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Deutschland| Ho­her Asyl-Zu­gang im No­vem­ber 2015 | Fast 1.000 Iraner

Im November 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 57.816 Asylanträge gestellt.

Dies bedeutet einen Anstieg von 161,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat November 2014.

Entschieden hat das Bundesamt im November 2015 über die Anträge von 35.422 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg von 144,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat November 2014 (14.473 Entscheidungen). 24.971 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (70,5 Prozent aller Asylentscheidungen).

Zudem erhielten 141 Personen (0,4 Prozent) subsidiären Schutz im Sinne der EU-Richtlinie 2011/95/EU. Bei 288 Personen (0,8 Prozent) wurden Abschiebungsverbotenach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Die Zahl der tatsächlichen Einreisen von Asylsuchenden nach Deutschland lag auch im November 2015 deutlich höher, da die formale Asylantragstellung teilweise erst zeitlich verzögert möglich ist. So sind im EASY-System im Monat November 2015 bundesweit etwa 206.000 Zugänge von Asylsuchenden registriert worden. Von Januar bis November 2015 waren es insgesamt ca. 965.000. Das EASY-System ist eine IT-Anwendung zur Erstverteilung der Asylbegehrenden auf die Bundesländer. Bei den EASY-Zahlen sind Fehl- und Doppelerfassungen wegen der zu diesem Zeitpunkt noch fehlenden erkennungsdienstlichen Behandlung und der fehlenden Erfassung der persönlichen Daten nicht ausgeschlossen.

Die Zahlen im Einzelnen:

I. Aktueller Monat

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben 57.816 Personen im November 2015 einen förmlichen Asylantrag gestellt, davon 55.950 als Erstanträge und 1.866 als Folgeanträge. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vorjahresmonat um 35.741 Personen (+161,9 Prozent) und gegenüber dem Vormonat um 2.939 Personen (+5,4 Prozent) jeweils gestiegen.

Insgesamt 6.552 Anträge wurden von Staatsangehörigen der sechs Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien gestellt; das sind 11,3 Prozent aller in Deutschland gestellten Asylanträge.

Hauptherkunftsländer im November 2015:

Zum Vergleich: September 2015 Oktober 2015 November 2015
 1. Syrien 16.838 28.462 30.573
 2. Afghanistan 2.751 3.794 4.976
 3. Irak 2.544 4.135 4.479
 4. Albanien 6.741 4.680 3.044
 5. Ungeklärt 730 1.183 1.618
 6. Serbien 1.982 1.423 1.362
 7. Pakistan 1.078 1.010 1.272
 8. Eritrea 1.122 1.211 1.259
 9. Iran 436 565 963
10. Mazedonien 1.381 1.039 835

Die Erst- und Folgeanträge bei den Hauptherkunftsländern imNovember 2015:

Asylanträge Erstanträge Folgeanträge
Gesamt 57.816 55.950 1.866
davon:
Syrien 30.573 30.398 175
Afghanistan 4.976 4.929 47
Irak 4.479 4.391 88
Albanien 3.044 2.960 84
Ungeklärt 1.618 1.601 17
Serbien 1.362 809 553
Pakistan 1.272 1.257 15
Eritrea 1.259 1.249 10
Iran 963 934 29
Mazedonien 835 609 226

Die Zahl der Asylerstanträge im November 2015 (55.950) stieg damit gegenüber dem Vorjahresmonat (18.748) um 198,4 Prozent und gegenüber dem Vormonat (52.730) um 6,1 Prozent an. Hauptherkunftsländer waren Syrien, Afghanistan und Irak.

Die Zahl der Asylfolgeanträge im November 2015 (1.866) sank im Vergleich zum Vorjahresmonat (3.327) um – 43,9 Prozent und gegenüber dem Vormonat (2.147) um -13,1 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Serbien, Mazedonien und Bosnien – Herzegowina.

Im November 2015 hat das Bundesamt über die Anträge von 35.422 Personen (Vorjahresmonat: 14.473, Vormonat: 31.580) entschieden. 24.971 Personen (70,5 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. November 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 156 Personen (0,4 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art.16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 24.815 Personen (70,1 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Absatz 1 desAufenthaltsgesetzes erhielten.

Im November 2015 erhielten 141 Personen (0,4 Prozent) nach § 4 desAsylverfahrensgesetzes subsidiären Schutz im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU.

