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Arte TV: „Dies ist kein Film“ – 23. Mai 2012, 23.10 Uhr

Letztes Jahr lief in Cannes „Dies ist kein Film“ (bei ARTE am 23. Mai um 23.10 Uhr) von Jafar Panahi. Der regimekritische Film wurde in einem Kuchen aus dem Iran geschmuggelt, da Panahi bereits im Gefängnis saß, verurteilt zu einer sechsjährigen Haftstrafe wegen Unterstützung der iranischen Opposition.

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arte: Wilder Iran – Teil 2 – In den grünen Norden ( Dokumentation, Deutschland/Iran 2011 ) ,Freitag,27.April 2012, 19:30 Uhr

Wüsten und große Seen, urige Laubwälder, sprudelnde Wasserfälle und schneebedeckte Berge – der Iran bietet überraschend spektakuläre Landschaften. Die abgelegenen Nationalparks des riesigen Landes beherbergen eine einzigartige Mischung von Tierarten aus Afrika, Asien und Europa, Bären neben Leoparden, Flamingos und Geiern. Die zweite Folge zeigt Tier- und Pflanzenwelt im Norden des Irans.

Der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer, macht sich im zweiten Teil von „Wilder Iran“ auf den Weg in den Norden des Landes.
Auch auf dieser Reise gelingen dem Naturfotografen wieder überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. Aus seinen Verstecken beobachtet er Antilopen und stattliche Wildschafe in den Gebirgen.

 Moschee in der Oase Tabas im Iran

Leoparden und Braunbären kreuzen seinen Weg im märchenhaften Laubwald. Und am größten See der Welt, dem Kaspischen Meer, sammeln sich rosafarbene Flamingos zur Nahrungssuche. Auf seiner Foto- und Filmreise dokumentiert Benny Rebel die Naturschätze des Irans, auch um sich bei der Regierung seines Heimatlandes für deren Schutz einzusetzen.

arte: Nomaden im Iran ( Dokumentation, Deutschland 2011 ) 23.April 2012, 16:45 Uhr

Zweimal im Jahr wandern die Bachtiari-Nomaden mit Hunderten von Ziegen und Schafen von den Winter- zu den Sommerweiden und zurück. Der gefährliche Weg durch das Zagrosgebirge im Südwesten des Irans führt über 4.000 Meter hohe Pässe, an steilen Abhängen entlang und durch enge Schluchten – es ist ein Überlebenskampf für Mensch und Tier.

 Marzieh (li.) und ihre Schwiegermutter (re.) satteln einen Esel für die Abreise.

Zwar führen noch circa 50.000 Bachtiari das traditionelle Nomadenleben in den schwarzen Ziegenhaarzelten, aber nur noch wenige Familien nehmen die Strapazen der mehrwöchigen Wanderung auf sich. Viele mieten Lastwagen und fahren die Strecke in zwei Tagen.
Die Bachtiari sind der größte iranische Nomadenstamm mit einer jahrhundertealten Geschichte, die sich im Trubel der Modernisierung zu verlieren droht. Denn durch mobile Nomadenschulen lernen die jungen Bachtiari lesen und schreiben. Mit diesen Fähigkeiten können sie andere Berufe ergreifen, sie ziehen in die Städte und vergessen die Sprache und Kultur ihrer Väter.
Die Dokumentation begleitet das junge Nomadenehepaar Marzieh und Pire durch ihren Alltag auf der gefährlichen Wanderung zu den Winterweiden. Seit fünf Monaten sind die beiden verheiratet, erwarten auch schon ein Kind. Die schwangere Marzieh hat Angst vor den Strapazen und der vielen Arbeit. Die Nomadenfrauen arbeiten viel mehr als die Männer. Sie würde lieber sesshaft werden, ihr Ehemann Pire aber ist von ganzem Herzen Nomade. Ein Leben in vier Wänden kann er sich nicht vorstellen. Marzieh stammt ebenfalls aus einer Nomadenfamilie und nicht aus einem Dorf. Ihre Ehe mit Pire wurde von den Eltern arrangiert. Pire und Marzieh kennen sich aber schon lange und waren mit der Entscheidung der Eltern sofort einverstanden. Doch nun gehört Marzieh zu der Familie von Pire, und ihre Schwiegermutter hat wenig Verständnis für ihre Wünsche. Marzieh soll ihr bei vielen Dingen helfen.
Für die Alten der Familie steht viel auf dem Spiel. Wenn Marzieh und Pire ihr Nomadenzelt gegen ein Haus eintauschen, dann müssen auch sie sesshaft werden. Wie so oft in traditionellen Gesellschaften, soll die junge Frau soll ihre Wünsche der Familie und dem Mann unterordnen. Die erste gemeinsame Herdenwanderung wird so zu einer Zerreißprobe für das junge Nomadenehepaar.

