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Bundestag: Öffentliche Anhörung des Auswärtigen Ausschusses – „Die Entwicklung des Politischen Islam in der MENA-Region“

Die 81. Sitzung des Auswärtigen Ausschusses findet statt als öffentliche Anhörung am:
Mittwoch, dem 20.03.2013, 09:00 Uhr, 10557 Berlin,
Adele-Schreiber-Krieger-Straße
Sitzungssaal: 3.101
Sitzungsort: Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Allgemeine Informationen zum Besuch öffentlicher Anhörungen
Bitte teilen Sie uns zur Anmeldung bis zum 18. März 2013 (Anmeldeschluss) per E-Mail
(auswaertiger-ausschuss@bundestag.de) oder Fax (030-227 36131) folgende Angaben mit:

  • Datum und Thema der Anhörung
  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum

Wir bitten um Verständnis dafür, dass die Anmeldung aus Kapazitätsgründen nicht immer den
Zugang garantieren kann. Ein frühzeitiges Erscheinen ist daher empfehlenswert. Wegen des teilweise
großen öffentlichen Interesses können wir Ihre Anmeldung leider grundsätzlich nicht
bestätigen. Ein Rede- und Fragerecht besteht nicht.

Bitte überprüfen Sie kurz vor dem Termin der Anhörung die Raumangaben auf der Internetseite
des Auswärtigen Ausschusses, da sich diese kurzfristig ändern können, und bringen Sie zur
Einlasskontrolle einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit.

 

Thema der öffentlichen Anhörung:


Die Entwicklung des Politischen Islam in der MENA-Region

Geladene Sachverständige:

 

  • Thomas Birringer – Konrad-Adenauer-Stiftung, Leiter Team Afrika und Naher Osten
  • Dr. Michael Bröning – Friedrich-Ebert-Stiftung, Internationale Entwicklungszusammenarbeit, Referat Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
  • Prof. Dr. Mathieu Guidère – Universität Toulouse/Frankreich, Fachbereich Islamische Studien
  • Prof. Gudrun Krämer – Freie Universität Berlin, Lehrstuhl für Islamwissenschaften
  • N.N.

Ruprecht Polenz, Mdb

Vorsitzender

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Support for Egypt – Cairokee ft Aida El Ayouby Ya El Medan كايروكي و عايده الايوبي

Gewidmet all den freiheitsliebenden Menschen in Ägypten, die derzeit von YOUTUBE abgetrennt sind…Liebe Freunde, wir sind bei EUCH, im Kampf für Demokratie und Freiheit, gegen einen MURSI-Staat! Gegen die Unterdrückung 2.0 durch Muslime…

Ahmadinejad shoe-attack / Schuhangriff auf einen Mörder (Ahmadinejad)

  Hinter dem Rücken der Bodyguards: Die Attacke auf den iranischen Präsidenten in Kairo. (Video: Anadolu Agency)

Als erster iranischer Präsident seit mehr als 30 Jahren besucht Mahmoud Ahmadinejad Ägypten. In Kairo nutzte ein Unbekannter die Gunst der Stunde für eine hinterhältige Attacke.

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursibegrüsste ihn mit einem Bruderkuss, ein Unbekannter mit einem Schuhwurf: Bei seinem Besuch in Kairo schlugen dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad nicht nur Sympathien entgegen.

Zur Attacke kam es laut der deutschen Nachrichtenagentur Reuters nach einem Besuch in der Al-Hussein-Moschee in Kairo, einer der wichtigsten islamischen Städte Ägyptens. Auf einem Video der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Agency (AA) ist zu sehen, wie sich Ahmadinejad durch eine Menschenmenge kämpft, als ein Mann aus nächster Nähe einen Schuh nach ihm wirft. Die Bodyguards, die Ahmadinejad umringen, werden vom Angriff überrascht. Ob der iranische Präsident vom Schuh tatsächlich getroffen wurde, ist nicht zu erkennen.

«Du hast unsere Brüder getötet»

Um wen es sich beim Angreifer handelt, ist noch nicht offiziell geklärt. Die «New York Times» zitiert einen türkischen Journalisten, der berichtet, der Mann sei ein Syrer. «Du hast unsere Brüder getötet», habe er vor der Attacke gerufen. Das iranische Regime ist ein enger Verbündeter des syrischen Präsidenten Assad.

