Archiv für den Tag 12. Dezember 2014

SZ| Aufstieg von Flüchtlingen in Deutschland: Ärztin ohne Grenzen

Young doctor in hospital looking at computer screen model released Symbolfoto property released PUBL

Der Aufstieg ist für Flüchtlinge in Deutschland schwierig. Möglich ist er aber, zeigen einzelne Fälle. Im Bild: Eine junge Ärztin.

(Foto: Imago Stock&People)

Fatima Saber kam nach jahrelanger Flucht in Deutschland an, später sollte sie abgeschoben werden. Heute studiert sie in München Medizin, bald macht sie ihren Abschluss. Es gibt sie eben doch, die Erfolgsgeschichten.

Von Nakissa Salavati

Aus dem Irak verstoßen. Aus Iran geflohen. In München nach drei Jahren Flucht angekommen und beinahe wieder abgeschoben. Fatima Saber lächelt, wenn sie die Geschichte ihrer Familie erzählt, ihre Geschichte. Ihr Deutsch perlt dabei so klar, als würde sie die Persil-Werbung einsprechen. Deswegen sind die meisten Menschen auch erst einmal überrascht, wenn ihnen dieses 23-jährige Flüchtlingsmädchen mit dem Kopftuch zum ersten Mal begegnet und seinen gewaltigen Wortschatz auspackt. Und dann auch noch erzählt, dass es Medizin studiert – nein, wirklich?

Diese Überraschung sagt schon einiges darüber aus, was in Deutschland normal ist und was nicht. Zuwanderer fallen dem Staat zur Last, lautet ein gängiges Vorurteil: Einer Meinungsumfrage der Bertelsmann-Stiftung zufolge sind davon zwei Drittel der Deutschen überzeugt.

Tatsächlich sind hierzulande Menschen ohne deutschen Pass doppelt so oft arbeitslos wie Deutsche. Und ja, auch Fatima kostet erst einmal, sie erhält eine teure Ausbildung und Bafög. Aber sie ist jung und gesund. In ein paar Jahren wird sie arbeiten, Steuern zahlen und die Studienförderung zurückgeben. Genau das sind unter anderem die Gründe, warum Zuwanderer dem Land langfristig mehr bringen, als sie es kosten. Konkret war es 2012 ein Überschuss von 22 Milliarden Euro, zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Fatima Saber macht Karriere. Geholfen haben einzelne Lehrer, die Eltern – und der Staat.

(Foto:Nakissa Salavati)

Als Zuwanderer gelten dabei auch EU-Bürger, die in Deutschland auf eine bessere Zukunft hoffen, aber keine Flüchtlinge im klassischen Sinne sind. Dass jemand wie Fatima in Deutschland Karriere macht, ist noch immer etwas Besonderes. Vorurteile hin oder her. Sie sagt: „Ich kenne niemanden an der Universität, der ein Flüchtling ist“, und bestätigt den Eindruck: Deutschland missachtet Potenziale. Dabei müsste der Staat schon aus Eigennutz endlich die Fähigkeiten von Flüchtlingen erkennen und ihnen den Weg in ein Arbeitsleben erleichtern, schreiben die Autoren der ZEW-Studie.

weiterlesen

Robert-Bosch-Stiftung| Asyl und Asylbewerber: Wahrnehmungen und Haltungen der Bevölkerung

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage 2014

Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung hat das Institut für Demoskopie Allensbach eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage zu den Wahrnehmungen, Haltungen und Erfahrungen der Bevölkerung im Zusammenhang mit Asylbewerbern und Asyl durchgeführt.

Täglich berichten die Medien über humanitäre Katastrophen, über Flüchtlingsströme aus Syrien, aus dem Irak, aus Afghanistan und anderen Krisenherden. Immer mehr Menschen ersuchen in Deutschland Asyl. Die Unterkünfte sind überfüllt, gleichzeitig wächst auch das Bemühen um Lösungsansätze. Trotz dieser aktuell sehr intensiven medialen Berichterstattung beschäftigen sich weite Teile der Bevölkerung nicht mit dem Thema. Die Situation und Lage der Asylbewerber in Deutschland wurde bisher auch wissenschaftlich wenig hinterfragt und die Informationslage ist lückenhaft.

