Focus| Verstoß gegen Waffen-EmbargoIran kauft über Tarnfirmen Rüstungsgüter in Deutschland

Zollfahnder, Embargo, Deutschland, Hassan Rohani, Rüstungsgüter, Iran

dpa/Abedin TaherkenarehDer iranische Präsident Hassan Ruhani schlägt in der Öffentlichkeit gerne versöhnliche Töne an

Trotz der Friedenssignale von Präsident Hassan Rohani beschafft sich der Iran weiterhin illegal Rüstungsgüter aus Deutschland. 70 Prozent der Verfahren des Zollkriminalamts betreffen Lieferungen in den Iran, der mit Tarnfirmen internationale Embargos umgeht.

Der Iran versucht FOCUS-Informationen zufolge, sich über ein komplexes Netz aus Tarnfirmen weiterhin illegal Rüstungsgüter aus Deutschland zu beschaffen. „Mehr als 70 Prozent unserer Verfahren betreffen geplante oder durchgeführte Lieferungen in den Iran“, sagte der Chef des Zollkriminalamts Norbert Drude gegenüber FOCUS. Insgesamt führten Zollfahnder nach internen Statistiken im vergangenen Jahr 128 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz, acht Fälle weniger als im Rekordjahr 2012.

Der Iran umgeht das Embargo der westlichen Welt über ein komplexes Tarnfirmennetz. So ermittle der Zoll in Hamburg gegen deutsche Unternehmen, die über Banken in Hongkong, China, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten den Transfer von 14 Millionen Euro an eine iranische Schiffsfirma zu verschleiern suchten. Der Empfänger stehe auf der Embargoliste.

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Veröffentlicht am 23. März 2014 in Aktionen, Gesetze, Human Rights, Iran Election 2013, Medien, Politik, Wirtschaft und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Focus| Verstoß gegen Waffen-EmbargoIran kauft über Tarnfirmen Rüstungsgüter in Deutschland.

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