this report.

Zaniar Moradi’s letter February 22, 2014 to ICAE

Translated by Shadi Paveh

Tonight I will stay up with my „soul mate“ Loghman who share the very same fate as me. Do whatever you can to stop them from killing us.

We are cousins but people think we are brothers. We have the same last name. Our fates are interconnected….we are one. We share one of the deepest bonds.

Many times I have thought about the cold day that they will hang us side by side. I think of how people can stand to see us die and hang and not be horrified by it.

I ask you what kind of life this has been for two young boys who should be out dancing and partying instead of being locked up in prison waiting to be executed. I ask you to tell me who is responsible for it all.

And tonight…I do not know what to say or what to do…. they will come to take him away in a few hours?

It is important to not lose hope. They called out his name on the loud speaker and said that he will be taken away „for court“. What kind of trick is this? What about me? Why are they taking him alone? Are they actually taking him just for court?

Tonight I shall stay up with my soul mate whose fate has been intertwined with mine. I ask you to do whatever it is that you can do….don’t let them kill us. That is all we ask.

Zaniar Moradi, February 22, 2014

Iran’s „Enemies of God“: Zaniar and Loghman Moradi

Welt| Die Achse der Böden

Im Schatten der Embargos macht der Iran gute Geschäfte mit handgeknüpften Teppichen. Nun könnte ausgerechnet die Lockerung der Handelsbeschränkungen zum Problem werden

Der Lastwagen, der an diesem Wintermorgen in die Hamburger Speicherstadt rollt, hat acht Tage Fahrt und einige Tausend Kilometer hinter sich. Nun hält er vor einem rot geklinkerten Lagerhaus. In der ersten Etage öffnet sich eine Luke. Lagerarbeiter lassen die Haltetaue einer einfachen Seilwinde herab und beginnen damit, die wertvolle Fracht Stück für Stück ins Warme und Trockene zu hieven: 1650 handgeknüpfte Perserteppiche, gerade eingetroffen aus Teheran. Eine Szene wie aus längst vergangenen Tagen. Seilwinde? Handgeknüpft? Aus Teheran? Schwer zu sagen, was hier am meisten verwundert.

Der Iran hat sich in den vergangenen Jahren politisch isoliert. Das Land ist noch immer weitreichenden Handelsbeschränkungen unterworfen. Die Eskalation im Atomstreit brachte mit den Ölexporten die größte Einnahmequelle des Staates weitgehend zum Versiegen. Trotz der jüngsten Lockerungen sind zentrale Teile der Wirtschaft des Landes vom Weltmarkt abgekoppelt. Und doch gibt es im Iran einen Wirtschaftszweig, der ungeachtet aller politischen Umstürze und internationalen Zerwürfnisse, im Grunde sogar ungeachtet der Industrialisierung einfach so weitermacht wie eh und je: die Teppichknüpfer.

Im Alltag westlicher Industriestaaten ist die Existenz dieses Handwerks weitgehend in Vergessenheit geraten. Für den Iran ist die Nischenbranche dagegen eine der wenigen Konstanten seines Außenhandels. Denn anders als in den USA, wo selbst Bodenbelag unter das Embargo fällt, durfte Teppich auch zu Zeiten des strengsten Embargos in die Europäische Union eingeführt werden. Die Zollstatistik weist für das vergangene Jahr 2012 eine Einfuhr von 1266,9 Tonnen Teppich aus dem Iran nach Deutschland aus, Warenwert: 28,5 Millionen Euro.

Der größte Teil der Auslegeware landet erst einmal in Hamburg. Die Hansestadt ist traditionell die zentrale Drehscheibe des deutschen und europäischen Teppichhandels. Schon vor über hundert Jahren wurden in der Speicherstadt Teppichballen von den Hafenbarkassen direkt in die Rotklinkerbauten des Zollfreilagers verladen. Doch in den vergangenen Jahren hat sich die Szenerie dramatisch geändert. Von den über 300 Teppichhändlern, die in den 90er-Jahren noch in der Speicherstadt ansässig waren, sind nur noch rund 50 geblieben. In den Barkassen sitzen schon lange nur noch Touristen. Die Ware reist per Lkw, nicht selten auch per Luftfracht.