Die Robert Bosch Stiftung möchte dazu beitragen, Informationslücken zu schließen, und hat deshalb im Vorfeld zu weiteren Untersuchungen diese Umfrage beauftragt. Durch den Vergleich mit Daten aus dem Archiv des Instituts für Demoskopie Allensbach können bei der Darstellung der Ergebnisse auch die Veränderungen über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren dargestellt werden.

Insgesamt wurden zwischen dem 28. Mai und dem 13. Juni 2014 im Rahmen einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage 1.503 Personen ab 16 Jahre persönlich befragt.

Positiv fällt bei der Auswertung der Ergebnisse auf, dass 66 Prozent der Befragten sich vorstellen können, Asylbewerber persönlich zu unterstützen, z.B. durch Sachspenden oder ehrenamtliche Hilfe. 42 Prozent der Bevölkerung fänden näheren Kontakt zu Asylbewerbern interessant.

Publikation

Robert Bosch Stiftung

Robert Bosch Stiftung (Hg.) Asyl und Asylbewerber: Wahrnehmungen und Haltungen der Bevölkerung 2014 Lesen und empfehlen

Quelle: Robert-Bosch-Stiftung

DLR| LANGTUNES: Verbotener Indie-Rock aus dem Iran

Für die Band ist es fast nicht möglich, in ihrer streng religiösen Heimat aktiv zu sein

Die Rockband Langtunes aus dem Iran
Die Rockband Langtunes aus dem Iran (Parvenue Records)

Im Iran ist Rockmusik streng verboten. Wer sich nicht daran hält, dem drohen harte Strafen. Die Langtunes aus Teheran haben deshalb ihre Heimat verlassen und in Deutschland ihr Debütalbum aufgenommen.

Der erste Höreindruck täuscht. Auch wenn Langtunes mit ihren schnellen Gitarren, Synthies und rockigen Sounds nach einer britischen Indie-Rock-Band klingen, kommen die vier Musiker aus der iranischen Hauptstadt Teheran. Gesungen wird bei ihnen ausschließlich auf Englisch, erklärt Sänger Behrooz Moosavi:

„Bevor wir uns in der Underground-Szene etabliert haben, haben wir ein oder zwei Songs auf Persisch gesungen. Aber die persische Sprache ist eine sehe romantische und komplizierte Sprache. Sie versperrt uns den Weg, wenn wir uns einfach ausdrücken wollen.“

Langtunes haben sich vor fünf Jahren in Teheran gegründet, berichtet der 29-jährige Frontmann der Band, der in seiner Heimat als Software-Ingenieur arbeitet. Ausgerechnet 2009 – in dem Jahr, als es zu blutigen Auseinandersetzungen wegen der Wahlfälschung von Präsident Ahmadinedschad kam.

„Die ersten Songs von uns waren von der damaligen Stimmung im Land beeinflusst, sie waren politisch. Aber danach haben wir unseren Stil gefunden. Wir sind keine politische Band. Unsere Texte beschreiben unsere Erlebnisse im Alltag. Sie können romantisch sein und spiegeln zum Beispiel unsere Erfahrungen im Ausland wider. Für uns ist der Sound wichtiger. Wenn der Text dann dazu passt, schön, wenn nicht, sind wir nicht so empfindlich.“

Rocker werden als Satanisten beschimpft

Für Langtunes ist es fast nicht möglich, im streng religiösen Iran aktiv zu sein. In einem Land, in dem westliche Musik verboten ist. In dem Frauen nicht singen dürfen und in dem persisch singende Alternativ-Musiker nur heimlich im Untergrund existieren können. Rocker werden als Satanisten beschimpft. Eine Genehmigung für öffentliche Auftritte gibt es nicht. CDs zu veröffentlichen, erlaubt das strenge Kulturministrium „Ershad“ ebenfalls nicht. Deshalb ist die Band nach Deutschland gereist, um hier ihr Debütalbum „Teherantor“ aufzunehmen, freut sich Gitarrist Kamyar Keramati:

„Wir haben es erst gar nicht versucht zum Kulturministerium zu gehen. Wir sind überhaupt froh, dass die uns weitestgehend in Ruhe gelassen haben und nicht meckern, dass wir Rock Musik machen und uns als Satanisten beschimpfen. Wir wollten es gar nicht so weit kommen lassen. Wir sahen auch keinen Hoffnungsschimmer. Es gab Bands, die auf Persisch gesungen haben und bekamen keine Genehmigung. Was sollen wir dann sagen, mit unseren englischen Texten? Außerdem diese schnellen, provakanten Rhythmen – es hat keinen Sinn gehabt, wir haben es gar nicht versucht.“

Sänger Behrooz Moosavi bezeichnet sein Heimatland Iran als „Land der Gegensätze“. Die Situation ist paradox, denn auf der einen Seite gäbe es strenge Regeln und Gesetze, auf der anderen Seite missachten die meisten Leute diese Vorschriften. Oft geht es gut. Wenn man erwischt wird, kann es aber auch böse Folgen haben.

