Archiv der Kategorie: Syrien

UNO-Flüchtlingshilfe| Flucht über das Mittelmeer

„Wir werden alle sterben“, dachte die 19-jährige Doaa als ihr Boot im Mittelmeer kenterte. Vier lange Tage trieb die junge Frau aus Syrien im Wasser und kämpfte ums Überleben. Sie musste mit ansehen, wie Hunderte starben – darunter auch ihr Verlobter Bassem, die Liebe ihres Lebens. Wie durch ein Wunder hat sie selbst überlebt und konnte sogar noch ein kleines Mädchen retten, das ihr von der sterbenden Mutter in die Arme gelegt wurde.

Doaas dramatische Fluchtgeschichte ist leider kein Einzelfall. Denn die Flüchtlingskrise im Mittelmeer spitzt sich weiter zu: seit Anfang des Jahres haben 137.000 Menschen das Mittelmeer überquert. Die Mehrzahl stammt aus Krisengebieten wie Syrien, Irak, Somalia oder Afghanistan. Sie suchen in Europa Schutz vor Krieg, Konflikten und Verfolgung. Doch mittlerweile sind Ankunftsländer wie Griechenland mit der hohen Anzahl der Flüchtlinge überlastet.

UNHCR ist vor Ort und

  • verteilt wichtige Hilfsgüter wie Schlafsäcke, Wasserflaschen und Hygienesets,
  • stellt Zelte zur Verfügung,
  • richtet Krankenstationen ein, um Verbrennungen, Dehydration, Infektionen und Kriegsverletzungen zu behandeln,
  • hilft den Behörden bei der Registrierung und unterstützt die Rechtsberatung für Neuankömmlinge,
  • kümmert sich speziell um Kinder und Jugendliche, die alleine geflohen sind oder deren Eltern auf der Flucht umgekommen sind.

Quelle: UNHCR

Botschaftstermine gegen Bares – Geschäftemacherei mit Flüchtlingen | Monitor | Das Erste | WDR

Zehntausende anerkannte Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien leben in Deutschland. Auf dem Papier haben sie das Recht, ihre nächsten Angehörigen aus dem Kriegsgebiet hierher zu holen. In der Praxis stoßen die Betroffenen jedoch immer wieder auf bürokratische Hürden: Bis zu einem Jahr müssen sie auf offiziellem Weg warten, bis sie den für die Ausreise zwingenden Termin in einer deutschen Botschaft bekommen. Schneller geht es offenbar mit privaten Terminhändlern. Gegen Bares besorgen sie zeitnahe Termine bei den Botschaften. MONITOR-Recherchen über ein dubioses Geschäftsmodell, das auf dem Leid der Bürgerkriegsflüchtlinge fußt und eine Bundesregierung, die das zu dulden scheint.

Monitor| Flüchtlinge klagen an: schnelle Ausreise nach Deutschland häufig nur gegen Cash | Pro Asyl: Geschäftemacherei muss unterbunden werden

Nach Recherchen des ARD-Magazins MONITOR (heute 21:45, ARD) bezahlen viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Nord-Irak zum Teil hohe Summen, um einen Termin an einer Deutschen Botschaft zu bekommen. Konkret geht es um Termine an den Deutschen Botschaften in Beirut (Libanon) und Ankara (Türkei), um ein Visum für Familiennachzug zu erhalten. Nach MONITOR-Informationen sollen auch Botschaftsmitarbeiter an den Deals beteiligt sein.

Symbolfoto Schild Deutsche Botschaft

Terminkäufe an Deutschen Botschaften

Nach Aussagen der Flüchtlinge werden dafür in einigen Fällen sogar mehr als 1000 Euro an dubiose Händler für einen einzelnen Termin bezahlt. Ohne einen solchen Termin haben Familienangehörige von anerkannten syrischen Flüchtlingen keine Möglichkeit legal in die Bundesrepublik einzureisen.

Mit den offiziellen Terminvergabesystemen der Botschaft sei es so gut wie unmöglich, zeitnah einen Termin zu bekommen, berichten zahlreiche Flüchtlinge. Die Wartezeit müssen viele ihrer engen Verwandten im Kriegsgebiet oder in Flüchtlingslagern verbringen.