Vollständiger Artikel

Berlin: Menschenrechte und Zivilgesellschaft in Iran – 4. März 2014, 17:30 Uhr /// Heinrich Böll Stiftung

Eventinformationen

Berlin: Menschenrechte und Zivilgesellschaft in Iran

4. März 2014, 17:30 Uhr  /// Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

 

Die Munk School of Global Affairs freut sich die dritte Runde des „Global Dialogue on the Future of Iran“ zu präsentieren – eine Reihe von internationalen Veranstaltungen die digitale Verknüpfungen herstellt zwischen der jungen Bevölkerung in Iran und der globalen Community. Diese interaktiven Dialoge werden in der ersten März-Woche 2014 in Berlin, Toronto, London und im Silicon Valley ausgetragen. Während das iranische Neujahrsfest am 21. März näher rückt, soll diese Dialog-Reihe der iranischen Jugend die Möglichkeit geben, das ereignisreiche vergangene Jahr zu reflektieren und die Bedeutung der jüngsten Entwicklungen für sich selbst, für ihre Familien und für ihr Land zu beleuchten.

Die Veranstaltung in Berlin wird die gegenwärtige Menschenrechtssituation in Iran thematisieren und dabei insbesondere die Auswirkungen auf die iranische Jugend, sowie Möglichkeiten und Herausforderungen von zivilgesellschaftlichem Aktivismus beleuchten.

Moderator

Ali Samadi Ahadi: Drehbuchautor, Regisseur und Produzent („The Green Wave“, „45 Minutes to Ramallah“)

Diskutanten

Hossein Alizadeh: Programmkoordinator für Nahost und Nordafrika an der International Gay and Lesbian Human Rights Commission

Sepehr Atefi: Menschenrechtsaktivist und Blogger

* Weitere Diskutanten werden in den nächsten Tagen hinzugefügt.

Hintergrund

Diese dritte Runde des „Global Dialogue“ bringt Experten, Vordenker und engagierte Akteure aus der internationalen Iranischen Community zusammen, um über digitale Plattformen mit der Jugend in Iran in den Dialog zu treten, eine breite Palette an Themen und Ansichten im Hinblick auf die Zukunft Irans gemeinsam zu teilen und zu debattieren. Mit Hilfe der Anti-Zensursoftware Psiphon (an der Munk School entwickelt), sowie sozialer Netzwerke konnten über 1 Million Nutzer aus dem Iran auf die Inhalte der Global Dialogue – Plattform zugreifen.

Alle vier Veranstaltungen werden live über das Internet ausgestrahlt. Jede Veranstaltung adressiert Themen und Fragestellungen, die für die iranische Jugend von besonderer Bedeutung sind: Technologien und technologische Innovationen, Unternehmertum, Medien, Zivilgesellschaft und mehr. Das Themenspektrum der anstehenden Veranstaltungen hat sich aus einer Umfrage mit 19.000 IranerInnen in Iran auf der Plattform des Global Dialogue herauskristallisiert.

Wir hoffen das die dritte Runde des „Global Dialogue on the Future of Iran“ als eine Plattform dienen wird, über die junge Iranerinnen und Iraner weltweit mit Gleichgesinnten in einen Dialog treten können.

Wie Du teilnehmen, teilen und netzwerken kannst

Teilnehmen

Wenn Du vor Ort in Berlin dabei sein möchtest, nutze bitte die Möglichkeit Dich auf dieser Seite zu registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zuschauen

Der „Global Dialogue on the Future of Iran“ wird live über You Tube ausgestrahlt. Folge der Veranstaltung live auf www.theglobaldialogue.ca und erfahre den aktuellen Link zu jeder der vier Veranstaltungen. Aktualisiere die Website um den neuesten Link zu erhalten oder gehe direkt auf                                  http://www.youtube.com/theglobaldialogue

Über den offiziellen Twitter-Account des Global Dialogue (http://twitter.com/gdfilive) erhälst Du eine live Twitter-Berichterstattung der Veranstaltung. Über @gdfilive kannst Du uns in Deinen Tweets erwähnen und während der Veranstaltung Fragen, Ideen, Meinungen und Anregungen schicken.

Sprache

Die Podiumsdiskussion wird auf Farsi geführt. Vor Ort werden Simultanübersetzungen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung gestellt.Kurz nach jeder Veranstaltung wird auf der Global Dialogue Website die jeweilige Podiumsdiskussion als Download angeboten. Besuche die Global DialogueWebsiteum dabei zu sein: www.theglobaldialogue.ca

Online Fragen stellen und zur Veranstaltung beitragen

Für den Global Dialogue benutzen wir Google Moderator, Twitter, Facebook undYou Tube,um die Debatten einem globalen Publikum zugänglich zu machen. Fragen werden über die Online-Plattformen entgegengenommen. Um direkt eine Frage zu stellen, gehe auf auf www.theglobaldialogue.ca und trete in Kontakt mit uns. Deine Fragen können völlig anonym über Google Moderator eingesendet werden.

