Kino| SPLITTER Afghanistan

SPLITTER AFGHANISTAN erzählt fragmentarisch Geschichten zärtlicher Nähe und existentieller Not.

plakat

Im Museum von Kabul versuchen afghanische Archäologen Splitter von jahrtausendealten Kunstwerken zusammenzusetzen, zertrümmert von den Taliban. Unwirklich wirkt dieser Versuch. Straßenszenen der zerstörten Stadt verwirren uns zwischen Neugier und Entsetzen. Das Elend des mehr als dreißig Jahre dauernden Krieges wird lebendig und tut weh.

Doch dann kommt ein Ort der Hoffnung und Hilfe. Unser Erschrecken weicht der Überraschung. Verletzte Menschen, körperliche Not, bein- und armamputierte Männer, Frauen und Kinder werden versorgt. Nicht nur mit Prothesen und Rollstühlen, auch mit Lernangeboten. Freundlich wirkt es hier, fröhlich und auch hoffnungsvoll lebendig – im Orthopädischen Zentrum, Herz des Roten Kreuzes in Kabul. Alberto, der enthusiastische Klinikchef, will an ein Wunder glauben, als es gelingt einen kleinen Jungen – Sher Achmad – zurück ins Leben laufen zu sehen. Wir reisen mit ihm in sein südafghanisches Dorf an der pakistanischen Grenze.

Der Film bringt uns Kriegsverletzte nah in ihrer beeindruckenden Überlebenskraft.

SPLITTER AFGHANISTAN ist nach TEXAS KABUL und MEIN HERZ SIEHT DIE WELT SCHWARZ der letzte Teil einer Afghanistan-Trilogie von Helga Reidemeister.

Kinostart: 22.1.2015

Veröffentlicht am 18. Januar 2015 in Afghanistan, SPLITTER Afghanistan und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Kino| SPLITTER Afghanistan.

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