Einer der Flüchtlinge berichtet MONITOR, er habe mehrfach versucht, auf offiziellem Weg einen Termin mit der Botschaft zu vereinbaren. „Das war unmöglich“, beklagt er. Erfolg habe er erst über einen Terminhändler gehabt. Das Geld sollte er „zur Hälfte in Berlin bezahlen und meine Frau die andere Hälfte in Beirut“, so seine Schilderung. Die Zahlung ging laut Aussage seiner Frau an einen Mann, „der in der Botschaft gearbeitet“ habe.

Auch an der deutschen Botschaft in Ankara kommt es nach MONITOR-Recherchen immer wieder zu sogenannten Terminkäufen. So berichtet etwa ein syrischer Flüchtling gegenüber MONITOR, dass seine Frau einen Termin gekauft habe: „Der Händler sagte, er kenne Leute in der Deutschen Botschaft. Nachdem sie ihm das Geld gegeben hatte, dauerte es zwölf oder dreizehn Tage bis zu dem Termin.“

Rechtsanwälte, die Flüchtlinge in Deutschland vertreten, bestätigen den regen Handel mit Botschaftsterminen. So erklärte etwa die auf Asylrecht spezialisierte Anwältin Kareba Hagemann, allein sie habe „circa zehn Mandanten, die mir berichtet haben, dass sie Geld gezahlt hätten, um an einen früheren Termin zu kommen, wo das reguläre Verfahren ihnen zu lange gedauert hat.“

Der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkardt, fordert vor dem Hintergrund der MONITOR-Recherchen, die „Geschäftemacherei mit Terminen auf Kosten von verzweifelten Flüchtlingen zu unterbinden und die langen Wartezeiten endlich zu beenden“. Visumsanträge für Familienzusammenführung sollten künftig „vollständig in Deutschland bearbeitet werden“.

Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, jedem Verdacht auf Unregelmäßigkeiten werde nachgegangen. „Bisher konnten in keinem Fall die Vorwürfe erhärtet werden“.

DOSSIER

Das Geschäft mit Hoffnung und Verzweiflung

Die Schlepper bieten an, Grenzen auf dem Weg nach Europa zu überwinden – meist für sehr viel Geld. Ihr Geschäft machen viele von ihnen mit der Hoffnung und Verzweiflung der Flüchtlinge. Unsere Korrespondenten haben Flüchtlinge und Schlepper, Helfer und Entscheider getroffen.

Grafik: Fluchtwege nach Europa

Verdacht gegen deutsche Botschaften

Stand: 02.07.2015 12:14 Uhr

Der Vorwurf ist hart: Mitarbeiter an deutschen Botschaften sollen nach Monitor-Informationen daran beteiligt sein, dass Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak nur gegen viel Geld einen Termin bekommen. Den brauchen sie, wenn sie Familienmitgliedern hinterherziehen wollen.

Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor bezahlen viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Nord-Irak zum Teil hohe Summen, um einen Termin an einer Deutschen Botschaft zu bekommen. Konkret geht es um Termine an den Deutschen Botschaften in Beirut (Libanon) und Ankara (Türkei), um ein Visum für Familiennachzug zu erhalten. Nach Monitor-Informationen sollen auch Botschaftsmitarbeiter an den Deals beteiligt sein.

Nach Aussagen der Flüchtlinge werden dafür in einigen Fällen sogar mehr als 1000 Euro an dubiose Händler für einen einzelnen Termin bezahlt. Ohne einen solchen Termin haben Familienangehörige von anerkannten syrischen Flüchtlingen keine Möglichkeit, legal in die Bundesrepublik einzureisen.

Mit den offiziellen Terminvergabesystemen der Botschaft sei es so gut wie unmöglich, zeitnah einen Termin zu bekommen, berichten zahlreiche Flüchtlinge. Die Wartezeit müssen viele ihrer engen Verwandten im Kriegsgebiet oder in Flüchtlingslagern verbringen.

Flüchtlingslager in Darzanoun im Libanon | Bildquelle: AP

Hoffen auf Weiterreise: Syrische Flüchtlinge leben in diesem Lager in Darzanoun im Libanon.

Zeitnaher Termin „unmöglich“

Einer der Flüchtlinge berichtet Monitor, er habe mehrfach versucht, auf offiziellem Weg einen Termin mit der Botschaft zu vereinbaren. „Das war unmöglich“, beklagt er. Erfolg habe er erst über einen Terminhändler gehabt. Das Geld sollte er „zur Hälfte in Berlin bezahlen und meine Frau die andere Hälfte in Beirut“, so seine Schilderung. Die Zahlung ging laut Aussage seiner Frau an einen Mann, „der in der Botschaft gearbeitet“ habe.

