Spiegel| Visavergabe in Teheran: Ein Termin in der deutschen Botschaft? Das kostet!

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Deutsche Botschaft in Teheran (Archivbild): Termine nur gegen Bares?

Ein Iraner, der Deutschland besuchen will, braucht derzeit viel Geduld – oder Bares: Visa-Termine in der deutschen Botschaft in Teheran werden offenbar auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Das Auswärtige Amt sieht das Problem woanders.

Hosseins Kinder sind fünf und acht Jahre alt. Bald sollen sie endlich ihren Opa kennenlernen. Es gibt nur ein Problem: „Wir können ihn in Iran nicht besuchen“, sagt Hossein K., „wegen der politischen Lage.“ Also soll der Großvater aus dem äußersten Osten des erzkonservativen Golfstaatsnach Deutschland kommen, möglichst bald. Auch das gestaltet sich jedoch schwierig.

Wer von Iran in die Bundesrepublik reisen will, braucht in der Regel ein Visum – und derzeit gleicht es einem Kunststück, ein solches zu bekommen. Denn die deutsche Botschaft in Teheran vergibt Termine zur Beantragung der Einreisegenehmigung nur noch über ein Online-Portal, und das speist die Nutzer seit Längerem mit einem knappen Hinweis ab: „Es sind zurzeit leider keine Termine verfügbar. Neue Termine werden in regelmäßigen Abständen freigeschaltet.“

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Veröffentlicht am 6. Juli 2015 in Deutsche Botschaft, Iran, Teheran, Visa und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Spiegel| Visavergabe in Teheran: Ein Termin in der deutschen Botschaft? Das kostet!.

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