„Einmal wollten wir mit Freundinnen zu einer Party. Wir hatten unsere Instrumente dabei gehabt und auch Alkohol. Unterwegs wurden wir angehalten und als sie unsere Gitarren und die Wodkaflasche entdeckt hatten, wurden wir verhaftet. Auch unser Aussehen und wie wir uns anziehen regt sie auf.“

Neun Monate Haft und 160 Peitschenhiebe

Bass-Spieler Garen und Behrooz Moosavi wurden zu neun Monaten Haft und 160 Peitschenhieben verurteilt. Weil sie ihre Freundinnen dabei hatten und in einer nichtehelichen Beziehung lebten, Alkohol dabei hatten und zu westlich aussahen. Allerdings wird die Strafe erst dann vollzogen, wenn sie erneut erwischt werden. Unter solchen Umständen können die Langtunes in der geheimen Indie-Rock-Szene im Iran nicht musizieren. Übers Internet verbreiten sie ihre Musik und schicken ihre Demo-CDs an Festivalorganisatoren. Vor drei Jahren kamen sie dann das erste Mal nach Deutschland, erinnern sich Gitarrist Kamyar und Sänger Behrooz.

Behrooz: „Wir spielten auf einem Festival. Das Jahr danach wurden wir schon für 17, 18 Gigs gebucht. Immer mehr Menschen kannten uns, die Promoter haben uns weiterempfohlen. Unser Netzwerk wurde immer größer und größer. Diesen Sommer wurden wir für 27 Konzerte gebucht.“

Kamyar: „In Deutschland gibt es die meisten Festivals im Sommer. Dann hat uns jetzt ein Label hier unter Vertrag genommen. Was wollen wir mehr? Ich glaube wir sind jetzt soweit, dass wir von Deutschland aus durchstarten können.“

Tatsächlich gelten die Indie-Rocker aus dem Iran als Exoten. Immerhin touren Sie mit ihren Künstlervisa auf europäischen Festivals. Anfang Januar werden die Langtunes wieder in den Iran gehen. Die ersten Früchte ihres Erfolgs scheinen die vier Musiker mittlerweile in Deutschland zu ernten:

„Wenn man mir sagt, dass ich morgen sterben würde, dann bin ich nicht traurig. Ich sage, ich habe meine Arbeit getan und bin glücklich. Klar, gerne würden wir noch viel Geld verdienen und vor Tausenden im Stadion spielen. Aber ich denke, alle meine Wünsche sind jetzt wahr geworden und ich lebe jetzt in meinem Traum.“

Quelle:Deutschland Radio Kultur

Deutschland| beHandeln statt verwalten – Kampagne unterstützen

Menschen, die Folter und andere Formen schwerer psychischer und physischer Gewalt erlitten haben, Kinder, Behinderte, ältere Menschen, Schwangere und Alleinerziehende bedürfen eines besonderen Schutzes.

Weltweit sind ca. 40 Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg, Vertreibung und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen. Nur wenige erreichen die Bundesrepublik Deutschland. Studien belegen, dass viele von ihnen aufgrund traumatischer Erlebnisse erkrankt sind. Durch ungesicherte Aufenthaltsrechte und die damit einhergehende Angst vor Abschiebungen wird eine Genesung erheblich erschwert. Die Folgen sind chronische Schmerzzustände, unkontrollierbare Erinnerungen, Schlafstörungen mit Alpträumen, psychosomatische Beschwerden, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie schwere Depressionen.

Der Anteil der traumatisierten Flüchtlinge in Deutschland, die besonders schutzbedürftig sind, wird auf 40 % geschätzt. Damit sie mit den Folgen ihrer traumatischen Erlebnisse leben lernen, ist eine intensive und oft langfristige medizinische und psychotherapeutische Behandlung notwendig.
Das ist nicht nur ein Gebot der Humanität sondern eine zwingende Verpflichtung des EU-Rechts.