Darüber hinaus hat das Bundesamt im November 2015 bei 288 Personen (0,8 Prozent)Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzesfestgestellt.

Abgelehnt wurden die Anträge von 5.833 Personen (16,5 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 4.189 Personen (11,8 Prozent).

II. Laufendes Jahr 2015

In der Zeit von Januar bis November 2015 haben insgesamt 425.035 Personen in Deutschland Asyl beantragt, davon 392.028 als Erstanträge und 33.007 als Folgeanträge. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (181.453 Personen) bedeutet dies eine Erhöhung um 134,2 Prozent.

Die Hauptherkunftsländer von Januar bis November 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum:

Jan.-Nov. 2014 Jan.-Nov. 2015
1. Syrien 35.729 136.273
2. Albanien 7.172 52.859
3. Kosovo 6.980 36.551
4. Afghanistan 8.808 26.742
5. Irak 8.547 26.251
6. Serbien 23.731 25.976
7. Mazedonien 8.197 13.580
8. Eritrea 12.467 10.203
9. Ungeklärt 3.221 7.921
10. Pakistan 3.885 7.716

Verteilung der Erst- und Folgeanträge bei den Hauptherkunftsländern von Januar bis November 2015:

Asylanträge Erstanträge Folgeanträge
Gesamt 425.035 392.028 33.007
davon:
Syrien 136.273 132.564 3.709
Albanien 52.859 51.945 914
Kosovo 36.551 32.997 3.554
Serbien 26.742 26.276 466
Irak 26.251 24.743 1.508
Afghanistan 25.976 16.271 9.705
Mazedonien 13.580 8.702 4.878
Eritrea 10.203 10.102 101
Bosnien-Herzegowina 7.921 7.512 409
Pakistan 7.716 7.465 251

Die Zahl der Asylerstanträge im bisherigen Jahr 2015 (392.028) stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (155.427) um 152,2 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Syrien, Albanien und Kosovo.

Die Zahl der Asylfolgeanträge im bisherigen Jahr 2015 (33.007) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (26.026) um 26,8 Prozent. Hauptherkunftsländer waren Serbien, Mazedonien und Syrien.

Von Januar bis November 2015 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge240.058 Entscheidungen getroffen, mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres (113.636). Insgesamt 106.520 Personen (44,4 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung derFlüchtlinge vom 28. November 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 1.836 Personen (0,8 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 104.684 Personen (43,6 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i. V. m. § 60 Abs. 1 desAufenthaltsgesetzes erhielten.

Weitere 1.507 Personen (0,6 Prozent) erhielten subsidiären Schutz nach § 4 desAsylverfahrensgesetzes im Sinne der Richtlinie 2011/95/EU. Darüber hinaus hat das Bundesamt von Januar bis November 2015 bei 1.878 Personen (0,8 Prozent)Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 5 und 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzesfestgestellt.

Abgelehnt wurden die Anträge von 83.580 Personen (34,8 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Dublin-Verfahren und Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 46.573 Personen (19,4 Prozent).

Ende November 2015 lag die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge bei 355.914, davon 328.343 als Erstanträge und 27.571 als Folgeanträge (Vormonat: 328.207 anhängige Verfahren, davon 301.092 Erst- und 27.115 Folgeanträge; zum 30. November 2014 waren 163.244 Verfahren anhängig, davon 145.528 Erst- und 17.716 Folgeanträge).

III. Registrierte Zugänge im EASY-System

Im Monat November 2015 wurden im EASY-System 206.101 Zugänge von Asylsuchenden registriert (Vormonat: 181.166).

Die Hauptherkunftsländer waren:

November 2015 Insgesamt 206.101
1 Syrien 97.463
2 Afghanistan 44.846
3 Irak 24.678
4 Iran 10.080
5 Pakistan 3.655

Von Januar bis November 2015 wurden im EASY-System 964.574 Zugänge von Asylsuchenden registriert.

Die Hauptherkunftsländer waren:

Januar bis November 2015 Insgesamt 964.574
1 Syrien 383.946
2 Afghanistan 127.540
3 Irak 93.343
4 Albanien 69.027
5 Kosovo 32.881

Weitere Informationen finden Sie unter www.bamf.de.

