Welt| „Wir hätten besser den Mund gehalten“

Farah Pahlavi war die letzte Kaiserin von Persien. Seit dem Sturz des Schahs lebt sie im Exil. Ein Gespräch über Schuld, den Machtverlust ihres Mannes, Barbaren im Iran und das Recht auf Miniröcke

Sie trägt einen Namen, der polarisiert, wie ihr ganzes Leben: Farah Pahlavi, 76, lebte ein Märchen als Kaiserin an der Seite des Schahs. Dann der Sturz vom Thron – der Verlust der Macht und der Heimat, Ächtung und der Selbstmord zweier Kinder. Als glamouröses Paar wurden die Pahlavis von den Monarchisten verehrt. Andere erinnern Tausende Folteropfer in den Gefängnissen des Schahs. 1979 drängten die Revolutionäre an die Macht und vertrieben sie aus dem Land. Blick einer gestürzten Kaiserin auf ihr verlorenes Reich.

Welt am Sonntag:

Hoheit, vor ein paar Wochen, am Valentinstag, besuchten Sie erstmals nach vier Jahren wieder das Grab Ihres Mannes in Kairo. Was hielt Sie so lange ab?

Farah Pahlavi:

Nach Ausbruch des Arabischen Frühlings war eine Reise nach Ägypten für mich zu riskant. Husni Mubarak war ein enger Freund, als wir dort im Exil lebten. Ganz gleich, was man ihm vorwirft, ich werde immer zu der Familie halten. Neulich bekam ich dann einen Anruf und flog sofort hin.

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Veröffentlicht am 15. März 2015 in Farah Pahlavi, Iran und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Welt| „Wir hätten besser den Mund gehalten“.

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