Archiv für den Tag 24. März 2014

Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage

UN Human Rights Council (formerly UN Commission on Human Rights)  Quellenbeschreibung anzeigen

Iran

Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage (Hinrichtungen; Folter; Haftbedingungen; Einschränkungen der Meinungsfreiheit; Lage von MenschenrechtsverteidigerInnen; politische Beteiligung von Frauen; etc.) [ID 271990]

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Spezieller Bericht oder Analyse: Report of the Secretary-General on the situation of human rights in the Islamic Republic of Iran [A/HRC/25/75]

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Bericht des Sonderberichterstatters über die Menschenrechtssituation in der Islamischen Republik Iran

 UN Human Rights Council (formerly UN Commission on Human Rights)  Quellenbeschreibung anzeigen

Iran

Bericht des Sonderberichterstatters über die Menschenrechtssituation in der Islamischen Republik Iran (legislative Entwicklungen; MenschenrechtsverteidigerInnen; JournalistInnen; religiöse Minderheiten; ethnische Minderheiten; Unabhängigkeit von RichterInnen; Unabhängigkeit von AnwältInnen; etc.) [ID 271950]

Vorabversion

Spezieller Bericht oder Analyse: Report of the Special Rapporteur on the situation of human rights in the Islamic Republic of Iran [A/HRC/25/61]

Iran: Tschahar-Schanbeye Suri, Tradition im Wandel

by didarsabz


Sprung übers Feuer – die alte Tradition

Der Tschahar-Schanbeye Suri ist der letzte Mittwoch im persischen Jahr, vor Beginn des iranischen Neujahrsfestes Nourus. Traditionell machen die Jugendlichen in der Nacht vor diesem Mittwoch sieben Feuer an und springen darüber. Das Fest ist vorislamisch, aber 35 Jahre Islamische Republik haben es nicht geschafft, das Fest auszurotten. Auch dieses Jahr haben die Mollas wieder gegen die Feier gewettert und der oberste Polizeichef Radan hat die Bevölkerung aufgerufen, nicht daran teilzunehmen, es sei gefährlich für die jungen Menschen und fordere Todesopfer.
Das hat die Jugendlichen nicht abgehalten. Allerdings sind sie vorsichtiger geworden. Sieben Feuer zu entfachen, um darüber zu springen, kostet Zeit. Also beschränkt man sich vielerorts darauf, nur ein Feuer anzumachen, und wenn die Polizei kommt, rennt man weg.
Auffällig ist dafür, dass das Fest immer mehr den Charakter von Silvester annimmt. Es werden Raketen angezündet, Knaller und Heuler, man stellt Bengalische Feuer auf, und dieses Jahr konnte man noch eine weitere Neuerung beobachten: Die jungen Leute stellen große, mit Kerzen erleuchtete Lampions her, die sie dann hochfliegen lassen.
Interessante Beobachtung am Rande: Währen die Behörden einerseits diese Feier unterdrücken, sehen sie andererseits doch, dass man mit dem Verkauf von Knallern und Raketen ein gutes Geschäft machen kann. Die Händler freuen sich, und es gibt auch im Iran Importeure und Hersteller von Feuerwerkskörper, die mitverdienen – dass die Pasdaran dabei nicht leer ausgehen, versteht sich.

Hier einige Fotos aus Teheran:


Feuerwerksraketen

und Lampions steigen lassen:

Neue OZ| Iranische Studenten müssen in ihr Heimatland zurück – Zu wenig Grundsicherung für die Promotion

Wegen finanzieller Probleme müssen viele Studenten ihre Promotion abbrechen.. Foto: colourbox.deWegen finanzieller Probleme müssen viele Studenten ihre Promotion abbrechen.. Foto: colourbox.de

Osnabrück. Die beiden iranischen Masterabsolventen Hamid Asiayee und Maryam Hosseini mussten Anfang diesen Jahres aufgrund finanzieller Probleme in ihr Heimatland zurück. Das Paar kam als Doktorandenanwärter für den Fachbereich englische Sprach- und Literaturwissenschaft an die Universität Osnabrück. Trotz Hilfe durch Professoren fanden die Studenten nicht genug finanzielle Unterstützung.