B.Z.| Polizei-Razzia: Iraner wegen Spionageverdacht in Kreuzberg festgenommen

Maysam P. wird verdächtigt Mitglieder einer militanten iranischen Oppositionsbewegung ausspioniert zu haben. Bei einer Razzia wurde Beweismaterial gesichert. Bei der mehrstündigen Razzia in der Manteuffelstraße wurde unter anderem ein Computer sichergestellt.

Spionageverdacht in Kreuzberg! Am Mittwoch wurde dort der 31-jährige Iraner Maysam P. wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit festgenommen. Bei einer Razzia am Mittwochabend durchsuchten Generalbundesanwaltschaft und Berliner Polizisten die Wohnung des Verdächtigen in der Manteuffelstraße und beschlagnahmten unter anderem einen Computer.

Neben der Wohnung des Festgenommenen wurden auch die Wohnungen von weiteren fünf Beschuldigten durchsucht. Sie sollen, ebenso wie Maysam P., Informationen über Mitglieder der militanten iranischen Oppositionsbewegung „Volksmodjahedin Iran-Organisation“ (MEK) für den iranischen Geheimdienst beschafft haben.

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Hamburg| Nicht nur Weihnachten: Flüchtlinge helfen Armen

Flüchtlinge wollen nicht immer nur Hilfe annehmen, sondern auch etwas geben. In der Bahrenfelder Luthergemeinde verteilen sie Lebensmittel an Arme. Auch die Bundesregierung findet das Projekt gut.

Von Bernhard Sprengel

Foto: dpa

Flüchtlinge verteilen Lebensmittel an Arme

Flüchtling Me. sortiert auf dem Luthercampus Lebensmittel

Hamburg. „Die sind einfach so mittendrin“, sagt Pastor Björn Begas über die Rolle von Flüchtlingen in seiner Hamburger Gemeinde. Die Luthergemeinde liegt im Stadtteil Bahrenfeld, unweit einer riesigen Containersiedlung für mehr als 1300 Asylbewerber. Dort zu leben empfand H. Be. als „Katastrophe“. Die 31 Jahre alte Englischlehrerin aus dem Iran verbrachte fünf Monate in dem Lager, zusammen mit ihrem Mann Reza M. Sie berichtet von Konflikten unter den vielen Bewohnern, Lärm, Enge, verdreckten Toiletten, Streit ums Essen. „Ich habe jeden Tag geweint.“

Jetzt steht sie in einer Begegnungsstätte auf dem Luthercampus, packt Brotlaibe in Tüten ab und strahlt. Zusammen mit gut einem Dutzend anderer Helfer aus Deutschland, Afghanistan, Brasilien und weiteren Ländern bereitet sie die wöchentliche Lebensmittelausgabe für etwa 500 Bedürftige im Stadtteil vor. Brot, Obst, Konserven und anderes sind Spenden zweier Supermärkte und einer Bäckerei. Auch die Hamburger Tafel gibt von ihren Lebensmittelspenden etwas dazu.

25 Ehrenamtliche helfen bei der Essensausgabe

Zweieinhalb Stunden vor Öffnung der Ausgabe werden im „Café Käthe“ Sessel und Sofas zur Seite geschoben und lange Tische aufgestellt. Die Helfer schleppen Kartons mit Obstgläsern oder Fertigbackwaren aus dem Keller und packen sie aus. Es braucht viele Handgriffe, bis sich die erste Gruppe Bedürftiger bedienen kann. Einige der insgesamt 25 ehrenamtlichen Mitarbeiter gehören selbst zu diesem Kreis und wollen etwas zurückgeben.

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Reportage: Deutschland für Anfänger – Zu Gast beim Integrationskurs: Pauken für einen Neuanfang in der Fremde

Die Gründe, warum sie hier sind, unterscheiden sich. Es sind Flüchtlinge, die aus Angst um ihr Leben hierher gekommen sind. Andere suchen einfach eine gute Arbeit oder sind der Liebe wegen ausgewandert. Sie alle eint der Wunsch nach einem Neubeginn. Bei uns, in der Fremde. Willkommen in Deutschland, willkommen in Alsfeld. Besuch in einem Integrationskurs der Volkshochschule und dem Zuhause einer Flüchtlingsfamilie aus Iran in der Alsfelder Goethestraße. 