Der Angreifer sei kurz nach der Attacke festgenommen worden, berichtet der Journalist weiter. Laut Sicherheitskreisen wurden drei weitere Männer, offensichtlich Ägypter, ebenfalls verhaftet, wie Reuters schreibt. Sie seien nach Zahlung einer Kaution wieder freigelassen worden. Jemanden mit einem Schuh zu bewerfen, gilt in arabischen Ländern als Ausdruck grösster Verachtung.

Zuvor war Ahmadinejad bereits vom Leiter der Kairoer Al-Ashar-Universität gerüffelt worden: Der Grossimam Ahmed al-Tajjeb rief den Iran zu aussenpolitischer Zurückhaltung auf. Er dürfe sich nicht in die Angelegenheiten der Monarchien am Golf einmischen, forderte Ahmed al-Tajjeb anlässlich des Besuchs von Ahmadinejad an der Al-Ashar-Universität, die Sunniten in aller Welt als oberste Instanz für religiöse und rechtliche Fragen gilt.

Quelle: Reutes/New York Times/ DPA/Tages Anzeiger

 

Spiegel: Ahmadinedschad bei Mursi – Die Scheinehe

Von Raniah Salloum

Politiker Ahmadinedschad, Mursi (in Kairo): Küsschen links, Küsschen rechtsZur Großansicht

DPA

Politiker Ahmadinedschad, Mursi (in Kairo): Küsschen links, Küsschen rechts

Irans Präsident Ahmadinedschad und Ägyptens Präsident Mursi haben einiges gemeinsam: Beide sind Islamisten, in innenpolitische Machtkämpfe verstrickt, gelten als Antisemiten, beschimpfen gern den Westen. In Kairo zelebrieren sie nun ihre neue Freundschaft. Klingt harmonisch – ist es aber nicht.

Kairo – So herzlich wurde Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad wohl schon lange nicht mehr empfangen. Direkt vom Flughafen in Kairo hat ihn sein ägyptischer Kollege Präsident Mohammed Mursi abgeholt – mit kräftiger Umarmung und Kuss auf die Wangen.

Es ist ein besonderer Moment: Seit 1979 war kein iranischer Präsident mehr zu Besuch in Ägypten. In Teheran übernahmen US-kritische Religiöse das Sagen. Ägypten dagegen schloss Frieden mit Israel und pflegte ein enges Bündnis mit den USA. Kairo und Teheran stellten ihre diplomatischen Beziehungen ein. Nun soll alles anders werden, der Beginn einer neuen großen Freundschaft – so soll es zumindest aussehen.“Die iranische Regierung versucht, wo sie nur kann, sich mit den Ägyptern gut zu stellen“, sagt Mehrzad Boroujerdi, Iran-Experte und Leiter des Nahost-Programms an der amerikanischen Universität von Syracuse. Teheran versuche, einen Keil zwischen Kairo und Washington zu treiben.

Iran macht Kairo seit den Massenprotesten und dem Sturz von Husni Mubarak 2011 Avancen. Teheran bejubelte die ägyptische Revolution als Aufstand der Religiösen und sah Parallelen zur eigenen Geschichte. Mit Mursi steht nun ein Mann an der Spitze Ägyptens, der Teheran gefallen dürfte: ein Islamist, der in der Vergangenheit „Zionisten“ als „Blutsauger“ bezeichnete und sich vom Westen nichts gefallen lassen will.

Mursi und Ahmadinedschad stecken in Schwierigkeiten

Und Ägyptens Präsidenten wiederum kommt ein Flirt mit Teheran gerade recht. „Mursi will sich in der Außenpolitik von seinem Vorgänger Mubarak klar abheben“, sagt Nahost-Experte Adel Abdel Ghafar, der als Gastforscher derzeit an der Amerikanischen Universität von Kairo arbeitet. Mubaraks regelmäßiges Einknicken vor Israel und den USA kam bei der eigenen Bevölkerung nicht gut an. „Mursi will zeigen, dass seine Außenpolitik nicht von den USA diktiert wird“, sagt Abdel Ghafar.

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