Archiv für den Tag 11. Februar 2015

Focus| Erstmals Ausstellung mit Werken von Otto Piene in Teheran

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dpa/Uli DeckDer ZERO-Künstler Otto Piene starb im Juli 2014 mit 86 Jahren.
Erstmals zeigt ein Museum in der iranischen Hauptstadt Teheran eine Einzelausstellung mit Werken des ZERO-Künstlers Otto Piene.

Nach Heinz Mack im Jahr 2001 und Günther Uecker im Jahr 2012 sei Piene der dritte ZERO-Künstler, dessen Werk im Iran präsentiert werde, teilte die Düsseldorfer Galerie Breckner am Mittwoch mit.

Die Ausstellung „Rainbow“ mit etwa 90 Werken soll am 24. Februar eröffnet werden und bis zum 25. Mai laufen. Schauplatz werde das 1977 eröffnete Museum of Contemporary Art in Teheran sein. Kurator sei der stellvertretende Direktor der Nationalgalerie Berlin, Joachim Jäger. Piene war im Juli 2014 im Alter von 86 Jahren gestorben, er hatte die Ausstellung im Iran aber noch selbst mitkonzipiert.

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MIGAZIN| ÜBER DEN TELLERRAND KOCHEN | WIE FLÜCHTLINGE UND DEUTSCHE BEIM GEMEINSAMEN KOCHEN VORURTEILE ABBAUEN

Vorurteile können am besten durch persönliche Begegnungen abgebaut werden. Das belegen nicht nur viele Studien, sondern auch zahlreiche Projekte vor Ort. So eine Kochgruppe in Hagen, die sich hat inspirieren lassen vom “Über den Tellerrand kochen”.

 Wie Flüchtlinge und Deutsche beim gemeinsamen Kochen Vorurteile abbauen

Kochen über den Tellerrand hinaus © Nicole Abalde @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

VON Sabine Damaschke

Der Duft von Lammfleisch zieht durch die kleine Küche. Wo sonst meist nur Tee gekocht wird, zaubert die Afghanin Tahmina gemeinsam mit anderen Frauen ihr Lieblingsgericht Galbi de Polo. “Es erinnert mich an unsere Familienfeiern in Kabul”, sagt die 24-jährige Asylbewerberin. “Als wir noch alle zusammen waren.” Die Frauengruppe kocht in den Räumen der Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark-Ruhr in Hagen.

Und dann beginnt die junge Afghanin, von ihrer Flucht zu Fuß durch Wald und Berge mit zwei kleinen Kindern zu erzählen, von der Angst und Erschöpfung und davon, wie froh sie ist, nun seit zwei Jahren in Deutschland zu sein, in Sicherheit. Es sind Geschichten wie diese, die die Hagener Grafikerin Silke Pfeiffer sammelt und im Sommer in einem Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Flüchtlinge veröffentlichen will. Das Buch soll den Abschluss des Projekts “Storyteller” bilden.

Gemeinsam mit den Migrationsdiensten einiger Hagener Sozialverbände, darunter Diakonie und Caritas, organisiert Pfeiffer seit November Koch- und Erzählworkshops mit Flüchtlingen, zu denen auch Bürger eingeladen sind. Finanziert wird das Projekt vom Soroptimist International Club Hagen, einer aus dem Rotarier-Club hervorgegangenen Organisation.

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