Es ist 10.41 Uhr an einem warmen Morgen im Frühherbst, als Kursleiterin Sonja Pauli-Erler im Klassenraum Nummer 13 für ratlose Gesichter sorgt. Treffender gesagt, sind es die Vokabeln der deutschen Arbeitswelt, die in kreideweiß an der Tafel stehen. Betriebsrat und Gewerkschaft hat die charismatische, schlanke 48-Jährige mit dem Piercing in der Nase gerade angeschrieben. “Heute starten wir mit einem etwas schwierigeren Thema”, hatte sie zuvor noch im Lehrerzimmer gesagt.

Ihr gegenüber sitzen an diesem Morgen 20 Menschen aus zehn Nationen. Einige sind freiwillig in unser Land gekommen, andere, weil sie um ihr Leben fürchteten. Da wären zum Beispiel Cheryl Lynne, 52, Sekretärin aus Florida, seit zwei Jahren mit einem Deutschen verheiratet. Prince, 28, Sohn eines ehemaligen Diplomaten aus dem Kongo und derzeit Asylbewerber. Agnieszka (29) und Lukasz (31), ein junges Ehepaar aus Polen, das hofft, hier eine gute Arbeit zu finden.

Ihnen geht es ähnlich wie Zoran. Der 42-Jährige ist mit seiner Frau aus Serbien abgehauen, weil er dort selbst als Maschinenbauingenieur nicht viel Geld verdienen konnte. Ein älterer Herr aus Armenien sitzt am hinteren Ende der U-Formation, in der die Schultische aufgestellt sind. Eifrig flitzt der Bleistift über sein Heft. Warum er nach Deutschland gekommen ist, will der ehemalige Schuldirektor für sich behalten.

Die Kursleiterin: Sonja Pauli-Erler ist seit 18 Jahren im Geschäft.Die Kursleiterin: Sonja Pauli-Erler ist seit 18 Jahren im Geschäft.

Vier mal in der Woche treffen sie alle sich für vier Stunden in den Räumen der Volkshochschule bei der Stadtschule, pauken Relativpronomen, unregelmäßige Verben und unsere Kultur. Die Teilnehmer lernen also nicht nur wie wir Deutsche uns unterhalten, sondern auch, wie wir ticken, welche Werte uns wichtig sind. Vermittelt wird möglichst lebensnah. Wer mitmacht, kriegt Tipps zur Wohnungssuche, erfährt, was der nette Herr von der Arbeitsagentur gerne hören möchte oder eben an wen er sich wenden soll, wenn der Chef ihn schikaniert. Das viele der Kursabsolventen zunächst bei Burgerketten Buletten wenden, in denen allein die Artikulation des Wortes Betriebsrat ein Kündigungsgrund sein kann, ist traurige Ironie.

Für einige ist der Kurs Pflicht, für andere nicht

Einigen schreibt die Ausländerbehörde vor, an solch einem Kurs teilzunehmen. Das betrifft zum Beispiel Menschen, die ihre Aufenthaltsgenehmigung nach 2005 erhalten haben und aus Sicht der Beamten nicht genügend Deutsch können, um ihren Alltag hier geordnet zu kriegen. Für wen der Kurs Pflicht ist, der bekommt ihn bezahlt. Die meisten sind allerdings freiwillig hier. “Es hat auch keinen Zweck, jemanden zu einem Sprachkurs zu zwingen”, sagt Sonja Pauli-Erler.

Die Frage, was Ausländer an Deutschland am meisten verwirrend oder kurios finden, steht im Raum. Oft liest man von Flüchtlingen, die verwirrt sind, wenn Autos an Zebrastreifen tatsächlich anhalten. Solche Anekdoten kennt Pauli-Erler nicht. Wer in ihrem Kurs sitze, der wolle etwas erreichen – und sei in der Regel tolerant und aufgeschlossen. Da ist kein Raum für Kulturschocks. Probleme zwischen verschiedenen Nationalitäten oder Religionen habe es bislang auch noch nicht wirklich gegeben, sagt Pauli-Erler, die den Job schon seit 18 Jahren macht. In den Pausen schallen manchmal Gespräche in Polnisch oder Persisch durch das Treppenhaus. Wieder im Klassenraum, bemüht sich die Gruppe nur Deutsch zu sprechen. Die Hälfte des knapp zehnmonatigen Kurses ist schon rum.

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