Gestalte die Debatte vor, während und nach der Veranstaltung. Wir hören zu!

Twitter: http://twitter.com/gdfilive

Facebook: http://www.facebook.com/theglobaldialogue

YouTube: http://www.youtube.com/theglobaldialogue

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دانشکده مطالعات جهانی مانک در دانشگاه تورنتو با افتخار سومین مرحله از سلسله نشست‌های «گفتگوی جهانی برای آینده ایران» را تقدیم می‌کند. این نشست‌ها که تلاش خواهند کرد تا جوانان داخل ایران را به صورت دیجیتالی با جامعه جهانی پیوند بزنند، در شهرهای برلین، تورنتو ، لندن و سیلیکُن ولی (سانفرانسیسکو) در هفته اول مارس ۲۰۱۴ برگزار خواهند شد. در آستانه نوروز، این گفتگو‌ها فرصتی فراهم می‌آورند تا جوانان ایرانی نگاهی به سال پر ماجرایی که گذشت بیاندازند و اهمیت آن برای خود، خانواده‌هایشان و کشورشان را با نزدیک شدن به سال جدید ارزیابی کنند.

 

موضوع نشست برلین حقوق بشر و جامعه مدنی در ایران خواهد بود. در این میزگرد به مسائلی همچون وضعیت حقوق بشر در ایران و تاثیرش بر زندگی جوانان و همچنین فرصت‌ها و چالش‌های فعالیت‌های مدنی خواهد پرداخت. از کارشناسان و افراد برجسته این حوزه برای شرکت در این نشست دعوت به عمل آمده است.

گرداننده جلسه

علی صمدی احدی: نويسنده،  فیلم‌ساز و کارگردان («موج سبز», «۴۵ دقیقه تا رام‌الله»)

مهمانان

حسین علیزاده: مدیر برنامه‌های منطقه‌ای خاورمیانه و شمال آفریقا در کمیسیون بین‌المللی حقوق بشر همجنسگرایان

سپهر عاطفی: فعال حقوق بشر و خبرنگار

 

*اطلاعیه‌های بیشتر درباره شرکت‌ کننده های میزگردها در همین صفحه منتشر خواهند شد.

پیش‌زمینه

هدف سومین «گفتگوی جهانی» پیوند دادن نخبگان جامعه ایرانیان خارج از کشور با جوانان داخل ایران است تا زمینه‌ای برای تضارب آرا مختلف در رابطه با آینده ایران را فراهم آورد. به کمک شبکه‌های اجتماعی پرطرفدار و همچنین به یاری فناوری عبور از فیلتر «سایفون» (که در دانشکده مانک توسعه یافته است)، «گفتگوی جهانی» به بستری برای ارتباط با بیش از یک میلیون کاربر ایرانی در داخل ایران تبدیل شده است.

 

هر کدام از این چهار نشست به صورت آنلاین پخش خواهد شد و به مسائل و موضوعات مرتبط با جوانان ایرانی خواهد پرداخت. نوآوری‌های تکنولوژیک، کارآفرینی، خبر و رسانه، جامعه مدنی از سرفصل‌های این نشست‌ها هستند.

این سرفصل‌ها به صورت مستقیم از سوی جوانان ایرانی از طریق نظرخواهی «گفتگوی جهانی» که 19000 ایرانی داخل کشور در آن شرکت کردند تعیین شده‌اند.

امید ما این است که این نشست‌ها زمینه‌ای فراهم آورند تا جوانان ایران با همتایان خود در آن سوی مرزها، درباره مسائلی که برایشان اهمیت دارد بحث و گفتگو کنند.

روش شرکت:

اگر می‌خواهید در این نشست‌ها حضور داشته باشید لطفا از طریق این صفحه تمایل خود را اعلام کنید.

 

مشاهده نشست‌ها:

گفتگوی جهانی برای آینده ایران از طریق یوتیوب پخش خواهد شد. برای اطلاع یافتن از لینک هر نشست، در طول کنفرانس به وبگاه www.theglobaldialogue.caمراجعه کنید یا به صفحه یوتیوب ما سر بزنید:

http://www.youtube.com/theglobaldialogue

 

نشست‌ها به صورت زنده در توییتر رسمی «گفتکوی جهانی»(http://twitter.com/gdfilive) پوشش داده خواهند شد. با استفاده از gdfilive@پرسش‌های خود را مطرح و ما را از نظرات و پیشنهادات خود درباره هر موضوع آگاه کنید.

