Archiv für den Tag 27. Juli 2014

Iranian Child Brides = Socialized Slavery

child brides 2Within 9 months, roughly 31,000 girls under 15 were married in Iran. That’s about 36% of the new marriages. What’s worse is that the marriages of girls under 10 (!) is growing as well.

It’s time to put a stop to what seems to be a legal from of slavery in which small children find themselves at the will of their husbands and their families before they have even  found their own identities.

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Time| Despite a Crackdown, Iranian Fashion Keeps Pushing Boundaries

Iranian fashion

Tehran fashion houses are pushing boundaries in TehranATTA KENARE/AFP/Getty Images

In the latest case of Iranian authorities cracking down on fashion they deem “un-Islamic,” a famous clothing design institute called “Khaneh Mode” or Mode House was shut down last week in Tehran. The fashion designer had caused a controversy last month when it held a show with models wearing coats which appeared to be made of the Iranian flag—minus its religious symbols. Nor did it help that the show had allowed men among its audience, which violates conservative Islamic taboos.

This was followed by intense reaction from conservative politicians and religious groups, who cited the show as yet another violation of Islamic mores and traditions, which in turn forced the government to react. “This fashion show did not match the regulations of the Fashion and Clothes Management Workgroup and therefore we havetaken legal action,” said Hamid Ghobadi, the workgroup’s secretary according to the official ISNA news agency. “The Khaneh Mode institute has been shut down until further notice.”

The workgroup, which was created by an enactment of parliament, is tasked with organizing Iran’s emerging fashion industry and making it compatible with Islamic standards. It is headed by a deputy minister of Iran’s Ministry of Culture and Islamic Guidance and its members are mostly government officials, with a handful of representatives from the fashion industry. Pictures of the show first emerged on Iranian websites in late June and showed men among the audience—until recently was unheard of in the Islamic Republic. The young female models, who wore white leggings, sported loose coats in the green, white and red tricolor of the Iranian national flag.

Iran’s fledgling fashion industry has begun to evolve in recent years, with shows on the rise. Most of these shows have permissions from the authorities but also underground shows are on the rise which depict more risqué dresses and even lingerie. However, until recently all shows for female clothes were held behind closed doors with no men allowed inside. The audience was also not permitted to take pictures or film.

Following the furor of religious and conservative groups the designers, Khaneh Mode immediately tried to do damage control with a statement on their website apologizing for having inadvertently offended anyone and reaffirming their commitment to “National and Islamic values.” Nonetheless, the authorities acted a few days later and shut them down.

Javid Shirazi, the director of the fashion house, told TIME in Tehran that that “we are completely committed to working within Iran’s native and Islamic framework and we tried to observe these in our show. Inviting men to view shows is permitted since last year so long as the clothes completely cover the body of models and models do not catwalk but walk in a normal and modest manner.”

The shutting down of the fashion house is just the latest instance of an endless tug of war between authorities and women in Iran, one that has been fought since an Islamic dress code was enforced in the aftermath of the 1979 revolution. This clash comes to the forefront every summer, when the latest female attire trends pick up with a tendency towards shorter and skimpier coats and ever tighter legwear, which has been epitomized this year in leggings.

The authorities react every year by escalating their “Morality Patrols.” The outcome is a cat and mouse game between more fashionably dressed women and the authorities. The results can be bizarre—women sporting trendy attire will sometimes take taxis from one side to the other side of squares and junctions just to bypass the morality police.

But over time the will of Iranian women has slowly but surely prevailed, with acceptable dress these days now far beyond the harsh codes of the first years of the revolution, when practically no makeup was tolerated and anything less than a chador—a loose robe that covers the body from head to toe—was frowned upon. And with the election of the more moderate Hassan Rouhani as president last year, many hope that the authorities will relax their strict stance on what women can wear in public.

Officially there has been no relaxation, in fact the authorities have tried everything they could think of to counter it. But in practice it’s a losing battle.

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Reisebericht| „WELCOME TO IRAN!“

… das sind die ersten Worte, die wir auf iranischem Boden hören. Und um dort hinzukommen, mussten wir lediglich eine gute halbe Stunde vor einem schweren Gittertor auf der türkischen Seite warten.