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderung an die Politik, eine adäquate gesundheitliche Versorgung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge sicherzustellen.

Dazu zählen insbesondere:

1. das frühzeitige Erkennen der körperlichen und seelischen Erkrankungen.
2. der gesicherte Zugang zu qualifizierter Behandlung.
3. eine interdisziplinäre Beratung und Begleitung.

Ihre Unterschrift für „beHandeln statt Verwalten“ (hier unterschreiben)

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderung an die Politik, die gesundheitliche Versorgung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge sicherzustellen.

Dazu zählen insbesondere:
1. das frühzeitige Erkennen der körperlichen und seelischen Erkrankungen.
2. der gesicherte und barrierefreie Zugang zu qualifizierter Behandlung.
3. eine interdisziplinäre Beratung und Begleitung.

Teilnehmen

Hintergrundinformationen

Grundlage für die Kampagne „beHandeln statt verwalten“ ist die am 8.6.2009 verabschiedete „Thüringer Erklärung“ zur Sicherung der Rehabilitation von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen.

Die Thüringer Erklärung, sie unterstützende Organisationen sowie weitergehende Informationen zur Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen und eine Liste der Behandlungszentren und Initiativen, die sich um die medizinische, psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern kümmern, können Siehier herunterladen.

Außerdem haben wir für Sie zu folgenden Themen Informationen und Literaturhinweise zusammengestellt:

Rechtlicher Hintergrund

  • BAfF (2006): „Vorschlag der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) e.V. zur Umsetzung der Richtlinie 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern in den Mitgliedsstaaten“ (pdf).

  • BAfF (2005): „ABSTRACT und EMPFEHLUNGEN der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) e.V.: Richtlinie zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern“ (pdf).

  • M. Schodder (2005): „Neue EU-Richtlinien zur Behandlung von Folteropfern“, Amnesty International Journal (02/2005)  (pdf).

  • Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants (PICUM) (2009): „PICUM’s Main Concerns about the Fundamental Rights of Undocumented Migrants“(pdf).

  • RICHTLINIE 2003/9/EG DES RATES vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern in den Mitgliedsstaaten (pdf).

Psycho-soziale Aspekte in der Arbeit mit Flüchtlingen

  • B. Abdallah-Steinkopff (1999): „Psychotherapie bei Posttraumatischer
    Belastungsstörung unter Mitwirkung von Dolmetschern“, VERHALTENSTHERAPIE, 9, 1999 (pdf).

  • BAfF (2002): „Richtlinien für die psychologische und medizinische Untersuchung von traumatisierten Flüchtlingen und Folteropfern“, 2, überarbeitete Auflage, Bonn: Deutscher Psychologen Verlag GmbH.

  • BAfF (2006): „Begutachtung Traumatisierter Flüchtlinge“, Karlsruhe: Von Loeper Literaturverlag.

  • BAfF (2010): „Good Practice in the Care of Victims of Torture“, Karlsruhe: Von Loeper Literaturverlag (in press).

  • W. Bautz (Hrsg.) (2009): „Entwurzelt, ausgegrenzt, erkrankt – Psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden“, Berlin: Frank & Timme Verlag.

  • C. Knaevelsruf & A. Liedl (2007): „Entwicklung eines Manuals einer psychoedukativen Gruppentherapie für traumatisierte Flüchtlinge“, Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis, 39. Jahrgang (1), S. 75 – 85.

  • Internationales Zentrum für Menschenrechte der Kurden IMK e.V. & Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. (Hrsg.) (2003): „Trauma und Therapie – Erfahrungen in der psychosozialen Arbeit mit Überlebenden von Krieg und Gewalt“.

  • D. F. Koch & D. Winter (1999): „Psychische Reaktionen nach Extrembelastungen bei traumatisierten Kriegsflüchtlingen“ (pdf).

  • E. Koch & M. J. Müller (Hrsg.) (2009): „Asyl und Psychiatrie“, Freiburg: Lambertus.

  • P. Möhring & R. Aspsel (1995): „Interkulturelle psychoanalytische Therapie“, Frankfurt a. M.: Brandes und Aspsel.

