SZ| Peinlich, Herr Gabriel

Wirtschaftsminister in Iran Gabriel will Zusammenarbeit mit Iran rasch ausweiten

(Video: Reuters, Foto: AFP)

Die Bundesregierung zeigt mit der Iran-Reise von Wirtschaftsminister Gabriel eindrucksvoll, was aus ihrer Sicht am wichtigsten ist: die Geschäfte.

Kommentar von Stefan Braun

Dass Sigmar Gabriel nur wenige Tage nach der Atom-Einigungmit Iran nach Teheran reist, um der deutschen Wirtschaft die Tür zu öffnen, ist zuallererst ehrlich. Die Bundesregierung und ihr Wirtschaftsminister zeigen damit eindrucksvoll, was aus ihrer Sicht am wichtigsten ist für Deutschland: Es sind die Geschäfte und die damit vielleicht verbundenen Arbeitsplätze. Wer so denkt, will nicht zu spät kommen. Sonst könnte der Auftraggeber einen ja strafen, indem er zur Konkurrenz geht.

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Veröffentlicht am 21. Juli 2015 in 2015, Deutschland, Gabriel, Iran, Israel, Wirtschaft und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für SZ| Peinlich, Herr Gabriel.

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