گزینه‌های زبانی:

بحث‌ها به زبان فارسی خواهند بود.

پس از برگزاری نشست‌ها، وبگاه «گفتگوی جهانی» نسخه انگلیسی هر نشست را برای دانلود در اختیار علاقه‌مندان خواهد گذاشت.

گزینه‌های زبانی:

بحث‌ها به زبان فارسی خواهند بود.

پس از برگزاری نشست‌ها، وبگاه «گفتگوی جهانی» نسخه انگلیسی هر نشست را برای دانلود در اختیار علاقه‌مندان خواهد گذاشت.

‌طرح پرسش و شرکت در بحث‌ها به صورت آنلاین:

«گفتگوی جهانی» از گوگل مادریتور، توییتر، فیسبوک و یوتیوب برای افراهم آوردن بستر گفتگو در سراسر جهان استفاده می‌کند. تمام پرسش‌ها به صورت آنلاین دریافت خواهند شد. برای پرسش مستقیم، و یا رای به پرسشی جهت مطرح شدن به وبگاه www.theglobaldialogue.ca مراجعه کنید. پیام‌های ارسالی از طریق گوگل مادریتور می‌توانند به صورت کاملا ناشناس باشند.

پرسش‌ها و پیشنهادات خود را برای ما بفرستید و ما را در طول نشست‌ها و پس از آن با هر روشی که می‌خواهیدهمراهی کنید.

توییتر:http://twitter.com/gdfilive

فیسبوک:http://www.facebook.com/theglobaldialogue

یوتیوب:http://www.youtube.com/theglobaldialogue

گوگل پلاس:http://goo.gl/MAOdR

 

Wenn Sie Fragen zu „Global Dialogue on the Future of Iran /// گفتگو‌ی جهانی برای آینده‌ی ایران“ haben,wenden Sie sich an Munk School of Global Affairs /// University of Toronto /// www.theglobaldialogue.ca.

Welt| Irans größter Binnensee wird zur Salzwüste

Vor zehn Jahren war der Urmia-See zehn Mal größer als der Bodensee. Doch schon in zwei Jahren, so warnen Experten, könnte der riesige Salzsee verschwunden sein. Lässt sich die Katastrophe abwenden?Von Ali Akbar Dareini und Alexandra Rehn

Der Salzsee trocknet aus – in den vergangenen Jahren schrumpfte er um mehr als 80 Prozent seiner ursprünglichen Fläche auf 1000 Quadratkilometer

Mosafar Tscheragi steht auf einem staubigen Podest, auf dem sich einst sein Teehaus befand. „Der See ist weg, mein Job ist weg, meine Kinder sind weg und die Touristen auch“, klagt der 58-jährige Iraner. Sein persönliches Schicksal ist Teil eines drohenden ökologischen und ökonomischen Desasters im Nordwesten des Iran, unweit der türkischen Grenze.

Noch vor weniger als einem Jahrzehnt hatte Tscheragi mehrere Dutzend Gäste am Tag. Seine Söhne machten Bootstouren über den Urmia-See, den größten Binnensee des Iran. Doch der Salzsee trocknet aus und droht völlig zu verschwinden. Er ist in den vergangenen Jahren um mehr als 80 Prozent seiner ursprünglichen Fläche auf 1000 Quadratkilometer geschrumpft. Salzbedeckte Felsen, die einst tief unter der Wasseroberfläche lagen, ragen nun inmitten einer Wüste aus dem Boden.

Die erste Kabinettsentscheidung des seit einem halben Jahr amtierenden iranischen Präsidenten Hassan Ruhani galt nicht etwa dem internationalen Streit über das iranische Atomprogramm. Vielmehr hatte Ruhani schon im Wahlkampf versprochen, den Urmia-See zu retten. Zu diesem Zweck beschloss die neue Regierung, eine Arbeitsgruppe zu bilden und zu einer internationalen Konferenz einzuladen.

Vollständiger Artikel

Iran : Jahresbericht zur Pressefreiheit im Jahr 2013 [ID 269489]

12.02.2014 – Committee to Protect Journalists  Quellenbeschreibung anzeigen

Iran

Jahresbericht zur Pressefreiheit im Jahr 2013 [ID 269489]

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Analysis: Hassan Rouhani and The Hope for More Freedom in Iran
Periodischer Bericht: Attacks on the Press 2013 – Iran
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