NZZ| Iran verteidigt seine Menschenrechtspolitik

Iran hat vor dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf seine Menschenrechtspolitik verteidigt. Delegationschef Mohammed Dschawad Laridschani verwies stattdessen auf Fortschritte im Bereich Frauen- und Kinderrechte und im Kampf gegen Terrorismus und Drogen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass sich Iran vor dem Uno-Menschenrechtsrat einem Prüfverfahren unterziehen muss. Diverse Organisation der Zivilgesellschaft hatten fehlende Fortschritte in der Menschenrechtspolitik der Islamischen Republik seit dem ersten Bericht vor vier Jahren bemängelt.

Im Verlauf der Debatte zeigte sich der Schweizer Vertreter, Botschafter Alexandre Fasel, besorgt über die zunehmende Zahl der Todesstrafen. Er bemängelte das Fehlen von gerechten Verfahren, vor allem im Fall der am vergangenen Sonntag gehängten Reyhaneh Dschabbari.

Quelle: NZZ Ticker

Veröffentlicht am 31. Oktober 2014 in Human Rights, Menschenrechte, Mohammed Dschawad Laridschani und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für NZZ| Iran verteidigt seine Menschenrechtspolitik.

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