„Wir beide sind Masterabsolventen von führenden Universitäten im Iran“, sagt Hamid Asiayee. Nach Deutschland wollten sie, um sich weiteres Wissen anzueignen und Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Für einen zweiten Masterabschluss in Cognitive Science und eine Promotion sparten die Iraner schon in ihrem Heimatland Geld an. Wegen des schlechten Wechselkurses verringerten sich jedoch ihre Ersparnisse erheblich, und die Absolventen stießen bald auf Probleme. „Bei der Deutschen Bank konnten wir als Iraner kein Konto eröffnen“, erzählt Hamid Asiayee. Ein Konto war für die beiden allerdings notwendig, da sie die Studiengebühren aufgrund eines Zahlungsverkehrsverbots zwischen dem Iran und Deutschland nicht überweisen konnten. Erst nach einer Woche gelang es, ein Konto bei der Sparkasse zu eröffnen.

Bewerbungen erfolglos

Maryam bekam eine Doktorandenstelle am Institut für Anglistik. Hamid promovierte übergreifend in Englischer Literatur- und Sprachwissenschaft sowie in Cognitive Science. Das iranische Paar erhoffte sich, so größere Chancen auf finanzielle Unterstützung zu bekommen. Doch Anfragen, zum Beispiel bei der Caritas und der Diakonie, blieben erfolglos. Um Geld zu verdienen, bewarben sich Maryam und Hamid um Teilzeitjobs. Obwohl Qualifikationen vorlagen, blieben Bewerbungen ohne Erfolg. Zum Beispiel arbeitete Hamid zuvor als Dolmetscher, Englischdozent an iranischen Universitäten und Koordinator des internationalen Universitätsprogramms im Iran. „Ich bin sicher, dass die Ansprechpartner der Universität ihr Bestes versucht haben, aber wir bekamen keinen Job.“ Der Verein Sozialfonds fürOsnabrücker Studierende förderte die Iraner mit einmalig 400 Euro pro Person. „Der Verein ,SOS‘ fördert Studenten, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind“, sagt Karoline Bachteler, Beraterin für internationale Studenten der Universität Osnabrück.

Vollständiger Artikel

Information der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik anlässlich des Berichts der UN-Sonderberichterstatterin zu Menschenrechtsverteidigern

Information der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik anlässlich des Berichts der UN-Sonderberichterstatterin zu Menschenrechtsverteidigern, Margaret Sekaggya, zu Menschenrechtsverteidigern und großen Entwicklungsvorhaben

Information der Abteilung Internationale Menschenrechtspolitik anlässlich des Berichts der UN-Sonderberichterstatterin zu Menschenrechtsverteidigern, Margaret Sekaggya, zu Menschenrechtsverteidigern und großen Entwicklungsvorhaben

Am 5. August 2013 veröffentlichte die UN-Sonderberichterstatterin zu Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern, Margaret Sekaggya, einen Bericht über deren Rolle in großenEntwicklungsvorhaben. Das Institut veröffentlicht heute eine Zusammenfassung des Berichts sowie Auszüge aus den Schlussfolgerungen und Empfehlungen in deutscher Übersetzung.
In ihrem Bericht kritisiert die Sonderberichterstatterin, dass Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger aufgrund ihres Engagements oft stigmatisiert und verfolgt werden. Sie unterstreicht die bedeutende Rolle, die ihnen in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zukommen könnte und fordert daher die Umsetzung eines menschenrechtlichen Ansatzes bei der Verwirklichung von großen Entwicklungsvorhaben, insbesondere in Bezug auf Teilhabe und den Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern.

24 S.

(PDF, 235 KB, nicht barrierefrei)

Publikationsart: Weitere Publikationen

Sprache: Deutsch

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