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Handelsblatt: EIHB – Iran-Bank klagt gegen Sanktionierung

Die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) zieht vor Gericht: Das Institut klagt gegen den Vorwurf der EU, Umgehungsgeschäfte für das iranische Regime eingefädelt zu haben. Im Mai setzte der EU-Rat die Bank auf die Sanktionsliste, Neugeschäfte sind den Hamburgern seither untersagt, sämtliche Finanzmittel wurden eingefroren. Anfang August hat die Bank nun Klage beim Europäischen Gerichtshof eingegangen, erfuhr das Handelsblatt aus der Behörde. Noch werde die Klage geprüft, heißt es aus Luxemburg.

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Sonntag, 1.Mai 2011 , 16 Uhr – Iran Mahnwache Berlin

Iran Mahnwache Berlin, Sonntag, 1.Mai 2011, ab 16 Uhr, Pariser Platz – 23 Monate Dauerprotest gegen das iranische Regime. Menschenrechte kennen keine Grenzen. Solidarität mit der Bürgerrechtsbewegung. Allein in Isfahan stehen 152 Hinrichtungen an. Zeigen SIE Flagge im Kampf gegen die täglichen Menschenrechtsverletzungen im Iran.

Ein Zeichen setzen für die streikenden Arbeiter im Iran.

Es ist ein kleiner Schritt für JEDEN von uns, aber ein großes Zeichen der Solidarität für die Menschen im Iran.

Sie lieben uns weil wir sie lieben

Ich weiß nicht, was die Online-Redaktion von n-tv geritten hat, als sie einen Artikel unkommentiert einstellten, in dem dem Verbrecher aus der Podbielskiallee  ein Forum gegeben wird.

Unter der Überschrift “Iran liebt Deutschland” läßt n-tv den iranischen Botschafter in Deutschland, Ali-Resa Scheikhattar zu Wort kommen:

Deutschland sei das Lieblingsland des Irans in der Europäischen Union, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. “Iran fühlt sich wohler im Dialog mit Deutschland als mit den anderen EU-Staaten”, sagte Scheikhattar. Außerdem wolle Berlin gar nicht “manche der (anti-iranischen) Entscheidungen der EU akzeptieren, ist aber dazu gezwungen”.

Als Begründung führt er an:

…wegen der Geschichte Deutschlands im Zweiten Weltkrieg müssen die Deutschen dem Druck der zionistischen (jüdischen) Lobbys nachgeben und sich den Sanktionen anschließen…

Und das steht unkommentiert auf einer deutschen Newsplattform! Das ist für mich ein doppelter Skandal. Einmal, dass dieser Verbrecher überhaupt zu Wort kommt resp. zitiert wird und dann noch der antisemitische Schlag dabei.

Es ist widerlich, wie sich hier eine Nachrichtenagentur vor dem Karren des islamistischen Regimes spannen läßt.

Aber woher der Wind weht, der n-tv diese Zeilen drucken läßt, zeigt sich am Ende des (kurzen) Artikels:

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