Reuters| Insider – Wohl keine endgültige Einigung bei Iran-Atomgesprächen

U.S. Secretary of State John Kerry (L), EU envoy Catherine Ashton (C) and Iranian Foreign Minister Mohammad Javad Zarif meet in Muscat November 10, 2014. Iran, the United States and the European Union began an unscheduled second day of talks on Monday over disagreements blocking the resolution of a confrontation over Tehran's nuclear program, U.S. and Iranian officials said. REUTERS/Nicholas Kamm/Pool (OMAN - Tags: POLITICS) - RTR4DL65

New York/Ankara (Reuters) – Die Atomgespräche mit dem Iran werden nach Angaben von Insidern voraussichtlich nicht zu einer endgültigen Einigung vor Ablauf der Frist am 24. November führen.

Westliche und iranische Regierungsmitarbeiter erklärten der Nachrichtenagentur Reuters, beide Seiten würden sich wahrscheinlich auf ein weiteres Zwischenabkommen einigen, das auf die vor einem Jahr vereinbarte begrenzte Aufhebung von Sanktionen aufbaut. „Die Umrisse einer endgültigen Einigung könnten bis zum 24. November Gestalt annehmen, aber nicht die Einigung selbst“, erklärte ein westlicher Regierungsmitarbeiter.

Offiziell beharren alle Verhandlungsparteien derzeit noch darauf, dass eine fristgerechte Einigung möglich ist, bei der alle Sanktionen im Gegenzug für eine Begrenzung des iranischen Atomprogramms abgeschafft werden sollen. Hinter den Kulissen sind die Erwartungen jedoch deutlich gedämpfter. Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms nach Atomwaffen zu streben. Der Iran bestreitet dies jedoch.

Quelle: Reuters Deutschland

Veröffentlicht am 13. November 2014 in 5+1 Gruppe, Ali Khamenei und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Reuters| Insider – Wohl keine endgültige Einigung bei Iran-Atomgesprächen.

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