Auch an der deutschen Botschaft in Ankara kommt es nach Monitor-Recherchen immer wieder zu sogenannten Terminkäufen. So berichtet etwa ein syrischer Flüchtling, dass seine Frau einen Termin gekauft habe: „Der Händler sagte, er kenne Leute in der Deutschen Botschaft. Nachdem sie ihm das Geld gegeben hatte, dauerte es zwölf oder dreizehn Tage bis zu dem Termin.“

Anwälte: Reger Handel mit Botschaftsterminen

Rechtsanwälte, die Flüchtlinge in Deutschland vertreten, bestätigen den regen Handel mit Botschaftsterminen. So erklärte etwa die auf Asylrecht spezialisierte Anwältin Kareba Hagemann, allein sie habe „circa zehn Mandanten, die mir berichtet haben, dass sie Geld gezahlt hätten, um an einen früheren Termin zu kommen, wo das reguläre Verfahren ihnen zu lange gedauert hat.“

Der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkardt, fordert vor dem Hintergrund der Monitor-Recherchen, die „Geschäftemacherei mit Terminen auf Kosten von verzweifelten Flüchtlingen zu unterbinden und die langen Wartezeiten endlich zu beenden“. Visumsanträge für Familienzusammenführung sollten künftig „vollständig in Deutschland bearbeitet werden“.

Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, jedem Verdacht auf Unregelmäßigkeiten werde nachgegangen: „Bisher konnten in keinem Fall die Vorwürfe erhärtet werden.“

Quelle: ARD / tagesschau / Monitor

Kerry calls Iran airstrikes on Islamic State ‚positive‘

US Secretary of State John Kerry gives a statement after a roundtable meeting of the global coalition to counter the Islamic State militant group at NATO headquarters in Brussels, Dec. 3, 2014. (photo by REUTERS/Eric Vidal)

US Secretary of State John Kerry said Dec. 3 that “the net effect is positive” of reported Iranian strikes against Islamic State (IS) targets in Iraq.

Kerry emphasized that the United States and Iran are “not only not coordinating militarily right now, but there are no plans at this time to coordinate militarily.”

Arash Karami reported that Iranian officials have also brushed back talk of coordination, with Foreign Ministry spokeswoman Marzieh Afkamstating that she would “not confirm news about cooperation on a military matter,” while an anonymous Iranian official denied the existence of strikes entirely to Reuters.

This column has suggested that a nuclear agreement with Iran would be a catalyst for more expansive cooperation in Syria, Iraq and elsewhere in the region. This seems to be happening, incrementally, even in the absence of an agreement.

As Laura Rozen reported from Vienna, the latest P5+1 talks in the city, before the signing of an extension, gave rise to “cautious optimism that more rapid progress might now be made toward a final accord.” This progress carried over into the seven-month extension that allows the International Atomic Energy Agency expanded access to Iranian facilities and sets limits on R&D for centrifuges, among other conditions.

Kerry, Rice: Syria buffer zone ‚premature‘

US National Security Adviser Susan Rice told The Wall Street Journal’s CEO Council this week that a safe zone in Syria, as advocated by Turkey, is “at best premature” and that it “would be a major investment of resources that would be something frankly of a diversion from the primary task at hand.” Kerry similarly referred to a decision on a buffer zone or safe zone as “premature.”

Semih Idiz writes for Al-Monitor that Turkey is unlikely to change its Syria policies until the United States clarifies its position on President Bashar al-Assad, so the friction in US-Turkey ties is likely to continue.

Some clarification of US intentions would no doubt be helpful. The United States has called for Assad to „step aside“ since August 2011. It seems unhelpful, however, for the Barack Obama administration to frame its debate on whether US attacks on IS and terrorist groups in Syria indirectly support Assad — or by extension Iran — and that therefore the United States needs to go after both IS and Assad, intervening on two sides of a civil war. Welcome to the slippery slope.

Better to toss that line of thinking out altogether. Instead, the questions over a buffer zone or expanded investment in the Syrian opposition should be based on a cool-headed assessment of the balance of forces inside Syria, and framed as to whether the United States is prepared to take any action that would likely be opposed by the Security Council, would prolong the war and begin a formal division of the country. What would it mean for the campaign against IS? And would the United States be ready to take on the Syrian government directly, if the zone or opposition groups were challenged by Syrian government forces? And then what?