Stimmen aus dem Iran – Arte Themenabend 2011

Der Kampf gegen das Regime

Im Juni 2009 rebellierte die iranische Jugend. Sie zweifelte das Ergebnis der Präsidentschaftswahl an und lehnte sich gegen das Regime auf. Ihre Forderungen verbreiteten sich nach Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen und Algerien. Doch ihr Aufruhr ist vorerst erstickt worden, der Iran hat wieder dichtgemacht und verbietet zum Beispiel ausländischen Filmteams das Drehen. Der Dokumentarfilm von Manon Loizeau ist ein Dialog von „dort“ und „hier“.

Ein Wind der Freiheit weht in der arabischen Welt, die Völker nehmen ihr Schicksal in die Hand und bringen die Diktatoren zu Fall. Doch der Aufruhr der iranischen Jugend, die im Juni 2009 als Erste ein Zeichen gesetzt hatte, ist vorerst erstickt worden.
Damals hatte sie sich gegen das starre, theokratisch geprägte Regime aufgelehnt, größere Freiheit und das Ende der Korruption gefordert, vor allem aber das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni angezweifelt. Viele ihrer Forderungen wurden auch in Tunesien und Ägypten erhoben und sind jetzt in Libyen, im Jemen und in Algerien laut geworden.
Die jungen Iraner waren die Ersten, die ihre Revolte mit den eigenen Handys filmten, die Bilder auf dem Internet-Videoportal YouTube veröffentlichten und in Twitter und Facebook über ihre Unterdrückung berichteten. Heute macht der Iran wieder dicht. Ausländische Filmteams sind dort nicht zugelassen. Wie soll man von außen erzählen, was im Land vor sich geht? Der Dokumentarfilm ist ein Dialog zwischen „dort“ und „hier“.

 

Stimmen aus dem Iran – ARTE TV

ARTE – Iran: Afghanen bauen Teheran vom 18. JUNI 2011

Iran: Afghanen bauen Teheran

Von Alex Gohari – ARTE GEIE / Premières Lignes TV – Frankreich 2011

Offiziell leben im Iran eine Million Flüchtlinge aus Afghanistan – es sind aber wohl viel mehr, inoffiziell, die aus Verzweiflung über die Gewalt, die Arbeitslosigkeit und das Elend in ihrer Heimat die Grenze zwischen Afghanistan und dem Iran überwinden.

Arte: Debatte zum Thema Iran – Hier zu sehen

Die Gäste:

Manon Loizeau, Regisseurin
Parastou Forouhar, Künstlerin
Ahmad Salamathian, Ehemaliger iranischer Abgeordneter, Analyst
Mohammad-Reza Djalili, Politologe

 

Hier die Debatte

Hintergrund:

Im Juni 2009 rebellierte die iranische Jugend. Sie zweifelte das Ergebnis der Präsidentschaftswahl an und lehnte sich gegen das Regime auf. Ihre Forderungen verbreiteten sich nach Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen und Algerien. Doch ihr Aufruhr ist vorerst erstickt worden, der Iran hat wieder dichtgemacht und verbietet zum Beispiel ausländischen Filmteams das Drehen. Der Dokumentarfilm von Manon Loizeau ist ein Dialog von „dort“ und „hier“.

Ein Wind der Freiheit weht in der arabischen Welt, die Völker nehmen ihr Schicksal in die Hand und bringen die Diktatoren zu Fall. Doch der Aufruhr der iranischen Jugend, die im Juni 2009 als Erste ein Zeichen gesetzt hatte, ist vorerst erstickt worden.
Damals hatte sie sich gegen das starre, theokratisch geprägte Regime aufgelehnt, größere Freiheit und das Ende der Korruption gefordert, vor allem aber das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni angezweifelt. Viele ihrer Forderungen wurden auch in Tunesien und Ägypten erhoben und sind jetzt in Libyen, im Jemen und in Algerien laut geworden.
Die jungen Iraner waren die Ersten, die ihre Revolte mit den eigenen Handys filmten, die Bilder auf dem Internet-Videoportal YouTube veröffentlichten und in Twitter und Facebook über ihre Unterdrückung berichteten. Heute macht der Iran wieder dicht. Ausländische Filmteams sind dort nicht zugelassen. Wie soll man von außen erzählen, was im Land vor sich geht? Der Dokumentarfilm ist ein Dialog zwischen „dort“ und „hier“.