Es ist 12 Uhr mittags. Mittagspause. Ein Tag nach Ende des Ramadan. Es ist unerträglich heiß. Wir warten nicht alleine. Aber nur Jen und ich sind nicht von hier. Vor uns wartet ein großer Reisebus und will samt Gepäck durch das Grenzterminal abgefertigt werden. Er muss wohl die gleiche trostlose, vierspurige Straße von Doğubeyazıt hier her gefahren sein wie wir. 45 km nichts. Ein paar Berge – zu Beginn sehen wir noch den wunderschönen Mount Ararat im Rückspiegel – aber dann ist die Landschaft einfach nur noch karg, was auch schön sein kann – aber nicht um 12 Uhr mittags. Und nicht in der Kombination mit zerfallenen und zerstörten Häusern.

Mount AraratJen schlief während der Fahrt. Ich hatte viel Zeit, über die zurückliegende Zeit in der Türkei und die vor uns liegende Zeit im Iran nachzudenken. Was wird uns dort erwarten? Wie gehen wir mit den vermeintlichen Einschränkungen um? Lange Kleidung und meine Frau mit Kopftuch. Einen ganzen Monat lang. Wie gehen die Iraner nach den verschärften Sanktionen mit Ausländern, mit Deutschen im speziellen um? Wo werden wir parken und schlafen? Können wir uns frei bewegen? Wie steht der Iran zur Situation in Syrien? Hat der Konflikt Auswirkungen auf uns Reisende?

Wir erreichen also die Grenze, alles ist vorbereitet. Dokumente in der Tasche. Kleingeld für den Notfall auch. Unsere „Story“ – wie wir an der immens teuren Dieselkarte vorbei kommen – ist abgesprochen.
Die Türken stempeln uns aus. Wir müssen nun also vor diesem Tor warten und beobachten aus unserer Fahrerkabine, wie die Passagiere des Reisebusses aussteigen. Plötzlich, wie aus dem Nichts, fangen zwei Männer an sich zu prügeln. Und die meinen das ernst! Immer wieder geht der Busfahrer dazwischen, aber die beiden Jungs wollen nicht von sich lassen. Ich überlege nur kurz, ob ich mich schlichtend einmischen sollte und entscheide, dass ich mich unter den Augen der iranischen Grenzpolizei weder verprügeln lassen will, noch dabei beobachtet werden will, wie ich vermeintlich jemand anderen verprügle. Wir beide bleiben verstummt im Auto sitzen und sind irritiert, dass sich keiner der anwesenden Soldaten auch nur ansatzweise in Bewegung setzt um zu schlichten. Irgendwann können die beiden nicht mehr – und lassen voneinander ab. Wir reden nicht.

 

Die Mittagspause scheint beendet. Endlich öffnet sich das schwere Gittertor. Wir fahren durch und hören sogleich ein lautes„Welcome to Iran!“ von zwei uniformierten Grenzbeamten, die uns nahezu fröhlich anlächeln und uns äußerst höflich bitten, das Auto abzustellen und den Shelter unseres Trucks zu öffnen. Die beiden sind schwer neugierig und können es kaum erwarten hinten einzusteigen. Als sie sehen, dass ich mir vor der Einstiegsleiter die Schnürsenkel öffne um meine Schuhe auszuziehen, deutet einer auf seine Armeestiefel. Ich begegne mit einem Lächeln „No shoes in our house, please!“ Da er keine Ambitionen hat, seine Stiefel auszuziehen, meine Bitte aber scheinbar respektiert, ist er raus und dreht sich etwas beleidigt ab. Der Andere trägt leider nur Sandalen, schmeißt diese sofort von seinen Füßen und folgt mir in den Truck. Er öffnet ein paar Schränke, schaut in den Kühlschrank, fragt „Alcohol?“ Verdammt! Natürlich haben wir keinen Alkohol dabei! Wir wissen ja leider, dass man im Iran für ein Alkoholdelikt, also schlichtweg Alkoholkonsum, 80 Peitschenhiebe bekommen kann! „No! We don’t have any alcohol with us!“ ist meine bestimmte Antwort. Er lacht ein bisschen. Warum, verstehe ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Aber es ist wahr. Jen und ich haben am Abend zuvor genau aus diesem Grund unsere letzte Flasche Chateau Neuf-de-Pape geleert. Das war ein großer Genuss – am östlichsten Ende der Türkei umgeben von beeindruckenden Bergmassiven diese besondere Flasche unseres alten Lebens zu genießen. Ein großartiger Moment – gepaart mit vielen wunderschönen Erinnerungen – und gleichsam sehr viel Spannung und Vorfreude bei den Gedanken an den Iran.

