General Anzeiger| Demonstration für inhaftierte Journalisten

Das Wetter hatten sie auf ihrer Seite. Strahlender Sonnenschein begrüßte die rund 80 engagierten Läufer, die sich am Sonntag am Beueler Rheinufer zum „Lauf für die Menschenrechte“ versammelten. Mit dem von Amnesty International (AI) organisierten Lauf, der bereits zum 16. Mal in Bonn stattfand, wollten die Teilnehmer ein Zeichen setzen.
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Rund 80 Läufer nahmen am Friedenslauf teil. Foto: Max Malsch
Sie joggten für die Rechte von Journalisten im Iran. Um den Körper trugen sie Schilder mit der Aufschrift „Freiheit für Abedini Nasr“. Der iranische Journalist wurde 2010 im Zuge einer Verhaftungswelle gegen Menschenrechtsaktivisten im Iran verhaftet und befindet sich seitdem in Gefangenschaft, wo er Berichten zufolge auch misshandelt wurde.

In Briefen an den iranischen Botschafter appelliert AI regelmäßig für die Freilassung des Journalisten. Durch den „Lauf für die Menschenrechte“ sollte die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. „Solche Aktionen sind für uns enorm wichtig. Denn die Öffentlichkeit ist unsere wichtigste Waffe“, erklärte Jamil Balga, der Gruppensprecher der AI-Bezirksgruppe Bonn-Mitte. „Und in 30 bis 40 Prozent der Fälle führen unsere Protestaktionen auch zum Erfolg.“

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Veröffentlicht am 27. Oktober 2014 in Civil Rights, Human Rights, Iran und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für General Anzeiger| Demonstration für inhaftierte Journalisten.

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