For those who cannot reach beyond the simplified view that a decision of such magnitude should be characterized as either “pro-Assad” or “anti-Assad,” rather than an analysis based upon US policy options and potential consequences, it is worth recalling that this column has supported aid to Syrian rebel forces in pursuit of a political settlement; called for the Syrian government’s accountability for war crimes; provided on-the-ground reporting by Syrian correspondents on the rise of discontent in Alawite regions; and, as early as August 2012, and to date, has offered diplomatic strategies for a post-Assad transition in Syria.

Is IS attacking Kobani from Turkey?

The Turkish daily Radikal, translated in Al-Monitor, reported this week on the alleged presence of IS fighters in Turkish villages near the Mursitpinar border crossing with Syria in operations against Kurdish People’s Protection Units (YPG) forces:

“Those who constantly watch the border from Caykara insist that IS had attacked YPG from the rear by crossing the border from Turkey. For them, the lack of intervention by the Turkish military tasked with border security is a sign that Turkey prefers to have IS control the border crossing. But even more worrying are the allegations that IS people have been freely entering abandoned houses on the Turkish side. There is no need to elaborate what kind of security fears this causes in the region and how it amplifies the distrust felt for security forces. Contradictory statements by senior civil servants and their ignoring of eyewitness accounts only intensify people’s lack of confidence.”

The US Congress is giving more intensive scrutiny to Turkey’s policies toward foreign fighters operating in Syria. Julian Pecquet reports that during testimony before the House Foreign Affairs Committee, Robert Bradtke, the US Department of State’s senior adviser for partner engagement on Syria foreign fighters was “asked by Rep. Ted Poe, R-Texas, whether Turkey was ‚complicit‘ in allowing fighters to cross its border into Syria; he said no.”

Russia diplomatic surge in Syria, Iran

While the United States has been preoccupied with its coalition effort against IS in Iraq and Syria, Russia has taken the lead in diplomacy toward a Syrian political settlement.

Vitaly Naumkin writes that Russia is looking to convene a preliminary conference on the future of Syria that would complement UN Special Envoy for Syria Staffan de Mistura’s plans for „freezing“ the conflict in Aleppo. Russian Foreign Minister Sergey Lavrov recently met in Moscow with de Mistura, Syrian Foreign Minister Walid Moallem and former head of the National Coalition for Syrian Revolutionary and Opposition Forces Moaz al-Khatib, along with other Syrian opposition figures, toward this effort.

Russian diplomacy has also been instrumental in the P5+1 nuclear talks with Iran. Rozen writes that the Russian envoy to the talks, Deputy Foreign Minister Sergey Ryabkov, “has managed to maintain a constructive working rapport with US and European counterparts at the Iran negotiating table, despite the deep strains plaguing Moscow-West relations over Ukraine.” She adds: “US and Western officials and experts say the prospective Russia-Iran energy deal may help resolve one of the toughest issues in the nuclear talks — the size of Iran’s enrichment capacity in a final deal — and they have recently gone out of their way to praise the Russian role in the sensitive nuclear negotiations as being highly constructive, professional and creative.”

Liberman sees ‘opportunity’ in regional crisis

Israel’s Foreign Minister Avigdor Liberman, in an exclusive interview with Ben Caspit, said he will soon present to US and Western powers “a courageous peace plan with very painful concessions.”

Mazal Mualem reports that Liberman’s regional peace plan may be part of a bid to position himself among the contenders to replace Benjamin Netanyahu as prime minister.

Liberman explained to Caspit why he felt that the time was right for a regional approach to the Palestinian issue: „This is the first time that the moderate Arab world understands and internalizes the fact that its real threat is not the Jews, not Zionism and not Israel, but the Muslim Brotherhood and Jabhat al-Nusra and Hamas and the Islamic State and al-Qaeda and all the terrorist factions of the different denominations over the generations. Therefore this is the first time that we can say to all these moderate countries, ‚Friends, we have a common enemy, let’s join hands and cooperate in the security realm as well as the economic realm.'“

Source: AL-Monitor

Spendenaufruf – Winterhilfe für die Flüchtlinge aus Syrien und Irak

Die Welt ist aus den Fugen. Weltweit sind über 50 Millionen Menschen auf der Flucht, in vielen Ländern herrschen entgrenzte Gewalt, Terror und Perspektivlosigkeit. Die Weltgemeinschaft scheint ratlos, Lösungen für die schweren Konflikte liegen in weiter Ferne, Hilfe kommt viel zu selten und völlig unzureichend an. In der Zwischenzeit werden wir jeden Tag Zeuge schlimmster Menschenrechtsverbrechen, beobachten kaum erträgliches Leid, sehen immer mehr Menschen in allergrößter Not und furchtbarem Elend. Vieles spielt sich in unserer direkten Nachbarschaft ab, in der Ukraine, in Syrien, der Türkei, im Irak, in Jordanien oder im Libanon. Es ist das Leid unserer Nachbarn, das uns erschüttert und bewegt. Wir wollen nicht länger nur zuschauen! Wir müssen helfen! Wir helfen den Flüchtlingen!