DogubayazitNun gut. Der iranische Grenzbeamte steigt wieder aus dem Truck, Jen und ich schließen ab und folgen ihm. Nun müssen wir zur Passkontrolle und das Auto einführen. Wir stehen in einer Schlange. Nicht länger als 10 Meter. Doch sie bewegt sich keinen Zentimeter. Drei oder viermal werden wir von Geldwechslern bedrängt. Die Kurse sind lächerlich und wir wechseln nichts. Plötzlich, aus dem Nichts, kommt ein Mann auf uns zugestürmt. Er trägt keine Uniform. Er spricht etwas Unverständliches und will, dass wir ihm folgen. Ich will ihm erklären, dass wir noch durch die Passkontrolle müssen, doch er sagt nur „Later!“

Okay, dann gehen wir eben an der Schlange vorbei. Der Beamte am Schalter scheint nicht irritiert durch unser Verschwinden. Mir gehen ganz merkwürdige Gedanke durch den Kopf. Werden wir jetzt einfach durchgewunken? Abgeführt? Müssen wir zum Verhör? Unangenehme Filmszenen gehen mir durch den Kopf.

Doch wie sich heraus stellt, sollen wir zunächst die Zollpapiere für unser Auto, unser Carnet de Passage, abgeben. Wir bekommen einige Fragen gestellt, darauf düst ein anderer Mann mit unseren Papieren davon und ward erst einmal nicht wieder gesehen. Jen und ich sollen wieder zurück in die Schlange vor der Passkontrolle. Prima! Kein Verhör – und wir wurden auch nicht abgeführt!

Der Mann, der uns bisher unterstützt hat, begleitet uns. Er gibt nun dem Beamten am Schalter unsere Reisepässe. Sie wechseln ein paar Worte. Wir sollen uns mit ihm hinsetzen. Wir warten nun also zu dritt. Eine gute Stunde vergeht und nichts passiert. Wir reden kaum. Jen schwitzt unterm Kopftuch.

Es stellt sich heraus, dass unser „Begleiter“ ein Travel Agent ist, der eigentlich Touren im Iran organisiert und an dieser Grenze ein kleines Büro hat. Er heißt Ismail, der Einfachheit halber nennen wir ihn aber Agent 1. Während wir also da sitzen und warten erfahren wir, dass das Computersystem für die Passkontrolle der Touristen gerade nicht funktioniert, dass Frauen im Iran in den Städten nicht Auto fahren dürfen, dass 40.000 Rial für einen Euro (zumindest an diesem Tag) ein Super-Freundschaftswechselkurs seien und dass die Erde eine Scheibe ist. Nein, das nicht – aber noch so manch anderes Skurriles. Agent 1 ist ein illustrer Zeitgenosse. Jen sagt, er sähe aus wie Herr Bödefeld.

HeadscarfRial und TomanVisaNun kommt Agent 2 ins Spiel. Agent 2 hält unsere Zollpapiere in der Hand. Er will sie mir zunächst nicht geben. Er spricht fließend Farsi. Ich nicht. Englisch funktioniert nicht. Ich frage Agent 1, ob ich die Papiere mal sehen kann. Wunderbar, ich darf unsere eigenen Zollpapiere sehen. Sie wurden zum Glück richtig abgestempelt. Nun warten wir zu viert. Meine Frau, ihr zusehends genervter Ehemann, der gerade seine gesamte psychologische Vorbelastung zusammenkramen muss, um nicht ungeduldig zu werden, Agent 1 und Agent 2. Und es dauert immer noch. Nach gefühlten 2 Stunden dürfen wir endlich den Schalter passieren. Wir haben unsere Pässe, wir haben die Zolldokumente, also alles gut. Denke ich.

