BAMF| Anerkennungskultur leicht erklärt

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Anerkennungskultur“? Warum ist er wichtig? Und wie kann er in der Realität umgesetzt werden? Antworten auf diese Fragen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Blickpunkt Integration“. Den Auftakt macht der Artikel „Anerkennungskultur: Was bedeutet das eigentlich?“ (S. 5/6), indem Sie die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Begriff erhalten und erfahren, welche Maßnahmen das Bundesamt in diesem Bereich ergreift. Hierbei wird deutlich: Dreh- und Angelpunkt des Themas ist die Frage, wie Vorbehalte in der Gesellschaft gegen Vielfalt abgebaut werden können. Sozialwissenschaftlerin Dr. Naika Foroutan betont im Interview (S. 8), dass die reine Vermittlung von Wissen nicht ausreicht, um Vorurteile zu bekämpfen, sondern dass mehr auf Emotionen gesetzt werden muss. Genau mit solchen Gefühlen beschäftigt sich der Künstlerwettbewerb POETRYpolis, der seine Teilnehmer dazu aufruft, über eine Emotion in ihrer Muttersprache zu dichten, und so der Mehrsprachigkeit Wertschätzung schenkt (S. 11). Um Ansätze, die den persönlichen Kontakt zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund herstellen, geht es in unseren Beiträgen zur Tagung „Anerkennungskultur vor Ort“ (S. 6/7) und der Lebenden Bibliothek (S. 10).

Zielgruppe Medien

Ebenfalls in der Rubrik Fokusthema stellen wir Ihnen den Vielfaltfinder vor, der Experten mit Migrationshintergrund an Journalisten vermittelt und dazu beiträgt, dass sich die Vielfalt der Gesellschaft in der medialen Öffentlichkeit wiederfindet. Das Thema Medien steht auch im Mittelpunkt unseres Interviews mit Ferda Ataman, die den Mediendienst Integration leitet (S. 26). Ihr Team versorgt Journalisten mit Hintergrundinformationen, damit sie differenziert über Migration und Integration berichten können.

Migrationserfahrungen erfahrbar machen

In dieser Ausgabe lernen Sie auch mehrere Projekte kennen, die uns teilhaben lassen an Erfahrungen von Menschen, die nach Deutschland ausgewandert sind. Das Café International hat diese Zuwanderungserfahrungen in einer Bilderausstellung verarbeitet (S. 24), das Stück „Tor zur Welt“ bringt sie auf eine Hamburger Theaterbühne (S. 33) und das Künstlerkollektiv migrantas verbreitet sie als Piktogramme auf Plakaten in der Stadt. Eines davon ziert das Titelblatt des Blickpunkts, eine Auswahl an weiteren Grafiken finden Sie auf der Doppelseite 28/29.

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Quelle: BAMF

Veröffentlicht am 5. Dezember 2014 in Asyl, BAMF, Integration und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für BAMF| Anerkennungskultur leicht erklärt.

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