Allein über 13 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge sind in der Region in und um Syrien und den Irak auf humanitäre Unterstützung angewiesen. In provisorischen Flüchtlingsunterkünften wie Zeltlagern, Schulgebäuden und Busbahnhöfen leben Menschen, die dem Tod knapp entronnen sind, oftmals ihre Angehörigen und immer ihre Heimat, ihr Hab und Gut verloren haben, die zum Teil schwer traumatisiert sind von Krieg, Gewalt und Flucht.

Es fehlt dort an allem, die Lebensmittel gehen aus, eine Gesundheitsversorgung ist kaum vorhanden und viele haben lediglich ein provisorisches Dach über dem Kopf. Doch in der Region naht der Winter mit Temperaturen bis zu minus 30 Grad, es braucht daher dringend winterfeste Unterkünfte für die Flüchtlinge. Die aufnehmenden Kommunen in den Anrainerstaaten sind mit der Situation völlig überfordert.

Deshalb senden wir Hilfe und spenden. Wir wollen, dass die Menschen wenigstens im Winter eine warme Unterkunft haben. Die Welthungerhilfe kümmert sich um irakische und syrische Flüchtlinge in der Türkei. Für 630 Euro besorgt sie ein winterfestes Zelt, für 120 Euro einen Heizofen oder für 150 Euro Heizmaterial für eine Familie für 4 Monate.

Wir rufen dazu auf, etwas zu tun, gegen das Leid, gegen das Vergessen. Jeder kann etwas tun, durch eine Einzelspende für die Welthungerhilfe, durch Spendensammlungen in den Kreisen, vor Ort, im Verein, in der Nachbarschaft, der Kirche oder in der Firma.

Gemeinsam schauen wir hin! Wir helfen Flüchtlingen!

Warum wir Flüchtlingen helfen

Spendenkonto:  IBAN: DE15370501980000001115    BIC: COLSDE33    Stichwort: „Wir helfen Flüchtlingen“
Prof. Dr. Hajo Funke – Farin Fakhari – Lutz Bucklitsch
Flüchtlingshilfe Iran e.V. 2010

Letters to the Ayatollah: Why Obama’s Latest Outreach to Iran’s Supreme Leader Was A Mistake

Iran's Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei speaks live on television after casting his ballot in the Iranian presidential election in Tehran (REUTERS/Caren Firouz).

With a deadline for the Iranian nuclear negotiations set to expire in a few weeks and significant differences still outstanding, President Barack Obama reportedly penned a personal appeal to Iran’s supreme leader, Ayatollah Ali Khamenei, last month. The move betrays a profound misunderstanding of the Iranian leadership, and is likely to hinder rather than help achieve a durable resolution to Iran’s nuclear ambitions as well as other U.S. objectives on Iran.

If the reports are accurate — and the administration has not yet confirmed the scoop by the Wall Street Journal — the letter apparently urged Khamenei to finalize the nuclear deal and dangled the prospect of bilateral cooperation in fighting the Islamic State group (also known as ISIS or ISIL) as an incentive. It marks the fourth time since taking office in 2009 that Obama has reached out to Khamenei personally, in addition to his exchange of letters (and an unprecedented phone call) with the country’s president, Hassan Rouhani.

This constitutes a striking increase in American outreach to the Iranian leadership since the revolution. The two countries have not had direct diplomatic relations since April 1980, and have engaged in direct dialogue only sporadically since that time, most recently in concert with five other world powers in talks aimed at eliminating Iran’s path to nuclear weapons capability.

In dealing with one of the world’s most urgent crises, more direct dialogue is surely a net positive. But the technique and tactics matter, perhaps even more in this interaction than in most other disputes, where contact is more routinized and where there is a more substantial foundation of mutual understanding or at least familiarity. It makes perfect sense, for example, that the U.S. military has apparently utilized Iraqi officials as an intermediary on issues related to the ISIS campaign, which Tehran has waged independent of the U.S.-led effort through its proxies on the ground in Iraq.