Plötzlich tauchen Agent 3, 4, 5 und 6 auf. Alle reden wirres Zeug. Auf Farsi natürlich. Agent 3 ist besonders konfus. Aber wahrscheinlich ist alles gar nicht wirr, und mir ist einfach nur zu heiß! Jen wird uneingeschränkt ignoriert. Agent 1 sagt etwa viermal „Don’t pay him money!“ Er meint Agent 3. Aber wofür sollte ich ihn denn bezahlen? Oder eben nicht bezahlen? Und wer gehört hier eigentlich zu welcher Mannschaft? Ich verstehe die Spielregeln nicht! Und was ist überhaupt das Spiel?

Wir bekommen nun noch zwei Zettel in die Hand gedrückt. Und dann taucht Agent 7 auf. Auf ihn haben wir anscheinend gewartet. In der Zwischenzeit spricht Agent 8 mit Jen und erzählt ihr, dass wir nun fahren dürften. Agent 8 wird später noch wichtig, da er sich als großer Fan meiner Frau herausstellen wird! Agent 7 ist angeblich ein offizieller Beamter. Er trägt keine Uniform, muss aber Zettel unterschreiben. Davon haben wir immer noch zwei in den Händen. Leider bin ich im geschriebenen Farsi keinen Deut besser als im gesprochenen. Ich habe also keine Ahnung, was auf diesen Papieren steht. Aber hier wimmelt es doch von Agenten, die mehr oder weniger gut englisch sprechen?

ÇayFarsiIch wende mich an Agent 1. Er sagt nochmals „Don’t pay him money!“ Ja, das habe ich schon vor 10 Minuten verstanden. Mein Blutdruck steigt! Was mache ich mit den Papieren! Mit gebündelter Kraft finden wir heraus, dass das eine Papier bestimmt, dass wir nach ein paar Wochen Aufenthalt im Land iranische Kennzeichen benötigen würden. Uns erst einmal total egal. Das andere Papier soll noch für eine weitere Stunde ein Mysterium bleiben. Endlich – der offizielle Agent 7unterschreibt eines der Papiere und sagt „You can go now!“ Daraufhin sage ich zu Jen „Nichts wie weg!“
Jen ist dabei: „Schnell! Sonst erschieße ich Agent 8!“ Wir fahren los und dann steht er wieder da. Agent 3 schreit irgendwas gegen den Motorenlärm an! Ich gebe Gas und wir rollen etwa 500 Meter die Straße des Zollhofs bergab. Fast geschafft!

Fast. Leider benötigen wir noch eine Autoversicherung.In diesem Moment fährt ein iranischer LKW-Fahrer neben uns her und ruft auf Deutsch, ob wir Hilfe brauchen? Inschallah! Ich schreie „Autoversicherung!“ Er deutet auf ein kleines Gebäude. Wir fahren dort hin. Mit einer Mischung aus Verzweiflung über die letzten Stunden und der totalen Überzeugung, dass wir den letzten Schritt nun auch noch schaffen werden, betreten wir den kleinen Bretterverschlag. Drinnen will ich meinen Augen nicht trauen. Ich beginne zu zweifeln, dass das alles wahr ist. Gibt es im Iran eine „Versteckte Kamera“? Agent 3steht vor uns. Agent 4 auch. Der redet aber nicht. Sitzt nur da. Agent 3 beginnt wieder zu blubbern. Ich ignoriere ihn. Meine Frau versucht es. Hinter dem einzigen Computer in diesem Büro von „Iran Insurance“ sitzt ein junger Mann. Er ist offensichtlich der Bearbeiter. Er spricht kein Wort Englisch. Er spricht aber eh sehr wenig. Vielleicht würden wir ihn beim Lärm seines Fernsehers auch nicht verstehen? Er bekommt jedenfalls unsere Fahrzeugpapiere. Tippt in seinen Computer. Raucht. Schaut aber mehr in Richtung des Fernsehers. Nach ein paar Minuten sagt er etwas auf Farsi. Ich verstehe nichts.Agent 3 mischt sich ein.