  • M. Wenk-Ahnsohn & T. Gutteta (2004): „Therapeutische Arbeit mit Folterübelerbenden – Möglichkeiten und Hindernisse“, Vortrag auf der IPPNW-Tagung am 6.11.2004.

  • J. P. Wilson & B. Drozdek (2004): „Broken Spirits – The Treatment of Traumatized Asylum Seekers, Refugees, War and Torture Victims“, New York: Brunner-Routledge.

  • W. Wirtgen (2009): „Psychische Probleme bleiben meist unerkannt“, Ärzteblatt, 4. Dezember 2009 (pdf)

  • R. von Wogau-Eimmermacher-Lanfranchi (2004): „Therapie und Beratung von Migranten – Systemisch interkulturell denken und handeln“, Weinheim: Beltz PVU.

Gesundheitsverorgung

  • U. Adler: „Medizinische Flüchtlingshilfe – Zwischen Lückenbüßer und politischem Anspruch“ (pdf).

  • Bundespsychotherapeutenkammer (2010): „Reformbedarf in der psychotherapeutischen Versorgung von Migranten“, BPtK-Standpunkt vom 14. Juni 2010 (pdf).

  • G. Classen (2010): „Die Finanzierung ambulanter Psychotherapien für Flüchtlinge“, Flüchtlingsrat Berlin (pdf).

  • Flüchtlingsrat Berlin, Ärztekammer Berlin, Pro Asyl, Förderverein Pro Asyl e.V. (Hrsg.): „Gefesselte Medizin: Ärztliches Handeln – abhängig von Aufenthaltsrechten? Eine Handreichung“ (pdf).

  • Fördeverein Niedersächsischer Flüchtlingsrat (Hrsg.) (2004): „Defizite in der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge“, Zeitschrift für Flüchlingspolitik in Niedersachsen, Heft 99, 10/04, Sonderausgabe (pdf)

  • Fördeverein Niedersächsischer Flüchtlingsrat (Hrsg.) (2004): „Gesundheit von Flüchtlingen – zwischen Staatsinteresse und Patientenwohl“, Zeitschrift für Flüchlingspolitik in Niedersachsen, Heft 99, 11/04, Sonderausgabe (pdf).

  • T. Junghanss (1998): „Asylsuchende und Flüchtlinge: Gesundheitsversorgung einer komplexen Minderheit“, Sozial- und Präventivmedizin, 43 (1998), S. 11-17 (pdf).

  • Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants (PICUM): „Access to Health Care for Undocumented Migrants in Europe“ (pdf).

  • T. Schmitt (2005): „Kann das Asylverfahren Asylbewerbern mit Erkrankungen des Tramaspektrums gerecht werden? Eine Analyse des Ist-Zustands in Deutschland aus psychologischer Sicht“ (pdf).

Lebensbedingungen

  • A. Edelhäuser (2008): „Migration und Gesundheit. Wie Asylpolitik krank macht“, Vortrag auf der Netzwerktagung der Interkulturellen in München, 13.-15.6.2008 (pdf).

  • H. W. Gierlichs (2007): „Traumatisierung bei Flüchtlingen: Antrag abgelehnt“, Deutsches Ärzteblatt 2007; 104(24): A-1739 / B-1526 / C-1466 (pdf).

  • N. Lilienthal (2005): „Wenn Arbeit verboten ist: Arbeitslosigkeit und Beschäftigung bei traumatisierten Flüchtlingen“ (pdf).

  • Projekttutorien „Lebenswirklichkeiten von Flüchtlingen in Berlin“ / „Behörden und Migration“ (Hrsg.) (2003): „Verwaltet, entrechtet, abgestempelt – wo bleiben die Menschen? Einblicke in das Leben von Flüchtlingen in Berlin“, Berlin: Asta FU (pdf).

Irak: Sicherheitssituation in der KRG-Region/ Marokko: Homosexualität

Herkunftsländer
Irak: Sicherheitssituation in der KRG-Region
Auskunft der SFH-Länderanalyse, Alexandra Geiser,
28 Oktober 2014, 10 Seiten.
Download (pdf)
Herkunftsländer
Marokko: Homosexualität
Auskunft der SFH-Länderanalyse, Alexandra Geiser,
6. November 2014, 7 Seiten.
Download (pdf)
%d Bloggern gefällt das: