Berliner Zeitung| ASYL IN BERLIN: Der lange Weg eines Flüchtlings in Berlin

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Zentrale Aufnahmeeinrichtung: Oftmals werden Flüchtlinge unverrichteter Dinge wieder weggeschickt. Die Mitarbeiter sind völlig überlastet.  Foto: DPA/FELIX ZAHN

Asylbewerber werden von Station zu Station weitergereicht, bis über ihren Antrag entschieden wird. Gleich drei Behörden sind in Berlin für sie zuständig. Die Zufluchtsuchenden müssen sich oft jahrelang gedulden, denn die Wartezeiten sind lang.

Die ZAA in Moabit öffnet erst um 9 Uhr, aber bereits eine halbe Stunde vorher hat sich eine lange Schlange davor gebildet. ZAA – das ist die Zentrale Aufnahmeeinrichtung des Landes Berlin für Asylbewerber. Die Internetplattform Mediendienst Integration, ein Projekt des Rats für Migration, hat an diesem Tag zu einer „Tour Asyl“ eingeladen. Mit dem Bus werden die Stationen angefahren, die Flüchtlinge ansteuern müssen, wenn sie in Berlin Asyl beantragen.

1. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso), zu dem die ZAA gehört, ist ihre erste Anlaufstelle nach der Ankunft in Berlin. In dem Hochhaus Turmstraße 21 werden ihre Personalien aufgenommen. Dann berechnet ein Computerprogramm per Zufallsgenerator, ob sie bleiben dürfen oder in einem anderen Bundesland Asyl beantragen müssen. Berlin nimmt fünf Prozent der Geflüchteten auf. „Familien werden aber nicht getrennt“, sagt Lageso-Chef Franz Allert.

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Veröffentlicht am 5. März 2015 in Asyl, Berlin und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Berliner Zeitung| ASYL IN BERLIN: Der lange Weg eines Flüchtlings in Berlin.

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