Welt| „Ich bin eine Vollblut-Tussi“ – Comedy-Hoffnung Enissa Amani über Perser, Stefan Raab und Vorurteile

Neben ihr klingt Heidi Klums Stimme wie ein Nebelhorn. Das hat Enissa Amani einmal selbst über sich gesagt – und es stimmt. Piepsiger geht kaum. Lustiger aber auch nicht. Die Deutsch-Perserin Enissa Amani ist die Newcomerin in der deutschen Comedy-Szene. Sie ist hübsch, witzig, clever und absolut nicht auf den Mund gefallen. Im Iran geboren, in Frankfurt aufgewachsen ist Enissa Amani prädestiniert dafür, über beide Kulturen Witze zu machen. Und genau damit spielt sie bei ihren Auftritten. Im Gespräch erzählt die ehemalige Miss Westdeutschland was sie mit Lenins Geliebter teilt und wie sie Nouruz verbringt.

Die Welt:

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Enissa Amani:

Ich beschreibe mich oft als Vollblut-Tussi. Manche sagen zwar, ich tue mir damit Unrecht, aber ganz objektiv gesehen bin ich eine Frau, die gerne Frau ist. Gleichzeitig komme ich aus einem sehr belesenen Elternhaus. Meine Mutter ist Ärztin, mein Vater hat Literatur und Philosophie studiert.

Ich bin also auch mit Büchern aufgewachsen.

Was bedeutet Ihr Vorname?

Ich bin benannt nach Inessa Armand, einer russischen Kommunisten französischer Herkunft. Meine Kindheit war sehr sozialistisch geprägt. Es gibt einen Film über Lenin, „Der Zug“, der von Lenins Leben im Exil handelt. Inessa Armand war wohl Lenins heimliche Geliebte – man kann also sagen, dass ich nach Lenins Affäre benannt bin.

Sind Sie Moderatorin, Miss oder Comedian?

Ich bin Moderatorin und Comedienne. Ich habe über die Comedy gestartet, mache mittlerweile aber auch Moderationsprojekte. Ich bin sehr froh, dass ich so schnell bereits von dem leben kann, was ich als Künstlerin mache.

Wo möchten Sie noch hin?

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Veröffentlicht am 21. März 2014 in Aktionen, Empfehlungen, Film, Gesetze, Interview, Kultur, Medien, Meinungen und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Welt| „Ich bin eine Vollblut-Tussi“ – Comedy-Hoffnung Enissa Amani über Perser, Stefan Raab und Vorurteile.

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