In diesem Moment kommt ein neuer Agent durch die Tür. Der Neue versucht nun zu erklären, was die Versicherung kostet, was die Deckungssumme ist und für welchen Zeitraum sie gültig ist. Wir sollen 150 € für einen Monat bezahlen. Es kommt uns sehr teuer vor. Aber wie das Schicksal so will, erscheint nun der LKW-Fahrer von der Straße wieder. Inschallah! Er hat unser Auto vor der Tür gesehen und wollte kurz checken, ob wir alles bekommen. Er ist oft in Europa unterwegs und spricht daher Deutsch. Wir fragen ihn, ob die 150 € okay sein können. Er bejaht und ergänzt: „Bei eurem großen Auto, ja!“ Wir kramen also das Geld aus der Tasche und wollen nun wirklich ganz schnell weg bevor Agent 3 einem Impulsverbrechen zum Opfer fallen muss. Jen ist bereits so weit, das Doppelte zu bezahlen, sofern uns all diese Agenten nur einfach in Ruhe lassen.

Mit einem Versicherungswisch in der Hand rennen wir aus dem Gebäude. Agent 3, Agent 4 und der neue Agent hinter uns her. Sie wollen immer noch irgend etwas, erzählen etwas von Tankkarten und „money for the government“ bis wir lernen, dass das bei unserem „B Visa“ alles ganz anders ist!

Jetzt aber wird der 2. Zettel wieder wichtig. Ganz klar wurde es uns nicht, aber wahrscheinlich war das eine Art Laufzettel, der nun noch von 2 weiteren Personen abgestempelt werden muss. Der Eine stellt sich an, will den Versicherungsnachweis sehen, doch nun taucht Agent 4 wieder auf. Er faselt etwas von Bakschisch und dass wir damit im ganzen Iran umher reisen können. 10 $ und alles ist erledigt. Ich hätte ihm 50 gezahlt nur um möglichst schnell rauszukommen. Wir drücken die 10 $ ab, bekommen den Stempel und gehen weiter.

Der neue Agent nimmt unseren Zettel und rennt damit zum nächsten Offiziellen. Dieser stempelt einfach. Wir spurten zum Auto. Der Neue neben uns her. Mir ist heiß. Ich will wissen ob es nun vorbei, alles erledigt ist. Er bejaht und wünscht uns eine gute Fahrt! Wir sitzen im Auto, lassen den Motor an, übergeben den Laufzettel dem letzten Offiziellen und fahren nun endlich und endgültig vom Zollhof!

BazarganTeheranIMG_2650Welcome to Iran! Wir sind drin! Langsam rollen wir die Hauptstraße von Bazargan hinunter. Noch sieht es nicht anders aus als in der Türkei. Wir schütteln immer noch den Kopf über das Ausmaß an Durcheinander und Wahnsinn, die einzelnenAgents, denken darüber nach, ob das ein durch und durch choreografiertes Schauspiel war, um uns 10 $ abzuknöpfen, ich spreche meine Vermutung aus, dass Agent 8 der einzig wirklich Offizielle war … und dann erfahre ich von Jen, dass genau dieser ihr zum Abschied augenzwinkernd eine Kusshand zugeworfen! Ich muss lachen. Jen zum Glück auch.

Und dann fahren wir direkt nach Makoo. Wir wurden – noch in der Türkei – von Fathme und Berus zum Abendessen eingeladen.

Inschallah! Iran, wir kommen! Und dabei haben wir noch nicht die geringste Ahnung, wie viel Wundervolles uns in diesem Land erwartet.

 

Fortsetzung folgt …

 

Quelle: Reisedepeschen/Glaarkshouse

 

An exploration and critique of the use of mental health information within refugee status determination proceedings in the United Kingdom

This study seeks to understand the composition, use and cultural orientation of mental health evidence within the UK’s refugee status determination (RSD) process, focusing specifically on mental health evidence provided in the form of a medico-legal report (MLR). By exploring those themes, this paper also strives to provide insight into what constitutes “valid” medical evidence in the context of RSD. Employing a constructivist paradigm, the study is based on 14 interviews with individuals involved in the production of mental health evidence, analysis of documents providing guidance about the production of MLRs, and analysis of MLRs themselves. It is argued that the “validity” of an MLR is based on the one hand on the perceived credibility of MLRs, and on the other hand on the perceived veracity of the mental health information it contains. The perception that evidence is “valid” can be seen as proportionate to the extent to which the report author is considered to be credible and able to frame and articulate information in a “neutral and objective way”. However, this “objectivity” is an expression of a particular, culturally specific conception of mental health; one that is framed within a Western, biomedical paradigm. As such, the MLR author has a de facto role of structuring and channelling a range of cross-cultural information into a particular, culturally specific model.

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