 

 

 

ARTE TV Themenabend Iran 14.Juni 2011: Stimmen aus dem Iran – 20:15 Uhr

20:15

Stimmen aus dem Iran

Im Juni 2009 rebellierte die iranische Jugend. Sie zweifelte das Ergebnis der Präsidentschaftswahl an…

ARTE F / © Manon Loizeau

Dienstag, 14. Juni 2011 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
16.06.2011 um 10:00
Stimmen aus dem Iran
(Frankreich, 2010, 90mn)
ARTE F
Regie: Manon Loizeau
Produzent: Magneto Presse

16:9 (Breitbildformat)Nativ HD
Im Juni 2009 rebellierte die iranische Jugend. Sie zweifelte das Ergebnis der Präsidentschaftswahl an und lehnte sich gegen das Regime auf. Ihre Forderungen verbreiteten sich nach Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen und Algerien. Doch ihr Aufruhr ist vorerst erstickt worden, der Iran hat wieder dichtgemacht und verbietet zum Beispiel ausländischen Filmteams das Drehen. Der Dokumentarfilm von Manon Loizeau ist ein Dialog von „dort“ und „hier“.

Ein Wind der Freiheit weht in der arabischen Welt, die Völker nehmen ihr Schicksal in die Hand und bringen die Diktatoren zu Fall. Doch der Aufruhr der iranischen Jugend, die im Juni 2009 als Erste ein Zeichen gesetzt hatte, ist vorerst erstickt worden.
Damals hatte sie sich gegen das starre, theokratisch geprägte Regime aufgelehnt, größere Freiheit und das Ende der Korruption gefordert, vor allem aber das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni angezweifelt. Viele ihrer Forderungen wurden auch in Tunesien und Ägypten erhoben und sind jetzt in Libyen, im Jemen und in Algerien laut geworden.
Die jungen Iraner waren die Ersten, die ihre Revolte mit den eigenen Handys filmten, die Bilder auf dem Internet-Videoportal YouTube veröffentlichten und in Twitter und Facebook über ihre Unterdrückung berichteten. Heute macht der Iran wieder dicht. Ausländische Filmteams sind dort nicht zugelassen. Wie soll man von außen erzählen, was im Land vor sich geht? Der Dokumentarfilm ist ein Dialog zwischen „dort“ und „hier“.

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Arte: Reise nach Teheran

Reise nach Teheran

Walid verdient sich in Damas seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer. Seine Freundin Souhaire trifft er nur heimlich, denn die Tradition verbietet es, dass sich nicht verheiratete Paare zusammen in der Öffentlichkeit zeigen. So gut es geht, nutzen sie Walids Taxi für gemeinsame Schäferstündchen. Da bietet Souhaire Walid eines Tages an, sie auf eine Reise nach Teheran zu begleiten, wo sie eine Freundin besuchen möchte. Walid willigt ein. Im Schlafwagen des Zuges haben sie zwar mehr Intimsphäre, gleichzeitig führt ihre mehrtägige Zweisamkeit aber zum Abkühlen der Beziehung …

Zum Film

Kulturempfehlung: Kurzspielfilm – Reise nach Teheran – Meyar Al-Roumir

Walid verdient sich in Damas seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer. Seine Freundin Souhaire trifft er nur heimlich, denn die Tradition verbietet es, dass sich nicht verheiratete Paare zusammen in der Öffentlichkeit zeigen. So gut es geht, nutzen sie Walids Taxi für gemeinsame Schäferstündchen. Da bietet Souhaire Walid eines Tages an, sie auf eine Reise nach Teheran zu begleiten, wo sie eine Freundin besuchen möchte. Walid willigt ein. Im Schlafwagen des Zuges haben sie zwar mehr Intimsphäre, gleichzeitig führt ihre mehrtägige Zweisamkeit aber zum Abkühlen der Beziehung…

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