Deutschland| Die Einsamkeit des Übersetzers – In Bitburg kämpft der ehemalige Bundeswehr-Helfer aus Kabul allein

(Bitburg/Kabul.) In Afghanistan hat er als Übersetzer für die Bundeswehr gearbeitet, die Taliban sehen ihn seitdem als Feind. Jetzt hat Mohammad Osman Arefi Zuflucht in Bitburg gesucht – doch er findet keine Arbeit. Und er fühlt sich von dem Arbeitgeber im Stich gelassen, für den er auf den Straßen Kabuls sein Leben riskiert hat.
  • Mohammed Osman Arefi in seinem spärlich eingerichteten neuen Zuhause in Bitburg.Foto: Eileen Blädel
Der Flug von Afghanistan nach Deutschland war für Mohammad Osman Arefi eine Reise vom Krieg in den Frieden – aber auch in eine Welt, die von einer neuen Angst vor der Zukunft geprägt ist: Fernab seiner Heimat ist der 52-Jährige, der jahrelang als Übersetzer für die Bundeswehr in Kabul im Dienst war, in Bitburg auf der Suche nach Arbeit – und das bislang vergeblich.

Veröffentlicht am 13. Februar 2015 in afghanische Ortskräfte, Afghanistan, Berlin, Deutschland und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Deutschland| Die Einsamkeit des Übersetzers – In Bitburg kämpft der ehemalige Bundeswehr-Helfer aus Kabul allein.

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