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Latest on the Race: Jalili on the Issues

  Chief nuclear negotiator Saeed Jalili is a leading conservative candidate for Iran’s presidency. The secretary of the Supreme National Security Council shares the supreme leader’s hardline outlook on all key issues. The following are excerpts from various interviews, public remarks and campaign materials.

Nuclear Energy Program
            “We are against the proliferation of nuclear weapons. The serious question today is which country has supplied Israel with nuclear arms. This is a serious question that needs to be addressed internationally.” February 4, 2013 at a press conference in Damascus
            “Uranium enrichment is one of these rights that every individual member state [of the Non-Proliferation Treaty] should benefit from and enjoy for peaceful purposes… Talks should be based on confidence-building measures, which would build the confidence of Iranians.” April 14, 2012 at a press conference in Istanbul after negotiations
            “The strategy of pressure is wrong and could not bring any results.” February 2013 in an interview with The Christian Science Monitor
            “The IAEA [U.N. nuclear watchdog] said they didn’t find one document showing any diversion from our peaceful program. Some of the great powers know this and they have made clear that they didn’t want confidence building – they just want to deprive Iran of its inalienable rights.”December 18, 2006 in an interview with the Boston Globe
            “We believe that the right to enrich is an inalienable right of the Iranian people ― whether we are talking about [to a level of] five percent or 20 percent.” April 6, 2013 according to AFP
Economy
            “Those who feel they can pressure the Iranian people through sanctions, are playing in our field; because this act allows for an enhanced Islamic Republic… That which is coming to an end is pressure placed on the Iranian people, for without doubt, difficulties result in further resistance and growth.” May 17, 2012 at a conference on Iran’s economy
            “Increasing privatization should not be limited to state supervision and authority.” In undated comments on his campaign website Lies den Rest dieses Beitrags

Kino: Dreißig Jahre in iranischen Gefängnissen – Gergedan Mevsimi – Jahreszeit des Nashorns


Während der Islamischen Revolution wird der persische Schriftsteller Sahnel inhaftiert. Auch seine Frau Mina, Tochter eines Schah-Kommandeurs, landet im Gefägnis, da sie sich weigert, sich gegen ihren Mann zu wenden. Nach zehnjähriger Haft kommt Mina frei. Die Behörden behaupten den Tod ihres Mannes. Trauernd flieht sie in die Türkei und beginnt dort ein neues Leben. 20 Jahre später taucht der für tot gehaltene Sahnel nach seiner Entlassung auf der Suche nach seiner ehemaligen Liebe und seiner Familie in Istanbul auf. Genre: Drama Regie: Bahman Ghobadi Cast: Behrouz Vossoughi, Monica Bellucci, Yilmaz Erdogan Laufzeit: noch unbekannt FSK: noch unbekannt Verleih: Kinostar

 

Der Film „Jahreszeit des Nashorns“ porträtiert die Verlierer der islamischen Revolution in Iran.

Unter ihren Schutzanzügen sind die Männer nicht zu erkennen, die den grauhaarigen Alten wie einen kontaminierten Gegenstand von oben bis unten mit Wasser und Seife abspritzen. Eine letzte demütigende Prozedur, bevor Sahel Farzan im Herbst 2009 nach fast 30 Jahren Haft aus einem iranischen Gefängnis entlassen wird.

Auch er ein Opfer der iranisch-islamischen Revolution: Sein Verbrechen bestand in der Ehe mit der falschen Frau, wie wir nach und nach aus eingestreuten Rückblenden erfahren. Dort ist er 1977 als gefeierter Lyriker zu sehen; nach einer Vorlesung verliebt er sich in Mina (Monica Belucci). Die Tochter eines Obersts genießt ihr Leben. Von Akbar, dem Fahrer der Familie, eifersüchtig beobachtet, heiratet sie ihre große Liebe Sahel.

Akbars Stunde schlägt mit der Machtergreifung der religiösen Fanatiker, die bildungsfernen Aufsteigern wie ihm Karrieren bei den revolutionären Garden ermöglichen. Der abgewiesene Mann nutzt das neue Unrechtsregime für seine Rache. Nachdem Mina sich keinem seiner Erpressungsversuche beugt, lässt er sie und Sahel zu langen Gefängnisstrafen verurteilen.

Zehn Jahre später wird Mina entlassen. Ihr geliebter Mann Sahel, so sagen ihr die Autoritäten, sei tot. Tatsächlich wirkt Sahel erloschen, als er sich nach seiner Entlassung auf die Suche nach seiner Frau macht. Allein die Liebe zu ihr hatte ihn Haft und Folter überleben lassen. Derart vom eigenen Sein entkoppelt, stöbert er Mina schließlich in Istanbul auf, wo sie mit ihren beiden Kindern lebt. Doch Sahel bleibt auf Distanz.

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Spiegel: Scheck für Venezuela – Die rätselhaften Millionen des iranischen Ex-Finanzministers

Von Jörg Diehl und Raniah Salloum, Düsseldorf und Berlin

Ex-Minister Masaheri: "Finanzberatung im Bereich der Rohstoff- und Maschinenindustrie"Zur Großansicht

AFP

Ex-Minister Masaheri: „Finanzberatung im Bereich der Rohstoff- und Maschinenindustrie“

Das wertvolle Papier steckte in der Seitentasche einer Reisetasche: Der ehemalige iranische Finanzminister war am Düsseldorfer Flughafen mit einem dubiosen Millionen-Scheck aufgefallen. Ein interner Bericht des Zolls zeigt nun, welche politische Brisanz der Fund haben könnte.

Er war Iraner, kam aus Teheran, flog über Istanbul und wollte weiter nach Caracas, doch seine ungewöhnliche Reise machte die Zöllner am Düsseldorfer Flughafen misstrauisch. Sie durchsuchten den Mann, filzten sein Gepäck und fanden schließlich nicht nur Bargeld verschiedener Währungen im Wert von vielen tausend Euro, sondern in der Seitentasche einer Reisetasche auch einen Scheck der Bank von Venezuela über 300 Millionen Bolivares, umgerechnet etwa 52 Millionen Euro.

Dann stellte sich heraus, dass es sich bei dem Vielflieger um den ehemaligen iranischen Finanzminister Tahmaseb Masaheri Khorsani, 59, handelte. Die Beamten waren elektrisiert.In einem eiligen Schreiben mit dem Betreff „Bekämpfung der international organisiertenGeldwäsche„, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, meldete Ende Januar das Zollkriminalamt dem Bundesfinanzministerium den politisch heiklen Fund: Masaheri sei in späteren Jahren auch Chef der iranischen Zentralbank gewesen, berichtete eine Fahnderin nach Bonn. Inzwischen sei der Iraner jedoch nach Angaben seines Rechtsanwalt „Privatmann und weltweit mit der Abwicklung und Finanzierung von Großprojekten befasst“. Der Scheck stehe demnach „im Zusammenhang mit einem Wohnungsbauprojekt der Regierung Venezuelas“, es gehe um 10.000 Wohnungen.

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Urlaubsparadies in der Straße von Hormus (ARD)

Weltspiegel-Bericht aus dem Iran

Urlaubsparadies in der Straße von Hormus

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