Iran| Einrad-Fahrer auf 5671 m, Kameramann im Krankenhaus: Interview & Video

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Ein Einrad ist kein Mountainbike, schon klar. Das was Lutz Eichholz mit seinem Einrad anstellt, hat mit Mountainbiken aber wesentlich mehr zu tun, als das, was gemeinhin bei dem Begriff „Einrad-Fahren“ in den Kopf kommt. Und ein Blick über den Tellerrand hat noch niemandem geschadet.

Lutz Eichholz aus Duisburg kommt seit fast 20 Jahren nicht vom Einrad los. Könnt ihr nicht nachvollziehen? Dann beruhigen euch seine anderen Hobbies vielleicht: Klettern, Slacklinen, Lesen und – wer hätte es gedacht – Mountainbiken. Neben einem Weltrekord auf der Slackline ist das Einrad aber ganz klar sein Steckenpferd: Alpencross, Befahrung der Zugspitze, der höchste Sprung… auf dem Einrad hat Lutz schon so einige geläufige MTB-Abenteuer mit seinem Einrad-MTB erlebt.

Auch das jüngste Projekt sollte wieder ein Rekord werden: Der bisher höchste mit einem Einrad befahrene Berg – dazu braucht es auch mit nur einem Rad schon die beachtliche Höhe von 5671 m. Genauer gesagt handelt es sich um den Mount Damavand im Iran. Sebastian Doerk, unter anderem für seine Mountainbike-Filme mit Harald Philipp oder Rob Jbekannt, war als Filmer und Fotograf dabei – und dennoch wäre der Film beinahe nicht zustande gekommen. Sebastian und Lutz haben uns ein paar Fragen beantwortet.

Interview

MTB-News.de: Hi ihr zwei! Sebastian, Einräder sind auch für Dich Neuland – wie kam es zur Kooperation?

Sebastian Doerk: Pssst, sag es keinem weiter – aber ich bin in meiner Jugend selbst Einrad gefahren… Für mich gibt es eigentlich nur einen festen Fixpunkt: Berge und Natur. Wenn Du mir dann auch noch ein kleines Abenteuer in fremden Ländern offerierst, bin ich immer im Boot… Dazu kommt, dass die politische Lage im Iran gerade so gut ist wie schon lange nicht mehr (Atomverhandlungen, eher westlich orientierter Präsident).

Es war eure erste Reise in den Iran. Für viele steht das Land nicht weit oben auf ihrer Liste der Traumziele – wie waren Eure Erlebnisse?

Sebastian: Leider hatte ich durch meinen kleinen Unfall nur eine sehr begrenzte Zeit im Iran, die Gastfreundschaft ist aber definitiv überwältigend. Die Menschen mit denen wir zu tun hatten waren extrem offen und blendend informiert, was die Weltpolitik angeht. Wie sagt man so schön: Don’t judge a book by it’s cover. Selber reisen und ein eigenes Bild machen kann ich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 18. Januar 2015 in Iran, Reisen und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Iran| Einrad-Fahrer auf 5671 m, Kameramann im Krankenhaus: Interview & Video.

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