However, it is precisely at the tactical level that an Obama letter to Khamenei at this juncture appears so spectacularly ill-conceived. First of all, it poses no realistic possibility of advancing progress in the nuclear talks or any other aspect of U.S.-Iranian relations. After all, only the most naïve and uninformed observer of Iran would believe that a personal appeal from Obama would sway the Supreme Leader in a positive fashion.

Khamenei’s mistrust and antipathy toward Washington has been a consistent feature of his public rhetoric through the 35-year history of the Islamic Republic. He has described Washington with every possible invective; he indulges in Holocaust denial and 9/11 conspiracies; and he routinely insists that the United States is bent on regime change in Iran and perpetuating the nuclear crisis. These views are not opportunistic or transient. Anti-Americanism is Khamenei’s bedrock, engrained in his worldview, and as such it is not susceptible to blandishments — particularly not from the very object of his loathing.

Moreover, the Islamic Republic’s leadership is steeped in a Hobbesian understanding of the international system; as a hardline newspaper wrote, „our world is not a fair one and everyone gets as much power as he can, not for his power of reason or the adaptation of his request to the international laws, but by his bullying…“ Interpreted in this context, Obama’s appeal to Iran’s highest power at this critical juncture in the nuclear diplomacy will surely be read as a supplication — and as further confirmation of American desperation and weakness in the face of Iran’s position of advantage.

This may sound absurd, given the relative disparity in the two countries’ capabilities and international influence. And by any objective standard, Iran has a more compelling interest in a swift resolution to the longstanding nuclear impasse, since a deal would begin to curtail the devastating sanctions that have halved Iran’s oil exports and stranded its earnings in foreign banks that are off-limits to the Iranian treasury.

But Tehran has long sought to convince itself and the world otherwise. Khamenei himself regularly revels in his conviction that America is on the retreat in the face of Iran’s superior power. As he explained recently „the reason why we are stronger is that [America] retreats step by step in all the arenas which we and the Americans have confronted each other. But we do not retreat. Rather, we move forward. This is a sign of our superiority over the Americans.“

In addition, the incentive that Obama apparently proffered in his latest correspondence — a willingness to explore the confluence of interest between Tehran and Washington on combatting Sunni extremists — offers very little prospect of meaningful traction. The simple reality is that neither side prioritizes the ISIS battle over the nuclear diplomacy, as evidenced by the fact that Iran’s diplomats sought to use the same implicit linkage to lure Washington into greater nuclear concessions. Meanwhile, Iran’s security establishment has categorically rejected speculation about direct cooperation with the U.S.-led campaign, preferring to pursue its own offensive and convinced (probably correctly) that Tehran and its proxies have the upper hand in both Iraq and Syria.

As a result, there is simply no plausible scenario in which a letter from the President of the United States to Ali Khamenei generates greater Iranian flexibility on the nuclear program, which the regime has paid an exorbitant price to preserve, or somehow pushes a final agreement across the finish line. Just the opposite — the letter undoubtedly intensified Khamenei’s contempt for Washington and reinforced his longstanding determination to extract maximalist concessions from the international community. It is a blow to the delicate end-game state of play in the nuclear talks at the precise moment when American resolve was needed most.

The revelation of the letter also undercuts Obama elsewhere. It deepens tensions with America’s regional allies, whose assistance in strengthening the Sunni opposition to ISIS is sorely needed. It also hurts him at home, and again at the worst possible time, given the mid-term elections‘ outcome and incoming Republicans majorities in both houses of Congress. Obama’s rivals on Capitol Hill were already planning an activist agenda on Iran that could disrupt the administration’s diplomatic efforts; the letter will be seen — wrongly — as confirming the right’s most ludicrous conspiracy theories about a covert American-Iranian alliance.

It is difficult to imagine the logic that inspired Obama’s latest missive, other than an utter ineptness in understanding Iranian political dynamics. However, it is consistent with prior mawkishness that the administration has demonstrated toward Iran’s leadership during Rouhani’s two visits to New York for the United Nations General Assembly meetings — an unseemly, artless pursuit of some personal affinity in hopes of advancing bilateral diplomacy.

Obama would hardly be the first American president to delude himself that he can overcome international conflicts through the force of his own charisma — recall, for example, President George W. Bush’s excruciating assertion that he had looked into the eyes of Russian leader Vladimir Putin and sensed his soul. But he might just be the first to fumble a crucial arms control agreement near the finish line out of a misguided overconfidence in the power of his own prose.

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